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Systemabstürze durch Monitor-Frequenzprobleme





Frage

Ich hab das Problem, daß Linux nach der Installation zwar das erste Mal hochfährt, aber dann beim zweiten Mal abstürzt. Ich hab dann versucht, die Einstellungen von Grafikkarte + Monitor zu verändern. Dort sah aber alles gut aus, trotzdem stürzt der Computer beim Testen der Konfiguration ab. Danach kann ich Linux auch hochfahren. Und wenn ich dann im Linux die Grafikeinstellungen teste stürzt er ab. Allerdings kann ich dann im Gegensatz zu sonst hochfahren. Zum Glück ist für mich Linux das Zweitsystem. Kann mir jemand das erklären? Der Wahrsager!

Antwort 1 von Jaja

hmm.. welche distribution nimmst du denn?

Antwort 2 von Real_Randolf

Zitat:
Zum Glück ist für mich Linux das Zweitsystem.


DER war gut :-)

Zum Glück nutze ich gar kein Windows :-)

---

Zum Thema:
Eigentlich handelt es sich hier um gar keinen wirklichen "Absturz", denn es gibt keine Routine, die durch fehlerhaften Code unterbrochen werden könnte.
Alle Distributionen ermöglichen es, die X-Window-Oberfläche über die Kommandozeile zu konfigurieren. Nicht nur durch das Editieren von Konfigdateien (das macht heute keiner mehr), sondern über das Aufrufen von Hilfsprogrammen. Hierzu ist die Angabe der verwendeten Distribution äußerst hilfreich.

Antwort 3 von Wahrsager

Tja Real_Randolf, ich bleib dabei! Denn wie hätt ich hier denn fragen sollen....hm?

Ich hab Suse10.1.

Übrigens, was ist, wenn nach dem Test der Konfiguration bei der Installation auf nichts mehr ´ne Reaktion kommt und nur noch der Resetknopf was bringt. Und so ist das auch wenn ich ohne den Test nach der Installation hochfahre. Tut mir leid, das ist vieleicht kein Absturz, aber ich find auch bei den Expertenwerkzeugen nichts was mich da weiter bringt!
Was mich vor allem irritiert, ist das alle Einstellungen zum Monitor (übrigens ein FUS L22W-2) passen! Auch die Grafikkarte wird richtig erkannt und auch da stimmen die Parameter. Dummerweise zeigt eben der Test, das es trotzdem nicht funzt......

Antwort 4 von Messy12333

Starte sax2 in einer Konsole.

Antwort 5 von Jaja

... ich dachte unter suse nennt sich das tool yast2?

Antwort 6 von Real_Randolf

Die Nürnberger haben es in yast ab SuSE 9 integriert. Man kann sax2 aber einzeln starten (schneller geladen).

Antwort 7 von Wahrsager

Na da hab ich doch die Einstellungen kontrolliert und testen lassen!

Was sagt euch das: Ich muß auch dauernd den GRUB neu installieren!
Da das erst seit Einbau einer neuen Festplatte auftritt, hab ich bisher keinen Zusammenhang gesehen.
Nun ist es so. Ich starte den Computer und bekomme da, wo GRUB kommen müßte ´ne Fehlermeldung. Aber nur wenn ich die LinuxDVD drin hab. Sonst bleibt Windows mit "...verifying DMI Data...." hängen.
Wenn ich Linux starte (über die DVD) kommen massenhaft Zeilen mit "FATAL:Could not load............"
Das sind mindestens 50! Und das jedes Mal!!!
Wenn ich dann in Yast2 den Bootmanager neu einrichten will ist er korrekt??????????
Nach dem nächsten Start funktioniert er auch. Aber nur da!
Dann kommt der oben beschriebene Sch...!

Kann das was mit sowas wie Rootkits zusammenhängen?
Die setzen sich doch in den MBR und täuschen vor nicht da zu sein - manipulieren aber das System.
Klar sind es meist eher andere Sachen, aber naja, das wirkt schon komisch!

Der Wahrsager

Antwort 8 von tuxxi

Frage: Du bootest von der CD und sagst dem Installer dann, er soll das installierte System booten?
Durch den Einbau einer neuen Festplatte ist die Reihenfolge der Platten durcheinander und Grub liegt nun wohl nicht mehr im MBR. Also, System von CD starten -> installiertes System booten. Die Datei /etc/fstab anpassen (sda1 ist nun womöglich sdc1 usw.) und über YaST2 den Bootloader neu schreiben (darauf achten, das der Bootloader in den MBR geschrieben wird).
Anschließend in der Konsole nochmal das Skript "grub-install" ausführen.

Grüße, Stefan

Antwort 9 von tuxxi

PS: Die Fehlermeldungen kommen wohl daher, das ein anderer Kernel auf der Festplatte installiert ist, wie der des Installers auf der CD.

Antwort 10 von Jaja

hab ich das richtig gelesen, das das live system auf cd beim starten schon krass viele fehlermeldungen von sich gibt?

da stimmt was generell nicht mit deinem system - normalerweise läuft so ne live cd sauber durch - da gibts nichts zu meckern!

im übrigen ist die meldung "...verifying DMI Data...." nix von windows, sondern ne bios meldung..

könnte sich evtl. mal ein CMOS reset lohnen, da eigenartige fehler ohne erkennbare ursache (und vorallem nicht betriebssystemabhängig) loszuwerden..

Antwort 11 von Real_Randolf

Nicht wirklich.
Wenn er auswählt: "Von erster Festplatte starten", ist es so, als hätte er die DVD nicht laufen. Und selbst, wenn er auswählt: "Installiertes System starten", bootet er den Kern auf Platte.

Ich hab den Eindruck, es sollte einfach mal jemand bei ihm vorbeischauen und ihm die richtige Vorgehensweise demonstrieren. Ich glaube nicht, dass das System einfach so irgendwas ständig neu zerschießt, obwohl es kurz zuvor funktionierte.

Antwort 12 von Real_Randolf

war bezogen auf Antwort 9

Antwort 13 von Real_Randolf

DMI Pool Data:

Mal APIC deaktivieren.

Antwort 14 von tuxxi

Zitat:
Und selbst, wenn er auswählt: "Installiertes System starten", bootet er den Kern auf Platte.

Das stimmt so nicht! Der Kernel von der CD läuft ja schon und es wird nur die entsprechende root-Partition mit der dort vorliegenden Konfiguration gestartet.
Deswegen auch die Fehlermeldungen, das die Module nicht hinhauen etc...
Grüße, Stefan

Antwort 15 von _Randolf

Das kann sein.
Dann macht das SuSE anders als andere Distributionen.
Dann wundert mich das auch nicht mehr.

Antwort 16 von Wahrsager

Also liebe Leute: Ein problem ist scheint´s gelöst. Ich hatte durch den Neueinbau einer SATA2 Platte und zu wenig Stromstecker eine kleine IDE platte rausgenommen. Das nahm mir das Motherboard übel, da ich an sekundär noch 2 DVD-Laufwerke hängen hab. Allerdings liest das Board eigentlich nur SATA und kommt nun ins Stolpern.
Kann das auch auf den Bootloader Einfluß haben? Der liegt im MBR meiner Windows-Platte und meldet nun immer Error 22.

Was das Monitorproblem betrifft: Wenn ich versuche die Einstellungen zu testen kommt noch mal der schwarze Bildschirm, und die letzte Zeile ist "Error ......." - mehr kann ich nicht entziffern, ist dann zu schnell weg.
Allerdings kann ich Linux nun starten, aber die Darstellung kann ich nicht verändern - bzw. will es nicht ungetestet tun!
Da aber gerade bei kleinen Schriften auffällt, daß die Einstellung nicht gut ist, wär mir das schon doch lieb!

Der Wahrsager

Antwort 17 von _Randolf

Dann zieh Dir mal die kostenlose Ubuntu-Live und teste damit.

Quäl Dich nicht.

Antwort 18 von Wahrsager

Klingt erst mal gut, was da geschrieben steht!
Ähm, hab doch die Einstellungen ungetestet gespeichert - bekanntes Ergebnis - bleibt mit leerem schwarzen Bildschirm vor dem KDE Startschirm hängen.
Komm ich mit Ubuntu an die Grafikeinstellungen bzw. wie sonst? Hab langsam keine Lust mehr immer alles neu zu machen.
Übrigens war Linux sozusagen im Kompatibilitätsmodus (bei der Grafik) also bei 1280 X ?? . Mein LCD braucht aber 1680 X 1050 und 60Hz.

Der Wahrsager

Antwort 19 von _Randolf

Einen solchen Modus gibt es nicht wirklich, zumindest nicht in dieser hohen Auflösung. Was Du meinst sind VESA oder Framebuffer.

Du machst jetzt bitte einen Schnitt, vergisst alles, was bisher passiert ist und lädst Dir folgende ISO herunter:
http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads
i386 Ubuntu Desktop 7.10
(ganz weit unten)

Starte die Live und schau es Dir in Ruhe an. Läuft alles?
Dann installier es auf Platte (Icon auf dem Desktop zu finden).
Danach reden wir weiter, wenn Du fertig bist und wider erwarten es noch immer Probleme geben sollte.

Setz bitte sicherheitshalber mal Dein BIOS auf die Defaultwerte.
Möglicherweise unterstützt Dein BIOS die ACPI-Spezifikationen nicht vollständig. Ist bei Notebooks nicht ungewöhnlich...gerade bei billigeren Ausführungen. Die testen dann nur, ob die Mühle mit den mitgelieferten Treibern unter Windows läuft, alles Andere ist den Herstellern erstmal egal und Linux muss sich versuchen zu arrangieren. Hier haben der Kern und die Hardwareerkennung aber nicht wirklich Schuld.

Antwort 20 von Wahrsager

Hab´s mir angesehen. Find ich auch angenehm und erinnert mich ´n bissel an meinen guten alten Amiga ;-)
Aberbevor ich das installiere hätt ich gern den alten Bootloader runter - blos wie? Oder geht das mit Ubuntu auch besser? Suse bietet das komischer Weise gar nicht an, versteh ich nicht!
Da ich ja Schwierigkeiten mit dem Bootloader hab, kann ich auch keine Start-Diskette verwenden. Da kommt auch nur ne Fehlermeldung! Sch...

der gespannt wartende Wahrsager

Antwort 21 von Wahrsager

Schwierigkeiten mit Bootloader - da mein ich, wenn ich keine SUSE-CD drin hab startet der GRUB nicht mit Fehler 22

Antwort 22 von Wahrsager

Huch! Komma vergessen!
Also er bringt der Fehlercode 22!

Der Wahrsager

Antwort 23 von Wahrsager

Hab grad gemerkt, ist ja Quatsch! Da ja Ubundu auch n´Bootloader brauch wird der bestimmt auch in den MBR geschrieben. - Also ich mach das jetzt!

Der Wahrsager

Antwort 24 von Wahrsager

Bin "begeistert"! Hat sich was verändert!
Error 17 statt 33.
Was heißt das eigentlich?

Ratloser Wahrsager

Antwort 25 von Wahrsager

Und ich brauch nun natürlich die Ubuntu-CD zum starten.

Antwort 26 von _Randolf

Richte eine eigene kleine Bootpartion für /boot ein, am Anfang der Platte.

Antwort 27 von _Randolf

Notfalls BIOS-Update durchführen.

Antwort 28 von Jaja

...wie ich schon in antwort 10 schrieb - stimmt da generell was nicht mit dem rechner (aber mann muß ja nicht auf mich hören) ;)

mal ein CMOS reset und evtl auch gleich mal update würde es vielleicht bringen...

Antwort 29 von Wahrsager

An Jaja: BIOS ist neu, aber keine Änderung! Die Live´s laufen ja durch, aber dann stimmt was mit dem Bootmanager nicht und wenn die Auflösung nicht angeboten wird (wundert mich zwar) dann wär das ´ne Erklärung, warum ich das auch nicht einstellen kann.

An Randolf: Was ist der Hintergrund für die kleine Partition...
Was man versteht kann man besser nutzen!

Der Wahrsager

Antwort 30 von _Randolf

Google -> "Zylindergrenze"

Sorry, hab wenig Zeit.

---
Der Bootmanager hat mit der Live nichts zu tun, sondern wird eigenständig bei Installation eingerichtet -> völlig unabhängig davon, welchen Du zuvor eingerichtet hast.

Antwort 31 von Wahrsager

Neue Erkenntnisse: Ich hatte mir doch ´ne SATA2 HD reingebaut, die das Motherboard nicht richtig nimmt. Nun hab ich zur Probe das Ding abgestöpselt und der Bootloader ging normal.
Ich hatte erst Linux da drauf, also könnte da noch ein Bootloader sein. Was haltet ihr von dieser Idee, könnte das auch zu Error 17 passen?

Der Wahrsager

Antwort 32 von _Randolf

Nein. Error 17 siehe Thema "1024 Zylindergrenze".

Eigene Partition /boot einrichten (5 MB sollte reichen) und das Thema ist gegessen. Bitte zu Anfang der Platte.

Antwort 33 von Wahrsager

Hallo!
Ich hab gerade ´ne andere Lösung in Arbeit und dazu ´ne Frage.
Ich hab mit fixboot und danach fixmbr meine erste Festplatte vom GRUB befreit und habe vor über F8 die Festplatte für Linux bei Bedarf anzuwählen. (Ich hab es satt mich mit der Hardware zu streiten!)
Allerdings muß ich offensichtlich in Linux noch was umändern, damit es startet.
Kann mir jemand ´n Tipp geben?

Der Wahrsager

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