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Bluescreen beim Erzeugen von Image





Frage

Hallo Forum, ich schlage mich nun im Geschäft schon seit ca. 1 Woche mit folgendem Problem herum. Habe von allen Rechnern (bis auf den einen) ein Image mittels Trueimage 7.0 von Acronis gezogen. Bei dem besagten Rechner habe ich aber immer wieder folgendes Problem: Egal ob ich die Erstellung des Images bei laufendem Rechner mache oder das Programm mittels Boot-CD starte, ich bekomme immer einen Absturz mit Bluescreen nach dem Befehl "Image-Erzeugen" (nach ca. 1 Minute). Leider habe ich momentan die Fehlermeldung nicht parat da ich Urlaub habe. Manchmal dauert es auch etwas länger bis der blaue Bildschirm kommt aber kommen tut er immer. Danach bin ich hergegangen und habe erst einmal alle Partitionen auf Fehler überprüft was jedoch auch nichts gebracht hat. Seltsam ist jedoch, daß beim normalen Betrieb des Rechners keine Abstürze zu verzeichnen sind. Ich vermute, daß irgendwo in der Hardware ein Fehler ist jedoch habe ich nicht das nötige Fachwissen wie auch die zeit nicht um lange Fehlersuchen zu machen da der Rechner täglich benutzt wird. Hat irgendjemand einen Rat für mich was ich noch prüfen könnte um diesem Fehler auf die Schliche zu kommen? Hier die Daten des Rechners: Betriebssystem: Windows NT 4.0 SP6a Motherboard: Intel Desktop Board D845PT Speicher: 512MB Grafikkarte: ATI RADEON mit DDR RAM Netzwerkkarte: 3Com Ether Link XL10/100PCI (3C905B Combo) Bootplatte: 44GB IBM Zus. Festplatte: IBM IC35L120-AV-V2-07-0 ATA/IDE 120GB Vielen Dank im voraus Werner Geistl

Antwort 1 von JMW

Hallo,
in welchen DMA Modus laufen die Festplatten ?
Was sind es Typengesehen für welche. ATA100 ... ?
Übereinstimmmen diese Daten ?

bei ATA/IDE 66,6 z.b 66,6 Mbyte/s = UDMA 4
bei ATA/IDE 100 z.b. 100 Mbyte/s = UDMA 5
bei ATA/IDE 133 z.b. 133 Mbyte/s = UDMA 6








Antwort 2 von Geistl

Hallo JMW,

puuh da bin ich momentan überfragt. Kann das eine
Ursache sein?

Ich hab die Platte eingebaut und sie ging.

Wie stelle ich fest in welchem Modus die Platten laufen?


Werner

Antwort 3 von JMW

Mit dem Programm DMACHECK =Freeware=

http://download.microsoft.com/download/winntsrv40/utility/1.0.0.1/nt4/en-us/dmachcki.exe

erfährt man, ob im Windows der DMA Modus aktiviert ist. Da es aber keinen Gerätemanager unter Windows NT gibt, wird es schwer nähere Infos darüber zu erhalten, wie WINNT den Datenträger behandelt.

Im MSDOS, genauer ausgedrückt, beim Startvorgang des Rechners erscheint für ca. 3 Sekunden eine Tabelle, in der unter anderen auch Informationen über die IDE Belegung angezeigt wird.

z.B. Primary Master LBA,ATA 100,40 000 MB

Die "100" nach ATA gibt Einblick in den Transfermodus, der im Bios auch Manuell eingestellt werden kann.

Eine Tabelle, für nähere Infos unter F.ox@gmx.de

Man könnte im Bios den UDMA Transfermodus auch deaktivieren und noch einen Versuch mittels Trueimage 7.0 durchführen.

Es wäre halt erstmal besser die Fehlermeldung zu kennen ehe man sich mit allen Möglichkeiten befasst. Sag bescheid wenn es so weit ist.
















Antwort 4 von Geistl

Danke für die ausführliche Hilfe und den Link.

ich werd mal sehen ob ich schnell an die Meldung komme da ich monmentan Urlaub habe.

Melde mich dann nochmals.


Werner

Antwort 5 von Geistl

Hallo JMW,

ich hab nun mal die Fehlermeldung des Blue-Screen
abgeschrieben die wie folgt lautet:

NO_MORE_SY>STEM_PTES
Stop: 0x0000003F
CPUID:GenuineIntel f.1.2 irql:1f Sysver 0xf0000565

Die Prüfung mittels dmacheck.exe ergab folgende Meldung:
DMA Usage Channel 0: DMA not in use, Disabled
DMA Usage Channel 1: DMA not in use, Disabled

kannst Du damit etwas anfangen?


Gruß Werner

Antwort 6 von JMW

Ja halbwegs :-)

Folgendes, DMA wird auf diesen System nicht erkannt, darum vermute ich auch diese Fehlermeldungen.

Du mußt die DMA bzw. UDMA Modus für den Primaren sowie Sekundaren Master/Slave im Bios aktivieren.

Wie Du ins Bios kommst weißt Du sonst schau da mal schnell rein.

http://www.pctip.ch/helpdesk/kummerkasten/archiv/hardware/16514.asp

Im Bios angekommen gehts Du im Hauptmenue unter

>>> INTEGRATED PERIPHERALS
>>> Primary Master PIO AUTO
>>> Primary Slave PIO AUTO
...

Hast Du ältere Laufwerke oder Festplatten kannst Du von PIO 1-4 die Wahl treffen wie schnell der Datentransfermodus sein soll. z.B. 0= 3,3 MByte/s
4 = 16,6 MByte/s usw.

Es empfiehlt sich diese 4 Optionen auf "Auto" zu stellen um möglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen.

>>> Primary Master UDMA AUTO
>>> Primary Slave UDMA Auto

Diese Optionen zuzüglich den Sekundaren Einstellmöglichkeiten für UDMA aktivieren.
Wenn man nicht genau weiß wie viele Mbyte/s die Platte übertragen kann, sollte man alle 4 auf Auto stellen.

Fertig, hoffe.

Änderungen, falls welche gemacht worden sind bitte jetzt speichern und Bios verlassen.

Neustart geschieht automatisch....

Im Windows angekommen starte DMACheck noch einmal.
Lese Dir bitte folgendes ab:

Current DMA Usage (augenblicklicher DMA Status

nochmal durch.


http://de.shuttle.com/winntwis.htm#winnt40


Wenn´s dann immer noch nicht geht, sende mir bitte Deine Emailadresse unter J_M__W@freenet.de

Mit freundlichen Grüßen
JMW


Antwort 7 von Werner Geistl

Hallo JMW,

habs so gemacht und es kam kein blauer Bildschirm mehr. Muß nur noch die Festplatte Prüfen da Lese- und Schreibfehler vorgekommen sind.

Vielen Dank für Deine Hilfe

Werner

Antwort 8 von JMW

Schön zu Hören,

Dieses Image Programm, Trueimage 7.0,
Welche Schulnote würdest Du diesen Programm geben ?

Benötige nämlich selbst so ein Programm zum Sichern meiner Daten.

Grüße
Jörg

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