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Gefragt in Internet Browser von spog Mitglied (168 Punkte)
Bearbeitet von spog
Hallo miteinander!

Ich benutze meinen Laptop via Dualboot unter Windows 10 und Linux. Dabei greife ich von beiden Betriebssystemen auf das gemeinsame Daten-Laufwerk zu. Als Browser verwende ich Firefox. Nun passierte schon das zweite Mal folgendes: Ich speichere unter Linux eine Website auf das gemeinsame Laufwerk und kann danach auch offline diese Website lesen. Boote ich nun über W10, kann ich auf den Ordner, in dem die Website gespeichert ist, nicht mehr zugreifen. CHKDSK stellt Fehler fest und bereinigt diese, indem es diese eine Website löscht. Das Verrückte daran: Versuche ich nun diese bestimmte Website unter W10 runterzuladen, gibt es in Firefox eine Fehlermeldung.

Kann sich hier jemand darauf einen Reim machen? Danke für einen Tipp im Voraus!

SpoG

9 Antworten

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Beantwortet von flupo Profi (15.8k Punkte)
Wie lautet denn die Fehlermeldung?

Grundsätzlich riecht das nach einem Rechte-Problem. Welches Dateisystem hat denn das gemeinsame Laufwerk?

Gruß Flupo
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Beantwortet von spog Mitglied (168 Punkte)
Hallo Flupo,

was die Fehlermeldung angeht: Ich sitz grad nicht am betreffenden Rechner. Ich erinnere ungefähr: "Kein zugriff möglich" oder so. Ich sag noch mal genau Bescheid.

Das Dateisystem ist NTFS.

Gruß SpoG
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Beantwortet von spog Mitglied (168 Punkte)
Hallo Flupo,

beim Zugriff auf den Unterordner des gemeinsamen Laufwerks lautet die Fehlermeldung: "Auf D:\Ordner\Unterordner kann nicht zugegriffen werden. Die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar."

Auf das Laufwerk selbst und dessen andere Ordner kann ich sehr wohl zugreifen. Das Problem kann ich nur unter W10 mittels CHKDSK oder unter Linux (Website rausnehmen) lösen. Wenn ich die Website unter Linux aus dem Unterordner in die Wurzel des Laufwerks schiebe, springt schon beim Booten von W10 CHKDSK an, um die Website zu löschen.

SpoG
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Beantwortet von computerschrat Profi (25.1k Punkte)
Hallo SpoG,

bist du sicher, dass CHKDSK die Dateien löscht, oder ist es vielleicht der Virenscanner?

Gruß computerschrat
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Beantwortet von spog Mitglied (168 Punkte)
Hallo computerschrat,

ja, ich hatte unter linux den gesamten Ordner gesichert, dann unter w10 chkdsk den Orginalordner "reparieren" lassen. Ein Vergleich der beiden Ordner unter linux ergab genau als Differenz die Website-Dateien. Außerdem war im versteckten Ordner, den chkdsk hinterlässt, erkennbar, dass sich an den Website-Dateien vergriffen wurde.

Gruß SpoG
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Beantwortet von flupo Profi (15.8k Punkte)
Das ist gut möglich weil beim Speichern zwischen der HTML-Datei und dem zugehörigen Ordner eine Verbindung hergestellt wird. Wenn man die HTML-Datei löscht, ist auch der Ordner weg. Wenn Chkdsk feststellt, dass die Datei weg ist, dann ist es gut möglich, dass dann auch der Ordner gelöscht wird.

Ich tippe noch immer auf ein Rechteproblem. Wenn du Win10 Pro hast, kannst du mal Rechtsklick Eigenschaften auf der Datei und dem Ordner machen und über die Registerkarte "Sicherheit" gucken, was dein Win10 Benutzer darf. Evtl. gelingt es dir da auch, was zu ändern.

Gruß Flupo
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Beantwortet von spog Mitglied (168 Punkte)
Hallo Flupo,

der Zusammenhang der html-Datei mit dem zugehörigen Ordner ist mir schon bewusst.

Ich habe W10 Pro und hatte begonnen, Deiner Vermutung mit den Rechten nachzugehen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich hier keinen Durchblick habe und mir alles sehr kryptisch erscheint. Da finde ich im relevanten Unterordner unter "Gruppen- und Benutzernamen": "SYSTEM", "Meinen Namen" und "Administratoren". Alle drei haben gleiche Rechte (Vollzugriff). Um mal mit einem anderen Unterordner zu vergleichen, finde ich dort andere "Gruppen- und Benutzernamen": "Authentifizierte Benutzer", "SYSTEM", "Administratoren" und "Benutzer". Dort gibt es unterschiedliche Rechtezuweisungen, allerdings sind diese alle ausgegraut. ??? Aber das Wesentliche ist: im relevanten Ordner sind alle Rechte gleich und meine daher, diese Fährte nicht weiter verfolgen zu müssen.

Aber mir ist noch etwas anderes aufgefallen: Die relevante Website hat im Dateinamen einen senkrechten Strich (ähnlich dem Großbuchstabe "I", eine Art grafisches Sonderzeichen). Daraufhin habe ich unter Linux eine andere Website mit einem ganz einfachen Dateinamen heruntergeladen. Diese lässt sich beliebig auf andere Laufwerke kopieren und unter W10 auch auf diesen Laufwerken (einschließlich dem relevanten Unterordner) lesen!

Gegenprobe: Unter Linux habe ich eine weitere Website gefunden, die im Dateinamen gleich drei dieser senkrechten Striche beinhaltet. Diese konnte ich unter Linux auf verschiedene Laufwerke kopieren, allerdings nicht auf alle (USB-Stick) !!! Schließlich habe ich mir diese Dateien unter W10 angeschaut und konnte feststellen, dass ich auf den Ordner mit dieser Website zugreifen kann, allerdings ließ diese sich nicht öffnen!

Schließlich habe ich die URL (mit den drei senkrechten Strichen unter Linux) unter W10 heruntergeladen und siehe da: W10 hat diese Website ohne die drei senkrechten Striche heruntergeladen. Diese lässt sich auch problemlos öffnen!

Fazit: Es scheint ein Problem zwischen Linux und W10 bezüglich der Konventionen im Dateinamen zu geben, auch wenn für diese Hypothese noch Ungemeimtheiten bestehen. Ich werde also erstmal meine Aufmerksamkeit auf diesen Punkt lenken und Erfahrungen sammeln, bevor ich Euch fleißige Helfer weiter bemühe!

Nochmals vielen Dank!
Gruß, SpoG
+1 Punkt
Beantwortet von flupo Profi (15.8k Punkte)

Sehr schön. yes

Die verschiedenen Zeichensätze sind immer für Probleme gut. Ich kenne das auch von der Arbeit. Da nutzen wir einen IBM Großrechner.

Gruß Flupo

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Beantwortet von halfstone Profi (16.8k Punkte)
Hi,

verschiedene Zeichensätze, die Pest des Computerzeitalters.

Wenn ich überlege wie viel Zeit ich mit solchen "Sonderzeichen" schon an Fehlersuche verbracht habe.

Gruß Fabian
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