Supportnet Computer
Planet of Tech

Supportnet / Forum / HW-Sonstiges

könnt ihr mir bitte die funktionsweise eines transistors erklären??





Frage

hi leute, ich will mir ne schaltung bauen, wo notwendigerweise ein transistor zum einsatz kommen muss. ich hab mich da schonmal n bissl schlau gemacht, aber so richtig sehe ich da nicht durch. außerdem bin ich ein anfänger auf dem gebiet.... steuerstrom soll so ungefähr bei 1,4 - 1,7V liegen, der andere, der dann fließen soll, bei 12V. is das realisierbar?? was hat das mit diesen kennlinien auf sich?? außerdem müssen da noch irgendwelche wiederstände beim steuerstrom hin, aber wo und wie, das weiß ich nicht. und wo liegt der unterschied zwischen npn und pnp?? wie muss ich das alles anschließen?? über eure aufklärenden antworten wäre ich sehr dankbar.

Antwort 1 von CyroX

Hi

Hier ein Paar Grundlagen

Um einen Transistor durchzuschlaten benötigst du bei einem Siliziumtransistor 0,7 V U BE (Basis Emitter) Spannung.

Die Widerstände musst du also vor der Basis schalten. Wenn du also 12 V zur verfügung hast musst du einen 120 Ohm widerstand davor schalten.

Wenn das ein BC 141 Transistor mit 100mA ist....

So genau kann ich dir auch nicht helfen ...

MfG

CyroX

Antwort 2 von vadder

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201291.htm

und schön auswendig lernen.
du wirst abgefragt

vadder

Antwort 3 von bommmel

@ CyroX

nene, U BE hat 1,4-1,7V, und U EC hat dann 12V.
muss ich egtl exakt 0,7V haben oder kanns auch weniger oder mehr sein?? gibt es modelle, die höhere spannungen(BE) nehmen??

@ vadder

da war ich auch schon. aber vllt könntest du mir ja den unterschied zw PNP und NPN erklären?? und dann kannst du sicher noch das kapitel Kennlinien ranhängen....

danke schonmal

Antwort 4 von vadder

steht in dem artikel

lesen, lesen, ......

vadder

Antwort 5 von bommmel

@ CyroX

der strom für EC beträgt max 20mA, muss da auch ein widerstand davor?? wieviel bei 1,7V an Ampere rauskommt, weiß ich leider nich.....

Antwort 6 von nordmann

Guter Bommel !

Eigentlich war das bei mir Stoff in Physik der (weiß es nicht mehr ganz genau) 6.oder 7.Klasse.
Bevor du da irgentwelche Schaltungen bastelst empfehle ich Dir, Dir doch noch mal das Grundwissen der Elektrotechnik zu verinnerlichen.Lexika und Nachschlagewerke gibt es genug.
Ein Fachbuch lesen bringt hier mehr, als kurze, wenn auch gut gemeinte Ratschläge.
Also ruhig mal in den nächsten Buchverleih gehen.

MfG
Nordmann

Antwort 7 von bommmel

@ nordmann

könnte man auch machen. aaaaaaber, ich weiss ja nich vor wieviel jahren und in welchem bundesland du schulunterricht genossen hast, ich hatte in der 6./7. klasse mit 100%iger sicherheit sowas nich, daran könnte ich mich auch erinnern. das einzige was wir hatten, war in der 11. klasse "Die Leuchtdiode", und damit hörts in sachen mikroelektronik auch auf !!!

@vadder

jetz weiss ich was mich da so durcheinander bringt !!!!
pnp und npn unterscheiden sich in fließrichtung des stromes.
die erste (s/w) abbildung ist ein pnp, die zweite mit farbe ist ein npn. und unten in der tabelle, wo npn und pnp unterschieden wird, sind auch die polaritäten eingezeichnet, deshalb passt das nich zusammen. und seit wann fließen elektronen von plus nach minus ?! schlechte abbildungen!!

Antwort 8 von CyroX

@ bomel

Es gibt einmal die e-technisch Richtung von Plus nach Minus und einmal die Physikalische Richtung von Minus nach Plus in der e technik wird nur die Erste genommen!

Du solltest also dein transistor weder untersteuern das heißt weniger als 1,4 V und nicht mehr als 1,7 V da da sich Elektronen in der Basis sammeln müssen um durch zu schalten daher die Kennlinie bzw wenn er überstuert wird dauert es bis der Transistor wierder "ausschaltet".

Hoffe ich habe das einigermaßen richtig erklärt bin auch grad erst in der Ausblidung

MfG
CyroX

Antwort 9 von xmax

hi, falls du dich mit der elektronik etwas mehr als nur basteln (nachbauen und ähnliches) beschäftigen willst, dann ein gutes fachbuch immer noch (auch im computerzeitalter) die beste lernmethode ist- also ganz altmodisch, mit einem zettel,
bleier und einem taschenrechner.
das einzige was da qualmen kann ist der eigene kopf, in der wirklichkeit kann schon was "dampfen", wenn was nicht richtig berechnet wurde oder "falsch verbunden"- es geht einfach ans geld und schlechte laune noch dazu.
du packst dein vorhaben an der falschen stelle an, die fehlenden grundlagen werden so immer im wege stehen- der transistor ist der "macher" aller dinge, nachher kommen nur ops und die gatter.
das ist kein "drei stufen sprung", sondern so überspringst du drei etagen.
  • Rechenbuch der Elektronik und das lösungsbuch
  • Das komplette Werkbuch Elektronik.
    das ist was zu theorie, bleibt nur noch die praxis- die handhabe der einzelnen e-komponenten und das entsprechende werkzeug.

    mfg xmax

    du willst was bauen, aber mit der funktionsbeschreibung kann man nicht wirklich was anfangen.

  • Antwort 10 von bommmel

    Zitat:
    Ein Basisstrom kann erst dann fließen, wenn die Spannung an der Basis-Emitter-Strecke(-Diode) den Schwellwert von 0,6 V erreicht hat.


    das heißt, ich kann auch höhere spannungen anschließen?? allerdings ist das mit den grenzwerten für A(mpere) bei mir noch nich so richtig klar.

    weiterhin weiß ich nicht, wie ich folgendes deuten soll:

    Zitat:
    Wird der Basistrom I B verändert, nimmt auch der Kollektorstrom I C einen anderen Wert an. Der Transistor wirkt dabei wie ein elektrisch gesteuerter Widerstand.


    wie groß der Basisstrom ist, weiß ich nicht, aber der Kollektorstrom sollte nicht mehr als 20mA übersteigen. wie ermittelt man sowas??

    Antwort 11 von PcDock

    Hi bommmel,

    der transistor hat ja auch einen verstärkungsfaktor.
    Die Schaltung so auslegen das der Transistor voll durchschaltet.
    Und die 20mA mit dem Vorwiederstand zur Led berechnen.

    PcDock

    Antwort 12 von PcDock

    Hi Bommmel,

    Schau dir das mal an so sollte die Schaltung aussehen.

    Um das ganze von deinem Board zu trennen wird ein Optokoppler (CNY17-1) benutzt.


    PcDock

    Antwort 13 von bommmel

    na das sieht doch schon mal nach was aus. so nen Optokoppler (CNY17-1) gibts bestimmt bei reichelt oder conrad....
    sieht allerdings doch etwas kompliziert aus...

    Antwort 14 von PcDock

    Hi,

    im Prinzip kannst den Optokoppler auch weglassen.
    Dann müsste der Boardstecker an den 4.7k Widerstand (Plus von der Boardled ) angeschlossen werden.

    PcDock

    Antwort 15 von bommmel

    und warum braucht man dort so einen großen widerstand??

    Antwort 16 von bommmel

    so etwas habe ich auch noch gefunden:


    Transistoren können nicht nur als lineare Verstärker verwendet werden sondern auch als Schalter. Hierbei schleift man einen Verbraucher wie z.B. eine Lampe entweder in die Kollektor- oder Emitterleitung ein. Sorgt man dafür, daß der Steuerstrom so groß ist, daß der Kollektor- bzw. Emitterstrom unter Zugrundelegung des Stromverstärkungsfaktors größer ist als der reale Strom, der durch die Lampe fließt, wird der Transistor maximal leitend. Denn der Transistor versucht, den dem Steuerstrom entsprechenden Kollektor- bzw. Emitterstrom fließen zu lassen. Da hier aber die Lampe nicht soviel Strom fließen läßt wie der Transistor möchte, regelt der Transistor sozusagen als Notmaßnahme total auf, um soviel Strom wie möglich fließen zu lassen. Bei abgeschaltetem Steuerstrom ist der Transistor gesperrt und es fließt kein Strom durch die Lampe. Somit wirkt der Transistor in diesem Fall als Schalter. Der große Vorteil eines Transistors als Schalter ist, daß es weder mechanisch bewegte Teile gibt noch irgendwelche Kontakte sich abnutzen können, denn ein Transistor arbeitet verschleißfrei.