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Wie lange kann ich PC laufen lassen?
Frage
Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, wie lange ich meinen PC eigentlich laufen lassen kann.
Ist es schlimm, wenn man ihn mal Tag und Nacht am Stück laufen lässt? Ist der Original-Kühler ausreichend dafür?
Schadet das dem PC eventuell?
Habe einen HP AMD Athlon 1800 mit winXPPro.
Vielen Dank für eure Meinungen...
Antwort 1 von thomasn1975
Hallo Heike,
vom Prinzip her ist es sogar besser für die Hardware, wenn der PC durchgehend läuft. Materialien dehnen sich bei Wärme aus und ziehen sich beim Abkühlen wieder zusammen. Da diese Verformung bei eingeschaltetem Rechner nicht - oder geringer - stattfindet, hält die Hardware länger.
Festplattenhersteller allerdings verweigern die Garantieabwicklung, wenn die Platte mehr als 8 Stunden pro Tag läuft (von speziellen Server-HDs abgesehen).
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bis jetzt jede Hardware bei uns länger lief, wenn sie rund um die Uhr angeschaltet waren.
Gruß
Thomas
vom Prinzip her ist es sogar besser für die Hardware, wenn der PC durchgehend läuft. Materialien dehnen sich bei Wärme aus und ziehen sich beim Abkühlen wieder zusammen. Da diese Verformung bei eingeschaltetem Rechner nicht - oder geringer - stattfindet, hält die Hardware länger.
Festplattenhersteller allerdings verweigern die Garantieabwicklung, wenn die Platte mehr als 8 Stunden pro Tag läuft (von speziellen Server-HDs abgesehen).
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bis jetzt jede Hardware bei uns länger lief, wenn sie rund um die Uhr angeschaltet waren.
Gruß
Thomas
Antwort 2 von uvo
Hi!
Nimm doch nur mal als Beispiel eine Glühbirne. Wann gehen die Dinger meist kaputt? Beim Einschalten!
Habe früher mal Grossrechner betreut. Die Teile liefen über Wochen. Problem gab´s meist erst bei einer Wartung. Nämlich dann, wenn die Rechner ausgeschaltet wurden, und später wieder hochgefahren werden sollten.
Also, das beste für fast jedes Elektrogerät ist, wenn es ohne Unterbrechung durchläuft.
Gruss, Uli
Nimm doch nur mal als Beispiel eine Glühbirne. Wann gehen die Dinger meist kaputt? Beim Einschalten!
Habe früher mal Grossrechner betreut. Die Teile liefen über Wochen. Problem gab´s meist erst bei einer Wartung. Nämlich dann, wenn die Rechner ausgeschaltet wurden, und später wieder hochgefahren werden sollten.
Also, das beste für fast jedes Elektrogerät ist, wenn es ohne Unterbrechung durchläuft.
Gruss, Uli
Antwort 3 von roko
Hallo,
Also ich kann aus Erfahrung sagen, dass seit meinem ersten C64 Besitz, Anfang der Achtziger, noch kein PC Schaden genommen hat, nur weil ich ihn des öfteren, Tagsüber ein- und ausgeschaltet habe.
Man überlege sich ja auch mal die Stromkosten.
Wenn Heike ihren PC am Tag sagen wir 1-2 Stunden laufen lässt, kommen ja für die restlichen 22-23 Stunden unnötige Stromkosten auf sie zu.
Bei ca. 150-180W Leistungsaufnahme summiert sich das natürlich im Jahr.
Auch diesen Aspekt sollte man nicht vernachlässigen.
Deinen Ausführungen über die physikalischen Gesetzmäßigkeiten bei Kälte -und Wärmeeinwirkungen ist natürlich nichts hinzuzufügen
mfg
Also ich kann aus Erfahrung sagen, dass seit meinem ersten C64 Besitz, Anfang der Achtziger, noch kein PC Schaden genommen hat, nur weil ich ihn des öfteren, Tagsüber ein- und ausgeschaltet habe.
Man überlege sich ja auch mal die Stromkosten.
Wenn Heike ihren PC am Tag sagen wir 1-2 Stunden laufen lässt, kommen ja für die restlichen 22-23 Stunden unnötige Stromkosten auf sie zu.
Bei ca. 150-180W Leistungsaufnahme summiert sich das natürlich im Jahr.
Auch diesen Aspekt sollte man nicht vernachlässigen.
Deinen Ausführungen über die physikalischen Gesetzmäßigkeiten bei Kälte -und Wärmeeinwirkungen ist natürlich nichts hinzuzufügen
mfg
Antwort 4 von roko
@uvo,
Warum gehen sie denn wohl meistens beim Einschalten kaputt?
Kohlefaden-Glühlampen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca. 1000 Betriebsstunden.
In dieser Phase der absolvierten ca. 1000 Betriebsstunden ist der Kohlefaden so dünn geworden, dass er bei Wiedereinschalten der kalten Glühlampe bricht.
In kaltem Zustand ist nämlich die Stromzufuhr für einen kurzen Moment ungleich höher, als in warmem Zustand. Das hält halt der dünne verbrauchte Kohlefaden nicht aus.
Und das mit den Elektrogeräten ist doch wohl ein Witz.
Frag mal bei Deiner Feuerwehr nach den meisten Brandursachen im Haushalt.
Über 80% passieren durch Elektrogeräte.
mfg
Zitat:
Nimm doch nur mal als Beispiel eine Glühbirne. Wann gehen die Dinger meist kaputt? Beim Einschalten!
Nimm doch nur mal als Beispiel eine Glühbirne. Wann gehen die Dinger meist kaputt? Beim Einschalten!
Warum gehen sie denn wohl meistens beim Einschalten kaputt?
Kohlefaden-Glühlampen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca. 1000 Betriebsstunden.
In dieser Phase der absolvierten ca. 1000 Betriebsstunden ist der Kohlefaden so dünn geworden, dass er bei Wiedereinschalten der kalten Glühlampe bricht.
In kaltem Zustand ist nämlich die Stromzufuhr für einen kurzen Moment ungleich höher, als in warmem Zustand. Das hält halt der dünne verbrauchte Kohlefaden nicht aus.
Und das mit den Elektrogeräten ist doch wohl ein Witz.
Frag mal bei Deiner Feuerwehr nach den meisten Brandursachen im Haushalt.
Über 80% passieren durch Elektrogeräte.
mfg
Antwort 5 von SevenOffNein
Hallo,
mein fast viereinhalb Jahre alter "Geiz-ist-geil-Rechner" (Pentium IV) läuft fast ebenso lange nahezu rund um die Uhr durch. Bei jedem Neustart, der nun mal gelegentlich nötig wird, halte ich den Atem an, weil ich befürchte, dass er nicht mehr hoch fahren könnte. Aber so lange er läuft, muckt er nicht. Also kann ich Thomas´ Beobachtungen nur bestätigen.
Und wie genau wollen die Hersteller nachweisen, dass die Platte mehr als 8 Stunden täglich gelaufen ist?
Gruß
Seven
Das Feedback ist das Brot des Supportnetlers.
SevenOffNein
mein fast viereinhalb Jahre alter "Geiz-ist-geil-Rechner" (Pentium IV) läuft fast ebenso lange nahezu rund um die Uhr durch. Bei jedem Neustart, der nun mal gelegentlich nötig wird, halte ich den Atem an, weil ich befürchte, dass er nicht mehr hoch fahren könnte. Aber so lange er läuft, muckt er nicht. Also kann ich Thomas´ Beobachtungen nur bestätigen.
Zitat:
thomasn1975 schrieb am 12.02.2006 um 16:08
Festplattenhersteller allerdings verweigern die Garantieabwicklung, wenn die Platte mehr als 8 Stunden pro Tag läuft
thomasn1975 schrieb am 12.02.2006 um 16:08
Festplattenhersteller allerdings verweigern die Garantieabwicklung, wenn die Platte mehr als 8 Stunden pro Tag läuft
Und wie genau wollen die Hersteller nachweisen, dass die Platte mehr als 8 Stunden täglich gelaufen ist?
Gruß
Seven
Das Feedback ist das Brot des Supportnetlers.
SevenOffNein
Antwort 6 von steffen2
@ Seven
ich trau mich fast nicht mehr dir zu antworten
mit einem Tool wie z.B. Aida das die Betriebsstunden bei Platten mit SMART auslesen kann
Gruß Steffen
ich trau mich fast nicht mehr dir zu antworten
Zitat:
Und wie genau wollen die Hersteller nachweisen, dass die Platte mehr als 8 Stunden täglich gelaufen ist?
Und wie genau wollen die Hersteller nachweisen, dass die Platte mehr als 8 Stunden täglich gelaufen ist?
mit einem Tool wie z.B. Aida das die Betriebsstunden bei Platten mit SMART auslesen kann
Gruß Steffen
Antwort 7 von SevenOffNein
Steffen, hab keine Angst, ich will doch nur spielen. ;-)
Wusste ich nicht, dass AIDA und ähnliche Tools sowas können. Danke für die Aufklärung.
Gruß
Seven
Wusste ich nicht, dass AIDA und ähnliche Tools sowas können. Danke für die Aufklärung.
Gruß
Seven
Antwort 8 von thomasn1975
@Seven:
Und selbst wenn es diese Tools nicht können; der Hersteller der Festplatte deines Vertrauens wird es können! :)
@roko:
Nach der Wirtschaftlichkeit wurde nicht gefragt. ;)
Gruß
Thomas
Und selbst wenn es diese Tools nicht können; der Hersteller der Festplatte deines Vertrauens wird es können! :)
@roko:
Nach der Wirtschaftlichkeit wurde nicht gefragt. ;)
Gruß
Thomas
Antwort 9 von erfrierender
Antwort 10 von Saarbauer
Hallo,
wir haben im Betrieb einen alten Pentium von 1997 jetzt ausser Betrieb genommen, nicht weil er defekt war, sondern da sich eine Aufrüstung wegen der Festplattenkapzität nicht mehr lohnte. Das Gerät lief seit der Anschaffung bis jetzt fast ununterbrochen ohne jegliche technischen Probleme.
Als möchte mich daher @thomasn1975 anschliessen und ob es jedoch aus anderen Gründen sinnvoll ist möchte ich offen lassen.
Gruß
Helmut
wir haben im Betrieb einen alten Pentium von 1997 jetzt ausser Betrieb genommen, nicht weil er defekt war, sondern da sich eine Aufrüstung wegen der Festplattenkapzität nicht mehr lohnte. Das Gerät lief seit der Anschaffung bis jetzt fast ununterbrochen ohne jegliche technischen Probleme.
Als möchte mich daher @thomasn1975 anschliessen und ob es jedoch aus anderen Gründen sinnvoll ist möchte ich offen lassen.
Gruß
Helmut
Antwort 11 von erfrierender
normaler dauerbetrieb, kein servereinsatz:
ide platten - ca. 2 jahre
scsi platten - ca. 3 jahre
dies sind aber nur von mir selbst bestätigte erfahrungswerte.
die größte fehlerquelle sind die lüfter (netzteil, zusatzlüfter).
achte auf markenqualität und gefilterte luft ist auch nicht verkehrt, die lüfterlager werden es dir danken...
ide platten - ca. 2 jahre
scsi platten - ca. 3 jahre
dies sind aber nur von mir selbst bestätigte erfahrungswerte.
die größte fehlerquelle sind die lüfter (netzteil, zusatzlüfter).
achte auf markenqualität und gefilterte luft ist auch nicht verkehrt, die lüfterlager werden es dir danken...
Antwort 12 von HeikeF
Hallo.
vielen Dank euch allen für eure Antworten
Mfg Heike
vielen Dank euch allen für eure Antworten
Mfg Heike

