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Festplatte (250GB) wird nur zur Hälfte erkannt - bei neuem PC





Frage

Hallo Spezialisten, hab für meine Tochter einen neuen PC gekauft (http://ready4shop.de/osc/product_info.php/cPath/235_592/products_id/16487), und habe darauf Win XP Prof. installiert, und anschliessend ServicePack2. Läuft auch gut, aber ich habe nun das Problem, dass nur 127GB der Festplatte angezeigt werden. In der Datenträgerverwaltung zeigt er mir "Systempartition 127,99 GB NTFS" und "Nicht zugeordnet 104,89GB". Was kann ich tun, um die restlichen 104GB zu nutzen??? Bitte nicht schimpfen, weil hier schon einige Einträge mit ähnlicher Problematik zu finden sind, aber dabei handelte es sich meist um Festplatten-neu-einbauten in ältere PC´s und ich weiss nicht, ob ich das Geschriebene auf mein Problem ummünzen kann. Danke im voraus für euer Bemühen!!!

Antwort 1 von Zemmel

Hi !

Zitat:
habe darauf Win XP Prof. installiert, und anschliessend ServicePack2.

Da liegt schon der Hase im Pfeffer.
Du hast XP ohne SP2 installiert. Bei der Installation wurde die Platte mit 127 GB erkannt.
Dann SP2 drübergebügelt.
Jetzt erkennt Windows auch den Rest der Platte.
Geh mal in
    - Systemsteuerung
    - Verwaltung
    - Computerverwaltung
    - Datenträgerverwaltung

Da kannst du in dem ungenutzten Bereich eine Partition erstellen und nach Wunsch formatieren.

Allerdings ist die resultierende Aufteilung der Platte nicht besonders günstig.
Eine Systempartition mit 127 GB macht keinen Sinn.
Du solltest entweder mit einem Partitionierungstool dei Systempartition verkleinern (max. 20 GB) und die andere entsprechend vergrößern, oder dir eine XP-CD mit integriertem SP2 basteln.
Das geht mit Tools wie z.B. nlite oder XP-ISO-Builder.
Dann neu installieren und dabei die Platte direkt vernünftig partitionieren.

Gruß

Klaus

Antwort 2 von PcDock

Hi,

1.
Zitat:
In der Datenträgerverwaltung zeigt er mir "Systempartition 127,99 GB NTFS" und "Nicht zugeordnet 104,89GB".
---> clicke mit der rechten Maustaste auf die 104,89GB , erstelle eine Partition und darin ein Laufwerk.

2. Das Problem entsteht, wenn auf der XP Cd nur Servicepack 1
ist.Dann erkennt Xp nur ~127GB grosse Festplatte.

PcDock

Hardware lebt und ist eigenständig

Antwort 3 von AxlRose

Oh Hoppla, das ging ja schnell. Da bedank ich mich schon mal und werde mir nun überlegen, welchen Tipp ich als nächstes in die Tat umsetze.

Antwort 4 von AxlRose

Eine Frage hätte ich dann doch noch; welches ist ein gutes bzw. einigermaßen einfach zu bedienendes Partitionierungs-Tool? Und was kostet ein solches ungefähr?

Antwort 5 von pepe768

Moin, Moin,

Acronis Disk Director, Paragon Festplattenmanager, Gparted-LiveCD,
Ranish Partitionmanager.....
alle round about 50 Euros, bis auf Gparted, das kost' nix, musst aber englisch koennen.

Antwort 6 von pepe768

Auch brauchbar, wenn man englisch kann...

http://partitionlogic.org.uk/

Antwort 7 von Depo

Auf der Cd und DVD der aktuellen Chip 07/2007 befindet sich die Vollversion vom Partition Manager 8.0SE

Gruß

Antwort 8 von charset

hi,

Zitat:
Eine Systempartition mit 127 GB macht keinen Sinn


warum??? Muß bei einer Neuinstallation doch sowieso alles neu nachinstalliert werden. Dieses kleinhalten der Systempartition konnte ich echt noch nie nachvollziehen. Aber es scheint sich über Jahrzehnte zu halten, wenn auch praktisch ohne wirklichen Nutzen. Denn, wenn 20GB gemacht werden dann muß alles was wie games, programm usw. heißt, zwingend auf einer anderen Partition untergebracht werden sonst reicht bei heutigen Gamesgrößen von bis zu 10BG die Bootpartition nicht lange.. Nur leider geht das nicht auch für die Verknüpfungen zum BS (Systemordner, Registry ect.). Deshalb müßte dann auch ein funktionierendes aktuelles Backup griffbereit sein. Ist also eher finanziell aufwändiger ( Partitions Tool, Backup Tool), aber auch nicht immer zuverlässig. IMHO werden Backups zu sehr überschätzt. Die Praxis sieht leider oft so aus, dass diese zum einen sehr viel Speicherplatz benötigen, und zum anderen oft nicht aktuell sind. Da fatalste aber ist die Tatsache, dass das Backup, wenn es gebraucht wird u.U. nicht funktioniert, leider. Ist wie bei einer Versicherung, man glaubt abgesichert zu sein bis der Schadensfall eintritt und man eines Besseren belehrt wird ;-).

@ AxlRose,

mache es ohne Mehrkosten für ein Partitions Programm (z.B. Partition Magic) wie "zemmel" sagte:"Da kannst du in dem ungenutzten Bereich eine Partition erstellen und nach Wunsch formatieren.".

Nimm die 127,99 GB NTFS als Systempartition, welche auch alle Programme, Spiele usw. aufnimmt und die andere Partition (104,89GB) richtest du als NTFS-Datensicherung ein. Dort kommen z.B. alle Downloads, Filme, Musik und auch die Programme und Treiber hinein, welche für ein Neuaufsetzen des PCs benötigt werden. Zusätzlich kannst du diverse Backups dort speichern.

So hast du den Vorteil, dass bei einem Systemcrash alles Wichtige geschützt auf einer 2.Partition liegt und nur die Bootpartition "betroffen" ist. Ich empfehle dir das deshalb, weil ich selbst eine 250GB Platte drin habe und diese ähnlich aufgeteilt habe. Mit 20 GB für die Systempartition wäre ich schon sehr schnell in Bedrängnis gekommen. Derzeit sind von meiner 100GB Bootpartition schon 60GB "verbraucht".
Sofern man bei einem Systemcrash kein funktionierendes
Backup zur Hand hat, müssen ohnehin winXP und die entspr. Programme neu eingespielt werden.

mfg charset

Antwort 9 von Zemmel

Hi !

@charset:
Ich gehöre nicht zu den Leuten, die für Programme eine eigene Partition anlegen. (das ist Quatsch - da hast du Recht)
Allerdings bin ich auch kein Zocker (von "Freecell" mal abgesehen :-) )
Deswegen reicht bei mir eine Systempartition von 15 GB locker für alle Programme die ich brauche.
Wenn man natürlich ein paar Spiele als Vollinstallation haben möchte, könnte man schon die Größenordnung von 127 GB kommen - da hast du schon wieder Recht.

Aaaaber:
Hast Du mal versucht, ein Image von einer 127GB-Partition zu machen?? Geht eigentlich nur mit viel Zeit und einer externen Platte mit ordentlicher Größe.
Ich finde, man sollte nicht grundsätzlich alles installieren, was so an CDs zu Hause rumliegt...

Gruß

Klaus

Antwort 10 von Zemmel

Hi !

Hab´ ich ja noch vergessen:
Zitat:
Da fatalste aber ist die Tatsache, dass das Backup, wenn es gebraucht wird u.U. nicht funktioniert, leider. Ist wie bei einer Versicherung, man glaubt abgesichert zu sein bis der Schadensfall eintritt und man eines Besseren belehrt wird ;-).

Ich kann jetzt wieder nur von mir selbst ausgehen - aber ich bin immer froh, ein aktuelles Image zu haben. Und funktioniert hat es bisher auch immer.
Gestern habe ich noch ein Image zurückgespielt, weil ich blöderweise so einen XP-Skin-Veränderer ausprobiert hatte, der sich nicht mehr sauber entfernen ließ.
Das ganze hat exakt 8 Minuten gedauert :-)

Gruß

Klaus

Antwort 11 von charset

hi zemmel,

schön dich hier immer wieder zu "treffen" :-).

Ja, ich stimme dir zu. 127GB als Backup... das wird dann heftig.
Ich habe es mal von meiner jetzigen 60GB Platte versucht. Eine wahnsinns Arbeit. Dauert ewig, brauchte viel Backup Platz und hat am Ende nichtmal funktioniert als ich es brauchte. In der Zeit hätte ich locker alles neu aufgesetzt bekommen und den Vorteil eines "jungfreulichen" Systems gehabt.
Deshalb auch meine obigen Aussagen. Ging echt nicht gegen Dich:0),

gruss charset

Antwort 12 von Zemmel

Hi !

Zitat:
Ging echt nicht gegen Dich:0),

Hab´ ich auch nicht so aufgefaßt.
Aber das zeigt doch sehr schön, dass jeder offenbar genaue Vorstellungen hat, wie ein Rechner einzurichten ist.

@AxlRose:
Wenn du Zocker bist und viele speicherintensive Spiele installieren möchtest, lass die Größe der Systempartition wie sie ist.
Ich würde dir aber raten, zumindest von deiner Grundinstallation (ohne Extras) ein Image zu machen. das spart ´ne Menge Zeit und Nerven im Falle einer Neuinstallation.

Wenn du die Partitionsgröße nachträglich ändern möchtest, würde ich persönlich zu dem oben erwähnten GParted tendieren. Eigentlich hat so gut wie jede aktuelle Linux-Live-CD ein vernünftiges Partitionierungstool an Bord - ich frage mich, warum es bei Microsoft bis Vista gedauert hat, sowas zu integrieren ...

Gruß

Klaus

Antwort 13 von AxlRose

@ alle, die geantwortet haben: Danke für eure Ratschläge.

@Charset: an dem Gedanken mit den 2 grossen Partitionen hatte ich schon grossen Gefallen gefunden, vorallem, weil mir das der einfachste und bequemste (was ja nicht schlecht sein muss) Weg zu sein schien. Aber wie @Zemmel schon richtig andeutet, bin ich und auch meine Tochter, der dieser betroffene PC ja gehört, kein grosser Computer-Spiel Zocker (dafür nehmen wir halt die PS 2) und dadurch sind auch keine grossartig speicherfressenden Spiele auf der Platte. Also werde ich die Partitionsgrösse nachträglich mit erwähntem Tool verändern. Das scheint mir doch das Vernünftigste zu sein.
Noch eine Frage zur Partitionierung: Ist der "nicht zugeordnete" Part eigentlich trotz Nichterkennung bei der Installation formartiert, oder muss ich das nachträglich noch machen??

gruss

AxlRose

Antwort 14 von Zemmel

Hi !

Zitat:
Ist der "nicht zugeordnete" Part eigentlich trotz Nichterkennung bei der Installation formartiert, oder muss ich das nachträglich noch machen??

"Nicht zugeordnet" heißt: es ist keine Partition vorhanden.
Wenn du in der Datenträgerverwaltung eine Partition in dem unzugeordneten Bereich erstellst (primär, oder erweitert), startet ein Assistent, der dir auch anbietet, sofort zu formatieren.

Ich würde aber an deiner Stelle zuerst die Systempartition verkleinern und dann erst die andere(n) Partition(en) erstellen. Das spart ein bißchen Zeit, weil beim Umpartitionieren nichts verschoben werden muss.

Je nach Anwendung kann es auch sinnvoll sein, mehrere Datenpartitionen zu haben, z.B. eine für Videos, eine für Musik, eine für sonstige Daten.
Kann man machen, muss man aber nicht.
In dem Fall müsstest du sinnigerweise eine erweiterte Partition erstellen und darin mehrere logische Laufwerke.

Gruß

Klaus

Antwort 15 von AxlRose

@ Klaus: jep, das leuchtet ein und macht Sinn!

Gruss

AxlRose