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Gefragt in PC-Sonstiges von
mein sohn hat meinen lap top gerichtet und hat dabei ein administrator kennwort eingegeben,damit sein jüngerere bruder nichts am lap top machen kann .wie bekomme ich das kennwort?

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Beantwortet von kjg17 Profi (34.4k Punkte)
Hallo,

auslesen kannst du es nicht, aber löschen und später auch ein eigenes PW festlegen. Irgendwann wird das deinem Sohn natürlich auffallen und spätestens dann müsstet ihr klären, wessen Laptop das eigentlich ist.

Das könntet ihr natürlich auch gleich klären und wenn es tatsächlich dein Laptop ist, wird er sich nicht gut weigern können, dir das PW zu verraten.

Gruß
Kalle
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Beantwortet von flupo Profi (17.2k Punkte)
Wenn ich mir die Frage so ansehe, könnte es auch gut sein, dass hier ein jüngerer Bruder versucht, den Großen auszutricksen. ;-)

Egal, redet miteinander! Dann gibt es das Problem auch nicht.

Gruß Flupo
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Beantwortet von Experte (9.8k Punkte)
alles frei nach dem motto am telefon:

hier ist der vater von klaus, ich kann nicht zur schule kommen weil ich krank bin.

vadder
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Beantwortet von kjg17 Profi (34.4k Punkte)
Hallo,

da ich selbst nie von der jüngeren Schwester meiner Tochter, sondern dann von meiner jüngeren Tochter spreche, hatte ich mir auch so meinen Teil gedacht und deshalb darauf hingewiesen, dass sowas Spuren hinterlässt und auch die tatsächlichen Besitzverhältnisse infrage gestellt.

Ich finde es auch ungewöhnlich, wenn ein angeblich erwachsener Mensch mit fast erwachsenen Kindern Groß- und Kleinschreibung ignoriert, aber dann müsste auch 'vadder' sein eigener Sohn sein.

Gruß
Kalle
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Beantwortet von
man ihr habt mich foll erwischt. aber noch mal. ist der trick mit den kennwort ändern ein gehemnis?
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Beantwortet von doc-jay Experte (6.8k Punkte)
Was bringt ein Kennwort wenn man es einfach umgehen/ändern kann?????

Klar gibt es einen Trick... Google ist dein freund...
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Beantwortet von
Ich bin dem Dubel ja glatt dankbar, dass er diese Frage gestellt hat: Nach 2 Minuten googeln war mir klar, dass mein eigenes Admin-Passwort so viel Wert hat, wie ein Furz im Kanonenrohr... ;o)

Falls es erlaubt sei, das Thema zu wechseln: Wie kann man XP denn tatsächlich absichern? Nur mit Festplattenverschlüsselung?
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Beantwortet von luke_filewalker Experte (3.3k Punkte)
MacMeier schrieb am 26.05.2011 um 20:16 in A7:

Nach 2 Minuten googeln war mir klar, dass mein eigenes Admin-Passwort so viel Wert hat, wie ein Furz im Kanonenrohr

Mit dem entsprechenden Wissen und den Tools dazu und abhängig vom Windows und abhängig von einigen Eigenschaften wie z.B. aktive LANMan Hashes oder nicht und andere Parameter, kann man den Passwortschutz entweder aushebeln, umgehen oder im besten Falle sogar sauber "knacken" so das sie im Klartext vorliegen, was jedoch mitunter viel Zeit kostet. Ein Dateischutz nur mit Passwörter geht grundsätzlich nicht, auch nicht unter Linux und auch sonst mit keinem anderen OS. Nur dann wenn ein Passwortschutz mit Verschlüsselung kombiniert wird, kann man wirklich von Sicherheit sprechen.

Wie kann man XP denn tatsächlich absichern? Nur mit Festplattenverschlüsselung?

Ja, das ist der einzige, wirklich sichere Weg den ich persönlich akzeptiere bei Computern mit sensiblen Daten darauf. Truecrypt z.B. ist kostenlos und für diese Aufgabe bestens geeignet.
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Beantwortet von
Mit dem entsprechenden Wissen und den Tools dazu und abhängig vom Windows und abhängig von einigen Eigenschaften wie z.B. aktive LANMan Hashes oder nicht und andere Parameter, kann man den Passwortschutz entweder aushebeln, umgehen oder im besten Falle sogar sauber "knacken" so das sie im Klartext vorliegen, was jedoch mitunter viel Zeit kostet.

"Abhängig vom Windows": Weiß ich nicht, ob's da Unterschiede gibt - ich bezog mich auf XP Professional. Wie gesagt: nach zwei Minuten hatte ich eine Anleitung dafür und kurz darauf hatte ich unter Umgehung meines Passworts vollen Zugriff auf mein System. Tags darauf verklickerte ich das (simple und Jedermann zugängliche, sofern man gefühlvoll zu googeln weiß) Verfahren einem Kollegen - große Bestürzung im Laden...

"Truecrypt" - das dachte ich mir...

Grüße vom unerwarteten Passwortknacker ;o)
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Beantwortet von luke_filewalker Experte (3.3k Punkte)
Moin

[quote][b]MacMeier[/b] schrieb am 27.05.2011 um 22:46 in [u]A9[/u]:

Weiß ich nicht, ob's da Unterschiede gibt - ich bezog mich auf XP Professional.[/quote]
Ja, es gibt Unterschiede, teils sogar gravierende, MS schläft ja auch nicht und bessert bei einem neueren Windows auch nach. XP z.B. hat nach einer Standardinstallation gleich mehrere Sicherheitslücken die beim umgehen/knacken des Passwortschutzes "hilfreich" sind. ;-)  Mir sind primär drei bekannt, aber ich schliesse nicht aus bzw. ich rechne fest damit,  das es noch weitere gibt von denen ich nichts weiss, ich bin kein Sicherheitsexperte. Man kann eine XP Installation zwar härten, aber dazu muss man die Lücken auch erstmal kennen und wissen wie man sie dicht kriegt. Windows 7 z.B. ist da nach einer Standardinstallation wesentlich sicherer, aber auch nicht komplett dicht. Gegen das knacken selbst kann man sich hier allerdings schützen mit starken Passwörtern, das gilt auch unter XP wenn man eine der drei Sicherheitslücken dicht macht. Aber aushebeln kann man hier immer noch, solange direkter Zugang zum Computer möglich ist.

Unter XP lassen sich sogar bei einem ungehärteten Windows aus der Ferne (im lokalen Netzwerk) sämtliche Passworthashes abgreifen die dann lokal mit Rainbow Table und Brute Force Attacken "in aller Ruhe" angegriffen werden können. Das allerdings setzt wenigstens Adminrechte auf den Remotecomputer voraus.

In einer Firma könnte also z.B. ein mögliches Szenario sein: Man hat auf dem Remote Computer einen Account mit Adminrechte und Kollegen haben dort auch noch Accounts (mit oder ohne Adminrechte). Nun sind bei einem ungehärteten XP alle Voraussetzungen erfüllt, um die Passwörter aus der Ferne in aller Ruhe ab- und angreifen zu können. Fehlen die Adminrechte auf dem Remotecomputer aber es besteht die Möglichkeit eines physischen Zugangs zum Rechner, kann alternativ mit verschiedenen Boot CDs gearbeitet werden.

Wenn man verhindern will, dass ein Unberechtigter das Windows starten und sich anmelden kann, dass lässt sich zwar erschweren, aber beim momentanen Stand nicht komplett verhindern. Gar nicht verhindern kann man dagegen den unberechtigten Zugriff auf Daten - unter keinem OS - solange direkter Zugang zum PC möglich ist UND keine Verschlüsselung eingesetzt wird. Das wiederum lässt sich nur mit Verschlüsselung verhindern. Setzt man z.B. Truecrypt als Systemverschlüsslung ein, sind gleich 2 Dinge unmöglich: Das starten des Windows und der Zugriff auf die Daten. Mit Truecrypt kann man sich also ein kleines rundum-sorglos-Sicherheitskonzept schaffen. Allerdings nützt eine System Verschlüsselung auch nicht viel, wenn das gestartete System dann selbst offen ist wie ein Scheunentor gerade in Bezug auf das Internet. ;-)
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