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Gefragt in Plauderecke von
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Bisher bezog ich Strom von den hiesigen Stadtwerken.
Vor 20 Jahren bin ich im Stadtgebiet umgezogen. Dabei ist mir überhaupt nicht aufgefallen, daß man mir im neuen Vertrag  die teure Grundversorgung untergeschoben hatte.
Pi mal Daumen habe ich über die Jahre wohl 2000€ mehr bezahlt als in der Normalversorgung.
Nun hab ich es aber bemerkt und war erstmal sauer. Ok mein Fehler ,Schwamm drüber.
Der einzige Vorteil war die 14 tägige Kündigungsfrist im Vertrag.
Mein erster erboster Gedanke, euch werd ichs zeigen! Billiger geht immer und im geschilderten Fall kann man kaum etwas verkehrt machen. So ganz geheuer war mir das alles trotzdem nicht, also mit SwitchUp.de den günstigsten Anbieter gesucht.  Die haben den Wechsel zum gewählten neuen Anbieter  angeleiert. Bis dahin alles papierlos, nur per Email. Na ja so ist die  Zeit.  Irgendwann habe ich in meinem Online-Account  gesehen das mein bisheriger Vertrag  gekündigt wurde.
Die Stadtwerke haben dann doch trotzdem noch einen Brief geschickt, sie bedauern und man könnte und würde.... Nun wollte ich aber nicht mehr. Bis dahin alles gut.
 Der alte Vertrag war gekündigt und vom neuen Anbieter habe ich dann auch nichts mehr gehört.
Strom kam immer noch mit vollen 230 Volt aus der Dose. So kanns weiter gehen dachte ich mir.
Ich mach mich selbstständig mit Ladesäulen. Ok,nein ich bin meist grundehrlich und habe den neuen Anbieter angerufen. Gemeldet hat sich nicht wie erwartet der südkoreanischer Aufsichtratsvorsitzende für Ökostrom sondern dessen Sekretärin.  In breitem sächsischem Dialekt hat die mir dann erklärt, daß mein alter Anbieter den Wechsel wegen Inplausibilität abgeleht hat. Mehr könnte sie mir dazu auch nicht sagen und sie würde  das zur Klärung weiterleiten. Alles so lassen wie es ist, wollte sie auch nicht.
Das zur Vorgeschichte. Ich glaube das wird noch ein richtiges Abenteuer.
Meine Frage.
Mal angenommen ich  hätte nicht angerufen oder die Sekretärin  hätte den Vorgang wieder zu den Akten gelegt. Niemand braucht bei  einem Anbieterwechsel Angst haben ohne Strom dazustehen, heißt es. Mir ist nur nicht ganz klar wer mir die nächste Rechnung schicken würde. Mit den Stadtwerken habe ich keinen Vertrag mehr und mit dem neuen Anbieter noch nicht.
Wie wird das Ganze überhaupt verrechnet, wenn der Anbieterwechsel  problemlos über die Bühne geht?

2 Antworten

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Beantwortet von vadderloewe Mitglied (272 Punkte)
Der örtlich Anbieter ist zur Grundversorgung vepflichtet und tut das auch

Deshalb merkt man erst mal nichts.

Du zahlste weiter deinen teuren Tarif.

In der Regel bekommt man vom neuen Anbieter einen Vetrag zugeschickt. (Auftragsbestätigung)

Wenn du keinen hast, verbucht das unter - dazugelernt -

vadder
0 Punkte
Beantwortet von
hi vadder

"Mit dazugelernt" kann ich  in diesem Fall gut leben denn es kostet mich ja nix extra.Wie würdest Du denn den "örtlichen Anbieter" definieren? Der welcher mir den Zähler in den Keller  gehängt hat?  Das hat die Wohnungsgeselschaft  bestimmt , muß ich damit einverstanden sein?
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