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Pendlerpauschale gekippt, richtig oder falsch?





Frage

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, die Pendlerpauschale soll vom Verfassungsgericht gekippt worden sein. Jetzt könnte man mal wieder sage, schlechtes Handwerk der Bundesregierung und ein Vorhaben der Regierung mehr, dass sehr schnell vom Verfassungsgericht geschluckt wird, aber das spiegelt ja nicht die Folgen wieder. Also wird vielen Leuten mehr "Netto vom Brutto" im Geldbeutel verbleiben was angesichts der lahmenden Binnenwirtschaft ja nur gut sein kann, oder sollte man das Geld anders besser ausgeben können? Aber Pendlerpauschale wofür, um immer weiter zu belohnen wer sehr weit weg von seiner Arbeit wohnt und somit die sowieso schon knappen Energieresourcen verbracht? Oder ist endlich wieder ein Stück "Gleichheit" in die Steuergesetzgebung eingekehrt? Gruß Fabian

Antwort 1 von Nivel73

Also ich sage RICHTIG, auch wenn es allein Berlin 70 Millionen Euro kostet.
Zitat:
Aber Pendlerpauschale wofür, um immer weiter zu belohnen wer sehr weit weg von seiner Arbeit wohnt und somit die sowieso schon knappen Energieresourcen verbracht?

Wer sehr weit weg wohnte, wurde ja bisher auch schon "belohnt".

Belohnt mit ein paar Kröten mehr, die den Mehraufwand an Sprit/Zeit vermutlich nicht rechtfertigen
Es geht doch um die mit einem Weg BIS 20 Km, die vorher nichts bekommen haben.

Ich bin zwar nicht betroffen, sehe aber auch nicht ein, warum jemand mit 19 KM leer ausgehen soll, wenn der mit 22 KM ein paar "Cents" bekommt

mfg

Antwort 2 von -r2d2

Hi,

eine eigenartige Meinung die du da vertrittst. Du redest wie ein Kleinkapitalist.

Zitat:
um immer weiter zu belohnen wer sehr weit weg von seiner Arbeit wohnt


Vielleicht hat sich im Verlaufe der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen die Arbeit ja auch immer weiter vom Arbeiter entfernt?

Die die der Arbeit hinterher ziehen haben jedenfalls keine Garantie das sich das dauerhaft gelohnt hat außer dass die Familie zersplittert ist, man sich nur noch alle 2 Jahre sieht und der alte wichtige Freundeskreis wegbricht. Ist aber alles nicht so wichtig, gelle. Hauptsache das System wird mit Milliarden vollgepumpt. Systemerhalt auf Steuerkosten. Eines ist sicher, die Ausbeuter werden es den Menschen sicher nicht danken. Dir lieber Halfstone, wünsche ich von ganzem Herzen, dass du einmal dort ankommst wo viele Millionen bereits seit Jahren sind.

Tipp für Weihnachten: eine Brille gegen Kurzsichtigkeit, falls das bei dir noch etwas nutzt.

hochachtungsvoll
r2d2

Antwort 3 von katy

Hallo halfstone,

Zitat:
Aber Pendlerpauschale wofür, um immer weiter zu belohnen wer sehr weit weg von seiner Arbeit wohnt und somit die sowieso schon knappen Energieresourcen verbracht?
enschuldige bitte, aber das klingt für mich nach einer Milchmädchenrechnung. Wenn all die brandenburger Dorfbewohner mit Arbeitsplatz im Speckgürtel auch noch hierher ziehen würden, wäre der Resourcenverbrauch enorm durch Häuser bauen und ausreichend Infrastruktur schaffen.
Da ist mir die Pendelei schon lieber. Am liebsten natürlich mit der Bahn.

Schönen Abend noch
katy

Antwort 4 von KJG17

Hi katy,

das mit der Pendlerpauschale wird immer eine Milchmädchenrechnung bleiben, da sie als typisches Henne-Ei-Problem nie berücksichtigen kann, warum jemand pendelt. Die von -r2d2 angesprochenen Gründe sind da ja auch nur eine Teilwahrheit.

Oftmals ist es auch einfach billiger etwas weiter weg zu wohnen, sogar einschließlich der zusätzlichen Fahrkosten. In diesen Fällen würde dann also die selbst gewählte Lösung zugunsten der eigenen Haushaltskasse und zulasten der Umwelt auch noch zusätzlich steuerlich belohnt.

Für einige Regionen trifft es durchaus zu, dass das Wohnen in Arbeitsplatznähe eigentlich teurer ist und die Lebenshaltungskosten mit wachsender Distanz sinken. In diesen Fällen wäre es dann eigentlich gerechter, die Pendlerpauschale nur bis zu einer bestimmten Distanz zu gewähren. ;o)

Nur gut, dass ich über solch kniffelige Fragen nicht tatsächlich entscheiden muss.

Gruß
Kalle

Antwort 5 von mr_x_hacker

Ähmm... hallo?!

Zitat:
Aber Pendlerpauschale wofür, um immer weiter zu belohnen wer sehr weit weg von seiner Arbeit wohnt und somit die sowieso schon knappen Energieresourcen verbracht?

Oder ist endlich wieder ein Stück "Gleichheit" in die Steuergesetzgebung eingekehrt?


Das sind 2 gegensätzliche Thesen und somit wohl ein "Diskussionsanstoss", aber eher nicht seine Meinung?!?

Manche stürzen sich hier echt auf alles, was irgendwie nach "widersprechbar" klingt...

Ich stimme übrigens A1 zu - wenn Pauschale, dann für alle (oder keinen...).
Welche "Motivationen" man den Leuten bzgl. der "Wahl der Lage von Wohn- und Arbeitsplatz relativ zueinander" bieten sollte, ist wieder ein anderes Thema...

Ciao Sascha

Antwort 6 von Joshuan

Die Merkel is ja Physikerin. Die weiss das Pendeln ist eine Bewegung wo eigentlich keine Energie verbraucht wird. Aber Juristen ham ja meistens keine Ahnung von Mathe. Egal.

Antwort 7 von halfstone

Hi,

ja war natürlich ein Diskussionsanschupser.

Und wo der Joshuan Recht hat hat er Recht ;-)

Da solche Sachen immer sehr kompliziert sind wollte ich mal eure Meinung darüber hören das wars schon.

Gruß Fabian

Antwort 8 von Arno_Nym

Zitat:
Die weiss das Pendeln ist eine Bewegung wo eigentlich keine Energie verbraucht wird.

Energie wird nie verbraucht, sondern nur umgewandelt.

Und beim "Pendeln" sollte man auch Reibung berücksichtigen :o)

Arno

Antwort 9 von Locke

Hallo,
wichtig war das die Arguumente von unserem Finanzminister im Keim erstickzt wurden. Ich meine damit die Begründung, das der Weg zur Arbeit ja privatsache sei und die Aufwendungen erst am Werkstor geginnen.
Komischerweise ist das bei leuten die 21 kKilometer fahren nicht so?
Es wurde mal Zeit das da jemand ein Machtwort gesprochen hat und somit nicht jede fixe Idee einfach so hingenommen wird.

Gruß
Locke

Antwort 10 von nighty

hi all

menschen die die pauschale
nutzen=

http://de.wikipedia.org/wiki/Parasitismus

ihgitt brrr

gruss nighty

Antwort 11 von Mikoop

Hallo,

Gut ist, dass die Inkonsequenz der Politik mal wieder gestoppt wurde. Die 20 km Regel wurde ja nur zuliebe von Flächenländern wie Bayern eingeführt, ursprünglich war ja ein komplettes Streichen der Pendlerpauschale vorgesehen.
Das kann ja noch kommen, das Verfassungsgericht hat ja nur die ungleiche Gewichtung reklamiert. Wenn die Pauschale ganz gestrichen würde, wäre ja auch wieder für Gleichbehandlung gesorgt...

Problematisch finde ich, dass unter anderem auch durch die Pendlerpauschale das Zersiedeln der Landschaft gefördert wird.
Wer in der Stadt arbeitet (und es sich leisten kann) baut ein Haus ausserhalb, kassiert dafür uA Eigenheimzulagen und Freibeträge und erhält zusätzlich noch die Penderpauschale für das Hin- und Herfahern, das er selbst verschuldet hat.
Zumindest sollte man diese Subvensionen miteinander verrechnen...

Gruss, Mikoop

Antwort 12 von kromgi

Hi!
Alles schön und gut, aber folgendes von mir:
die km-pauschale ist eine kleine unterstützung zum zusätzlichen aufwand, rein finanziell, mehr nicht!
wenn jemand 10 km zur arbeit fährt und privat nutzt, fährt der jenige vielleicht 10.000 km/jahr, also in ca 5 jahren 50.000 km.
wenn jemand 60 km zur arbeit fährt, sind das allein schon wegen der arbeit in 5 jahren 132.000 km. dann fährste nach 5 jahren zum autohändler, willst dir nenn neuen wagen kaufen und den alten mit 132.000 auf der uhr natürlich abgeben. genau in dem moment weiss jeder, was die km-pauschale abdeckt. nur einen kleinen bruchteil der kosten incl. wertverlust. "schönen dank auch" denkt da jeder und bereut, dass er überhaupt so weit zur arbeit fährt. und da sind zusätzliche wartungs- und verschleißteilreperaturen nicht mit aufgeführt.

kromgi