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Was bringt DSL 16.000 kbit/s???





Frage

Moin, bald soll es ja schon DSL mit der Geschwindigkeit von bis zu 16 Tausend kbit/s geben. Das entspricht 16-mal schneller als der jetzige Standard! Aber wofür soll das gut sein? Eine Webseite kann doch erst dann angezeigt werden, wenn ich auf den Link deren klicke und nicht schon vorher? Und ist es nicht so, dass mein Download dem Upload des Servers entspricht, bei dem ich die Daten für die Webseite runterlade? Was nützt mir also der schnellste DSL-Zugang, wenn der Server, von dem ich die Daten der Webseite erhalte, langsam ist oder überlastet (Mittagszeit..)? Liebe Grüße, Daniel

Antwort 1 von kasipoasi

Hi!
IMHO gibst du dir die Antwort ja schon selber: ausser zum downloaden braucht´s kein Mensch, oder?
Gruss,
Karsten

Antwort 2 von sutadur

Aus diesem Blickwinkel betrachtet hast Du schon Recht. Tatsächlich sind die Nutzungsmöglichkeiten in der Praxis eher spährlich. Das gilt aber im Prinzip ebenso für z.B. DSL 6000. Aber die Zukunft wird Anwendungen bringen, die auf diese Geschwindigkeiten setzen (z.B. Livestreams in weitaus besserer Qualität als heute im Regelfall möglich ist).

Antwort 3 von cofa

hallo

was für größere Firmen; insbes. dann , wenn im "Upload" die gleiche Bandbreite auch für VOIP bereitsteht

cofa

Antwort 4 von kasipoasi

Jo, richtig! Momentan finde ich halt keine Anwendung, die vor allem den Preis rechtfertigt. Und auch keinen Anbieter...
Karsten

Antwort 5 von qwert

dadurch soll in der zukunft inet, tv und telefon alles gleichzeitig über die dsl leitung laufen. somit würde der kabel anschluss überflüssig werden
es gibt nur leider noch (fast) keine tvoip angebote

außerdem werd ich es mir schon aus prinzip anschaffen sobald es verfügbar ist ; )

Antwort 6 von kasipoasi

Zitat:
...außerdem werd ich es mir schon aus prinzip anschaffen...
???
Dir reicht wahrscheinlich, aus Prinzip, auch nicht die normale Pizza, es muss (aus Prinzip) immer die XXXL-Variante sein?
Karsten

Antwort 7 von rabies

Zum Thema, ob der Preis gerechtfertigt ist:

Bei 1&1 z.B. soll der Preis für die Flatrates gleichbleiben - das einzige was teurer wird, sind die Anschlussgebühren für DSL. Und wieviel macht das pro Monat im Gegensatz zu DSL 6000 aus? Läppische 5 Euro.

Ich denke schon, dass es in gewissem Maße gerechtfertigt ist, dass in Deutschland auch derartige Angebote kommen. Deutschland ist imho im Bereich der Bandbreite ein "Entwicklungsland", wenn man mal zu den nordischen Nachbarn á la Schweden, Norwegen, Finnland schaut. Dort hocken die Heimnutzer schon mehrere Jahre auf Ihren 10Mbit/s Leitungen. Wieso soll das dann in Deutschland nicht auch so werden? ... Ich hab´ persönlich nichts gegen eine Bandbreitenreserve.

Achja, und 16mbit/s ist noch nicht die Spitze, wenn ich mich recht erinnere hab´ ich in einem Interview eines Telekom-Sprechers was davon gehört, dass bis Ende des Jahres noch Leitungen mit Leistungsspitzen von bis zu 24Mbit/s auf den Markt geworfen werden sollen.

Blubb,
Sven aka rabies.

Antwort 8 von Dito

Zitat:
was davon gehört, dass bis Ende des Jahres noch Leitungen mit Leistungsspitzen von bis zu 24Mbit/s auf den Markt geworfen werden sollen.


Tja, wenn man in einer Stadt wohnt, ist das alles ganz toll....

Antwort 9 von rabies

Nunja, - ADSL2+ ist bisher auch nur in wenigen Städten benutzbar (soweit ich weiß gehören Hamburg, Hannover, Berlin dazu). ... Aber ja, wohl wahr - die Telekom sollte sich erst einmal darum kümmern DSL doch möglichst flächendeckend anbieten zu können. Selbst in vermeindlich relativ großen Städten (Beispiel Leipzig - und das sogar mitunter in der Innenstadt) war handelsübliches DSL bis vor kurzem nicht verfügbar. ...

Aber man kann ja hoffen - vielleicht kommen die guten Glasfasernetze, die so schön verbaut wurden, doch irgendwann einmal zum Einsatz.

Antwort 10 von sese5

hailo
ich nutze die 6000 leitung und werde wegen voip
umsteigen.
mein compi läuft zwar nur wenn ich daheim bin
aber
das telefon steht auch nicht still
dann stört das rauschen nicht mehr
lg
sese5

Antwort 11 von sutadur

Solange es nicht generell einen DSL-Anschluss ohne Telefonanschluss gibt, werde ich nicht auf VoIP umsteigen. Dann gibt es auch keine Probleme mit dem Rauschen. Im Moment rechnet sich VoIP trotz der (manchmal) geringeren Gesprächsgebühren leider nur bei höheren Telefonaufkommen.

Antwort 12 von sutadur

Zitat:
... außerdem werd ich es mir schon aus prinzip anschaffen ...

Das kann man ja machen, diese Einstellung muss man sich aber auch leisten können. Schließlich kostet es in erster Linie mehr Geld, ohne einen spürbaren höheren Nutzen.

Antwort 13 von Flintstone

... außerdem werd ich es mir schon aus prinzip anschaffen ...

Von dieser Einstellung lebt die ganzen Branche rund um den PC offensichtlich recht gut. Ich schätze mal, dass mindestens 95 % aller Umsätze mit Privatkunden darauf zurückzuführen sind und nicht auf einen tatsächlich vorhandenen Bedarf.

Gruß
Fred

Antwort 14 von Dito

Naja, wenigstens gibt er zu, dass er das Geld im Bachofen verfeuert...

Antwort 15 von Luke_Filewalker

Zitat:
Flintstone schrieb am 14.01.2006 um 10:40

Von dieser Einstellung lebt die ganzen Branche rund um den PC offensichtlich recht gut.

Scheint so, zumindest merken wir das (als Dienstleister) auch regelmässig. Nämlich dann, wenn wir einen Vorort-Termin bekommen weil der Kunde mal wieder das angeblich beste, schnellste und schönste haben wollte und dabei aber leider nicht die Attribute stabil, ausgereift, kompatibel beachtet hat. Mit ein Grund warum ich im privaten Bereich schon "aus Prinzip" nicht das neueste einsetze, weder Hard- noch Software und der Grund ist simpel: Da ich mich fast den ganzen Tag mit Kisten rumärgern muss die vom Kunden mal wieder "kaputtkonfiguriert" wurden oder einfach ohne nachzudenken das "neueste" installiert wurde, kann ich es schlicht nicht brauchen, wenns Zuhause in dem Stil gleich weitergeht. Da will ich ein stabiles und ausgereiftes System auf das ich mich verlassen kann. Und wenn dann ein paar 3D-Games nicht mit der ultimativen Framerate laufen, kann ich damit leben. ;)

Back to topic: Ich persönlich verstehe schon den ganzen Hype um die jetzigen DSL-Geschwindigkeiten nicht. Angefangen habe ich mit 768 und das würde mir heute noch ausreichen. Tatsächlich wurde man halt in den 1000er-Speed "zwangsgeschaltet". Das Schlüsseltwort lautet Flatrate! Ist mir völlig wurscht, ob ich bei einem Download 10 Minuten warten muss, oder 2 Minuten. Das in Bezug auf den privaten Gebrauch, für Firmen sieht die Sachlage teilweise wieder ganz anders aus.

Luke Filewalker
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Antwort 16 von qwert

früher als man sich noch mit einem modem eingewählt hat brauchte man auch nicht unbedingt isdn und dann dsl. aber die webseiten sind inzwischen auf breitband verbindungen ausgelegt und deshalb braucht man auch dsl.
ich finde es hatte schon einen sinn von 1000 auf 6000 umzuschalten, weil der upstream sehr viel höher ist und auch downloads sehr viel schneller sind. ob man diese geschwindigkeit braucht hängt natürlich davon ab was man so alles runterladen will und da muss ich sagen, dass es für mich schon einen mehrwert hat. zusätzlich kann ich jetzt surfen oder online spielen und gleichzeitig voip über voip telefone oder skype benutzen.
was jetzt noch bald hinzu kommt ist tvoip und dafür wird man noch schnellere leitungen benötigen.
also das "aus prinzip" was ich vorher gesagt habe ist natürlich nicht grund genug, aber ich glaube jeder muss zugeben, dass schon ein bisschen was dran ist. ich meine mit nem golf 1 wird man auch ganz gut zur arbeit kommen, aber mit einem neuen passat vielleicht noch etwas "besser"...
und ein walkman tuts auch. zum musik hören, da braucht man keinen ipod
auf diesem kaufverhalten, immer neue sachen anzuschaffen, basiert doch unsere ganze wirtschaft

Antwort 17 von sutadur

Zitat:
... früher als man sich noch mit einem modem eingewählt hat brauchte man auch nicht unbedingt isdn ...

Aber auch früher war der Geschindigkeitsvorteil von ISDN nicht so enorm, dass sich allein dafür der Wechsel von analog auf ISDN gelohnt hätte. Da ist der Unterschied zu DSL schon weitaus erheblicher.

Zitat:
.. aber die webseiten sind inzwischen auf breitband verbindungen ausgelegt ...

Das ist im Einzelfall richtig, gilt aber nicht pauschal für "die" Webseiten. Und die Webseiten, für die man Breitband benötigen würde, weil die Wartezeiten ansonsten eher unzumutbar wären, sind nicht so zahlreich, wenn man die Vielzahl von Internetpräsenzen mal außen vor läßt, die zwar großvolumige Inhalte laden, ohne das hierfür aber eine zwingende Notwendigkeit besteht. Etliche Webentwickler, bzw. solche, die sich dafür halten, stehen auf dem Standpunkt, dass Internet per DSL hierzulande schon Standard ist. Aber davon sind wir im Grunde noch weit entfernt. Dieses Phänomen ist auch eher bei privaten Webseiten als bei kommerziellen Angeboten zu beobachten, die weitaus häufiger ihre Präsenzen daraufhin optimieren (lassen), möglichst viele potentielle Kunden zu erreichen.

Antwort 18 von samureini

Also ich finde DSL 16.000 insofern interessant, wenn man den Upstream betrachtet.

Is ja sogar mit DSL noch *Z*, (Mit Modem unmöglich) größere Dateien hochzuladen.

Also, klar der Download reicht bei DSL 6000 vollkmmen aus, aber der Upload, der macht das ganze wieder interessant.

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