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Kleines Netzwerk mit "Dateiserver" und portabler Sicherung
Frage
Hallo an alle hier,
ich brauche mal Eure Tipps und Hilfe zu fogender interessanter Aufgabe :
Ich betreue seit einer Woche im Bekanntenkreis eine kleine Firma mit 3 Mitarbeitern ( Geschäftsführer (GF), Buchhalterin (B) und Angestellten (A)). Alle sind miteinander vernetzt und gehen mittels Router ins Internet. Nicht immer sind alle 3 Leute in der Firma und damit deren PC´s an, sollen aber auf gleiche Datenbestände ( X ) zurückgreifen können. GF hat Zugriff auf alle Daten B auf ca. 80% und A auf ca. 50%. Gleichzeitig sollen die Daten einmal am Tag auf eine externe USB Platte gesichert werden, die dann GF freitags mit nachhause nehmen kann. Dann wird einfach die zweite externe Platte an X angehängt auf die dann gesichert wird.
Die Aufgabe lautet X = ?
Zur Zeit ist X ein NAS von Linksys, an das 2 USB Platten angeschlossen sind. Auf Platte 1 wird gepeichert, auf Platte 2 wird gespiegelt. Auf dem NAS läuft ein Minilinux mit Benutzer- und Rechteverwaltung, daher sind die Platten eben nicht mal eben zuhause beim GF unter XP zu nutzen/lesen. Daher als Datensicherung nicht zu gebrauchen. Auch wegen der langsamen Datenübertragung per USB würde ich das System lieber einstampfen. Also, gesucht wird X.
Meine Vorstellung wäre da ein Rechner mit W2K oder XP, der nur als Datenspeicher mit Rechteverwaltung fungiert und per Batch einmal am Tag auf eine externe Platte die Daten kopiert. Diese Platte kann dann freitags vom GF ausgetauscht werden und die Daten können zu jeder Zeit an jedem Ort weiterverwendet werden. Linux auf X scheidet für mich komplett aus, da ich nicht per Telefon der B erklären kann, warum X nicht mehr startet, da der kaputte alte 17" Röhrenmoni durch eine TFT ersetzt wurde, da es keine Röhren mehr gibt... Vorteil vom W2K oder XP Rechner ist auch, das dieser sofort als Ersatzrechner genommen werden kann.
Ich hoffe, die Aufgabe habe ich einigermassen verständlich gestellt, bitte bedenkt, dass GF, B und A keine Computerexperten sind und ich auch mal ganz in Ruhe gegen einen Baum fahren kann und damit eine kleine Firma in den Ruin treibe, da keiner mit der EDV klarkommt.
Gruss aus dem Norden
Jens
Antwort 1 von luwa
nettes kleines linux mit samba.
A ist mitglied der gruppe A. B ist mitglied der gruppe A und B. GF ist in gruppe GF;B;A. im samba werden dann die ordner mit den gruppenrechten abseits der home verzeichnisse angelegt /usr/share/samba oä. USB 2.0 platten sind schnell genug. datensicherung über cronjob, kleines script. ach ja daten verschlüsseln auf der sicherung da die platte um der schreibsicherheit willen fat32 formatiert sein sollte und damit keine rechte unterstützt. übrigens, unter xp-prof mit rechten geschrieben bist du auf einem drittrechner auch erst am kämpfen um zugriff zu erlangen.
A ist mitglied der gruppe A. B ist mitglied der gruppe A und B. GF ist in gruppe GF;B;A. im samba werden dann die ordner mit den gruppenrechten abseits der home verzeichnisse angelegt /usr/share/samba oä. USB 2.0 platten sind schnell genug. datensicherung über cronjob, kleines script. ach ja daten verschlüsseln auf der sicherung da die platte um der schreibsicherheit willen fat32 formatiert sein sollte und damit keine rechte unterstützt. übrigens, unter xp-prof mit rechten geschrieben bist du auf einem drittrechner auch erst am kämpfen um zugriff zu erlangen.
Antwort 2 von Strauss
Hi
Ein fertiges Projekt dazu:
Eisfair-Server
(Samba als Paket erhältlich)
Mfg Micha
Zitat:
nettes kleines linux mit samba.
nettes kleines linux mit samba.
Ein fertiges Projekt dazu:
Eisfair-Server
(Samba als Paket erhältlich)
Mfg Micha
Antwort 3 von jensen
Hi,
klar nettes kleines Linux mit Samba geht auch, aber was passiert, wenn ein Hardwarebauteil ( GraKa, Moni etc. ) ausfällt und Linux dann mit dem neuen Teil nicht mehr startet ? Ich habe wirklich nichts gegen Linux, habe selber Router und Mailserver unter Linux am laufen. Als Server bietet sich das natürlich auch förmlich an, ich werde das aber erst einsetzen, wenn auch der Wechsel von Hardwarekomponenten so einfach zu meistern ist wie bei Windows. Damit meine ich nicht, dass es unmöglich ist unter Linux mit geänderter Hardware zu starten, natürlich geht das.
Auch möchte ich bitte keine und wiederholte Diskussion über das leidige Thema Windows kontra Linux anfangen.
Gruss
Jens
klar nettes kleines Linux mit Samba geht auch, aber was passiert, wenn ein Hardwarebauteil ( GraKa, Moni etc. ) ausfällt und Linux dann mit dem neuen Teil nicht mehr startet ? Ich habe wirklich nichts gegen Linux, habe selber Router und Mailserver unter Linux am laufen. Als Server bietet sich das natürlich auch förmlich an, ich werde das aber erst einsetzen, wenn auch der Wechsel von Hardwarekomponenten so einfach zu meistern ist wie bei Windows. Damit meine ich nicht, dass es unmöglich ist unter Linux mit geänderter Hardware zu starten, natürlich geht das.
Auch möchte ich bitte keine und wiederholte Diskussion über das leidige Thema Windows kontra Linux anfangen.
Gruss
Jens

