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Alter 486er und Linux





Frage

Hi.. habe "spaßeshalber" mein alten 468er rausgekramt und habe mir da vorgenommen Linux draufzuspielen. Habe zuvor noch nie wirklich mit linux gearbeitet, habe also keine wirkliche Ahnung - was sich ja durch die Aktion ändern soll. ;-) Der Rechner hat allerdings nur ein Diskettenlaufwerk womit ich ihn mit Daten füttern kann.. und nur ca. 650MB Plattenspeicher ^^ Habe bisher eine Bootdiskette mit Injector Linux, startet auch Wunderbar. Als nächsten Schritt wollte ich eigentlich die Festplatte mounten um dann die Installationsdateien von einem "richtigen" kleinen Linux mit gesplitteten gzip Dateien draufzuspielen (wenn das so geht?) Allerdings bin ich hierbei gestolpert: Festplatte mit fdisk zuerst patitioniert - wunderbar jetzt sollte ein Dateisystem rauf - vom Injector Linux einzig gebotene Möglichkeit: mkfs.minix. Also eingegeben: mkfs.minix /dev/hda1 (hda1 als bezeichnung stimmt 100%), allerdings werden mir dann nur die Verwendung von mkfs.minix präsentiert, mit all seinen optionen, sonst passiert nichts. Keine Ahnung wie ich hier weiterkomme? Hab auch mit den Optionen ein wenig herumgespielt - selbes Bild. Das Mounten (mount /dev/hda1 /mnt/<nameEinesAngelegtenOrdners> ) schlägt dann auch Fehl (invalid argument) wenn ich in fdisk mit p die partitionen anzeigen lasse, bekomm ich (als Tabelle) Device: /dev/hda1 Boot: * Start: 1 End: 708 Blocks: 713632+ System: Extended - Falls das was zur Sache tut... Also, Kernfrage: Wie bekomm ich die Festplatte gemountet? Danke schonmal :) Gruß

Antwort 1 von Neino

Ich würde mir bei eBay SuSE Linux 7.1 oder darunter besorgen.

Antwort 2 von _mpact

Wenn ich mir was kaufen wollte hätte ichs wohl schon gemacht, aber wo bleibt da die Herausforderung? Will ohne finanziellen Aufwand die alte mühle zu irgendwas bewegen, zu was weiss ich noch nicht genau. Nebenbei hab ich da auch den lerneffekt ; )

Antwort 3 von Neino

Was willst Du mit der reinen Kommandoebene?
Lernen, ok, aber Du scheinst zu viel Zeit zu haben...

Ich würd die Mühle verschrotten lassen.

Was Du vorhast, ist zwar wirklich Linux, aber nur ein Bruchteil der Möglichkeiten, die Linux heute bietet.

Antwort 4 von Errol

Moin,

Du kannst ja mal dieses Linux hier benutzen, läuft auch noch auf einem 486er zufriedenstellend.

Gruß Errol

Antwort 5 von _mpact

Warum ich gerade Zeit und Lust habe auf so einer alten Kiste was zum laufen zu bringen muss ja niemanden interessieren...


@Errol.. Ja, DSL hab ich mir auch schon angeschaut, währe auch das Erste, was ich ausprobiert hätte. Aber habe ja zunächst das Problem das ich die HDD im injector Linux mounten muss um die DSL Dateien darauf zu spielen - Wie gesagt, habe nur ein Diskettenlaufwerk in dem PC.

Antwort 6 von htt

Hallo,

sieh mal auf diese Seite: http://tiny.seul.org/de/index.html

Sonst gibt es noch die Möglichkeit die Festplatte auszubauen und auf einem anderen Rechner vorzubereiten (Formatieren und Daten).

Ist ein Netzwerkanschluss möglich?

Gruß

Antwort 7 von schwedeii

hmm, ich gehe davon aus, dass es ein Desktop-Rechner ist, mit dem Du da rumoberst.
Fragen: Wieviel RAM hat der Ofen eigentlich. DSL sollte schon 16MB haben, 32 sind besser. (hab ich auf nem 486 Lappie, aber dar hatte PCMCIA und dann war es kein Problem mehr.)
mounten: In Deinem Fall:
mount /dev/hda1 -t minix /mnt/<nameEinesAngelegtenOrdners>

Wahrscheinlich musst Du den FS-Typ (-t minix) mit angeben, sonst wird das nix.
Wie aber willst Du das DSL dann auf die Platte kriegen, das ist 50 MB gross da kannst Du aber splitten und brauchst mehr als 30 !! Disketten!!
Wenn es Dir um den Spass geht, versuch mal das hier, da gibt es noch Disketten-Versionen von, und Du hast sogar eine grafische Oberfläche.
Experimentieren nicht nur erwünscht sondern auch nötig, da kommst Du richtig hart in die Materie rein. Ich hoffe, Du hast eine Netzwerkkarte, dan geht es richtig los...

Antwort 8 von Neino

Eben...und da er überhaupt noch keine Erfahrung mit Linux hat, wird das Ergebnis nach 1 Woche sein: "Linux ist *Z*!" Kurzum, vergeudete Zeit, auch für uns Supporter. Und in diesem Zusammenhang ist es auch egal, ob es ihm egal ist, dass es uns nicht egal ist. Auch, jemandem zu sagen, was Du da machen möchtest ist sinnlos gehört zum Support. Dafür sind die alten Hasen DA. Man muss ja nicht negative Erfahrungen, die andere machen, nur deshalb wiederholen, weil man dickköpfig ist.

Kurz gesagt: Man kann mit einem solchen antiken Rechner heute schlichtweg gar nichts mehr großartig anstellen. Dann sich lieber einen alten Atari oder Amiga hinstellen. Die haben dann wenigstens noch den Großteils des Betriebssystems im ROM.

Antwort 9 von _mpact

Hi danke erstmal für die antworten.

Habe mir gerade mal das tiny linux gezogen und die Disketten erstellt. Hänge aber wiede an der selben stelle wie zuvor. Der.. ich nenns mal installationsassistent sagt mir ich müsse mindestens 1 Parition vom typ Linux Native haben empholen währe noch eine Linux Swap. Alles nach dieser zusammenfassung erledigt: http://www.tecchannel.de/server/linux/402486/linux_festplatten_rich...
Problem ist nun nur wieder wie ich

1. Das Filesystem Festlege: mke2fs scheint einfach nichts zu machen.
2. Die Platte mounten: Hilfe-Bsp des Systems: mount /dev/hda1 /mnt -t ext2. Dort bringt er mir immerhin die Meldung das er kein ext2 filesystem finden kann.

Habe dazu leider nicht viel gefunden, woran das liegen könnte.

@schwedeii
Ja.. die Mühle hat nur 8MB Ram, da würde DSL nicht laufen denke ich - habe es auf ner VM mit 16MB getestet. Sobald man ein Programm stratet hängt sich alles auf. Habe wie gesagt das tiny linux im auge. Sind auch 14 Diksetten. Damit auch schon erfahrung?

@Neino
Ich habe durchaus schon mit Linux gearbeitet. Hab auf nem Linux Programmierbasics in C gelernt, Compilerbau-übungen gemacht und es als Entwicklungsumgebung für andere dinge genutzt und ein wenig mit der Konsole gearbeitet. Wenn ich also Linux *Z* finden würde - was immer das auch heißen mag - dann hätte ich mir die Idee garnicht erst in den Kopf gesetzt.

Sicher ist es auch eine Form des Support jemanen zu sagen ob etwas sinnlos ist, oder nicht. Ich bin mir auch bewusst das ich mit dem Rechner keine großen Sachen anstellen kann. Mir geht es einfach nur darum auf einem alten System erfahrungen zu Sammeln, das "wirkliche" Linux kennen zu lernen. Klar könnt ich mir auch einfach ne VM erstellen und igerendeine Distri draufspielen, aber ich habe nunmal den weg gewählt - ich brauch eben so ein "Projekt" als anreiz, mit all seinen Problemen - denn aus denen lernt man gut. Irgenwoher müssen die jungen Hasen ja ihr wissen herbekommen, was machen sie sonst wenn die alten Hasen weg sind? ;-)

Wenn es für dich Zeitverschwendung ist, dann musst du ja nichts dazu schreiben...

MfG

Antwort 10 von schwedeii

Also: kurzanleitung:
fdisk /dev/hda1
es öffnet sich eine shell, da kannst Du mit :p die Partitionierung einsehen.
Wenn die Platte nicht leer ist, musst Du erst mal mit "d" die Partitionen löschen.
Dann, wenn die Platte leer ist, mit "n" eine neue Partition anlegen.
Als erstes wirst Du gefragt, welche Nummer Du eintragen sollst.
1-4 sind primäre Partitionen, da Du nicht mehr als 2 benötigst reicht die 1.
Dann wirst Du nach dem Start-Zylinder gefragt, da nimmst Du den Vorgabewert..
Als nächstes kommt die Frage nach der Grösse, da sagst Du +800M.
Nun ist die Tabelle erstellt.
Die gleiche Prozedur wiederholst Du, nur dass du die Nummer 2 eingibst und den Rest einfach nur bestätigst.
nun gibst Du "t" ein. du wirst nach der Nummer gefragt, die den Typ festlegt.
für die Partition 1 gibst Du die 83(Linux) ein, die Partition 2 die 82(swap).
Es ist folgendes passiert: Du hast nun 800MB primär Master als Linux Platte angelegt und den Rest als Swap. Kann nie schaden, swap zu haben.
Übrigens, der Befehl m listet alles auf, was Du mit fdisk machen kannst. ruhig mal durchsehen.
nun schaust Du Dir den Ordner /sbin an, um herauszufinden, welcher Befehl Dir Dein ext2 spendet. Das kann verschieden sein, der Befehlsname spricht aber für sich.
Aus meiner Sicht macht:
mkfs.ext2 /dev/hda1 Dein ext2. Das muss aber nicht so sein.
mswap /dev/hda2 macht dann Dein swap zurecht.
Nun solltest Du die Platte mounten können.

Antwort 11 von _mpact

Hi..
Danke ersmal für deine bemühungen. Die Patition hatte ich 1:1 genauso durchgeführ wie von dir berschrieben, da war also alles richtig.

Gut zu wissen das man im /sbin nachschauen kann wie die entsprechenden befehle lauten. Das ging zwar bei dem tinylinux aus irgend einem grund nicht (ls liefert garnix - wo is der ganze kram dann bitte?). Aber mal ein wenig gegooglelt und ich fand heraus das mke2fs der richtige befehl ist.

Also: mke2fs /dev/hda1 - INode Tabellen werden geschrieben, beim schreiben des Superblocks bricht er mit "Bus Error" ab. Mehrfach versucht.. ( mit -S) Scheinbar scheint die Platte ein Schuss zu haben - schade...

Komischerweise kamen zB beim Injector Linux keine "Bus Error" meldungen als ichprobehalber damit minix als Dateisystem aufspielen wollte. Als ich die Kiste mit ner Dos-Boot gestartet hatte, hat der die Platte auch ohne weiteres erkannt, als diese noch mit FAT formatiert war. Könnte das auch ein Treiberproblem sein?

Ist mein Vorhaben wohl ersmal vertag bis ich irgendwo ne neue alte Platte auftreiben kann - irgendwer hat sicher auch son altes ding rumstehn.
Oder ich versuchs mal mit dem muLinux - könnte ja auch ein Treiberproblem sein...

Aber auf jeden Falls schoneinmal Danle für Eure Hilfe!

Thread vertagt ^^

Gruß _mpact

PS: Ich finds noch nicht *Z* ;-)

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