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Frames Per Second
Frage
Seit langem stelle ich mir folgende Frage:
Offensichtlich hat man sich seit Jahrzehnten damit abgefunden, dass ein etwa 25 - facher Bildaufbau pro Sekunde für ein flimmerfreies (d.h nicht "ruckelndes") Bild beim Fernsehen völlig ausreichend ist - da käme niemand auch nur ansatzweise auf die Idee, nach "mehr Bildern" zu rufen.
So reichen 25 FPS auch bei Spielen locker aus, einen gleichmässigen, nicht ruckhaft wirkenden Bewegungsablauf zu erzeugen.
Alles, was darüber liegt, ist für das menschliche Auge ohnehin nicht mehr unterscheidbar.
Was soll also der Nonsens mit "Superwerten" bei irgendwelchen Benchmarks mit FPS im "Warp - Bereich"?
Es sei denn, man möchte industriellerseites einen Bedarf erzeugen, der sonst so gar nicht vorhanden wäre.
Einzig ein mögliches erhöhtes "Zukunftspotential" im Hinblick auf kommende ressourcenfressende Anwendungen wäre - insbesondere - bei High - End (und High - Price) Grafikkarten momentan ein Kaufgrund.
Eine schnellere CPU nehme ich von der Betrachtung mal aus, da diese ja der Gesamtperformance eines Systems dienlich ist.
Antwort 1 von ro+con
Hi,
im Prinzip hast du Recht aber andererseits auch wieder nicht.
Wenn das Kriterium für eine GK eben die Fps sind, warum soll man diesen Wert dann nicht angeben, auch wenn er weit über der "Mindestmarke" liegt. In der Praxis sind diese Werte ohnehin abhängig von den Spieleanforderungen. Die Karte bringt also bei verschiedenen Games auch verschiedene Werte bei den Fps. Für Zocker ungeheuer wichtig auch für das Selbstbewußtsein.
Die Profizocker und Overclocker sind ein eigenes "Völkchen". Da wird um jedes Pixel, Bit, Byte usw. hart gekämpft. Das ist für die Leute eine regelrechte Sucht/Passion geworden. Hinzu kommt noch, das der "Charackter" einer GK nicht allein von den Fps abhängt. Aber das weißt du selbst.
Also letztlich wieder eine Glaubensfrage plus dem Kommerz welcher dem bekannten Ziel dient...
gruss r.
im Prinzip hast du Recht aber andererseits auch wieder nicht.
Wenn das Kriterium für eine GK eben die Fps sind, warum soll man diesen Wert dann nicht angeben, auch wenn er weit über der "Mindestmarke" liegt. In der Praxis sind diese Werte ohnehin abhängig von den Spieleanforderungen. Die Karte bringt also bei verschiedenen Games auch verschiedene Werte bei den Fps. Für Zocker ungeheuer wichtig auch für das Selbstbewußtsein.
Die Profizocker und Overclocker sind ein eigenes "Völkchen". Da wird um jedes Pixel, Bit, Byte usw. hart gekämpft. Das ist für die Leute eine regelrechte Sucht/Passion geworden. Hinzu kommt noch, das der "Charackter" einer GK nicht allein von den Fps abhängt. Aber das weißt du selbst.
Also letztlich wieder eine Glaubensfrage plus dem Kommerz welcher dem bekannten Ziel dient...
gruss r.
Antwort 2 von sutadur
Zitat:
Es sei denn, man möchte industriellerseites einen Bedarf erzeugen, der sonst so gar nicht vorhanden wäre.
Es sei denn, man möchte industriellerseites einen Bedarf erzeugen, der sonst so gar nicht vorhanden wäre.
Ich glaube nicht, dass das der Hauptgrund ist, die Entwicklung voranzutreiben, aber sicherlich spielt das auch eine Rolle. Das ist aber in vielen Bereichen so, besonders natürlich in der Computertechnik.
Antwort 3 von Monoceros
Grundsätzlich hat "Flimmerfrei" schon Recht:
Wer sich eine GraKa nur deswegen kauft, weil sie bei gegebener Auflösung statt (minimal meinetwegen) 40 Frames im Lieblingsspiel bspw. 60 bietet, ist mehr oder weniger auf eine bestimmte Marketingstrategie "hereingefallen".
Einen Unterschied im Spiel selbst (im Sinn einer Verbesserung) wird der Käufer nicht merken, denn da ist keiner.
Die "Mehrframes" beeindrucken allerhöchstens den "Benchmarkfetischisten".
Wer sich eine GraKa nur deswegen kauft, weil sie bei gegebener Auflösung statt (minimal meinetwegen) 40 Frames im Lieblingsspiel bspw. 60 bietet, ist mehr oder weniger auf eine bestimmte Marketingstrategie "hereingefallen".
Einen Unterschied im Spiel selbst (im Sinn einer Verbesserung) wird der Käufer nicht merken, denn da ist keiner.
Die "Mehrframes" beeindrucken allerhöchstens den "Benchmarkfetischisten".

