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DSL-Modem direkt an Hub?
Frage
Hallo,
ich bekomme in ca. 2-3 Wochen meinen DSL-Anschluß bei der Telekom. Nun habe ich bereits gestern das DSL-Modem bekommen und mir natürlich sofort die Anleitung durchgelesen. Hierbei hat sich mir ein Sack voll Fragen aufgetan: In der Anleitung steht, dass man das Modem (Teledat 330 LAN) mit einem PC (und entspr. Netzwerkkarte) oder direkt an einen Hub anschließen kann. (Ich habe ein Mini-Netzwerk mit momentan 5 Rechnen. Hierbei geht der Server über eine ISDN-Karte ins Internet, die anderen 4 Rechner erreichen das Internet über die Verbindungsfreigabe) Mich wundert es, das ich das DSL-Modem direkt an den bestehenden Hub anschließen kann. Ich denke, das kann nur ein Router? Wie wird dann die Internet-Verbindung hergestellt - die ISDN-Verbindung des Servers würde ich vorerst durch Kabel entfernen kappen? Muß ich dann das Modem nicht als Gateway ansprechen? Aber mit welcher Adresse? Wie ihr seht, eine menge Fragen. Vielleicht kann die ein oder andere Frage ja durch Euch aufgeklärt werden. Vielen Dank und denkt auch (wie ich) an eine kleine Spende für dieses hervorragende Forum!!!
Gruß,
Heiko
Antwort 1 von Lucky_Strike
natürlich kannst du das dsl modem direkt an den hub anschliessen. dann können alle rechner, die ebenfalls dran hängen auch ins internet, nur eben nicht gleichzeitig! das würde dann nur mit einem router funktionieren....
wenn du das ganze über einen router installieren willst, sprichst du den router als gateway an, denn der stellt dann über das modem die verbindung her. so kenne ich es jedenfalls...
gruß
LS
wenn du das ganze über einen router installieren willst, sprichst du den router als gateway an, denn der stellt dann über das modem die verbindung her. so kenne ich es jedenfalls...
gruß
LS
Antwort 2 von Tigerpisse
hallo wema
du musst erstmal zwischen physikalischer Netzwerkverbindung und "logischer" Internetverbindung unterscheiden um das richtig zu verstehen:
das DSL Modem am Hub bedeutet nur, dass es nun von jedem PC aus reicht werden kann ( physikalische Verbindung über Ethernet )
eine Internetverbindung entsteht aber erst wenn einer deiner PCs mit dem PPPoE Protokoll das Modem anspricht und dieses dann den Connect zur DSL Stelle bei der Telekom herstellt
sehr gut ist das auf den Telekom Seiten beschrieben, meines Wissens können bei bestimmten Tarifen sogar mehrerer Benutzer über ein Modem eine eigenständige Verbindung aufbauen
Ein Router wiederum "trennt" die physikalische Verbindung PC - DSL Modem und führt die PPPoE Befehle für den Verbindungsaufbau selber aus und bedient dann über NAT die einzelnen PCs deines LANs
oder so ähnlich ;-)
du musst erstmal zwischen physikalischer Netzwerkverbindung und "logischer" Internetverbindung unterscheiden um das richtig zu verstehen:
das DSL Modem am Hub bedeutet nur, dass es nun von jedem PC aus reicht werden kann ( physikalische Verbindung über Ethernet )
eine Internetverbindung entsteht aber erst wenn einer deiner PCs mit dem PPPoE Protokoll das Modem anspricht und dieses dann den Connect zur DSL Stelle bei der Telekom herstellt
sehr gut ist das auf den Telekom Seiten beschrieben, meines Wissens können bei bestimmten Tarifen sogar mehrerer Benutzer über ein Modem eine eigenständige Verbindung aufbauen
Ein Router wiederum "trennt" die physikalische Verbindung PC - DSL Modem und führt die PPPoE Befehle für den Verbindungsaufbau selber aus und bedient dann über NAT die einzelnen PCs deines LANs
oder so ähnlich ;-)
Antwort 3 von asdler
du kannst das modem an den hub anschliesen, stellst mit dem "server" die verbindung her und gibst sie frei für die anderen, genau wie du es bisher mit der isdn-verbindung gemacht hast. dann können auch alle gleichzeitig, wie bisher.
bei der verbindungsfreigabe ist ja der "server" nix anderes als ein router (NAT-routing, halt auf software-ebene), ob du die verbindung nun über isdn oder dsl herstellst, ist dabei ja ladde.
du sprichst somit nicht das modem als gateway an, sondern den rechner, der die verbindung herstellt. auch das ist kein unterschied zur bisherigen verwendung mit dem isdn-anschluss. du musst also nix ändern ausser der internet-verbindung des servers.
bei der verbindungsfreigabe ist ja der "server" nix anderes als ein router (NAT-routing, halt auf software-ebene), ob du die verbindung nun über isdn oder dsl herstellst, ist dabei ja ladde.
du sprichst somit nicht das modem als gateway an, sondern den rechner, der die verbindung herstellt. auch das ist kein unterschied zur bisherigen verwendung mit dem isdn-anschluss. du musst also nix ändern ausser der internet-verbindung des servers.
Antwort 4 von wema
Hallo,
vielen Dank für die Antworten. Sie haben mir sehr geholfen. Besonders die Antwort von asdler, hierauf hätte ich auch selbst kommen können. Damit kann ich mir die Kosten für einen Router sparen und kann trotzdem mit zwei Rechnern gleichzeitig ins Internet.
Danke und morgen einen schönen Vatertrag,
Heiko
vielen Dank für die Antworten. Sie haben mir sehr geholfen. Besonders die Antwort von asdler, hierauf hätte ich auch selbst kommen können. Damit kann ich mir die Kosten für einen Router sparen und kann trotzdem mit zwei Rechnern gleichzeitig ins Internet.
Danke und morgen einen schönen Vatertrag,
Heiko

