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Dateien sicher löschen! durch umbennenen und zerstören???
Frage
hi,
es taucht immer mal wieder die frage nach "Dateien sicher löschen" auf und [i] da hatte ich die idee[/i].
vor dem löschen erst mal umbenennen
und
dann mit dem editor öffnen und den inhalt löschen
und dann kann ja eigentlich die datei problemlos gelöscht werden ohne das jemand die gelöschte "datei" jemals wieder jemand lesen kann.
oder habe ich da einen denkfehler?
mfg
Antwort 1 von Grenzgänger01
Hallo Janniene,
Leider nein, so geht es nicht.
Alle Daten sind auch nach mehrfachen überschreiben noch wiederherzustellen.
Das kann nicht jeder, dazu braucht man schon spezielle Labors. Aber die existieren, glaub mir einfach!
Eine Software, die wohl sicher löschen kann.
Auf die FAQs kann ich leider nicht direkt verlinken, lese selber.
Grenzgänger
Leider nein, so geht es nicht.
Alle Daten sind auch nach mehrfachen überschreiben noch wiederherzustellen.
Das kann nicht jeder, dazu braucht man schon spezielle Labors. Aber die existieren, glaub mir einfach!
Eine Software, die wohl sicher löschen kann.
Auf die FAQs kann ich leider nicht direkt verlinken, lese selber.
Grenzgänger
Antwort 2 von Hasso
Das geht aber auch mit Partition Magic 8
Gruß
Hasso
Gruß
Hasso
Antwort 3 von Das_Urmel
Zitat:
Das geht aber auch mit Partition Magic 8
Das geht aber auch mit Partition Magic 8
Glaube ich nicht.
Auch O&O läßt Fragmente zurück :D
mfg
Michael Bormann
Antwort 4 von Janniene
hallo noch mal,
mmmmmmmmhhhhhhhhhhhhhhh,
warum kann ich da kein überschriebenes textdockument wiederherstellen?
also eins von gestern meine ich!
mfg
mmmmmmmmhhhhhhhhhhhhhhh,
warum kann ich da kein überschriebenes textdockument wiederherstellen?
also eins von gestern meine ich!
mfg
Antwort 5 von Grenzgänger01
Hallo Janniene,
Technik ist sehr, sehr schwer zu erklären. Ich kann das nicht. Wenn du mir glaubst, das gelöscht nicht gelöscht ist, bin ich schon stolz. Sonst musst du dich für ein Studium enschreiben.
Hallo Das_Urmel,
MIch stört das nicht. Alte Festplatten werden aufgeschraubt, kriegen eins mit dem Hammer und liegen auf der Fensterbank ;-)
Grenzgänger
Technik ist sehr, sehr schwer zu erklären. Ich kann das nicht. Wenn du mir glaubst, das gelöscht nicht gelöscht ist, bin ich schon stolz. Sonst musst du dich für ein Studium enschreiben.
Hallo Das_Urmel,
Zitat:
Auch O&O läßt Fragmente zurück :D
Quellen?Auch O&O läßt Fragmente zurück :D
MIch stört das nicht. Alte Festplatten werden aufgeschraubt, kriegen eins mit dem Hammer und liegen auf der Fensterbank ;-)
Grenzgänger
Antwort 6 von willi-wuff
hallo,
es bleibt immer was übrig.am besten die fp formatieren dann ist alles platt
es bleibt immer was übrig.am besten die fp formatieren dann ist alles platt
Antwort 7 von Poison
Hallo!
@ Willi-Wuff:
Formatieren allein hilft leider auch nicht, die Daten könnten dann eventuell mit einem beliebigen Datenrettungsprogrammes wiederhergestellt werden. Am sichersten ist mehrfaches überschreiben des Datenträgers (z.bsp. mit O&O Saver Erase etc.), es dauert zwar Stunden, ist aber effektiv.
Gruss Poison
@ Willi-Wuff:
Formatieren allein hilft leider auch nicht, die Daten könnten dann eventuell mit einem beliebigen Datenrettungsprogrammes wiederhergestellt werden. Am sichersten ist mehrfaches überschreiben des Datenträgers (z.bsp. mit O&O Saver Erase etc.), es dauert zwar Stunden, ist aber effektiv.
Gruss Poison
Antwort 8 von Luke_Filewalker
Ein Thema für sich. ;) Janniene, Deine Methode reicht leider nicht aus. Damit erreichst Du zwar das man mit Standardmitteln nicht mehr dran kommt, jedoch mit den richtigen Tools und genügend Zeit und Erfahrung ist das trotzdem noch möglich. Was das Thema der Wiederherstellung und auch deren Vernichtung betrifft, hab ich mich in der Firma am meisten damit beschäftigt. Wir bieten unseren Stammkunden an, deren Festplatten im Falle der Verschrottung eines PCs oder Verkauf bzw. wenn er verschenkt werden soll, diese Platten so zu säubern, dass (wenn überhaupt) nur noch ein Datenrettungslabor an die Daten herankommt.
Deine Methode wäre allerdings dann recht sicher, wenn Du mit dem Editor nach dem löschen des Inhalts gleich wieder einen Inhalt erzeugst (möglichst zufällig) der exakt die gleiche Länge des Originals hat und wieder speicherst. Damit sind bereits alle Tools überfordert. Aber, ziemlich umständlich das ganze. Ok, für einen Coder wäre es ein leichtes dafür kurz ein kleines Tools zu schreiben. Es gibt dafür aber bereits genügend gute Tools. Ich selbst verwende Eraser. Für das vernichten einzelner Dateien gibt es viele Tools und auch für das vernichten der bereits normal gelöschten Dateien. Eraser bietet beides. Ich kann eine Datei direkt damit "vernichten", oder aber auch den unbelegten Plattenplatz. Wenn Du etwas englisch kannst, wäre das einen Blick wert, es ist zudem kostenlos.
Was das formatieren angeht: Ein Quickformat ist nutzlos, hier können bereits Standard-Rettungs-Tools die Daten wiederherstellen. Genauso nutzlos ist die Repartitionierung. Was Standardmittel angeht, kann ich bereits eine sehr hohe Sicherheit erreichen, wenn ich mit einem Partitionierungstool wie z.B. Partition Magic die Partitionen auflöse, neu anlege und dann eine vollständige Formatierung der Partitionen durchführe. Damit sind alle Tool bereits nutzlos und nur noch ein dafür ausgelegtes Labor kann zumindest einen Teil der Daten wieder retten.
Etwas Theorie dazu. Warum kann ein Labor überhaupt Daten wiederherstellen, die bereits mehrfach überschrieben sind? Dazu gibt es mehrere Ansatzpunkte. Diese Labors greifen ganz einfach auf die "Backups" zurück die jeder von uns ganz automatisch täglich von seinen Daten anlegt. "Hä? Was für Backups? Ich mache keine Backups!". Dazu gleich mehr. ;)
Würden Festplatten tatsächlich rein "Digital" aufzeichnen, wäre bereits ein einmaliges überschreiben einer Datei ausreichend. Das tun sie aber nicht, der Speichervorgang ist trotz moderner Technik eine Festplatte im Endeffekt noch immer analog wie bei der guten alten Audiokassette. Betrachten wir mal die Datenstruktur einer Festplatte. Daten werden in Spuren (Tracks) abgelegt, ähnlich der guten alten Schallplatte. Mit dem Unterschied allerdings, dass es hier nicht eine einzelne Spur gibt (eine Spirale) sondern sehr viele konzentrische Kreise. Machen wirs mal einfach und beschränken uns auf einen dieser Kreise. Wie die Festplatte Daten verwaltet, würde hier den Rahmen sprengen. *g*
Daten werden bei einer Festplatte auf einer Schicht "gespeichert" die aus winzigsten, magnetisierbaren Teilchen besteht. Aufgrund der Ausrichtung solcher Teilchen, kann der Schreib/Lese-Kopf unterscheiden, was eine 0 und was eine 1 ist. Um ein einzelnes Bit zu speichern, sind bereits etliche solcher Teilchen nötig. Und hier kommen jetzt die vorher genannten Backups ins Spiel. Bei einem solchen Magnetisierungsvorgang, lässt es sich ganz einfach nicht vermeiden, dass auch benachbarte Teilchen die eigentlich gar nicht gemeint sind, ebenfalls geändert werden. Wir haben also neben unserem eigentlichen Datenkreis noch weitere "Nachbarkreise" die nicht direkt beschrieben werden. Wird nun eine Datei innerhalb unseres Datenkreises gelöscht, finden sich in den Nachbarkreisen aber noch Spuren der gelöschten Daten. Und hier setzen die Labors an.
Allerdings kann man selbst hier mit einem professionellen Tool ansetzen und die eigentlichen Datenkreise so oft mit möglichst zufälligen Daten überschreiben, dass mit der Zeit auch die unbenutzten Nachbarkreise so verändert werden, dass maximal nur noch Fragmente gerettet werden können.
Die einzig wirklich sichere Methode wäre wie Grenzgänger schon andeutete ;), die Platte aufschrauben und ihr physikalische Gewalt zukommen zu lassen. Allerdings, auch das würde im Notfall nicht reichen, sicher ist nur das einschmelzen des Datenträgers selbst. *g*
Fazit: Wenn jemand seine Daten "sicher" löschen möchte und nicht vom BND unter Beobachtung steht, fährt er bereits sehr gut mit den Tools die Daten vor dem löschen einfach mehrfach mit zufälligen Werten überschreiben. ;)
Deine Methode wäre allerdings dann recht sicher, wenn Du mit dem Editor nach dem löschen des Inhalts gleich wieder einen Inhalt erzeugst (möglichst zufällig) der exakt die gleiche Länge des Originals hat und wieder speicherst. Damit sind bereits alle Tools überfordert. Aber, ziemlich umständlich das ganze. Ok, für einen Coder wäre es ein leichtes dafür kurz ein kleines Tools zu schreiben. Es gibt dafür aber bereits genügend gute Tools. Ich selbst verwende Eraser. Für das vernichten einzelner Dateien gibt es viele Tools und auch für das vernichten der bereits normal gelöschten Dateien. Eraser bietet beides. Ich kann eine Datei direkt damit "vernichten", oder aber auch den unbelegten Plattenplatz. Wenn Du etwas englisch kannst, wäre das einen Blick wert, es ist zudem kostenlos.
Was das formatieren angeht: Ein Quickformat ist nutzlos, hier können bereits Standard-Rettungs-Tools die Daten wiederherstellen. Genauso nutzlos ist die Repartitionierung. Was Standardmittel angeht, kann ich bereits eine sehr hohe Sicherheit erreichen, wenn ich mit einem Partitionierungstool wie z.B. Partition Magic die Partitionen auflöse, neu anlege und dann eine vollständige Formatierung der Partitionen durchführe. Damit sind alle Tool bereits nutzlos und nur noch ein dafür ausgelegtes Labor kann zumindest einen Teil der Daten wieder retten.
Etwas Theorie dazu. Warum kann ein Labor überhaupt Daten wiederherstellen, die bereits mehrfach überschrieben sind? Dazu gibt es mehrere Ansatzpunkte. Diese Labors greifen ganz einfach auf die "Backups" zurück die jeder von uns ganz automatisch täglich von seinen Daten anlegt. "Hä? Was für Backups? Ich mache keine Backups!". Dazu gleich mehr. ;)
Würden Festplatten tatsächlich rein "Digital" aufzeichnen, wäre bereits ein einmaliges überschreiben einer Datei ausreichend. Das tun sie aber nicht, der Speichervorgang ist trotz moderner Technik eine Festplatte im Endeffekt noch immer analog wie bei der guten alten Audiokassette. Betrachten wir mal die Datenstruktur einer Festplatte. Daten werden in Spuren (Tracks) abgelegt, ähnlich der guten alten Schallplatte. Mit dem Unterschied allerdings, dass es hier nicht eine einzelne Spur gibt (eine Spirale) sondern sehr viele konzentrische Kreise. Machen wirs mal einfach und beschränken uns auf einen dieser Kreise. Wie die Festplatte Daten verwaltet, würde hier den Rahmen sprengen. *g*
Daten werden bei einer Festplatte auf einer Schicht "gespeichert" die aus winzigsten, magnetisierbaren Teilchen besteht. Aufgrund der Ausrichtung solcher Teilchen, kann der Schreib/Lese-Kopf unterscheiden, was eine 0 und was eine 1 ist. Um ein einzelnes Bit zu speichern, sind bereits etliche solcher Teilchen nötig. Und hier kommen jetzt die vorher genannten Backups ins Spiel. Bei einem solchen Magnetisierungsvorgang, lässt es sich ganz einfach nicht vermeiden, dass auch benachbarte Teilchen die eigentlich gar nicht gemeint sind, ebenfalls geändert werden. Wir haben also neben unserem eigentlichen Datenkreis noch weitere "Nachbarkreise" die nicht direkt beschrieben werden. Wird nun eine Datei innerhalb unseres Datenkreises gelöscht, finden sich in den Nachbarkreisen aber noch Spuren der gelöschten Daten. Und hier setzen die Labors an.
Allerdings kann man selbst hier mit einem professionellen Tool ansetzen und die eigentlichen Datenkreise so oft mit möglichst zufälligen Daten überschreiben, dass mit der Zeit auch die unbenutzten Nachbarkreise so verändert werden, dass maximal nur noch Fragmente gerettet werden können.
Die einzig wirklich sichere Methode wäre wie Grenzgänger schon andeutete ;), die Platte aufschrauben und ihr physikalische Gewalt zukommen zu lassen. Allerdings, auch das würde im Notfall nicht reichen, sicher ist nur das einschmelzen des Datenträgers selbst. *g*
Fazit: Wenn jemand seine Daten "sicher" löschen möchte und nicht vom BND unter Beobachtung steht, fährt er bereits sehr gut mit den Tools die Daten vor dem löschen einfach mehrfach mit zufälligen Werten überschreiben. ;)
Antwort 9 von Grenzgänger
Hallo Luke_Filewalker,
Bestens beschrieben: [++]
Formuliere das ganze ein bischen um und mach eine FAQ daraus :-)
Grenzgänger
Bestens beschrieben: [++]
Formuliere das ganze ein bischen um und mach eine FAQ daraus :-)
Grenzgänger
Antwort 10 von Luke_Filewalker
Aus aktuellem Anlass und da man ständig dazu lernt möchte ich meine Aussage in A8 Abschnitt 3 teilweise revidieren.
Das ist so leider nicht korrekt. Siehe hierzu diesen Thread/A3
Zitat:
Luke_Filewalker schrieb am 17.09.2005 um 10:06
Was Standardmittel angeht, kann ich bereits eine sehr hohe Sicherheit erreichen, wenn ich mit einem Partitionierungstool wie z.B. Partition Magic die Partitionen auflöse, neu anlege und dann eine vollständige Formatierung der Partitionen durchführe.
Luke_Filewalker schrieb am 17.09.2005 um 10:06
Was Standardmittel angeht, kann ich bereits eine sehr hohe Sicherheit erreichen, wenn ich mit einem Partitionierungstool wie z.B. Partition Magic die Partitionen auflöse, neu anlege und dann eine vollständige Formatierung der Partitionen durchführe.
Das ist so leider nicht korrekt. Siehe hierzu diesen Thread/A3

