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Aktivierung von WinXP Home - Update





Frage

Hi! Habe mir gestern WinXP Home als Update gekauft. Hab's installiert (Update von Win 98) und bei der Installation auch gleich Aktiviert. Jetzt hab' ich einen dummen Fehler gemacht und musste XP nochmal installieren. Also Platte platt gemacht und frisch drauf. Installation lief ohne Probleme, nur Aktivieren wollt' ich's dieses mal erst nachdem ich alles fertig hab, also nicht während der Installation. So, und jetzt sagt mir XP, dass der Product-Key, welchen ich bei der Installation eingegeben hab', bereits zu oft zur Aktivierung verwendet wurde und ich einen neuen Key eingeben soll ??? Nach einmal Aktivieren bereits zu oft??? Da kann doch irgendwas nicht stimmen, oder? Wer weiß rat? Bitte um Hilfe! Danke schonmal. mfg Myke

Antwort 1 von spiderman

ruf bei ms an, die werden dir weiterhelfen.

gruß jens

Antwort 2 von Limbius

Beachte beim nächsten Mal folgendes :
Die umständliche Windows-Produkt-Aktivierung (kurz WPA) war von Anfang an vielen Anwendern ein Dorn im Auge, da diese mit einer ellenlangen Zahlenkombination (bis zu 130 Zeichen) jonglieren und Windows bei jeder Installation erneut per Internet oder Telefon aktivieren lassen mussten. Von daher dauerte es auch nicht lange, und die Produktaktivierung von WindowsXP Professional wurde nach Erscheinen der ersten Beta-Versionen dann auch sehr schnell entschlüsselt und lässt sich nun folgendermaßen umgehen: Zur Aktivierung des Betriebssystems müssen Anwender einen aus mehreren Hardware-Komponenten sowie dem Product-Key ermittelten Installationscode an Microsoft übermitteln - und das Tool Xpdec der Berliner Firma Fully Licensed (www.licenturion.de) gibt dem Anwender die nötigen Daten, welche Informationen sich hinter dem Produkt-Aktivierungs-Code verbergen. Mit dem xpdec –i plus der Eingabe des Installationscodes listet das Programm etwa die dechiffrierten Hash-Werte der bei der Installation abgefragten Hardware-Komponenten auf. Mit dieser zehnteiligen Hardware-Abfrage will Microsoft die Windows-Installation personalisieren, um etwaige Raubkopien (besonders die im Freundes- und Bekanntenkreis) zu verhindern, da bei mehr als drei Hash-Wert-Änderungen die Installation erneut über Microsoft aktiviert werden muß. Die in diesem Zusammenhang durch einige PC-Fachzeitschriften durchgeführten Tests (etwa im PC-Professionell-Labortest in der Ausgabe 8/2001, Seite 40) zeigten sich jedoch äußerst tolerant gegenüber Änderungen. Speziell die Datei wpa.dbl (zu finden im Verzeichnis C:\Windows\System32>) ist nun im Rahmen des Aktivierungsprozesses äußerst wichtig, da hier die Werte der Hardware-Registrierung verschlüsselt abgelegt werden (das Programm wpabaln.exe ruft lediglich die später eingeblendeten Sprechblasen zur Erinnerung an die Aktivierung hervor. Der Aktivierungsprozess selbst wird mit msoobe.exe durchgeführt).Die wpa.dbl eines nicht aktivierten WindowsXP RCI war bei den Tests im PC-Professionell-Labor stets 3 KByte groß; nach der Aktivierung wuchs die Datei dann meist auf bis zu 13 KByte an, und man stellte fest, dass die WPA kleinere Abweichungen ohne murren tolerierte. Sollten sich nach einem Umbau oder nach einer Erweiterung nun mehr als drei der ermittelten Hash-Werte ändern, setzt WindowsXP die Datei erst einmal flugs auf 3 KByte und somit in den inaktiven Zustand zurück.Wird die aktivierte wpa.dbl-Datei nun aber auf einer Diskette gesichert, lässt sich WindowsXP bei einer erneuten Installation auf demselben System immer wieder inoffiziell aktivieren, indem man lediglich die unter C:\Windows\System32 vorhandene wpa.dbl durch die zuvor gesicherte von der Diskette ersetzt . Auf einem Rechner, der inzwischen auch noch über geänderte Komponenten verfügt, funktioniert dieser kleine Trick mit der wpa.dbl aber (noch) nicht. Aber auch hier lässt sich die Hardware-Abfrage inzwischen auszutricksen: So lässt sich die Volumennummer des Systems sowie die MAC-Adresse einer Netzwerkkarte ohne größere Probleme mit Hilfe des Tools VOLUME ID von www.systernals.com und des Netzkarten-Treibers anpassen - und auch die Seriennummer des Prozessors lässt sich inzwischen im Bios abschalten. Sofern man den Rechner dann noch als Notebook mit Docking-Station konfiguriert, werden auch die Werte für Grafikkarte, IDE-Controller und SCSI-Host-Adapter hinfällig, da Windows auf die Ermittlung dieser drei Werte verzichtet, sofern der Computer als Docking-Station ausgewiesen wurde. Bleiben zudem die zuvor ermittelten RAM-Wert von CPU, der Größe des eingebauten Arbeitsspeichers, der Festplatte und des CD-ROMs der gleiche, könnten alle anderen Komponenten des Rechnersystems ebenfalls ausgetauscht werden, ohne das hier eine neue Aktivierung nötig wird. Doch Vorsicht bei der Aktion: Die rechtliche Frage (und Folge) dieser Handhabungen ist noch ungelöst.

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