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Mitarbeiter-Alarmsystem





Frage

Hallo zusammen! Aus gegebenem Anlass habe ich mich mal nach Systemen umgesehen, die des einem Mitarbeiter bzw. einer Mitarbeiterin ermöglichen, z.B. im Falle einer Belästigung oder auch körperlichen Übergriffes andere Kolleginnen und Kollegen zu alarmieren und damit Hilfe zu bekommen. Um den Installationsaufwand möglichst gering zu halten, sollte es eine Lösung sein, bei der man den Alarm z.B. durch Tastendruck am PC auslösen kann und bei den angeschlossenen Rechnern eine entsprechende Mitteilung auf dem Bildschirm erscheint. Das sollte zusammen mit einer akustischen Signalisierung einhergehen. Im Augenblick haben wir das Produkt eines kommerziellen Anbieters testweise im Einsatz an zwei Arbeitsplätzen. Allerdings sind wir, zumindest im Moment, nicht so recht damit zufrieden. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass die eine oder andere Einstellung nicht optimal oder korrekt ist, ich werde da sicher auch noch ein paar Einstellungen ausprobieren, möchte aber dennoch mal ein paar Meinungen hören, wie man das sonst noch umsetzen kann, vielleicht sogar ganz ohne Produkte von Drittanbieter, sondern nur mit den Mitteln, die in einem homogenen Windows-Netzwerk ohnehin zur verfügung stehen. Vielen Dank schon mal für Eure Hinweise ... :o)

Antwort 1 von sutadur

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, meine Anfrage noch einmal nach oben zu bringen ... :o)

Antwort 2 von Mikoop

Hallo,

Kann man dazu nicht einen der vielen frei verfügbaren Nachrichtendienste für Netzwerke verwenden und diesem eine Tastaturkürzel oder ein Icon zuordnen?

Macht sowas denn überhaupt Sinn ? Hat der belästigte Mitarbeiter denn die Möglichkeit in dieser Situation noch am PC rumzuspielen, und wie soll es dann weitergehen?

Gruss, Mikoop

Antwort 3 von der-bettler

auch wenn ich dir leider überhaupt nicht weiterhelfen kann
aber

Zitat:
z.B. im Falle einer Belästigung oder auch körperlichen Übergriffes andere Kolleginnen und Kollegen zu alarmieren und damit Hilfe zu bekommen.


in was für einer firma arbeitest du ?
und wenn es so schlimm ist mit belästigung
warum kann der betreffende nicht einfach um hilfe schreien ?

bin schon etwas irritiert, hoffe aber das du was richtiges für deine ansprüche findest

mfg der-bettler

Antwort 4 von sutadur

Zitat:
Kann man dazu nicht einen der vielen frei verfügbaren Nachrichtendienste für Netzwerke verwenden ...

Genau auf so etwas zielt meine Frage.

Zitat:
Hat der belästigte Mitarbeiter denn die Möglichkeit in dieser Situation noch am PC rumzuspielen ...

Wenn es schlecht läuft, sicherlich nicht, aber diese Frage stellt sich ja grundsätzlich. In ungünstigen Situationen hat man im Zweifel nie die Gelegenheit, einen Alarm auszulösen, auf welchem Weg auch immer.

Zitat:
... und wie soll es dann weitergehen?

Der Alarm soll auf einem oder auch mehreren Arbeitsplätzen über den PC signalisiert werden, so dass so ggf. der betroffenen Kollegin oder dem betroffenen Kollegen zu Hilfe gekommen werden kann.

Antwort 5 von sutadur

Zitat:
,... und wenn es so schlimm ist mit belästigung
warum kann der betreffende nicht einfach um hilfe schreien ?

Ja, sicher. Aber es geht ja nicht nur um konkrete körperlich Übergriffe. Bei manchem "Kunden" kann man u.U. schon im Verlauf eines Gespräches o.ä. merken, wenn die Stimmung kippt und so schon im Vorfeld unauffällig einen Kollegen "bitten", doch mal "zufällig" im Büro nebenan vorbeizuschauen.

Antwort 6 von franky1909

Hallo ! Die Frage habe ich mir auch schon gestellt, in welcher Firma sich die Mitarbeiter gegenseitig verprügeln. Also kann es sich doch nur um die Steuervernichter handeln, also Beamte oder Angestellte, die mit ihren Vorschriften und Anweisungungen per Gesetzesgrundlage, den normalen Menschen das Leben schwer machen und manche zu aussergewöhnlichen Handlungen treiben lässt. Ein Handy mit der entsprechenden festen Kurzwahlnummer würde in diesem Fall völlig ausreichen und würde keine zusätzlichen Steuern verschwenden. Ausser, wenn sich es um ein Insidesystem handelt, wo keine anderen Geräte erlaubt sind. Da sind eh die Sicherheitsüberwachungen sehr hoch und keine zusätzliche Alarmverfolgung notwendig, da die schon im System einbezogen worden sind. Gruss Frank

Antwort 7 von sutadur

Zitat:
Ein Handy mit der entsprechenden festen Kurzwahlnummer würde in diesem Fall völlig ausreichen ...

Zu einem Handy zu greifen (was ggf. erst noch aus einer Schublade geholt werden muss) und dann auch noch eine gespeicherte Kurzwahl zu wählen dürfte im Ernstfall zu lange dauern. Noch dazu muss die Gegenseite das erstmal mitbekommen, außerdem wird dann der Notfall nur an einer Stelle bzw. bei einer Person signalisiert. Da wäre ein Knopfdruck auf die Tastatur z.B. auf eine der F-Tasten, wesentlich hilfreicher, zumal man damit auch auf einen Schlag mehrere Arbeitsplätze erreichen kann (im Zweifel alle angeschlossenen Rechner im Netzwerk).
Außerdem habe ich diese Frage auch gestellt, um eben zu vermeiden, dass Steuergelder für ein System ausgegeben werden, was im Zweifel auch nicht mehr bringt als Bordmittel, die Windows evtl. schon mitbringt. Insofern ist Dein Vorwurf der Steuerverschwendung hier m.E. gänzlich unangebracht.

Antwort 8 von Mikoop

Hallo sutadur,

Wie wäre es, wenn du eine batch-Datei schreibst, die per net send eine Nachricht an alle derselben workgroup schickt?
Dieser bat ordnest du dann eine Tastenkombi zu.
Allerdings muss dann auf den Rechnern der Windows-Nachrichtendienst aktiv sein.

Also zB net send workgroup Hilfe randalierender Kunde
(muss noch angepasst werden)

Gruss, Mikoop

Antwort 9 von sutadur

Sowas in der Art hab ich mir auch gedacht. Wenn man aber nicht an jedem (betroffenen) Arbeitsplatz eine personalisierte Datei einsetzen möchte, können die Empfänger nicht so ohne weiteres erkennen, wer die Nachricht verschickt hat. Der Absender steht zwar im Prinzip mit dabei, aber "nur" der Name des Rechners, von dem die Nachricht abgesetzt wurde. Oder kann man das vielleicht auch anders regeln?

Antwort 10 von steffen2

mit
%username%
kann man den Windows Anmeldenamen mitten im Text verwenden.

Gruß Steffen

Antwort 11 von sutadur

Auch wenn die Antwort verspätet kommt: Der Anmeldename lässt im Prinzip schon eindeutige Rückschlüsse zu auf den Absender, dennoch wird mancher mehr oder weniger lange überlegen müssen. Das scheint mir also leider auch keine gute Idee in diesem Zusammenhang.

Antwort 12 von hrhr

moin,

ganz bescheidener vorschlag - der natürlich erst mit der EDV geklärt werden müsste ...

Ihr ändert die Rechnernamen im ganzen netzwerk in die jeweilige raumnummer - in kombi mit dem usernamen sollte dann jeder in der lage sein schnell zu erkennen wos "brennt"

lg hrhr