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Welches Netzgerät soll ich strom-spannungsmäßig verwenden ?
Frage
Ich hab für meinen PC eine Funkfernsteuerung gebastelt, weil es mir zu umständlich ist, mich hinunterzubeugen, um die Kiste einzuschalten.
Das einzige Problem:
Der Funkempfänger braucht 6V und Batterien will ich nicht verwenden. Also hab ich den Empfänger um einen Anschluss für Netzgeräte erweitert.
Und hier meine Frage:
Ich habe 2 Netzteile:
1. Output: 7V, 500mA
2. Output: 5V, 800mA
Welches sollte ich verwenden ? Was mich nämlich etwas verwirrt: mir kommt der Strom so hoch vor, der angegeben wird. Ich dachte immer, innerhalb einer Schaltung sind zwischen 10 und 20mA. Können die Netzteile die Schaltung zerstören ?
Noch eine Frage:
Ich hab das 7V Netzteil mit einem Widerstand auf 6V heruntergebracht (laut Messgerät). Doch wenn ich damit die Schaltung speisen will, funktioniert sie nicht. Mit dem 5V Gerät geht sie aber !?
Kann mir bitte jemand sagen, woran das liegt und wie sich das mit dem Strom verhält ? Ich dachte immer, ich kenn mich soweit aus, aber im Augenblick bin ich verwirrt.
Antwort 1 von Lucky_Strike
hallo bastler...
was entscheident ist, ist der strom, nicht unbedingt die spg. und die angabe auf den netzgeräten heisst ja nichts anderes, als das sie in der lage sind, max. 500mA, bzw. 800mA abzugeben. der strom wird nicht dauerhaft abgegeben, sondern der verbraucher zieht sich soviel, wie er benötigt. wenn das 5v netzteil funzt, ist es doch ok.
über den eingebauten widerstand fällt eben auch eine spg und somit strom ab, vielleicht reicht nun die kapazität des netzteils nicht mehr aus, um deine schaltung zu speisen.
gruß
LS
was entscheident ist, ist der strom, nicht unbedingt die spg. und die angabe auf den netzgeräten heisst ja nichts anderes, als das sie in der lage sind, max. 500mA, bzw. 800mA abzugeben. der strom wird nicht dauerhaft abgegeben, sondern der verbraucher zieht sich soviel, wie er benötigt. wenn das 5v netzteil funzt, ist es doch ok.
über den eingebauten widerstand fällt eben auch eine spg und somit strom ab, vielleicht reicht nun die kapazität des netzteils nicht mehr aus, um deine schaltung zu speisen.
gruß
LS
Antwort 2 von REALKOJACK
"Ich hab das 7V Netzteil mit einem Widerstand auf 6V heruntergebracht (laut Messgerät)".
Hallo, wie hast Du es denn angeschlossen und wie hast Du gemessen?
Vermutlich hast Du Dich einfach nur vertan.
Offensichtlich reicht der Schaltung eine Eingangsspannung von 5V aus. Ist doch O.K., dann nimmste eben dieses Netzteil.
Gruß,
Realkojack
Hallo, wie hast Du es denn angeschlossen und wie hast Du gemessen?
Vermutlich hast Du Dich einfach nur vertan.
Offensichtlich reicht der Schaltung eine Eingangsspannung von 5V aus. Ist doch O.K., dann nimmste eben dieses Netzteil.
Gruß,
Realkojack
Antwort 3 von Bastler
Aber genau das ist doch das merkwürdige:
Wie bekannt ist, fällt an einem Widerstand, der IN SERIE zu einem Verbraucher geschalten wird, NUR die Spannung ab, kein Strom (wie gesagt: Serienschaltung).
Wenn ich also den Widerstand seriell zum Empfänger schalte, dürfte doch kein Strom verlorengehen. Laut Messgerät gehen genau 6V in die Schaltung - aber sie läuft nicht, das 5V Gerät (das laut Messgerät auch 5V abgibt, funzt aber). Wie kann das sein ?
Auf alle Fälle danke für den Tip mit den Netzgeräten.
Wie bekannt ist, fällt an einem Widerstand, der IN SERIE zu einem Verbraucher geschalten wird, NUR die Spannung ab, kein Strom (wie gesagt: Serienschaltung).
Wenn ich also den Widerstand seriell zum Empfänger schalte, dürfte doch kein Strom verlorengehen. Laut Messgerät gehen genau 6V in die Schaltung - aber sie läuft nicht, das 5V Gerät (das laut Messgerät auch 5V abgibt, funzt aber). Wie kann das sein ?
Auf alle Fälle danke für den Tip mit den Netzgeräten.
Antwort 4 von Bastler
@Realkojack:
Ich hab mich mit der Messung sicher nicht vertan. Ich bin ausgebildeter Elektrotechniker und hab schon viele viele Messungen gemacht. Außerdem hab ich sicher 10mal nachgemessen, sogar noch ein 2. Messgerät verwendet, um ganz sicherzugehen. Und gerade bei einer simplen Spannungsmessung kann man am wenigsten falsch machen.
Ich hab mich mit der Messung sicher nicht vertan. Ich bin ausgebildeter Elektrotechniker und hab schon viele viele Messungen gemacht. Außerdem hab ich sicher 10mal nachgemessen, sogar noch ein 2. Messgerät verwendet, um ganz sicherzugehen. Und gerade bei einer simplen Spannungsmessung kann man am wenigsten falsch machen.
Antwort 5 von REALKOJACK
"Welches sollte ich verwenden ? Was mich nämlich etwas verwirrt: mir kommt der Strom so hoch vor, der angegeben wird. Ich dachte immer, innerhalb einer Schaltung sind zwischen 10 und 20mA. Können die Netzteile die Schaltung zerstören ?"
DAS darf jemandem, der ausgebildeter Elektrotechniker ist, nicht passieren.
Entweder hast Du Dich unglücklich ausgedrückt oder Du hast keine Vorstellung davon, was el. Strom und was e. Spannung ist.
Gruß,
Realkojack
DAS darf jemandem, der ausgebildeter Elektrotechniker ist, nicht passieren.
Entweder hast Du Dich unglücklich ausgedrückt oder Du hast keine Vorstellung davon, was el. Strom und was e. Spannung ist.
Gruß,
Realkojack
Antwort 6 von Bastler
Als "ausgebildeter Elektrotechniker" bin ich Energietechniker (Industieanlagenplanung und dergleichen), aber kein Elektroniker. Die Elektronik ist lediglich ein gerade erst begonnenes Hobby von mir. Ich bin kein Experte, was die ganzen Bauteiltheorien angeht, das ist im Zuge meiner Ausbildung im Bereich Elektronik und Microelektronik leider sehr vernachlässigt worden und liegt auch schon Jahre zurück.
Abgesehen davon: ich wollte mit dieser Aussage NICHT meine Kenntnisse bezüglich Strom und Spannung darlegen, sondern nur mitteilen, daß ich weiß, wie Spannungsmessungen durchzuführen sind.
Und ich gebe auch zu:
Ich wußte nicht, wie die Stromangaben auf den Netzgeräten zu interpretieren sind. Aber nun ist mir einiges klarer :-)
Abgesehen davon: ich wollte mit dieser Aussage NICHT meine Kenntnisse bezüglich Strom und Spannung darlegen, sondern nur mitteilen, daß ich weiß, wie Spannungsmessungen durchzuführen sind.
Und ich gebe auch zu:
Ich wußte nicht, wie die Stromangaben auf den Netzgeräten zu interpretieren sind. Aber nun ist mir einiges klarer :-)
Antwort 7 von Lucky_Strike
nana, wer wird denn gleich ... ;-) wenn über den widerstand spg abfällt, entsteht auch lesitung. nehme einen dicken keramikwiderstand und setzte ihn in eine schaltung, über die viel strom fliesst, um die spg. zu drosseln und du kriegst ne kleine heizung !! über den widerstand wird eine leistung abfallen und die vom netzteil reicht dann dementsprechend nicht mehr aus, um deine schaltung zu speisen. was auch sein kann ist, das das netzgerät defekt ist, also spg. liefert, aber unter last zusammenbricht. mess doch mal den strom über einen verbraucher und schaue, ob sich dann noch was tut...
gruß
LS
gruß
LS
Antwort 8 von Bastler
Jup, gute Idee. Möglicherweise ist wirklich das Netzgerät hin. Mal checken !
Auf alle Fälle danke für alle Tipps :-)
Auf alle Fälle danke für alle Tipps :-)
Antwort 9 von Joe_69
Hi!
Mal ne Frage: wieviel Ohm hat denn der Widerstand, den Du in Reihe geschaltet hast? Und messe mal die Spannung parallel zum Widerstand. Würde mich interessieren...
mfg Joe
Mal ne Frage: wieviel Ohm hat denn der Widerstand, den Du in Reihe geschaltet hast? Und messe mal die Spannung parallel zum Widerstand. Würde mich interessieren...
mfg Joe
Antwort 10 von REALKOJACK
@ Joe:
wenn das Bauteil in Reihe zum Widerstand verbaut ist, wird er 1V messen, da er 6V am Bauteil gemessen hat.
@Bastler:
ich wollte Dich keinesfalls irgendwie angreifen, war ja tatsächlich bloß ein Mißverständnis meinerseits :-)
Gruß,
Realkojack
wenn das Bauteil in Reihe zum Widerstand verbaut ist, wird er 1V messen, da er 6V am Bauteil gemessen hat.
@Bastler:
ich wollte Dich keinesfalls irgendwie angreifen, war ja tatsächlich bloß ein Mißverständnis meinerseits :-)
Gruß,
Realkojack

