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PC schaltet bei einigen Spielen einfach ab
Frage
Neuerdings macht mein PC ein paar Sachen, wo ich selbst etwas überfragt bin was er denn nun haben könnte.
Zuerst mal ein paar Infos über´s System:
- ASUS K8V
- Athlon 64 3000+
- 1024 MB RAM (2x 512MB DDR/400MHz/Samsung Orig.)
- ATI Radeon 9800pro (Saphire)
- SoundBlaster Live! 1024
- Netgear Standard-LAN Karte für´s Internet
- Windows XP pro
- min. 400W Netzteil (was eben beim Gehäuse dabei war)
Ich habe vor ein paar Tagen mein System neu aufgesetzt und davor noch ein Bios Update (1.007) gemacht.
By the way: Die K8V Deluxe Bios kann ich nicht auf mein normales K8V aufspielen, oder? Da wird ja irgendwas "deluxe" dran sein damits bei mir nicht passt.
Jedenfalls hat er schon einige Male inzwischen völlig ohne Grund das Biosresetet mit der Nachricht "Overclocking Failed" (obwohl ich garnicht getaktet habe, oder "CMOS Checksum Bad" (obwohl ich rein garnichts dran gefingert hab). Ist schon nervig da dann alles neu einzustellen. Kann es sein das beim Biosupdate was schiefgelaufen ist? Sollte ich es einfach nochmal überschreiben?
Desweiteren noch etwas merkwürdiges, bin mir aber nicht sicher ob es etwas damit zu tun hat oder nicht: Manchmal hat der PC seltsame Hänger, das Bild als auch der Ton frieren für einen Augenblick ein und nach ca. 2-4 Sekunden geht aber alles wieder normal weiter. Nervig beim Musikhören ist das schon. :-/ Irgendeine Idee?
Und da ja alle guten Dinge drei sind: Bei Civilization 4 früher, und insbesondere heute bei Thief - Deadly Shadows schaltet sich der PC nach kurzer Zeit ab. Er schaltet einfach ab und lässt sich nur so wieder einschalten in dem ich den Strom vom Netzteil nehme (Schalter aus - bisschen warten - Schalter wieder ein).
Und jetzt die Frage: Was geht´n mit meiner Kiste? Ich hab ja schon einiges erlebt, aber das...
Einfach neues Board und neues Netzteil kaufen wäre die einfachste Lösung, die ist für allerdings aufgrund meines zunehmend besteuerten Studentendaseins (Studiengebühren) derzeit nicht möglich. Sämtliche Treiber sind up to date. Vorschläge?
Anhang:
Hitzeproblem schliesse ich zumindest bei der CPU mal aus, die läuft recht konstant bei 45°C - unter Volllast nicht über 50-55°C.
Weil ich hier von Wärmeproblemen gelesen habe, noch eine Idee: Meine GraKa is ja nichtmehr die neuste. Is da Wärmeleitpaste drauf, die ggf. brüchig geworden sein könnte? Das würde das Rätsel lösen.
Update:
Habe mal die Batterie ausgetauscht. Seither hatte ich noch keinen Biosreset. Aber das muss noch nichts heißen, glaube ich. Ist zu fürh darüber zu urteilen. Die Abnstürze sind jedoch immernoch da - treten nach wie vor nur bei einigen Spielen auf. :-(
Hab auch mal Memtest durchlaufen lassen, der Ram is okay.
Danke schonmal im Voraus, roka.
Antwort 1 von roka
Hilfeeee! Das mit dem Bioszurücksetzen war eben wieder, also an der Batterie lag es schonmal nicht. Dem AGP Port hab ich jetzt mal +0,2V gegeben (Die Radeon zieht ja ziemlich) und seither gab es keine Abstürze mehr. Jetzt (also konkret JETZT!) mache ich nochmal eine Boot-CD mit dem Bios drauf und überschreibe das bestehende nochmals. Eventuell haben sich ja dabei Fehler eingeschlichen. Nochmals aber, kann ich das BIOS vom K8V Deluxe auf mein normales K8V aufspielen? Die sind mit der Versionsnummer nämlich deutlich weiter...
Antwort 2 von roka
Achja, da fällt mir noch eine Auffälligkeit auf: Hab mir mal AIDA32 runtergeladen und es ergaben sich folgende Werte:
Sensor Eigenschaften
Sensortyp Winbond W83697HF
Sensorzugriff ISA 290h
Temperaturen
Motherboard 29 °C (84 °F)
CPU 39 °C (102 °F)
Kühllüfter
CPU 1103 RPM
Gehäuse 3309 RPM
Spannungswerte
CPU Core 1.50 V
+3.3 V 3.30 V
+5 V 5.03 V
+12 V 11.25 V
-12 V 0.39 V
+5 V Standby 4.85 V
VBAT Batterie 0.06 V
Das mit den -12V kann wohl nicht stimmen, die 4,85 sollten noch in der Toleranz sein. Die VBAT macht mir ein bisschen Sorgen, ist das wirklich nur so wenig?! Und insbesondere die große Abweichung bei den +12V! Ist das noch in der Toleranz oder evtl die Wurzel allen Übels?
By the way: Mein Netzteil hat 460W.
Sensor Eigenschaften
Sensortyp Winbond W83697HF
Sensorzugriff ISA 290h
Temperaturen
Motherboard 29 °C (84 °F)
CPU 39 °C (102 °F)
Kühllüfter
CPU 1103 RPM
Gehäuse 3309 RPM
Spannungswerte
CPU Core 1.50 V
+3.3 V 3.30 V
+5 V 5.03 V
+12 V 11.25 V
-12 V 0.39 V
+5 V Standby 4.85 V
VBAT Batterie 0.06 V
Das mit den -12V kann wohl nicht stimmen, die 4,85 sollten noch in der Toleranz sein. Die VBAT macht mir ein bisschen Sorgen, ist das wirklich nur so wenig?! Und insbesondere die große Abweichung bei den +12V! Ist das noch in der Toleranz oder evtl die Wurzel allen Übels?
By the way: Mein Netzteil hat 460W.
Antwort 3 von poldie-3
hallo
bei mir wird -12,58 V angezeigt
da wird wohl der fehler sein
oder auch nicht
gruß
bei mir wird -12,58 V angezeigt
da wird wohl der fehler sein
oder auch nicht
gruß
Zitat:
keiner ist vollkommen
[/ukeiner ist vollkommen
Antwort 4 von roka
Erstmal danke das es überhaupt eine Antwort gab. Hätte mir von dieser Community mehr erwartet (hab mich auch extra registriert dafür). Desweiteren habe ich beobachtet das im BIOS andere Werte angezeigt werden! Da kommt er auf der +12V schiene auch recht nahe an die 12V ran. Oder hat das damit zu tun das die Werte im Windows wegen aller Belastung anders sind?
Antwort 5 von uwei
Grafikkarte glaub ich eigentlich weniger, käme sicher ein BSOD bei Temperaturproblemen statt einfachem Ausschalten. Bei mir ist das so, hatte mal die Gelegenheit das bei 130°C zu erleben. Muß aber auch nicht bei jedem so sein.
Dann eher ein Spannungsproblem.
Netztteil, CPU, Mainboard wären da wieder die Favoriten.
AGP-Spannung könnte ja vielleicht was dran sein, führt wieder zu Board und Netztteil.
Grakas haben meistens original ein Wärmeleitpad oder Wärmeleitkleber. Hitzeprobleme bei fehlendem Temperatursensor identifiziert man am besten mit offenem Seitenteil und nebst Fön oder Heizlüfter davor auf kalter Stufe.
Überhitzte Northbridge ist auch immer mal gut für diverse Probleme und Abstürze. Das gleiche, kühlen.
Netztteil, am besten alles nicht unbedingt notwendige zum Spielen mal abklemmen zur Entlastung, wie zweite Festplatte, Brenner.
AIDA/Everest zeigen andere Spannungswerte wie im Bios, kenn ich selbst, weiß bis heut´ noch nicht, welche vcore nun die richtige ist.:)
Bios, gibt ja noch mehr Varianten von K8Vs, willst du die alle ausprobieren? Wenn die für das K8V gehen sollten, warum haben nicht alle das gleiche Bios?Wenn du vorher keine Probleme hattest, nimm einfach das alte wieder.
Dann eher ein Spannungsproblem.
Netztteil, CPU, Mainboard wären da wieder die Favoriten.
AGP-Spannung könnte ja vielleicht was dran sein, führt wieder zu Board und Netztteil.
Grakas haben meistens original ein Wärmeleitpad oder Wärmeleitkleber. Hitzeprobleme bei fehlendem Temperatursensor identifiziert man am besten mit offenem Seitenteil und nebst Fön oder Heizlüfter davor auf kalter Stufe.
Überhitzte Northbridge ist auch immer mal gut für diverse Probleme und Abstürze. Das gleiche, kühlen.
Netztteil, am besten alles nicht unbedingt notwendige zum Spielen mal abklemmen zur Entlastung, wie zweite Festplatte, Brenner.
AIDA/Everest zeigen andere Spannungswerte wie im Bios, kenn ich selbst, weiß bis heut´ noch nicht, welche vcore nun die richtige ist.:)
Bios, gibt ja noch mehr Varianten von K8Vs, willst du die alle ausprobieren? Wenn die für das K8V gehen sollten, warum haben nicht alle das gleiche Bios?Wenn du vorher keine Probleme hattest, nimm einfach das alte wieder.
Antwort 6 von uwei
Und versuch noch mal ein clearcmos und anschließend die Setup Defaults.
Soll ja öfter mal vorkommen bei K8Vs, wenn ich so bei google reinschaue.
Soll ja öfter mal vorkommen bei K8Vs, wenn ich so bei google reinschaue.
Antwort 7 von ro+con
Hi roka,
wenn man nicht innerhalb von 1 Tag eine Antwort erhält, muß das Forum nicht gleich Asche sein, oder?
Hier rasen am Tag soviele Fragen durch und viele Antworten werden erst am WE gepostet, also nicht immer gleich so ungeduldig sein.
Nun zu deinen Abstürzen. Ich habe genau deine Grafikkarte. Mein System ist etwas langsamer, dafür habe ich alle möglichen LW und Karten zusätzlich dribn. Ich will damit sagen, dass wir in etwa ein gleichwertiges System haben, vom Stromverbrauch her. Mein 420Watt Netzteil reicht gerade noch so. Die Radeon zieht beim spielen schonmal richtig Saft und wenn dem Netzteil dann die Luft ausgeht, dann stirbt dein System wie geschildert ab. Eine weitere Möglichkeit hat etwas mit dem BIOS und der GK zu tun. Wenn du googelst, wirdt du schnell herausfinden, dass Radeon 9800 und Asus/Asrock Probleme miteinander haben/können. Wenn ein BIOS-Update keine Besserung bringt, dann wird empfohlen im BIOS die AGP-Rate auf 4x runterzustellen. Desweiteren sollte evtl. dort auch das AGP-fast writing auf "disabled" gestellt werden. Beide Einstellungen merkst du Geschwindigkeitsmäßig nicht. Aber dein System läuft möglicherweise stabiler.
Also, mein Tipp: zum einen stärkeres Netzteil verwenden und zum anderen die AGP-Einstellungen wie empfohlen im BIOS zurücksetzen.
Ich hoffe das hilft dir weiter.
gruss r.
wenn man nicht innerhalb von 1 Tag eine Antwort erhält, muß das Forum nicht gleich Asche sein, oder?
Hier rasen am Tag soviele Fragen durch und viele Antworten werden erst am WE gepostet, also nicht immer gleich so ungeduldig sein.
Nun zu deinen Abstürzen. Ich habe genau deine Grafikkarte. Mein System ist etwas langsamer, dafür habe ich alle möglichen LW und Karten zusätzlich dribn. Ich will damit sagen, dass wir in etwa ein gleichwertiges System haben, vom Stromverbrauch her. Mein 420Watt Netzteil reicht gerade noch so. Die Radeon zieht beim spielen schonmal richtig Saft und wenn dem Netzteil dann die Luft ausgeht, dann stirbt dein System wie geschildert ab. Eine weitere Möglichkeit hat etwas mit dem BIOS und der GK zu tun. Wenn du googelst, wirdt du schnell herausfinden, dass Radeon 9800 und Asus/Asrock Probleme miteinander haben/können. Wenn ein BIOS-Update keine Besserung bringt, dann wird empfohlen im BIOS die AGP-Rate auf 4x runterzustellen. Desweiteren sollte evtl. dort auch das AGP-fast writing auf "disabled" gestellt werden. Beide Einstellungen merkst du Geschwindigkeitsmäßig nicht. Aber dein System läuft möglicherweise stabiler.
Also, mein Tipp: zum einen stärkeres Netzteil verwenden und zum anderen die AGP-Einstellungen wie empfohlen im BIOS zurücksetzen.
Ich hoffe das hilft dir weiter.
gruss r.
Antwort 8 von roka
Joa, aber wenn man dann endlich Semesterferien hat und monatelang nicht wirklich zum spielen gekommen ist, dann verlässt einen schonmal die geduld. war nicht bös´ gemeint. ;-)
Ich denke ich werde zuerst mal ein BIOS Downgrade versuchen, wenn das dann immernoch nicht reicht, werd ich die AGP Speed runter setzen.
Wobei: Abstürze hatte ich keine mehr seit ich dem AGP Port 0,2V mehr gebe. Tatsache ist jedoch das diese "Checksum Bad" Fehler mit rücksetzen des Bios nach wie vor auftreten und das nervt. Also wieder zurück auf 1003.
Danke für die Tipps. ;-)
Ich denke ich werde zuerst mal ein BIOS Downgrade versuchen, wenn das dann immernoch nicht reicht, werd ich die AGP Speed runter setzen.
Wobei: Abstürze hatte ich keine mehr seit ich dem AGP Port 0,2V mehr gebe. Tatsache ist jedoch das diese "Checksum Bad" Fehler mit rücksetzen des Bios nach wie vor auftreten und das nervt. Also wieder zurück auf 1003.
Danke für die Tipps. ;-)
Antwort 9 von roka
So, liebe Leute. Das alte Bios ist wieder drauf. Zu Beginn hat er erstmal wieder rumgesponnen von wegen CMOS Checksum Bad. Daraufhin habe ich mal die Batterie rausgenommen und durchgemessen. Exakt 3,30V. Danach habe ich mal die von meinem Nachbarn gemessen (die ich mir zu Testzwecken ausgeliehen habe) und diese hatte knapp unter 3,00V. Was ist denn da nun richtig?! Aufjedenfall scheint der Fehler in den Einstellungen zu stecken. Irgendetwas da mag er nicht ganz hinnehmen. Als ich das alte Bios eingestellt habe => CMOS Checksum Bad.
Also "F2" => defaults setzen & booten
Bei einem Neustart => CMOS Checksum Bad.
wider: "F2" => defaults setzen & booten
...diesmal nur einige Einstellungen geändert (Sprache ist noch auf English und AGP auf 4x gesetzt - ansonsten hab ich alles eingestellt).
Bei einem Neustart => keine Fehler. *hmm* Könnte es an einer falsch eingestellten Option liegen?! Ggf. die RAM Optionen?
Also "F2" => defaults setzen & booten
Bei einem Neustart => CMOS Checksum Bad.
wider: "F2" => defaults setzen & booten
...diesmal nur einige Einstellungen geändert (Sprache ist noch auf English und AGP auf 4x gesetzt - ansonsten hab ich alles eingestellt).
Bei einem Neustart => keine Fehler. *hmm* Könnte es an einer falsch eingestellten Option liegen?! Ggf. die RAM Optionen?
Antwort 10 von roka
Ich denke ich könnte des Rätsels Lösung haben. Jetzt ist, bis auf die RAM Einstellungen (die hab ich alle auf "Auto" gesetzt) alles beim alten. Der Fehler trat bei 3 Neustarts bis eben nicht mehr auf. Ich werde das jetzt mal im Auge behalten und erstmal abwarten. Nur nicht zu früh freuen!
Antwort 11 von uwei
Ich dachte immer, setup defaults setzen alles sowieso auf Auto, wenn möglich, bzw. SPD.
Komisches Bios.
Bei clearcmos kannst du die Batterie drin lassen, Jumper umstecken reicht.
Komisches Bios.
Bei clearcmos kannst du die Batterie drin lassen, Jumper umstecken reicht.
Antwort 12 von roka
Das Problem scheint gelöst:
Es scheint sich lediglich um eine oder zwei falsche Einstellungen im BIOS bezüglich des Arbeitsspeichers gehandelt zu haben. Verrückt...
Es scheint sich lediglich um eine oder zwei falsche Einstellungen im BIOS bezüglich des Arbeitsspeichers gehandelt zu haben. Verrückt...

