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in E-Mail Outlook von
Hallo zusammen. Wir nutzen hier an unserem Windows 11 Computer noch ein Office 2010 Paket, inklusive Outlook. Inzwischen vermissen wir doch die Synchronisation zwischen dem Outlook Kalender und iCloud für unsere Apple Geräte.

Deswegen wollen wir jetzt mal ein neues Officepaket kaufen. Aber woher? Benötigt werden Word, Excel, und wie geschrieben Outlook. Lohnt noch die 2021er Version zu kaufen (da wird der Support ja dieses Jahr eingestellt) oder sollte man doch 2024 kaufen?

Nur woher beziehen? Bei eBay finden sicher bereits Angebote von um die 15-20 €, nur haben wir da immer Bedenken bezüglich der zur Verfügung gestellten *exe-Datei, wenn die nicht auf einem Microsoft Server liegt. auch liest man immer wieder davon, dass ein Key (selbst wenn es nur 20 € waren) doch nicht funktioniert da schon zu oft installiert.

Wer kann hier vielleicht eine seriöse Bezugsquelle oder Suchmöglichkeit nennen?

Vielen Dank und ein schönes Wochenende

Susanne

8 Antworten

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von computerschrat Profi (34.0k Punkte)
Hallo Susanne,

die Installationsdatei für Office sollte immer direkt bei Microsoft heruntergeladen werden. Die kann installiert werden und im Laufe der Installation wird der Key abgefragt. Deshalb bekommst du beim Kauf nur einen Aktivierungscode.

Das Risiko, dass der Code nicht funktioniert besteht. Beim Kauf solltest du dich über den Verkäufer informieren. Nach Erfahrungen mit dem Verkäufer suchen und auch sein Impressum prüfen.

Um mögliche Händler zu finden suchst du einfach nach "office 2024 kaufen" und bekommst eine ganze Reihe von Angeboten. Bei den Angeboten würde ich allerdings darauf achten, dass die Installation nicht über einen Downloadlink des Verkäufers läuft.

Ich würde in jedem Fall eine aktuelle Version kaufen.

Gruß computerschrat
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von
Bei MS!

Produkt
Typ Preis monatlich Preis jährlich Für wen geeignet
Microsoft 365 Single Abo 10 € 99 € 1 Person
Microsoft 365 Family Abo 13 € 129 € Bis 6 Personen
Microsoft 365 Premium Abo 22 € 219 € Mit erweiterten KI-/Copilot-Funktionen
Office Home 2024 Einmalkauf 149 € einmalig Ohne Abo
Microsoft 365 Business Basic Business-Abo 5,20 € pro Nutzer 62,40 € Kleine Firmen
Microsoft 365 Business Standard Business-Abo 10,80 € pro Nutzer 129,60 € Firmen mit Desktop-Apps
Microsoft 365 Business Premium Business-Abo 19,10 € pro Nutzer 229,20 € Firmen inkl. Sicherheit & Verwaltung

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von
@Anonym, danke für das Bild, das geht aber leider am Thema vorbei. Auch bietet die Home-Version kein Outlook.

Den DL-Link habe ich gefunden, mal sehen ob der Key dendie senden funktioniert  

Susanne
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von
wenn Du Dir ein Office für 20 Euro holst, kannst Du auch gleich ein Office für 5 Euro nehmen, das macht keinen Unterschied mehr. Das Problem bei beiden ist das Gleiche - Du bekommst zwar einen Key (der vermutlich sogar funktioniert) aber Du hast keine gültige Lizenz. Die Lizenz für Deinen Key gehört einer Firma xyz, da diese billigen Keys meist aus irgendwelchen Firmenbeständen kommen und nicht für den privaten Weiterverkauf bestimmt sind.

Welbst an Black Friday wirst Du Probleme haben, eine echte Lizenz von z.B. Home & Buisness für unter 200 Euro zu finden.

Ist wie im wahren Leben mit einer Rolex für 50 Euro - wenn etwas zu gut aussieht um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch.
0 Punkte
von computerschrat Profi (34.0k Punkte)
Die billigen Lizenzen kommen aus Volumenlizenzen. Das Aufspalten von Volumenlizenzen und Verkauf als Einzellizenz ist nach BGH Urteil vom 11.12.2014 – I ZR 8/13 zulässig, solange die Anzahl der Lizenzen den Volumenvertrag nicht überschreitet.

Gruß computerschrat
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von
1) wie kannst Du das überprüfen? Richtig, gar nicht. Und im Zweifel funktioniert dein Office von einem Tag auf den anderen nicht mehr, weil MS Keys gesperrt hat.

2) mag kein Gestzesverstoß sein, aber ein Verstoß gegen die Lizenz von Microsoft
0 Punkte
von

Der Weiterverkauf von Microsoft-Office-Lizenzen ist eines der umstrittensten Themen im europäischen Softwaremarkt. Microsoft unterscheidet dabei sehr strikt zwischen einer echten, rechtmäßigen Lizenz und einem bloßen Produktschlüssel („Key“). Genau dieser Unterschied ist entscheidend.

Microsoft vertritt offiziell die Position, dass viele extrem günstige Office-Keys aus problematischen Quellen stammen können. Dazu gehören häufig:

  • Volumenlizenzprogramme großer Unternehmen,

  • Academic- oder Education-Programme,

  • MSDN-/Developer-Konten,

  • mehrfach verkaufte Aktivierungen,

  • regionale Billigschlüssel,

  • gestohlene oder missbrauchte Lizenzkonten.

Ein Aktivierungscode allein ist nach Microsofts Auffassung noch kein Nachweis eines legalen Nutzungsrechts. Deshalb warnt Microsoft regelmäßig davor, günstige Keys aus unbekannten Quellen zu kaufen. Besonders auffällig sind Preise weit unterhalb des normalen Marktwerts.

Gleichzeitig hat die europäische Rechtsprechung Microsoft deutliche Grenzen gesetzt. Der Europäische Gerichtshof entschied im berühmten UsedSoft-Urteil, dass gebrauchte Softwarelizenzen grundsätzlich weiterverkauft werden dürfen – selbst dann, wenn die Software ursprünglich per Download erworben wurde. Dieses Urteil veränderte den gesamten europäischen Gebrauchtsoftwaremarkt nachhaltig.

Die Gerichte stellten dabei klar:

  • Eine rechtmäßig erworbene Lizenz darf weiterverkauft werden.

  • Der ursprüngliche Käufer muss seine Nutzung vollständig einstellen.

  • Die Lizenz darf nicht gleichzeitig mehrfach verwendet werden.

  • Die Herkunft und Lizenzkette müssen dokumentierbar bleiben.

Gerade dieser letzte Punkt ist heute das größte Problem vieler Key-Shops.

Denn in der Praxis verkaufen zahlreiche Händler lediglich einen Produktschlüssel ohne vollständigen Lizenznachweis. Technisch funktioniert der Key oft zunächst problemlos, weil Microsofts Aktivierungsserver den Schlüssel akzeptieren. Rechtlich bedeutet das jedoch noch nicht automatisch, dass eine gültige Lizenz vorliegt.

Deshalb entstehen die typischen Fälle:

  • Office aktiviert sich erfolgreich,

  • Monate später erfolgt eine Sperrung,

  • oder Microsoft stuft die Aktivierung als missbräuchlich ein.

Microsoft erkennt problematische Schlüssel unter anderem durch:

  • ungewöhnlich viele Aktivierungen,

  • Aktivierungen aus verschiedenen Ländern,

  • parallele Nutzung,

  • bekannte Volumenlizenzbereiche,

  • Missbrauch interner Firmenlizenzen,

  • automatisierte Aktivierungsmuster.

Besonders kritisch betrachtet Microsoft sogenannte MAK- und KMS-Volumenlizenzen:

MAK = Multiple Activation Key
KMS = Key Management Service

Diese Systeme waren ursprünglich nur für Unternehmen gedacht. Viele billige Office-Keys stammen genau aus solchen Unternehmenskontingenten. Wird derselbe Schlüssel plötzlich tausendfach privat genutzt, fällt das Microsoft schnell auf.

Manche Billigshops arbeiten zusätzlich mit sogenannten „Grauzonen-Importen“:

Ein Key wird in Ländern mit sehr niedrigen Preisen eingekauft und anschließend in Europa weiterverkauft. Technisch funktioniert das häufig, lizenzrechtlich kann es aber problematisch sein.

Wichtig ist außerdem die Unterscheidung der Lizenztypen:

Retail-Lizenz:

  • reguläre Einzelhandelsversion,

  • meist frei übertragbar,

  • rechtlich am sichersten.

OEM-Lizenz:

  • ursprünglich an Hardware gebunden,

  • in Europa oft trotzdem weiterverkaufbar,

  • juristisch komplexer.

Volumenlizenz:

  • für Firmen gedacht,

  • häufig Quelle problematischer Billigkeys,

  • Übertragbarkeit nur unter strengen Bedingungen.

MSDN-/Developer-Lizenzen:

  • nicht für produktiven Weiterverkauf bestimmt,

  • Weiterverkauf meist unzulässig.

Microsoft-365-Abos:

  • typischerweise personenbezogen,

  • meist nicht frei handelbar,

  • da abonnement- statt eigentumsbasiert.

Deshalb unterscheidet sich der Markt heute stark:

Seriöse Gebrauchtsoftwarehändler:

  • liefern Dokumentation,

  • Lizenznachweise,

  • Rechnungen,

  • Übertragungserklärungen,

  • und juristische Absicherung.

Dubiose Keyshops:

  • liefern oft nur einen Code per Mail,

  • ohne Herkunftsnachweis,

  • ohne echte Lizenzdokumentation,

  • manchmal mit automatisierten Massenaktivierungen.

Genau deshalb sagt Microsoft sinngemäß:

„Eine erfolgreiche Aktivierung beweist keine legale Lizenz.“

Und juristisch ist diese Aussage tatsächlich relevant.

Trotzdem bleibt ebenso wahr:
Der europäische Gebrauchtsoftwarehandel ist grundsätzlich legal. Microsoft konnte den Weiterverkauf rechtmäßig erworbener Software in Europa nicht verbieten. Die Gerichte haben mehrfach bestätigt, dass das sogenannte „Erschöpfungsprinzip“ gilt: Nach dem ersten legalen Verkauf verliert der Hersteller bestimmte Kontrollrechte über den Weiterverkauf.

Die eigentliche Grauzone entsteht daher nicht beim legalen Gebrauchtverkauf selbst, sondern bei:

  • fehlender Dokumentation,

  • illegal vervielfältigten Volumenlizenzen,

  • missbrauchten Unternehmenskeys,

  • oder reinen „Key-only“-Verkäufen ohne echtes Nutzungsrecht.

Die Realität des Marktes ist deshalb zweigeteilt:

  • legale Gebrauchtsoftware existiert tatsächlich,

  • gleichzeitig existiert ein riesiger Graumarkt problematischer Billigkeys.

Und genau zwischen diesen beiden Welten bewegt sich Microsofts harte Haltung bis heute.

0 Punkte
von

Ist schon irre. Was ich bisher rausgelesen habe: Die €3,- bis €10,- Key stammen von Professional Plus Volumenlizenzen, da hat man auch den unsicheren Downlaod vom Verkäuferserver. Vergessen wir also die Version.

Auf zur Home und Business Version. Da finde ich ein paar bei Ebay für €70-80,-. 


Zu einer steht in der Beschreibung "Microsoft Office Home & Business 2024 für PC Dauerhaft // Mitunter aktivierbar auf setup.office.com" (Der Verkäufer dazu: "Den Code Aktivieren sie genau so wie sie es beschrieben haben unter setup.office.comDa klicken sie auf "Erste Schritte" und werden aufgefordert sich einzuloggen oder zu registrieren und geben dann den Code ein (direkt bei der Microsoft HP, was mit den anderen Codes nicht geht, weil die nicht mehr unterstützt werden).Mitunter" meint einfach nur das es nicht ausschließlich über setup.office.com möglich ist. Man kann sich auch in den Account einloggen und irgendwo dort auf "Verlängern" klicken, das würde dann auch gehen, also alle Wege die offiziell Microsoft eben bereitstellt.)

 Bei einem anderen Angebot aber schreibt der Verkäufer zur selben Version und der Frage "Kann man Ihre Office Version auch direkt über den eigenen Live-Login beziehen? Also die MS-Seite, wo noch VOR dem Download der Key abgefragt wird?" jedoch: "Hierbei handelt es sich um eine Retail Version die so nicht direkt von Microsoft heruntergeladen werden kann (so wie auch für viele Office-Suits der 2024er Versionen, dies sind neue Richtlinien von Microsoft direkt). Was Sie meinen ist ein Bind-Key. Diesen haben wir noch nicht online. Kommt eventuell die nächsten 4 Wochen bei uns auf der Seite auch online, der Bind-Key kostet aber etwas mehr, und wird direkt an Ihren Microsoft-Account gebunden. Hat seine Vor-und Nachteile."

Und da soll man noch durchblicken?

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