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selbst dsl provider werden
Frage
hallo
ich wollte mal fragen ob man irgendwie selbst dsl provider werden kann.
braucht man da nur software auf einem server?
kann man "einfach" t-online leitungen nutzen, denn die authetifikation läuft ja über das ganz normale pppoe netz, wenn ich darüber jetzt zu t-online oder so verbinde um mich anzumelden, könnte man ja genauso gut zu mir verbinden, oder?
wäre nett, wenn ihr mir ein paar infos geben würdet!
stainley
ps: und bitte erklärt mich nicht für bekloppt....mir gehts eigentlich mehr um die theorie als um die praxis ;)
Antwort 1 von robert.r
Herr Ober, ich hätte gerne das gleiche zu trinken bestellt, was der stainley hatte.
Antwort 2 von Ralfman
Es fängt schon damit an das Du von der Telecom die Leitungen Mieten mußt dieses aber gar nicht kannst weil Du das nicht Finanzieren kannst, die entsprechenden Leitungen in den Grauen Kästen an der strase für Deine kunden Anklemmen mußt, dieses aber ohne entsprechende Ausbildung gar nicht darfst, Kunden zu Ködern was Du aufgrund Teurer Werbung nicht kannst...
soll ich noch weiter machen?
@robert.r,
bestell mir einen mit.
gruß
Ralf
soll ich noch weiter machen?
@robert.r,
bestell mir einen mit.
gruß
Ralf
Antwort 3 von PlacentubexC
Antwort 4 von stainley
@Ralfman: die leitungen bei der t-com mietet doch der kunde mit seinen 15 € grundgebühr im monat, oder?!
ausserdem muss man gar nix anklemmen denke ich, ich muss doch lediglich einen anderen anmelde server ansteuern, oder sehe ich das falsch?!
ausserdem muss man gar nix anklemmen denke ich, ich muss doch lediglich einen anderen anmelde server ansteuern, oder sehe ich das falsch?!
Antwort 5 von Claasloggedout
1. wirst du wohl nicht einfach deine Leitung an andere Benutzer weitervermieten dürfen (Vertragsrichtlinien) denke ich zumindest.
2. Wenn du nen Router benutzt, dann können deine "Kunden" ja nicht alle Ports benutzen, denn alle teilen sich ja die eine IP, die die Telekom für dich beim DNS registriert hat.
2. Wenn du nen Router benutzt, dann können deine "Kunden" ja nicht alle Ports benutzen, denn alle teilen sich ja die eine IP, die die Telekom für dich beim DNS registriert hat.
Antwort 6 von SoundiOhneCookie
Oh man, wenn ich das schon lese :-)
Du brauchst 2 Schnittstellen, einmal die Anbindung an das Internet und einmal die Seite von der Deine Kunden kommen - zwischen diesen beiden Schnittstellen musst Du vermitteln.
Als Internet-Anbindung benötigst Du mindestens eine relativ schnelle Standleitung. In der Praxis reicht das jedoch wegen immer höherem Datenaufkommen nichtmehr aus und Du wirst um ein richtiges Backbone (Level3 z.B.) nichtmehr drumrumkommen.
Als Kundenverbindung brauchst Du, je nach dem welche Technik es sein soll (DSL z.B.), einen Einwahlknoten welcher Multiuser-fähig ist und eine dazugehörige Anlage (i.d.r. optisch).
Zwischen den beiden Anbindungen gehört ein sog. RAS-Server (Remote Access Service). Dieser ordnet die eingehenden Verbindungsanfragen der Telefonleitung (egal ob DSL oder analog) an das Internet-Backbone weiter. Allerdings dies auch nicht direkt, sondern in Verbindung mit einem Spezial-Router (Cisco z.B. mit eigenem OS welcher den Usern dynamische IPs zuordnet in den Routing-Tabellen) und einem DNS-Server.
Anschaffungskosten sind weit über 20.000 EUR. Von den laufenden Kosten mag ich garnicht erst sprechen.
Man darf sich das nicht zu einfach vorstellen. Wenn es allerdings darum geht, einen Kumpel via Telefon über seine Leitung surfen zu lassen, ist es durchaus möglich ohne finanziellen Aufwand.
Du brauchst 2 Schnittstellen, einmal die Anbindung an das Internet und einmal die Seite von der Deine Kunden kommen - zwischen diesen beiden Schnittstellen musst Du vermitteln.
Als Internet-Anbindung benötigst Du mindestens eine relativ schnelle Standleitung. In der Praxis reicht das jedoch wegen immer höherem Datenaufkommen nichtmehr aus und Du wirst um ein richtiges Backbone (Level3 z.B.) nichtmehr drumrumkommen.
Als Kundenverbindung brauchst Du, je nach dem welche Technik es sein soll (DSL z.B.), einen Einwahlknoten welcher Multiuser-fähig ist und eine dazugehörige Anlage (i.d.r. optisch).
Zwischen den beiden Anbindungen gehört ein sog. RAS-Server (Remote Access Service). Dieser ordnet die eingehenden Verbindungsanfragen der Telefonleitung (egal ob DSL oder analog) an das Internet-Backbone weiter. Allerdings dies auch nicht direkt, sondern in Verbindung mit einem Spezial-Router (Cisco z.B. mit eigenem OS welcher den Usern dynamische IPs zuordnet in den Routing-Tabellen) und einem DNS-Server.
Anschaffungskosten sind weit über 20.000 EUR. Von den laufenden Kosten mag ich garnicht erst sprechen.
Man darf sich das nicht zu einfach vorstellen. Wenn es allerdings darum geht, einen Kumpel via Telefon über seine Leitung surfen zu lassen, ist es durchaus möglich ohne finanziellen Aufwand.
Antwort 7 von Targon
Hi
also wenn du provider im großen stil werden willst brauchst du
1. n rechenzentrum zum kunden verwalten und autentifizieren
2. ne menge verträge mit größeren netzprovidern, deren Infrastruktur dein rechenzentrum mit deinen kunden verbindet
3. verträge mit großen providern, die dein rechenzentrum "mit dem internet" verbinden; damit deine kunden auch über dein RZ hinauskommen
4. hardware, die für eine genügend große menge kunden ausgelegt ist, um denen zugang und einwahl in deinen teil des netzes zu ermöglichen
wenn du nich nur zugangs- sondern netzprovider werden willst musst du zusätzlich a) leitungen von anderen providern kaufen b) selber welche verlegen. dazu musst dann immer wieder kleine "verstärkerhäusschen" aufstellen und das signal (LWL Leiter) auffrischen. das ganze warten und betreuen, erneuern und austauschen.
Alles in allem brauchste nen entsprechend großen Geldbeutel.
Gruß
Targon
also wenn du provider im großen stil werden willst brauchst du
1. n rechenzentrum zum kunden verwalten und autentifizieren
2. ne menge verträge mit größeren netzprovidern, deren Infrastruktur dein rechenzentrum mit deinen kunden verbindet
3. verträge mit großen providern, die dein rechenzentrum "mit dem internet" verbinden; damit deine kunden auch über dein RZ hinauskommen
4. hardware, die für eine genügend große menge kunden ausgelegt ist, um denen zugang und einwahl in deinen teil des netzes zu ermöglichen
wenn du nich nur zugangs- sondern netzprovider werden willst musst du zusätzlich a) leitungen von anderen providern kaufen b) selber welche verlegen. dazu musst dann immer wieder kleine "verstärkerhäusschen" aufstellen und das signal (LWL Leiter) auffrischen. das ganze warten und betreuen, erneuern und austauschen.
Alles in allem brauchste nen entsprechend großen Geldbeutel.
Gruß
Targon
Antwort 8 von stainley
eigentlich ist es so, wioe soundi es sich denkt, ich will einen kumpel über meine leitung surfen lassen ;)
allerdings sollte das halt ohne telefon sondern direkt per dsl gehen, aber scheinbar geht das nicht :(
allerdings sollte das halt ohne telefon sondern direkt per dsl gehen, aber scheinbar geht das nicht :(
Antwort 9 von Targon
hi
das geht schon. sogar relativ leicht
wie weit is der kumpel von dir und deinem router weg?
wenns "über die straße" is, gehts per wlan am einfachsten
wenns weiter ist, oder größere gebäude im weg sind, gehts per dachantenne und richtfunk
wenns n stockwerk tiefer/höher ist könnt ihr auch n kabel legen.
du brauchst: nen router (mit wlan)
er braucht: n wlan karte / netzwerkkarte
das hat aber wenig mit provider zu tun - achtet aber auf gute verschlüsselung, wenn ihrs per wlan macht.
gruß targon
das geht schon. sogar relativ leicht
wie weit is der kumpel von dir und deinem router weg?
wenns "über die straße" is, gehts per wlan am einfachsten
wenns weiter ist, oder größere gebäude im weg sind, gehts per dachantenne und richtfunk
wenns n stockwerk tiefer/höher ist könnt ihr auch n kabel legen.
du brauchst: nen router (mit wlan)
er braucht: n wlan karte / netzwerkkarte
das hat aber wenig mit provider zu tun - achtet aber auf gute verschlüsselung, wenn ihrs per wlan macht.
gruß targon
Antwort 10 von stainley
hi Targon
leider klappts per wlan nicht, da er viel zu weit wegwohnt.
mein kumpel hat dsl aber mit volumen, ich habe eine richtige flat.
so leicht wie ich dachte ist das wohl doch nicht :(
leider klappts per wlan nicht, da er viel zu weit wegwohnt.
mein kumpel hat dsl aber mit volumen, ich habe eine richtige flat.
so leicht wie ich dachte ist das wohl doch nicht :(
Antwort 11 von popolli
also wenn er sowieso schon dsl hat, kann er doch selber ne flat bestellen.... Wozu sich so ein Aufwand machen, wenn es Flat schon ab 5 Euro gibt????
Naja, ihr werdets schon wissen
Naja, ihr werdets schon wissen
Antwort 12 von luke
wir wollen ohne große mehrkosten die volumens beschrenkung umgehen, aber ich denke mal das das auch nicht ganz legal sein wird, deshalb lassen wirs^^
Antwort 13 von luke
ps:
ich bin stainleys kumpel ;)
ich bin stainleys kumpel ;)
Antwort 14 von Steinig_Tobias
Bei der ganzen Problematik ist zu bedenken, dass es sobald dein Kumpel nicht auf DEINEM Grundstück wohnt illegal ist, ihn sowohl via WLAN als auch via Kabel mitserven zu lassen.
Bei Kabelverbindung wird es z.Z. sogar geahndet, bei WLAN wird es stillschweigend geduldet.
mfg
Tobias Steinig
Bei Kabelverbindung wird es z.Z. sogar geahndet, bei WLAN wird es stillschweigend geduldet.
mfg
Tobias Steinig

