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Backup bzw. Festplatte spiegeln an Windows NT 4.0 Server ???





Frage

Hallo, ich arbeite noch mit einem Windows NT 4.0 Server und hab Angst das mir die Kiste bald abschmiert. Bisher hab ich immer eine Bandsicherung laufen lassen, aber das Laufwerk macht seit einigen Wochen Probleme - ist wahrscheinlich defekt. Ich würde aber etwas ruhiger schlafen, wenn ich endlich ein Backup von der Platte hätte. Meine Frage: was ist die beste Möglichkeit für ein Backup (externe Festplatte fällt ja leider flach wegen mangelnder USB-Unterstützung) ? Vor einer Festplattenspiegelung hab ich etwas Respekt, da ich es erstens noch nie gemacht hab und zweitens seit min. 8 Jahren keinen PC mehr auseinandergeschraubt hab... Aber vielleicht wisst ihr ja noch Alternativen??? Über Tipps würde ich mich sehr freuen Maex9999 PS: bei dem Server handelt es sich um einen Siemens-PC mit Pentium II mit 333Mhz und 258 mb ram und einer 4 gb hd.

Antwort 1 von Reindy

Hi,
da es für solch "alte" Sachen kaum noch was brauchbares gibt, würde ich Dir ein "Image" vorschlagen.

1. Würde eine "interne" IDE Platte einbauen.
2. Mit geeignetem Imageprogramm - Paragon, Symantec, Acronis dann ein Image ziehen.
3. Dies Image könnte als zustzliche Sicherheit noch auf DVD gebrannt werden

Reinhard

PS

Selbst bei Windows 3003 Server verfahre ich so

Antwort 2 von ch62718ris

Hallo,

wenn Du in so einem "alten" Teil einen CD-Brenner hast machen die meisten genannten Programme so weit ich weiß das Image auch gleich auf eine CD und Du müsstest gar nichts weiter machen.

Wenn schon Platte eingebaut werden muss würde ich sie Spiegeln lassen. Das dauert zwar etwas aber sie ist ohne das Image wieder zurück zu spielen sofort Einsetzbar wenn das original was hat.

Gruß
Christian

Antwort 3 von Maex9999

Welche Software / Programm könnt ihr mir für eine Spiegelung empfehlen? Gibt es irgendwo eine Anleitung wie man das genau macht? Hätte wahrscheinlich schon meine Probleme die Platte nach dem anschließen richtig im BIOS einzurichten - bin da wirklich etwas eingerostet. Kann ich überhaupt eine Platte der neueren Generation problemlos anschließen oder gibts da kompatibilitätsprobleme (z.B. bei großen Platten ab 300gb)???

Antwort 4 von vso

Hi,

keine Bange vor der Festplattenspiegelung!

Du schliesst die Platte an und richtest mit wenigen Handgriffen die Spiegelung in der Datenträgerverwaltung ein.
Dazu findest Du haufenweise Anleitungen im Web und auch in der Hilfefunktion von Windows.

Ist kein Hexenwerk!

Dann kannst Du

a) ruhig schlafen
b) brauchst im Fall des Falles nur die defekte Platte abziehen
c) hast Zeit, Dir über Alternativen Gedanken zu machen.

Viel Erfolg,

VSO

P.S.: Leider sitze ich jetzt nicht an meinem NT 4.0-Server (der ebenfalls gespiegelte Platten hat), sonst könnte ich genauer beschreiben, wie es geht mit der Spiegelung). Ich bitte um Nachsicht!

Antwort 5 von Jaja

perfekte spiegelung?

1.
wenn das gerät ein cd laufwerk hat und davon auch booten kann:

ftp://ftp.oss.cc.gatech.edu/pub/linux/distributions/damnsmall/curre... runterladen und brennen (nur 50MB!).
ersatzfestplatte (ziel der spiegelung) einbauen..
dann von cd starten..

ohne cd:

dieses (DSL linux startdiskette) floppy image auf diskette bringen.
ersatzfestplatte (ziel der spiegelung) einbauen..
dann von diskette starten..

2. bei cd version terminal öffnen und "sudo su" + enter eingeben, bei diskettenversion biste schon da.

3. "fdisk -l" + enter eingeben und quellaufwerk anhand der größe identifizieren - wird sicher /dev/hda heißen.
deine ersatzplatte wird entweder /dev/hdb heißen oder /dev/hdc, wenn das cdrom schon /dev/hdb heißt.

4. spiegeln mittels "dd if=/dev/hda of=/dev/hdb bs=2M" + enter.
das dauert jetzt ne weile - die zielplatte (hier /dev/hdb) sollte natürlich mindestens so groß sein wie die ursprüngliche platte.


alle partitionen usw. werden mitkopiert - du kannst also im fehlerfall einfach die neue platte anstelle der alten einbauen und es wird alles so weiter laufen wie zuvor..

Antwort 6 von Maex9999

ok, vielen Dank hört sich ja nicht so schwer an. Hatte leider noch keine Zeit werd es aber am WE vielleicht ausprobieren.
Schritt 2 hab ich nicht so ganz kapiert. Meinst du ich soll von der CD booten oder einfach die CD unter Winwos ausführen? Und wo genau muss der "sudo su"-Befehl eingegeben werden - im DOS-Eingabefenster oder bei "Start -> Ausführen?

achja, und muss ich die neue platte wirklich nur anschließen ohne irgendwas im Bios einstellen zu müssen (FAT32, etc...)?

sorry für die dummen fragen
maexx

Antwort 7 von Jaja

Zitat:
muss ich die neue platte wirklich nur anschließen ohne irgendwas im Bios einstellen zu müssen


an sich nicht, nur musst du bei IDE festplatten den jumper richtig einstellen - dat is wichtig.

Zitat:
Meinst du ich soll von der CD booten oder einfach die CD unter Winwos ausführen?


von cd booten.

Zitat:
Und wo genau muss der "sudo su"-Befehl eingegeben werden


auf dem desktop den du dann siehst rechtsklick auf ne freie stelle -> terminal (oder xterm, weiß nich mehr wie es sich dort schimpft).

Zitat:
Schritt 2 hab ich nicht so ganz kapiert.


ja - diese befehle funktionieren nur, wenn du root bist, also uperuser/admin.
da ich nicht mehr weiß, ob du das bei dsl gleich bist, kannst du vorher "sudo su" eingeben, dann bist du es auf jeden fall... ;)
sollte er bei der aktion irgendwie meckern, machste einfach mit 3. weiter...

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