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DSL via Router/W-LAN oder sonstwie...





Frage

Mahlzeit! Folgendes Problem: Ich hatte mal 3 Jahre DSL, dann im Sommer bin ich umgezogen. Die Telekom wollte mir in einer Vorabanfrage nicht mitteilen, ob DSL möglich ist oder nicht. Jetzt weiß ich mehr. DSL geht definitiv nicht wegen MX-Kabel(?). Allerdings hat mein direkter Nachbar DSL (T-Com Anschluß geht zu ner anderen Straße/anderem Kabel). Da hab ich mir gedacht, ich schau mal, ob ich nicht seinen DSL-Anschluß mitnutzen kann. Jetzt meine Fragen: Gibts da was passendes in Sachen W-LAN und was würde das kosten? Oder wäre es günstiger, das ganze per Kabel zu vernetzen? Wäre vielleicht mehr Aufwand, allerdings sollte das kein Problem darstellen. Gibts überhaupt "wetterfestes Netzwerkkabel"? Ich muß ja entweder das Kabel durch die Erde im Rohr verlegen oder halt als eine Art "Freileitung im Kabelkanal". Ich glaube nicht, daß normales Netzwerkkabel diese Belastungen wie Hitze, Kälte, Feuchtigkeit etc aushält. Oder doch? Ich hab AOL (nicht schlagen!), was er hat, weiß ich noch gar nicht. Kann ich den AOL-Browser weiterhin benutzen, auch wenn ich gar nicht über AOL online gehe?

Antwort 1 von striper

Hi,
wenn Dein Nachbar da mitspielt, würde ich folgendes machen:
AOL abmelden (sollte man eh immer machen :-)!) und Deinem Nachbarn die Hälfte der Flatrate zahlen.
Dann einen WLAN-Router (die von SMC sind gar nicht schlecht), ggf. einen Repeater oder stärkere Antennen (mußt Du testen, ob es nötig ist) und eine WLAN-Netzwerkkarte kaufen.
Dein Nachbar kann seinen Rechner direkt an den Hub des WLAN-Routers anschließen, Du gehst über WLAN drauf.
Dank der Flatrate ist der Router immer im Netz, ohne Kosten zu verursachen.
Das mit dem Kabel über/unter die/der Straße würde ich eher nicht empfehlen. Das gibt sicher Ärber - außer Du lebst irgendwo auf dem Land, wo zwischen Dir und Deinem Nachbarn keine geteerte Straße ist.
Dennoch: WLAN ist sicher die schönere Lösung.

Gruß, Striper

P.S.: Wenn Du Dich für die WLAN-Lösung entscheidest, vergiss nicht, die Leitung so sicher wie möglich zu machen: WEP oder WPA-Verschlüsselung, MAC-Zugangskontrolle, Firewall und ggf. VPN... sonst bleibst Du nicht der einzige Nachbar auf der Leitung...

Antwort 2 von meisterLars

@striper:
Das mit dem Kabel zum Nachbarn hast du irgendwie falsch verstanden...
Der Nachbar wohnt direkt neben mir, kann mir also quasi das Butterbrot vom Tisch gucken. Bautechnisch gesehen sieht es so aus: Haus-Garage-Garage-Haus. Und das nahtlos.
Ich müßte eigentlich nur 3 mal durch die Wand bohren und könnte so das Kabel zu mir rüberholen.
35m Netzwerkkabel hab ich noch am Stück hier liegen (meine alte Verkabelung, als ich noch DSL hatte, ging quer durchs Haus, über den Dachboden und wieder zurück...), das sollte dann auch nicht das Problem sein...

Hab mich heute übrigens mit nem Bekannten von T-Com unterhalten... Das mit dem MX-Kabel ist ne faule Ausrede. Die ham momentan nur noch nicht genug DSL-Neuanträge, um in der Vermittlungsstelle weitere Ports einzurichten. Verbrecherverein...

Antwort 3 von misterUE

Also wie du die Lage geschildert hast würde ich Kabelverlegen empfehlen, da du ja schon ein Kabel hast... Dann brauchst du keinen teuren WLAN-Router und auch keine Funk-Netzwerkkarte kaufen, sondern nur einen stinknormalen Kabelrouter.
Ich hab zum Beispiel das Netgear RP614 und bin sehr sehr zufrieden damit, der Support ist auch super, dauert aber etwas, bis man jemanden an der Leitung hat (10-15 Minuten).
Und mit Kabel brauchst du dir auch keine Sorge um weitere Nachbarn auf der Leitung machen, wie Striper schon erwähnt hat :)

mfg, Ümit

Antwort 4 von misterUE

Ach ja es gibt noch eine günstigere Alternative die ich vergessen habe zu erwähnen. Und zwar ist es die, dass dein Nachbar sich eine weitere Netzwerkkarte kauft. An die eine Karte kommt das Modem, und an die andere dein PC. Danach eine Internetverbindungsfreigabe einrichten und du bist online. Aber einen Nachteil hat es: Der Rechner deines Nachbarn muss an sein, damit du ins Internet kannst...

mfg, Ümit