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ein foto vorhanden als tiff. Datei (55,6 MB) wie kann ich das kleiner formatieren?





Frage

Habe Dia als Foto auf DVD, pro Foto 55,6 MB als tiff datei. Kann ich die so formatieren, dass sie weniger Umfang haben und wenn ja wie?

Antwort 1 von kasipoasi

Moin!
Das geht mit IrfanView (Bildbearbeitungsprogramm, Freeware). Bekommst du hier:
irfanview.com/
Bitte! Danke!
Karsten

Antwort 2 von Saarbauer

Hallo,

geht grundsätzlich, aber die Qualität wird schlechter.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm entsprechend bearbeiten. Dabei ist die Pixelzahl zu reduzieren, z.B. von 300 dpi auf 200 dpi.Würde für das oben genannt Foto die Grösse auf etwa 25 mb reduzieren

Gruß

Helmut

Antwort 3 von Zemmel

Hi !

Kommt darauf an, was man mit den verkleinerten Dateien machen will.
Klar leidet die Qualität, wenn man die Bilder z.B. zu JPG konvertiert. Aber z.B. zum Angucken am Bildschirm ist das mehr als ausreichend.
Wenn man dann noch die Abmessungen des Bildes auf Bildschirmgröße (z.B. 1024x768) ändert, kann man die Dateigröße nachher in KB statt MB messen...

Gruß

Klaus

Antwort 4 von kannix

tausend dank an karsten, helmut und klaus,
ich versuchs und hoffe es klappt

Antwort 5 von Kati007

Hallo!
Also mit IrfanView klappt das sehr gut. Musst dabei höchste Qualität einstellen. Dabei wird die Qualität des Bildes nicht schlechter. Oder du bearbeitest das Bild mit einem Fotobearbeitungsprogramm und stellst aber nur 72 dpi ein. So mache ich das immer, wenn ich Fotos fürs Web bearbeite. Must dabei aufpassen, dass bei "Proportionen erhalten" ein Häkchen drin ist. Die Bilder werden super leicht und die Qualität bleibt erhalten.
mfg
Kati

Antwort 6 von Saarbauer

Hallo,

nur als Hinweis, vorher Foto als Kopie sichern.

Gruß

Helmut

Antwort 7 von weissvonnix

@ Saarbauer

Auch nur als Hinweis: Eine Änderung des dpi-Wertes hat nichts mit einer Pixelreduzierung zu tun. Der dpi-Wert bestimmt lediglich, in welcher Größe (und damit auch: in welcher Qualität) ein Bild dargestellt wird; die Anzahl der Pixel im Bild; bleibt auch nach einer Änderung gleich.

Grüße

Antwort 8 von drago

zu Antwort 7

Das ist Unsinn.
Wenn man aus einem Bierkasten 10 Flaschen herausnimmt,
so ist zwar der Bierkasten genauso groß wie vorher,
aber es sind nur noch 5 Liter Bier drin.

Die Abmessungen, z.B, 200x100 mm bleiben gleich,
aber die Qualität leidet, weil auf die gleiche Fläche weniger
Pixel kommen. Das Bild wir gröber.

Antwort 9 von Saarbauer

Hallo @ weissvonnix,

es ist falsch was du schreibst, da durch dir Reduzierung der DPI die zu speichernden Punkte sich verringern wird der Speicherbedarf geringer.

Wenn ich ein Bild mit 300 DPI abspeichere habe ich pro Quadratinch 90.000 Punkte, bei 200DPI nur 40.000 Punkte also rund 55 % weniger an Bilddaten.

Da aber bei einem abgespeicherten Bild auch andere Angaben abgespeichert sind kann man nicht liniar die Daten runterrechnen.

Gruß

Helmut

Antwort 10 von steffen2

@ Saarbauer

es gibt Programme bei denen du die DPI-Zahl ändern kannst aber die Pixel-Zahl beibehlten kannst.

Gruß Steffen

Antwort 11 von Saarbauer

Hallo @steffen2,

das ist insoweit richtig, dass dann das Bild von der Gesamtfläche entsprechend grösser wird. Bei den meisten Programmen wird abgefragt ob die Grösse beibehalten oder "Gesamtpixel beibehalten" werden. Wenn ich die Grösse beibehalte, wird die Pixelanzahl insgesamt reduziert (kleinere Datei), bei Beibehaltung der Gesamtpixelzahl ändert sich die Datei im Prinzip nicht (bleibt etwa gleich groß).
Ich bin aber von einem flächenmässig gleichen Bild ausgegangen, was hier ziemlich sicher auch gemeint war.

Gruß

Helmut

Antwort 12 von weissvonnix

@ Saarbauer

Das, was steffen2 in Antwort 10 geschrieben und du ja im Prinzip in Antwort 11 bestätigt hast, ist exakt das, was ich meinte.

Es existieren eben beide Möglichkeiten:
Reduzierung der Pixelanzahl über den dpi-Wert bei gleichbleibender Fläche (deine Variante), und
Veränderung der dpi-Auflösung bei gleichbleibender Pixelzahl mit dem Resultat einer Bildflächenvergrößerung (meine Variante).

Insofern haben wir beide Recht; wir sind nur von unterschiedlichen Annahmen ausgegangen.

Der Fragesteller kann nun schauen, wie sein Programm auf eine Veränderung der Auflösung reagiert. Er kann natürlich auch direkt über eine Eingabe der Pixel oder eine Reduzierung der cm-Angaben eingreifen.
Wenn allerdings das Bild noch gedruckt werden soll, wäre eine Veränderung der Auflösung auf 72 dpi fatal. Dann einfach das Bild unter Beibehaltung der Auflösung als jpg bei höchster Qualität abspeichern. Das bringt schon eine immense Platzersparnis.

Grüße

Antwort 13 von Kati007

@ an alle,
also ich bleibe dabei. Je geringer die dpi, desto weniger MB´s.
Größe des Bildes ( Pixelwerte ) kann man beibehalten. Ich spreche hierbei aber von einer Formatierung in Jpg´s. Ohne Qualitäteinbuse.
Ich glaube Kannix will weniger Speicherplatz für seine Bilder.
Pro Foto 55 MB. Das sind riesige Speicherfresser....
Kati

Antwort 14 von steffen2

@ Kati

das stimmt nicht.

nur die Pixelanzahl ist für die Dateigröße maßgeblich.
Die DPI-Zahl ist völlig uninteressant.

Das ist im Prinzip nur eine Zahl die dem Ausgabemedium (Drucker/Bildschirm) sagt wie es darzustellen ist.

Wenn du eine Foto mit einer Breite von 1024 Pixel mit 300 dpi hast und druckst wird es 3,4 Zoll breit.
Wenn du eine Foto mit einer Breite von 1024 Pixel mit 200 dpi hast und druckst wird es 5,1 Zoll breit.


Gruß Steffen

Antwort 15 von steffen2

Antwort 16 von Kati007

@Steffen,

Zitat:
Wenn du eine Foto mit einer Breite von 1024 Pixel mit 300 dpi hast und druckst wird es 3,4 Zoll breit.
Wenn du eine Foto mit einer Breite von 1024 Pixel mit 200 dpi hast und druckst wird es 5,1 Zoll breit.


Na klar beim ausdrucken der Fotos sieht man schon den Unterschied und dann möchten es 200 oder 300 dpi sein. Aber hast du schon mal Fotos mit 300 dpi ins Internet gestellt?

Ich bin stur und bleibe bei meiner Meinung. Es sind eben Erfahrungswerte.

Kati

Antwort 17 von drago

Also hier ist schon mehrfach schlicht und einfach Unsinn geschrieben worden.

Definitiv:
DPI=Dots Per Inch
=Punkte pro Zoll
=Pixel pro Zoll
=punkte pro 25,4 mm
Folglich:
100dpi = auf 25,4 mm Länge sind es 100 Punkte

Eine Datei enthält neben der Auflösung auch Daten über ihre physikalische Größe.

Aber es bleibt bei 1:1, Punkt steht für Punkt.

Wählt man als AUSGABEGERÄT einen Drucker und wählt eine Auflösung
von z.B. von 300 dpi, wird eben 1:1 gedruckt, Punkt für Punkt.
Wählt man eine Druckauflösung von z.B. 600 dpi,
bleibt es bei 1:1, Punkt für Punkt, das Bild wird auf dem Blatt aber nur halb so groß,
weil der Drucker eine höhere Auflösung benutzt.

Aber es bleibt: Ein Punkt wird mit einem Punkt dargestellt.
Ein Punkt aus dem Bild=ein Punkt auf dem Drucker / Bildschirm. Eben 1:1
Wie groß ein Punkt wird, entscheidet das Eingabe- bzw. das Ausgabegerät.


Scannt man ein Bild mit nur 100 dpi ein, druckt es mit 600er Auflösung,
wird das Bild eben nur 1/6 groß.
Passt man aber die Größe an, wie es in der Datei eingetragen ist, z.B. 10x15 cm,
bleibt die Originalgröße, aber jeder Punkt wird 6x dargestellt.

Echte Vergleiche entstehen aben nur bei 1:1

1:1 bedeutet:
300dpi eingescannt, 300dpi gedruckt.

300 dpi sind 300 punkte pro Zoll, also 300 Punkte auf rund 25mm.
Einscannen mit 300 dpi bedeutet daß es mit 300 Punkten pro 25 mm
eingescannt worden ist.

Gibt man es auf dem Drucker mit einer geringeren Auflösung aus,
werden Punkte heruntergerechnet, also herausgeschnitten
Gibt man es auf dem Drucker mit einer höheren Auflösung aus,
werden Punkte hinzuerfunden, der Punkt wird mehrmals gleich
oder interpoliert dargestellt (dabei werden Zwischenstufen errechnet).

Auf den Bildschirm dargestellt:
Es bleibt bei 1:1, Punkt steht für Punkt,
Ist ein Bild mit 300dpi (300 Pixel auf 25 mm Länge) eingescannt,
und der Monitor läuft mit einer Auflösung von 1024x768 Pixel,
(= ca. 100dpi bei einem 17 Zoll Monitor)
ist das Bild auf dem Monitor dreimal so groß.
Ein Punkt aus der Datei = ein Punkt auf dem Monitor
Punkt steht für Punkt.

Antwort 18 von weissvonnix

Oje, drago, darf ich dich selber zitieren:
Zitat:
Also hier ist schon mehrfach schlicht und einfach Unsinn geschrieben worden.

Wie recht du doch hast....

Wenn ein Drucker tatsächlich nur 300 Punkte/Zoll drucken würde, bekämen wir ein grottenschlechtes Ergebnis. Tatsache ist, dass moderne Drucker einen einzelnen Bildpunkt mit 12 und mehr eigenen Druckpunkten darstellen, oder warum meinst du, haben Drucker solche Auflösungen wie 4800 x irgendwas, hmmm?

Was das andere Missverständnis angeht: Versuchen wir doch mal, die Frage logisch zu betrachten...

Auflösung sagt etwas darüber aus, wieviele aus der Summe der gesamten vorhandenen Bildpixel sich auf eine definierte Länge von 2,54 cm verteilen. Einverstanden?

Wenn ich nun die Auflösung eines Bildes ändere, gebe ich dem Bildbearbeitungsprogramm damit die Anweisung, einen anderen Verteilungsschlüssel anzuwenden: Verteile die vorhandenen Pixel so, dass z.B. auf der definierten Länge von 2,54cm nur noch 200 Pixel vorhanden sind. Einverstanden?

Was aber machen einige Programme aus dieser Anweisung? Sie ändern MIT der Auflösung GLEICHZEITIG die Gesamtzahl der im Bild vorhandenen Pixel, und dadurch entsteht der Eindruck, als würde eine Verkleinerung der Auflösung automatisch eine Verkleinerung des Bildumfangs bedeuten.
Tatsächlich habe ich aber NUR den Auftrag erteilt, die Verteilung der Pixel anders zu regeln, aber NICHT, auch mal eben die gesamte Pixelanzahl zu reduzieren!!! Dazu bräuchte es korrekterweise eines gesonderten Befehls!

Selbst Photoshop führt diesen Auftrag insofern nicht korrekt aus. Wenn ihr dort unter Bild -> Bildgröße... im Feld Dateigröße die Auflösung reduziert, werden im oberen Feld GLEICHZEITIG auch Breite und Höhe verkleinert - ohne expliziten Auftrag, dies AUCH zu tun! Dieses Verhalten ist nicht korrekt, entspricht aber den Erwartungen vieler Leute, wie man ja auch an diesem Thread sehen kann.

Wenn ihr euch dann aber die oberste Zeile im Bildgrößenfenster anschaut, dann steht da:

Zitat:
Pixelmaße .... k/M (war ... k/M)


An der Stelle macht Photoshop dann deutlich, dass es eben für den Bildumfang NUR auf die Pixel im Bild ankommt, sonst würde der Punkt wohl kaum "Pixelmaße" heißen. Und er steht NICHT im gleichen Feld wie die Auflösung, weil den Photoshop-Machern eben auch klar ist, dass er damit eben nichts zu tun hat...
Sagen wir es so: Die Photoshop-Macher haben sich hier sozusagen eine Krücke gebastelt. Sie gehen einerseits inkorrekterweise auf Anwendererwartungen ein, stellen aber andererseits klar, dass es eben nicht auf die Auflösung, sondern nur auf die Pixel ankommt...

Kein Wunder, dass ein solches mißverständliches Vorgehen Anwender verwirrt und sie in dem falschen Glauben lässt, nur die Auflösung sei für den Bildumfang maßgebend.

Und zu guter Letzt noch zu deinem Bierkistenbeispiel, drago:
Wenn ich möchte, dass sich bei gegebener Gesamtzahl der Flaschen auf eine definierte Länge weniger Flaschen verteilen als vorher (d.h.: die Auflösung wird verringert), müsste ich mir eine größere Kiste bauen... So wäre es korrekt, anstatt die Kiste so zu lassen, wie sie ist, und einfach ein paar Flaschen zu entnehmen.

Grüße

Antwort 19 von drago

Nur zur Info:

Ein Drucker druckt mit der eingestellten Auflösung.
Die kann man variabel einstellen.
Früher konnte man sie direkt einstellen.
Jetzt nennt man sie verschiedene Qualitäten.
(Schnelldruck, standard, hoch, beste Qualität)

Unter Linux kann man sie noch direkt einstellen.

Zu den Dingen die ich schrieb:

Sie stammen u.A. aus:
- eigener Kenntnis,
- aus Zeitschriften (speziell c´t)
- aus Anwenderprogrammen die ich selbst benutze
- aus Hardwarequellen, da ich selbst Programmierer bin
- Scannerhandbüchern
usw.
.

Antwort 20 von weissvonnix

drago,

Deine Info nehme ich natürlich gerne entgegen; sie widerspricht dem, was ich gesagt habe, nicht. Aber wenn du sagst,
Zitat:
Ein Punkt wird mit einem Punkt dargestellt.
Ein Punkt aus dem Bild=ein Punkt auf dem Drucker
, dann stimmt das einfach nicht.

Im übrigen haben wir - glaube ich - alle so unsere Erfahrungen...

Grüße

Antwort 21 von steffen2

deshalb gibt es bei Corel Paint die Häckchen das man setzen kann "Ursprüngliche Größe beibehalten".
Dann ändert man nur die DPI, aber nicht die Pixel

Antwort 22 von Saarbauer

Hallo @drago,

wie du in Antwort 17 so schön schreibst
Zitat:
DPI=Dots Per Inch

300 DPI sind nun mal 300 Punkte / Inch und 600 DPI sind 600 Punkte / Inch

Hier geht es nicht um Druckerauflösungen, sondern um die Auflösung des Bildes durch den Scanner bzw.“Kamera“ u. ä. Bei einer Kamera ist es nicht ganz passend da diese mit einer festem Auflösung arbeitet (z.B. 5 Mio. Pixel für die Gesamtfläche).

Der Drucker druckt im Allgemeinen die angegeben Punkte, wobei ihn nicht interessieren wie diese zustande gekommen sind. Vom PC wird dem Drucker mitgeteilt es sind 500 Punkte zu drucken und der Drucker führt dies aus, da er keine Information hat, dass die Bildauflösung 300 DPI beträgt.
Bei einem Drucker mit 300 DPI Auflösung wird also das Bild in Orginalgröße ausgedruckt. Bei einem 600 DPI Drucker wird das Bild mit ¼ der Größe ( ½ Höhe, ½ Breite) ausgedruckt da der Drucker ja nur die Punkteanzahl kennt. Will ich das Bild in Orginalgröße drucken muß ich die Anzahl der Punkte entsprechend erhöhen.

Gruß

Helmut

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