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Kopiertechniken: LTO Ultrium 1 auf höhere Technologien
Frage
Guten Morgen Zusammen,
kennt jemand Möglichkeiten, Archivbänder im LTO Ultrium 1 - Format in eine höherwertige Technologie zu überführen. Beispielsweise in LTO 2, 3 oder 4.
Die Notwendigkeit wird immer größer, weil die Laufwerke mittlerweile keine LTO 1 mehr lesen oder beschreiben können.
Freue mich auf positive Antworten.
Antwort 1 von Jaja
du müsstest die bänder halt "von hand" (besser script) kopieren - sofern es für diese eigentlich ja nicht außergewöhnliche aufgabe kein tool des herstellers gibt.
ich weiß ja nicht welches OS du benutzt, unter linux/unix/bsd wäre "cpio" genau das richtige tool, um "low level" von tapes zu lesen und zu schreiben. dafür wurde es ja auch gemacht. ;)
cpio gehört zur linux standard base - ist also immer enthalten.
cpio --help:
ich weiß ja nicht welches OS du benutzt, unter linux/unix/bsd wäre "cpio" genau das richtige tool, um "low level" von tapes zu lesen und zu schreiben. dafür wurde es ja auch gemacht. ;)
cpio gehört zur linux standard base - ist also immer enthalten.
cpio --help:
Usage: cpio [OPTION...] [Zielverzeichnis]
GNU »cpio« kopiert Dateien in Archive hinein und aus diesen heraus.
Beispiele:
# Kopiere die Dateien, die in »Namensliste« aufgeführt sind, in das
»Archiv«
cpio -o < Namensliste [> Archiv]
# Extrahiere die Dateien aus dem »Archiv«
cpio -i [< Archiv]
# Kopiere die Dateien, die in »Namensliste« aufgeführt sind, in das
»Zielverzeichnis«
cpio -p Zielverzeichnis < Namensliste
Hauptoperationsmodus:
-i, --extract Dateien aus einem Archiv extrahieren (cpio läuft
im Modus »copy-in«)
-o, --create Archiv erstellen (cpio läuft im Modus
»copy-out«)
-p, --pass-through cpio läuft im Modus »copy-pass«
-t, --list Eine Liste des Inhalts der Eingabe anzeigen
In allen Modi gültige Operationsparameter:
--block-size=BLOCKGRÖßE Setze I/O-Blockgröße auf BLOCKGRÖßE * 512
Byte
-B Setze I/O-Blockgröße auf 5120 Byte
-c Benutze das alte portable (ASCII-) Archivformat
-C, --io-size=NUMMER Setze die I/O-Blockgröße auf die in NUMMER
angegebene Byte-Anzahl
--force-local Archivdatei ist lokal, selbst wenn der Name einen
Doppelpunkt enthält
-f, --nonmatching Nur Dateien kopieren, die auf keines der
angegebenen Muster passen
-F, --file=[[BENUTZER@]RECHNER:]DATEINAME
Nutze diesen DATEINAMEN statt der Standardein-
oder -ausgabe. Die optionalen Parameter BENUTZER
und RECHNER geben bei einem Archiv auf einem
entfernten Rechner den Benutzernamen und den Namen
des entfernten Rechners an.
-H, --format=FORMAT Benutze angegebenes Archiv-FORMAT
-M, --message=TEXT TEXT ausgeben, wenn das Volume-Ende des
Backup-Mediums erreicht wird
-n, --numeric-uid-gid Zeige numerische Benutzer-ID (UID) und Gruppen-ID
(GID) in der ausführlichen Inhaltsübersicht
--quiet Die Anzahl der kopierten Blöcke nicht anzeigen
--rsh-command=KOMMANDO Benutze das KOMMANDO statt rsh für den
Fernzugriff
-v, --verbose Verarbeitete Dateien mit Details auflisten
-V, --dot Einen Punkt (».«) für jede verarbeitete Datei
ausgeben
-W, --warning=MARKIERUNG Anzeige von Warnungen beeinflussen. Derzeit kann
MARKIERUNG »none«, »truncate« und »all«
sein. Mehrere Optionen werden akkumuliert.
Im Modus »copy-in« gültige Operationsparameter:
-b, --swap Sowohl die Byte-Paare in Datenwörtern wie auch
die Bytes in Byte-Paaren vertauschen. Entspricht
»-sS«
-r, --rename Dateien interaktiv umbenennen
-s, --swap-bytes In den Dateien die Bytes in jedem Byte-Paar
vertauschen
-S, --swap-halfwords In den Dateien die Byte-Paare in jedem Wort (4
Bytes) vertauschen
--to-stdout Dateien auf die Standardausgabe extrahieren
-E, --pattern-file=DATEI Zusätzliche Suchmuster (zur Auswahl der zu
extrahierenden oder aufzulistenden Dateinamen) aus
DATEI auslesen
--only-verify-crc Beim Lesen eines Archivs im CRC-Format nur die
CRC-Prüfsummen jeder Datei im Archiv
verifizieren, keine Dateien extrahieren.
Im Modus »copy-out« gültige Operationsparameter:
-A, --append Zu einem vorhandenen Archiv hinzufügen.
-O [[BENUTZER@]RECHNER:]DATEINAME
Benutze diesen Archivdateinamen statt der
Standardausgabe. Die optionalen Parameter BENUTZER
und RECHNER geben bei einem Archiv auf einem
entfernten Rechner den Benutzernamen und den Namen
des entfernten Rechners an.
Im Modus »copy-pass« gültige Operationsparameter:
-l, --link Wenn möglich Dateien verlinken statt kopieren
In den Modi »copy-in« und »copy-out« gültige Operationsparameter:
--absolute-filenames Dateisystem-Erweiterungen nicht von Dateinamen
abschneiden
--no-absolute-filenames Alle Dateien relativ zum aktuellen Verzeichnis
erzeugen
In den Modi »copy-out« und »copy-pass« gültige Operationsparameter:
-0, --null Eine Dateiliste wird durch Null-Zeichen separiert
statt durch eine neue Zeile (»newline«)
-a, --reset-access-time Den Zeitstempel des letzten Dateizugriffs nach dem
Lesen auf den vorherigen Wert zurücksetzen
-I [[BENUTZER@]RECHNER:]DATEINAME
Benutze diesen Archivdateinamen statt der
Standardeingabe. Die optionalen Parameter BENUTZER
und RECHNER geben bei einem Archiv auf einem
entfernten Rechner den Benutzernamen und den Namen
des entfernten Rechners an.
-L, --dereference Symbolische Links dereferenzieren (die Dateien
kopieren, auf die sie zeigen, statt die Links zu
kopieren).
-R, --owner=[BENUTZER][:.][GRUPPE]
Die Eigentümerkennung aller Dateien auf BENUTZER
und/oder GRUPPE setzen
In den Modi »copy-in« und »copy-pass« gültige Operationsparameter:
-d, --make-directories Übergeordnete Verzeichnisse erzeugen, wenn nötig
-m, --preserve-modification-time
Den ursprünglichen Zeitstempel der letzten
Änderung beim Erstellen von Dateien beibehalten
--no-preserve-owner Eigentümerkennung von Dateien nicht verändern
--sparse Dateien mit großen Blöcken aus Nullen als
löchrige Dateien (»sparse files«) schreiben
-u, --unconditional Alle Dateien bedingungslos ersetzen
Informative Optionen:
-?, --help Diese Hilfe anzeigen
--license Lizenz anzeigen und dann beenden
--usage Einen kurzen Hinweis zur Nutzung anzeigen
--version Programmversion anzeigen
Mandatory or optional arguments to long options are also mandatory or optional
for any corresponding short options.
Report bugs to <bug-cpio@gnu.org>.
Antwort 2 von Jaja
aso. weißte was mir eingefallen ist?
antw1 würde ja nur funktionieren, wenn die daten auf den tape schon im cpio/tar format wären, ansonsten bringt das ja nix..
würde mir noch ne 1:1 kopie einfallen:
sei "/dev/sg0" das LTO1 drive;
sei "/dev/dg1" das LTOx drive, mit x = 2 ... 4;
dann:
kopiert das tape 1:1 mit der blockgröße 512byte auf das neue medium..
ich hab allerdings keine ahnung, ob sich bei den neueren versionen von LTO auch das datenformat geändert hat.. wenn ja wären die neuen bänder nicht zu lesen.
auch weiß ich nicht, wie die software dann den noch freien speicher des bandes (die neuen sind sicher größer?!) verwaltet.
ein versuch ist es wert..
antw1 würde ja nur funktionieren, wenn die daten auf den tape schon im cpio/tar format wären, ansonsten bringt das ja nix..
würde mir noch ne 1:1 kopie einfallen:
sei "/dev/sg0" das LTO1 drive;
sei "/dev/dg1" das LTOx drive, mit x = 2 ... 4;
dann:
dd if=/dev/sg0 of=/dev/sg1bs=512kopiert das tape 1:1 mit der blockgröße 512byte auf das neue medium..
ich hab allerdings keine ahnung, ob sich bei den neueren versionen von LTO auch das datenformat geändert hat.. wenn ja wären die neuen bänder nicht zu lesen.
auch weiß ich nicht, wie die software dann den noch freien speicher des bandes (die neuen sind sicher größer?!) verwaltet.
ein versuch ist es wert..
Antwort 3 von Jaja
Zitat:
dd if=/dev/sg0 of=/dev/sg1bs=512
dd if=/dev/sg0 of=/dev/sg1bs=512
upps:
dd if=/dev/sg0 of=/dev/sg1 bs=512
