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Walmart geht - Ein Sieg für den Kunden?
Frage
Ja Mahlzeit erstmal!
Walmart schließt seine Aktivitäten in Deutschland, die Filialen gehen an real-Kauf. Die haben sogar den Angestellten das Poppen mit ihren eigenen Arbeitskollegen verboten. Spätestens seit diesem Zeitpunkt habe ich den Laden boykottiert. Scheinbar war ich nicht alleine...
Endlich sind die Ammis wieder weg, oder wir denkt Ihr darüber?
Antwort 1 von Nhuya
Ich war nie in einem Walmart, aber ich habe erst vor kurzem darüber nachgedacht, dass es damals, als die Märkte hierher kamen hier, sie würde Aldi und Co. verdrängen :)
Mir persönlich ist es völlig schnurzpiepe wie ein Laden heißt und woher er kommt, Wichtig ist, dass einer da ist, die Produkte, die Qualität und die Preise stimmen :)
Mir persönlich ist es völlig schnurzpiepe wie ein Laden heißt und woher er kommt, Wichtig ist, dass einer da ist, die Produkte, die Qualität und die Preise stimmen :)
Antwort 2 von roko
Hallo,
was soll denn da ein Sieg für den Kunden sein?
Bei Übernahmen solcher Größenordnungen gehen zwangsläufig Arbeitsplätze verloren.
Metro-Vorstandschef Hans-Joachim Körber schließt Schließungen einzelner Wal-Mart-Filialen nicht aus.
Frag doch mal die deutschen Angestellten die entlassen werden, ob sie sich als Sieger fühlen?
Hab da meine Zweifel.
Übrigens; Wal-Mart ist kein Kleiner.
Mehr als 6600 Kaufhäuser weltweit.
Wal-Mart betreibt weltweit mehr als 6600 Kaufhäuser und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 312 Milliarden US-Dollar. Außerhalb der USA ist der Konzern mit 2700 Märkten in 14 Ländern aktiv. Im Zusammenhang mit dem Verkauf des deutschen Warenhäuser an Metro wird Wal-Mart nach eigenen Angaben eine Abschreibung auf die Beteiligungen von rund einer Milliarde US-Dollar im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2007 vornehmen.
Sie hatten allerdings auch ihre Probleme.
Oktober 2003: Bei einer Razzia in 60 Wal-Marts werden 250 illegale Einwanderer entdeckt. Sie arbeiteten sieben Tage die Woche ohne Überstundenvergütung. Wal-Mart zahlt ein Bußgeld von 11 Millionen Dollar.
Juni 2004: Eine seit 2001 laufende Klage gegen Wal-Mart wegen sexueller Diskriminierung wird zur Sammelklage, der sich die 700.000 weiblichen Angestellten anschließen können. Der Vorwurf: Obwohl die Belegschaft zu 65 Prozent aus Frauen besteht, liegt deren Anteil in Leitungsfunktionen nur bei 33 Prozent.
November 2004: Wal-Mart verpatzt nach Thanksgiving den Start des Weihnachtsgeschäfts und schafft sein Wachstumsziel von 4,3 Prozent nicht.
Oktober 2005: Ein internes Positionspapier über Ausgabenkürzungen bei der medizinische Versorgung der 1,3 Millionen Mitarbeiter wird bekannt. Fast die Hälfte der Wal-Mart-Belegschaft und ihre Kinder haben schon heute entweder gar keine Krankenversicherung oder nur die staatliche Notfallversorgung Medicaid.
Dezember 2005: Wal-Mart wird von einem kalifornischen Gericht auf 172 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt. Der Konzern hatte 116.000 Mitarbeitern keine bezahlten Mittagspausen gewährt, obwohl das Arbeitsrecht dieses vorschreibt.
Muss Nhuya allerdings zustimmen.
Wenn Qualität und Preis stimmen, ist es auch mir piepschnurzegal welcher Name über der Eingangstür hängt.
Wie gesagt, mir tun diejenigen leid, die schon wieder ihren Arbeitsplatz verlieren.
Da ist man ja direkt erfreut zu hören, daß Plus-Markt an die zweitausend neue Arbeitsplätze schaffen will.
Quelle: zum Teil aus "T-Online Aktuell"
mfg Rolf
was soll denn da ein Sieg für den Kunden sein?
Bei Übernahmen solcher Größenordnungen gehen zwangsläufig Arbeitsplätze verloren.
Metro-Vorstandschef Hans-Joachim Körber schließt Schließungen einzelner Wal-Mart-Filialen nicht aus.
Frag doch mal die deutschen Angestellten die entlassen werden, ob sie sich als Sieger fühlen?
Hab da meine Zweifel.
Übrigens; Wal-Mart ist kein Kleiner.
Mehr als 6600 Kaufhäuser weltweit.
Wal-Mart betreibt weltweit mehr als 6600 Kaufhäuser und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 312 Milliarden US-Dollar. Außerhalb der USA ist der Konzern mit 2700 Märkten in 14 Ländern aktiv. Im Zusammenhang mit dem Verkauf des deutschen Warenhäuser an Metro wird Wal-Mart nach eigenen Angaben eine Abschreibung auf die Beteiligungen von rund einer Milliarde US-Dollar im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2007 vornehmen.
Sie hatten allerdings auch ihre Probleme.
Oktober 2003: Bei einer Razzia in 60 Wal-Marts werden 250 illegale Einwanderer entdeckt. Sie arbeiteten sieben Tage die Woche ohne Überstundenvergütung. Wal-Mart zahlt ein Bußgeld von 11 Millionen Dollar.
Juni 2004: Eine seit 2001 laufende Klage gegen Wal-Mart wegen sexueller Diskriminierung wird zur Sammelklage, der sich die 700.000 weiblichen Angestellten anschließen können. Der Vorwurf: Obwohl die Belegschaft zu 65 Prozent aus Frauen besteht, liegt deren Anteil in Leitungsfunktionen nur bei 33 Prozent.
November 2004: Wal-Mart verpatzt nach Thanksgiving den Start des Weihnachtsgeschäfts und schafft sein Wachstumsziel von 4,3 Prozent nicht.
Oktober 2005: Ein internes Positionspapier über Ausgabenkürzungen bei der medizinische Versorgung der 1,3 Millionen Mitarbeiter wird bekannt. Fast die Hälfte der Wal-Mart-Belegschaft und ihre Kinder haben schon heute entweder gar keine Krankenversicherung oder nur die staatliche Notfallversorgung Medicaid.
Dezember 2005: Wal-Mart wird von einem kalifornischen Gericht auf 172 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt. Der Konzern hatte 116.000 Mitarbeitern keine bezahlten Mittagspausen gewährt, obwohl das Arbeitsrecht dieses vorschreibt.
Muss Nhuya allerdings zustimmen.
Wenn Qualität und Preis stimmen, ist es auch mir piepschnurzegal welcher Name über der Eingangstür hängt.
Wie gesagt, mir tun diejenigen leid, die schon wieder ihren Arbeitsplatz verlieren.
Da ist man ja direkt erfreut zu hören, daß Plus-Markt an die zweitausend neue Arbeitsplätze schaffen will.
Quelle: zum Teil aus "T-Online Aktuell"
mfg Rolf
Antwort 3 von Sue
Zitat:
Die haben sogar den Angestellten das Poppen mit ihren eigenen Arbeitskollegen verboten
Die haben sogar den Angestellten das Poppen mit ihren eigenen Arbeitskollegen verboten
Meine Schwester hatte jahrelang bei Walmart eine Beziehung mit einem Arbeitskollegen, das war nie ein Problem. Sie war da auch nicht die einzige, da wurde nichts gegen gesagt.
Als ich noch in der Nähe einer Filiale gewohnt hab hab ich immer gern bei Walmart eingekauft (nicht zuletzt wegen Angestelltenrabatt durch die Schwester ;-), weil dort zB Rasierklingen wesentlich günstiger sind (auch ohne Rabatt). Außerdem gibt es dort einige Sachen, die man in anderen Läden vergeblich sucht, u.a. auch spezielle Ami-Sachen.
Grüße,
Sue

