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Steuerberater und Kosten ... besser selber machen?
Frage
Hallöchen Leute ...
Wer von euch kennt sich ein wenig mit Buchhaltung und den Finanzamt technischen sachen aus?
Ich bezahle im Jahr fast 1000 € an den Steuerberater.
Die Buchungen mache ich alle selber in AFS FIBU. Alle viertel Jahre drucke ich den Krempel aus und geb das alles dem Steuerberater. Der korrigiert ein wenig und trägt aber fast die selbe Summe (max. Differenz +/- 100 €) in die Formulare des FA. Am Jahresende macht der dann den Abschluss.
Mal angenommen in gebe ab nächstes Jahr die Summen in die Formulare selber ein, spare ich mir gute 1000 Euro.
Irgendwann wird einmal eine Prüfung kommen, die gewisse Fehler aufdecken, und wo ich dann wahrscheinlich nachzahlen darf (zurück bekommt man ja nie was)....
Hier die Frage:
Komme ich mit den kleinen " Eingabe- oder Rundungsfehlern" nicht besser weg?
Was könnte das nach sich ziehen?
Vielleicht hat ja einer das schon so verwirklicht, wie ich mir das gerade denke, und kann mir ein paar Tips geben.
Mfg:
Stephan Baldes
Betreiber der [url]www.arachniden.com[/url]
Antwort 1 von Chrischan
Hi Stephan,
das kommt sicher darauf an wie umfangreich Deiner Steuererklärung ausfällt.
Wenn Du schon 1000 € an Deinen Steuerberater abdrücken mußt....
Vielleicht solltest Du einem Steuerhilfeverein oder so beitreten.
Die nehmen (im Vergleich zu Deinen Steuerberater) nur einen geringfügigen Jahresbeitrag und helfen Dir bei der Steuererklärung.
Ich für meinen Teil mache sie selber und war immer okay.
Gruß
Chris
das kommt sicher darauf an wie umfangreich Deiner Steuererklärung ausfällt.
Wenn Du schon 1000 € an Deinen Steuerberater abdrücken mußt....
Vielleicht solltest Du einem Steuerhilfeverein oder so beitreten.
Die nehmen (im Vergleich zu Deinen Steuerberater) nur einen geringfügigen Jahresbeitrag und helfen Dir bei der Steuererklärung.
Ich für meinen Teil mache sie selber und war immer okay.
Gruß
Chris
Antwort 2 von coros
Hi,
ich glaube kaum, dass ein Steuerhilfeverein da helfen wird. Ein Steuerhilfeverein ist nur für Leute zuständig, die Lohn beziehen, also Arbeitnehmer bzw. für nicht gewerbliche Einnahmen. Bei @Latrodectus sieht das eher nach gewerblichen Einnahmen aus. Ob es sich dabei um ein Nebengewerbe oder gar sein Hauptgewerbe handelt ist dabei egal. Daher muß er, wenn er Hilfe für seine Steuer braucht, auf einen Steuerberater zurückgreifen. Wobei man wie er es andeutet seine Steuererklärung auch selber machen kann. Dabei muß er aber alle seine Unterlagen dem Finanzamt einreichen und die prüfen dann. Bei der Hilfe des Steuerberaters entfällt dieses, da der Steuerberater versichert alle Unterlagen für die Steuer gesichtet zu haben.
MfG,
coros
ich glaube kaum, dass ein Steuerhilfeverein da helfen wird. Ein Steuerhilfeverein ist nur für Leute zuständig, die Lohn beziehen, also Arbeitnehmer bzw. für nicht gewerbliche Einnahmen. Bei @Latrodectus sieht das eher nach gewerblichen Einnahmen aus. Ob es sich dabei um ein Nebengewerbe oder gar sein Hauptgewerbe handelt ist dabei egal. Daher muß er, wenn er Hilfe für seine Steuer braucht, auf einen Steuerberater zurückgreifen. Wobei man wie er es andeutet seine Steuererklärung auch selber machen kann. Dabei muß er aber alle seine Unterlagen dem Finanzamt einreichen und die prüfen dann. Bei der Hilfe des Steuerberaters entfällt dieses, da der Steuerberater versichert alle Unterlagen für die Steuer gesichtet zu haben.
MfG,
coros
Antwort 3 von want2cu
Hallo Stephan,
du schreibst "am Jahresende macht er dann den Abschluss".
Ob das jetzt eine Bilanz oder eine einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung ist, kann man daraus leider nicht entnehmen.
Generell ist zu sagen: wenn die Sache eigentlich nach dem Motto "the same procedure as every year!" abläuft, dann spricht einiges dafür, die Sache selber zu machen und Geld zu sparen.
Der Steuerberater erkennt aufgrund seiner Erfahrung und seines Fachwissens, wenn irgendwelche Sachverhalte vorliegen, die zu einer besonderen steuerlichen Würdigung führen. Und da liegt man als Laie i.d.R. völlg daneben.
Es ist also immer mit einem gewissen Risiko verbunden, seine steuerlichen Angelegenheiten selbst zu regeln. Unter Umständen kann das dann auch mal wesentlich teuer werden als ein Steuerberater.
Wenn die Buchführung nahezu ohne Abweichungen vom Steuerberater übernommen wird, dann spricht schon einiges dafür, dass man die Folgejahre selber machen kann.
Wenn aber mal irgendwas "ausser der Reihe" passiert, dann ist es oft gar nicht so einfach, auf die Schnelle einen Steuerberater zu finden, der sich dann gut um den Krempel kümmert.
Also: abwägen und dann entscheiden ;-)
CU
Klaus
du schreibst "am Jahresende macht er dann den Abschluss".
Ob das jetzt eine Bilanz oder eine einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung ist, kann man daraus leider nicht entnehmen.
Generell ist zu sagen: wenn die Sache eigentlich nach dem Motto "the same procedure as every year!" abläuft, dann spricht einiges dafür, die Sache selber zu machen und Geld zu sparen.
Der Steuerberater erkennt aufgrund seiner Erfahrung und seines Fachwissens, wenn irgendwelche Sachverhalte vorliegen, die zu einer besonderen steuerlichen Würdigung führen. Und da liegt man als Laie i.d.R. völlg daneben.
Es ist also immer mit einem gewissen Risiko verbunden, seine steuerlichen Angelegenheiten selbst zu regeln. Unter Umständen kann das dann auch mal wesentlich teuer werden als ein Steuerberater.
Wenn die Buchführung nahezu ohne Abweichungen vom Steuerberater übernommen wird, dann spricht schon einiges dafür, dass man die Folgejahre selber machen kann.
Wenn aber mal irgendwas "ausser der Reihe" passiert, dann ist es oft gar nicht so einfach, auf die Schnelle einen Steuerberater zu finden, der sich dann gut um den Krempel kümmert.
Also: abwägen und dann entscheiden ;-)
CU
Klaus
Antwort 4 von Latrodectus
Whow ...
naja ...also bei mir schaut es im moment so aus (2 Hauptgewerbe), das ich nur eine "EÜR" mache - bin aber leider SEHR nahe an einer Bilanzierung dran
:-(. Wie ich gehört habe muss ich bei einer Bilanzierung schon Steuern alleine für eine geschriebene Rechnung zahlen, die noch nicht mal bezahlt ist!
Also so wie ihr das schreibt, werde ich das wohl alles so lassen wie es ist.
Der arme Kerl muss ja auch von was leben, gelle :) ?
Nun dann, danke für die Info .. ich schau die Tage nochmal rein, ob noch was geschrieben wurde.
naja ...also bei mir schaut es im moment so aus (2 Hauptgewerbe), das ich nur eine "EÜR" mache - bin aber leider SEHR nahe an einer Bilanzierung dran
:-(. Wie ich gehört habe muss ich bei einer Bilanzierung schon Steuern alleine für eine geschriebene Rechnung zahlen, die noch nicht mal bezahlt ist!
Also so wie ihr das schreibt, werde ich das wohl alles so lassen wie es ist.
Der arme Kerl muss ja auch von was leben, gelle :) ?
Nun dann, danke für die Info .. ich schau die Tage nochmal rein, ob noch was geschrieben wurde.

