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Festplattengeometrie und Dateisysteme
Frage
ich denke grade nach.
also ein dateisystem wie fat oder besser ntfs arbeitet mit sektoren. es versucht (zumindest bei ntfs) eine datei sektormässig hintereinander zu speichern. damit die zugriffszeit reduziert wird. beim defragementieren werden die sektoren auch aneinander gereiht.
aber .... die festplattenelektronik gaukelt doch eine kopf anzahl vor die es gar nicht gibt. sie übersetzt die angeben. viele platten haben ja nur einen kopf oder so. wie kann ein defragmentierer dann sinnvoll arbeiten, wenn er physikalisch gar nicht weiss wo die daten liegen??? die vieleicht 8 köpfe die ein betriebssystem sieht gibt es ja gar nicht.
und die sektoren 16-32 liegen gar nicht hintereinander, weil die festplattenelektronik die von zwei scheiben geholt hat oder ... defekte ausgetauscht hat.
Antwort 1 von moelbi
Hallo
Also eine Festplatte hat sehr wohl mehrere Köpfe.
Sie hat ja meistens mehr als eine Scheibe, ein sogenannter Platter, und für jeden Platter hat es einen Schreib/Lese-Kopf für die Ober- und Unterseite.
Ein Kopf kann nicht zwischen den verschiedenen Plattern wechseln da das ganze ist sehr genau passen muss.
Also der Abstand zwischen Platter und Kopf beträgt etwa 1 Tausendstel Millimeter.
Ich arbeite zwar bei keinem Festplattenhersteller, aber irgendwie muss die Festplatte auch wissen, wo sie was abspeichert.
Was du im letzten Satz wolltest, hab ich jetzt nicht verstanden.
Was meinst du mit defekte Scheiben ausgetauscht.
Eins ist auf jeden Fall sicher, eine defekte Scheibe/Platter kann man unmöglich auswechseln, sodass die Daten erhalten bleiben. Und betriebsfähig bleibt sie auch nur, wen du das ganze in einem Staubfreien Raum machst.
Stell dir mal vor ein Staubkorn kommt zwischen Kopf und Platter...
Also eine Festplatte hat sehr wohl mehrere Köpfe.
Sie hat ja meistens mehr als eine Scheibe, ein sogenannter Platter, und für jeden Platter hat es einen Schreib/Lese-Kopf für die Ober- und Unterseite.
Ein Kopf kann nicht zwischen den verschiedenen Plattern wechseln da das ganze ist sehr genau passen muss.
Also der Abstand zwischen Platter und Kopf beträgt etwa 1 Tausendstel Millimeter.
Ich arbeite zwar bei keinem Festplattenhersteller, aber irgendwie muss die Festplatte auch wissen, wo sie was abspeichert.
Was du im letzten Satz wolltest, hab ich jetzt nicht verstanden.
Was meinst du mit defekte Scheiben ausgetauscht.
Eins ist auf jeden Fall sicher, eine defekte Scheibe/Platter kann man unmöglich auswechseln, sodass die Daten erhalten bleiben. Und betriebsfähig bleibt sie auch nur, wen du das ganze in einem Staubfreien Raum machst.
Stell dir mal vor ein Staubkorn kommt zwischen Kopf und Platter...
Antwort 2 von Massaraksch
Zitat:
Was meinst du mit defekte Scheiben ausgetauscht.
Was meinst du mit defekte Scheiben ausgetauscht.
Er meint defekte Sektoren (nicht Platter). Steht vorher im Satz ;o)
Massaraksch
Antwort 3 von drago
Grundsätzlich hast du recht.
Eine Platte die im BIOS 8 Köpfe eingetragen hat, müsste 4 Scheiben haben.
(Das ist aber mittlerweile wieder möglich, man packt wieder mehr Scheiben rein)
Es gibt aber Platten die haben 16 Köpfe und mehr.
Diese müssten dann 8 Scheiben haben und mehr.
Das was du erwähnst stammt aus der Zeit der 80286er (AT)
und man nennt es Translation-Modus.
Das war damals BIOS-bedingt, da Sektorenzahl, Spurenzahl etc.
begrentzt waren.
(wenn ich mich erinnere waren es max 1023 Spuren,bzw.Zyllinder)
Also wich man mit der Elektronik aus, und man gaukelte dem BIOS einfach
mehr Köpfe vor. Ab da waren größere Festplattenkapazitäten wieder möglich.
Erst recht als die ersten 1 GB Platten aufkamen.
Heute ist es immer noch so. Wesentlich mehr Köpfe als Scheiben vorhanden.
Nachweisen kann man das am leichtesten, wenn man beliebiger Werte im BIOS
einträgt. Normalerweise funktionieren alle Platten, wenn die Kapazität in etwa passt.
(die berechnet das BIOS anhand der eingetragenen Werte)
Die Platten und das Betriebssystem starten normal durch,
was ja eigentlich unmöglich ist, wenn z.B. das BIOS auf
Kopf 16, Spur xxxxx, welche ja jetzt nach der Änderung völlig anders sind)
Es müsste also ein kompletter Absturz folgen.
Ich habe das mal mit X-beliebigen Werten mehrfach ausprobiert.
Eine Platte die im BIOS 8 Köpfe eingetragen hat, müsste 4 Scheiben haben.
(Das ist aber mittlerweile wieder möglich, man packt wieder mehr Scheiben rein)
Es gibt aber Platten die haben 16 Köpfe und mehr.
Diese müssten dann 8 Scheiben haben und mehr.
Das was du erwähnst stammt aus der Zeit der 80286er (AT)
und man nennt es Translation-Modus.
Das war damals BIOS-bedingt, da Sektorenzahl, Spurenzahl etc.
begrentzt waren.
(wenn ich mich erinnere waren es max 1023 Spuren,bzw.Zyllinder)
Also wich man mit der Elektronik aus, und man gaukelte dem BIOS einfach
mehr Köpfe vor. Ab da waren größere Festplattenkapazitäten wieder möglich.
Erst recht als die ersten 1 GB Platten aufkamen.
Heute ist es immer noch so. Wesentlich mehr Köpfe als Scheiben vorhanden.
Nachweisen kann man das am leichtesten, wenn man beliebiger Werte im BIOS
einträgt. Normalerweise funktionieren alle Platten, wenn die Kapazität in etwa passt.
(die berechnet das BIOS anhand der eingetragenen Werte)
Die Platten und das Betriebssystem starten normal durch,
was ja eigentlich unmöglich ist, wenn z.B. das BIOS auf
Kopf 16, Spur xxxxx, welche ja jetzt nach der Änderung völlig anders sind)
Es müsste also ein kompletter Absturz folgen.
Ich habe das mal mit X-beliebigen Werten mehrfach ausprobiert.

