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übertakten mit mainboard asrock k7s8x v.3 und athlon xp2500+





Frage

hi ihr! würde gerne meine cpu übertakten, möchte aber vorher gerne wissen, ob es überhaupt lohnenswert ist. hier meine daten: CPU Typ AMD Athlon XP, 1833 MHz (11 x 167) 2500+ CPU Bezeichnung Barton Motherboard Name ASRock K7S8X v3 (5 PCI, 1 AGP, 3 DDR DIMM, Audio, LAN) Motherboard Chipsatz SiS 746FX Arbeitsspeicher 1024 MB (PC3200 DDR SDRAM) BIOS Typ AMI (07/11/03) Grafikkarte NVIDIA GeForce FX 5600XT (Microsoft Corporation) (256 MB) CPU Sockel/Steckplätze 1 Socket 462 Bustyp DDR SDRAM Busbreite 64 Bit Tatsächlicher Takt 167 MHz (DDR) Effektiver Takt 333 MHz Bandbreite 2666 MB/s im bios gibt es irgendwie keinen multiplikator, um was zu änderen. doch es gibt ein menü bzgl. jumper/manual. könnte man da was einstellen? einen zusätzlichen kühler würd ich ggf. beikaufen. ich hab noch kaum erfahrung im overclocking, deshalb will ich nichts falsch machen. würd mich über antworten sehr freuen. vlg arab31

Antwort 1 von _Lemming

Also ich weiß nich wie andere das sehen aber bei dem System ist übertakten imho sinnlos:
- Selbst wenn du übertaktes bleibt deine Grafikkarte leider schlecht (auch wenn du die Mitübertakten wölltest)
- SIS Chipsätze und Übertakten passen aus meiner Erfahrung raus überhauptnicht zusammen...
- Beim Arbeitsspeicherkauf wirst du sicher kaum auf hochwertigen RAM geachtet haben, das zeigt sich insofern negativ da du den Athlon wahrscheinlich über den Takt übertakten müsstest, da der Multiplikator fixed "fest" sein wird
- Übertakten würde also gehen in dem du den Takt (im Moment 167MHz) erhöst und somit z.B. auf 11x 175 MHz=1925 MHz kommst
- Ich kenn mich mit Sockel A nicht so gut aus, wenn du Übertakten willst dann such mal nach nem Tutorial/Anleitung/Howto (google "Athlon XP übertakten")

Kurz: Du kannst ruhig probieren wie weit du mit übertakten kommst (ist ja auch spannend, man lernt was und hat ein wenig spaß), bei dem System aber extra noch einen neuen Kühler zu holen wäre sinnlos da wahrscheinlich die anderen Komponenten eher schlapp machen als du an kritische Temperaturen kommst...

P.S.: Beim nächsten System auf etwas bessere Komponenten achten (guter Chipsatz, Marken-/OC-RAM, gute Kühlung, OC-Freudiger Prozi) und dann kannste loslegen...aber nich gleich wenn das ding neu ist!!

Antwort 2 von Gonozal8

Hi,
in der Tat lässt sich das Board nur schwerlich übertakten da es erstens nur bis 166MHz Bustakt kann und zweitens bei jeder Erhöhung des FSB der PCI- und AGP-Takt mit angehoben werden. Du bräuchtest also ein NForce II Brett :-(
Per Jumper geht insofern nichts da der Prozzi nach oben limitiert, der höchste einstellbare Multi ist auf alle Fälle 11.
Die 100MHz mehr die nach Lemmings Rechnung drin sind wirst du angesichts anderer Flaschenhälse eh nicht spüren.
Du hast aber durchaus noch etwas Potenzial:
Erstens solltest du den richtigen GraKa-Treiber installieren (derzeit ist der M$-Standardtreiber installiert).
Eine schnellere Karte wäre auch keine schlechte Idee (Radeon 9800Pro, GF 6600GT).

Gruß Gonozal

Antwort 3 von streicher

hi arab31,

ich sehe das so:

0. übertaktet wird entweder über den FSB oder den Multiplikator in Verbindung mit der Anhebung der Core Spannung. Geeignete Komponenten und theoretisches Wissen dazu sind die Grundlage jeder Übertaktung. Wer so etwas noch nie getan hat, sollte zunächst lesen, lesen und noch mehr lesen und dann erste Versuche mit alten Komponenten durchführen um bei Fehlschlägen nicht ins finanzielle Abseits zu geraten.

1. wer übertaktet sollte sich nicht wundern wenn dabei etwas abraucht,

2. wer übertaktet ohne entsprechend zu kühlen dem raucht mit Sicherheit etwas ab,

3. wenn der CPU-multiplikator nicht freigeschaltet werden kann, dann kann man eh nur noch über den FSB gehen,

4. das k7s8x ist kein gutes Board zum übertakten, da man bei Anhebung des FSB auch den RAM und die Grafikkarte mit übertaktet. Geeignete Boards lassen den FSB beim übertakten des CPU unberührt.

5. Es gibt unterschiedliche Anleitungen um einen Athlon 2500 zu übertakten und es gibt unterschiedliche Angaben wie hoch er sich "sicher" übertakten läßt. Daraus läßt sich

6. ableiten, dass es u.U. "gesünder" ist den CPU entsprechend den Spezzifikationen zu betreiben, oder

7. das Risiko des vorzeitigen Ablebens von Komponenten bewußt in Kauf nehmend man am Ende vlt. 15% mehr Leistung hat, welche aber kaum spürbar sein dürfte.

Mein Rat: let it be!

streicher

Antwort 4 von arab

hi ihr! danke für die hilfreichen, wenn auch nicht grade aufbauenden antworten!!

also lass ich es mal lieber sein mit dem übertakten.
die cpu ist also quasi der flaschenhals in meinem system, oder?
würde denn eine bessere grafikkarte was bringen oder würde sie auch nur ausgebremst werden?
ich habe hier die mal unter die lupe genommen:

http://www.alternate.de/html/product/details.html?articleId=172635

könnte ich mit ihr eine spürbare verbesserung sehen bei online games wie warrock, stalker und counter strike usw.?

oder würd da was nicht hinhauen von wegen spannungsversorgung etc.?

wäre für weitere antworten sehr dankbar.
vlg arab31

Antwort 5 von streicher

hi arab,

der Flaschenhals beim spielen ist meist nicht die CPU, sondern i.d.R. sind das die Festplatte, der RAM und die Grafikkarte.
Wenn die Games um die es sich handelt also nicht explizit eine 3GHz CPU fordern, dann gilt oben Gesagtes.
Anders gesagt, die 1GB Ram sollten für die meisten Games ausreichen und die CPU auch. Mit einer leistungsfähigen Grafikkarte sollte also durchaus noch etwas drin sein.
Ich zumindest spiele mit deinem Mutterboard, 1GB RAM, einer Radeon X800GTO und einem Athlon 2,8GHz bis hin zu Gothic3, Spellforce 2, die Siedler 6 oder Guild Wars usw.alles auf mittleren Details ohne Probleme.
Wenn du bei Onlinegames Performanceeinbrüche hast, dann kann das aber auch gut an deiner Internetverbindung oder dem Gameserver des Anbieters liegen. In diesem Fall liegt dann der Fehler nicht an deinem PC.
Zum Grafikkartenkauf nur soviel:

ich kaufe auch hin und wieder einmal eine bessere Karte aber nicht für schlappe 200€ oder mehr, sondern stets billiger. Meine Erfahrungen sehen dabei so aus, dass Karten unter 80€ in der Regel zum flüssigen spielen moderner Games ungeeignet sind. Wichtig beim Kartenkauf sind dann u.A. solche Dinge wie der Kartenram und die Speicheranbindung. Gut wäre hierbei ein Kartenram von minimum 128 MB besser 256MB und eine Anbindung von 256Bit. Die von dir ausgewählte Karte hat z.B. nur 128 bit Anbindung. Deshalb ist sie so billig denn dadurch geht auch Leistung verloren.
Mein Tipp: wenn du eine vernünftige aber dennoch billige Karte willst, dann denke an eine Geforce 7600 oder eine X850Pro. Besser oder solider wären aber z.B. diese Karten:
Geforce 8600GT oder eine X1950PRO
Allerdings liegen sie etwas über 100€. Hier einmal eine art Rangliste zu Grafikkarten, damit du einen Überblick zwischen Nvidia und ATI bekommst: Rangliste

mfg streicher

Antwort 6 von Gonozal8

Naja,
wie schon oben geschrieben ist deine 5600XT nicht gerade der Renner, selbst eine 4200Ti war da schneller :-(
Die von dir ausgesuchte Karte sollte etwa 4x so schnell sein wie deine derzeitige und dabei unwesentlich mehr Strom verbrauchen. Karten der GForce7 Serie haben den Vorteil dass sie Shader Modell 3.0 unterstützen und daher neuere Spiele besser darstellen. In deinem Preissegment wäre neben der X1650Pro also die GF7600GS oder GT interessant (beide etwas schneller als die 1650Pro). Bei einer X1950Pro oder GF8600GT wäre die CPU dann wohl der Flaschenhals.

Gruß Gonozal

Antwort 7 von drago

"die cpu ist also quasi der flaschenhals in meinem system..."

Nein, nicht ganz. Das Board liefert bei einer 2500er CPU ca. 30-40%
WENIGER Leistung als Boards auf der gleichen Ebene.

Ich habe das Board selbst im Zweit-PC. Läuft zwar sehr stabil,
aber Geschwindigkeitsmäßig darfst du von diesem Board nicht
allzuviel erwarten.

Kurz: Ein Marken-Board ist bei gleicher CPU 30-40% schneller.
In einem Vergleichstest sogar war das Board mit einer 3000er CPU
so schnell wie ein Marken-Board mit einer 2000er..

Nie mehr Asrock... (war damals eh eine Notlösung)

Antwort 8 von arab

hi drago!
d.h., wenn ich ein anderes board hätte, würde ich auch mehr leistung erwarten dürfen?! richtig? und dann könnte man vielleicht auch an übertakten denken, wenn man ein board kaufen würd, an dem der multiplikator verstellbar ist, oder?

was für ein günstiges board könntest du mir denn empfehlen, so dass ich meine hardware weiterhin benutzen könnte?
ne neue graka würde ich dann erst holen, wenn ich ein neues board hätte. dann könnte man vielleicht ja auch an eine pci grafikkarte denken? die sind doch wesentlich schneller als agp?

vlg arab31

Antwort 9 von _Lemming

Zitat:
und dann könnte man vielleicht auch an übertakten denken, wenn man ein board kaufen würd, an dem der multiplikator verstellbar ist, oder?

Also nochmal: Der Multiplikator ist fest in der CPU festgelegt, lässt sich bei Athlon XPs (manchen, nicht allen) per Drahtbrücke aushebeln - ein anderes Mainboard (empfehlung wie o. schon von Gonozal8 erwähnt Nforce2 Chipsatz) würde aber deinen AGP- und PCI-Takt unberührt lassen und somit besser zum Overclocken geeignet.

ABER
Ich rate dir dringest davon ab in diesen PC noch Geld zu investieren...
Wenn dann müsstest du eine überteuerte neue AGP-Karte kaufen, ein überteuertes Sockel-A Mainboard usw. - das lohnt sich nicht!!
Spiel deine Spiele noch bis Weihnachten so und hol dir danach lieber ein Core2Duo oder AM2 System, damit kommst du imho wirklich besser (Preis/Leistung)....

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