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Fileserver mit Software-Raid
Frage
Hallo,
wäre schon, wenn mir als Linux-Newbie jemand weiterhelfen könnte:
Ich habe einen Samba-Server unter Fedora Core 3 aufgesetzt. Im
Rechner befindet sich ein Silicon Image SATA-Controller an dem 4
250GB Platten hängen. Jeweils zwei Platten sind über md zu einem
RAID0 zusammengesetzt, die als Datenspeicher dienen. Das
Betriebssystem befindet sich auf einer gesonderten ATA-Platte.
Mittels rsync lasse ich nachts vom ersten auf das zweite Raidset
einen Spiegel erstellen (das hat den Hintergrund, dass man im Fall
eines versehentlichen Löschens die Datei aus dem Backup
wiederherstellen können soll).
Um zu sehen was passiert, falls eine Platte mal ausfallen sollte,
habe ich eine Platte abgezogen. Leider fährt das System in dem Fall
nicht hoch, da das Raidset nicht zusammengefügt werden kann.
Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich das System konfigurieren
muss/sollte, damit die vorhandene Lösung relativ sicher funktioniert?
Die beiden Raidsets habe ich über das Installationsscript von Fedora
erstellen lassen und diese werden dadurch über fstab in das System
eingebunden. Meine Idee wäre, beim Systemstart zu prüfen, ob alle
Platten/Partitionen vorhanden sind und das Raidset in einem
Boot-Script "von Hand" beim Systemstart zu mounten. Wäre das eine
sinnvolle Lösung? Oder sollte ich anders vorgehen?
Bei einem Hardware-Raid (das, soweit ich das verstanden habe, eh nur
mit SCSI-Controllern und -Platten funktionieren würde) wäre der
Kosten/Nutzen-Faktor für diesen Einsatz nicht sinnvoll.
Danke schonmal für jeden sinnvollen Hinweis!
Gruß
Thomas

