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E-Gitarre/E-Bass - Bass-Combo/Gitarren-Combo





Frage

Hey Leutz, ich hätte da 'ne Frage: Kann man an einen E-Bass-Combo auch eine E-Gitarre anschließen und an einen E-Gitarren-Combo einen E-Bass anschließen...? Oder kann da was kaputtgehen...? Danke!!!

Antwort 1 von Soundi

Hi,
kaputt geht da nichts und funktionieren tut es. Nur kannst dann nicht die volle Leistung aus dem jeweiligen Combo rausholen. Da sind verschiedene Lautsprecher mit verschiedenen Frequenzen-Eigenschaften drin.
Naja, wenn es zum Style gehört, kann man ja die verrücktesten Sachen machen - ich für meinen Teil würde aber für jedes Instrument einen separaten Combo nehmen - variiren und probieren kann man immer.

Da spart man an der falschen Stelle...

Soundi

Antwort 2 von Soundi

2. Satz: mit Leistung meine ich nicht die Leistung (=Watt) - sondern Du kannst den Combo nicht voll ausreizen.

Antwort 3 von f*euervogel

also mit einem bass sollte man einen gitarrenverstärker nicht belasten...haben da schon einiges kaputt bekommen.

Antwort 4 von Gitarrist o.Schreibfehler

@Soundi
Sicher das es möglich ist...?

Ich hab' es bisher so gehört, dass E-Gitarre auf Bass-Combo geht, klingt aber nicht so toll, und E-Bass auf Gitarren-Combo sollte man vermeiden, also so wie es f*euervogel beschreibt.

Aber ich bin mir da nicht sicher.

Antwort 5 von Soundi

Meines Wissens ist es so, dass lediglich unterschiedliche Lautsprecher und eventuell andere Filter verbaut sind.
Die Technik ist bei beiden dieselbe, nur das was rauskommt, sind eben verschiedene Ton-Höhen.

Es mag sein, dass es nicht gut klingt - das hab ich oben ja auch geschrieben - aber das man einen AMP damit wirklich kaputtmachen kann, ist logisch betrachtet nicht möglich. Ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Aber mit dem Widerstand der Pickups bzw. des Kabels kann es nichts zutun haben.
Der einzige Unterschied sind die Ton-Höhen. Es ist ein und die selbe Technik.

Antwort 6 von Soundi

PS. natürlich ist es nicht gut, wenn man über längeren Zeitraum einen Lautsprecher für Frequenzen nutzt, für die er garnicht ausgelegt ist.
Es ist aber nicht so, dass irgendetwas durcbrennt oder der Combo dann im Eimer ist. Gute Verstärker haben einen Filter drin, damit nur die Frequenzen am Lautsprecher ankommen, die er auch verträgt. NoName-Geräte ist ja wieder eine andere Geschichte.

Antwort 7 von Gitarrist

Hab' zwar kein kein NoName-Combo, aber wie kann ich feststellen ob der solch einen Filter hat...?

Antwort 8 von Soundi

@Gitarrist
mach Dir keine all zu großen Sorgen. Denn das, was höchstens passieren kann, ist "schnellerer" Verschleis an der Membran bzw. am Lautsprecher selber.
Weder die Elektronik, noch das Instrument trägt Schäden davon.
Und außerdem hast Du nichts davon, einen "falschen" Combo einzusetzen, außer Du probierst grad einpaar Effekte bzw. Aufnahmen aus.

Spare lieber an Effektgeräten oder ähnlichem, aber nicht am Verstärker. Auf Dauer wirst Du damit nie und nimmer glücklich, weil man so nicht die ganze Performance aus einem Instrument rausholen kann.

Ein Vergleich:
Man kann mit einem Ferrarie zwar Off-Road fahren, über Kurz oder Lang trägt er aber Schäden davon, weil er nicht dafür gebaut ist.
Bass liegt in einem total anderen Frequenzbereich als E-Gitarre.

Es ist Ermessenssache. Aber man kann nicht pauschal sagen, dass man was kaputtmacht.

Antwort 9 von Gitarrist

Das es nicht so das Wahre ist war mir auch eigentlich klar, ich hab das ganze gefragt, weil ich wissen wollte ob man eine E-Gitarre auch mal "kurz zum Testen" an einen Bass-Combo anschließen kann. Dass dies geht weiß ich ja jetzt. ;-)

Danke jedenfalls für die Hilfe!