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schwangerschaftsprobleme
Frage
hallo an alle!
ich möchte mal eure meinung wissen!
natürlich habe ich bisher immer gehört, das frauen in der schwangerschaft anstrengender sind. das sie sich schneller aufregen und sauer werden. und das man ihnen dieses nie sagen soll. aber mit meiner hab ich im moment eine krise. sie fühlt sich immer unverstanden, meint ich würd ihr nicht genug liebe zeigen und vor allem ich währe zickig. erst gestern hatten wir so einen streit. (für mich aus heiterem himmel)
wir waren eis kaufen gewesen, und sie mag gern cokos-eis mit viel schokoladestückchen. nun war das eis in dem laden fast leer, und deshalb war es leerer. ich habe ihr die kugeln gekauft, und es führte prompt zum riesen streit. ich hab mich dann im auto anschreien lassen (als mann muss man immer schön ruhig bleiben). schließlich meinte sie noch zu mir, ob ich jetzt beleidigt währe. mein satz:"nein, bin nicht beleidit. hätt ja keine grund". immer schön deeskalation betreiben. aber genau das war dann falsch. prompt regte sie sich noch mehr auf. dann kommen die sprüche, die ich in den letzten tagen öfter gehört habe: "wenn ich jetzt nicht so weit weg von zuhause währe würd ich erstmal abhauen!", "es ist immer das gleiche mit dir, du hast dich total verändert", oder sehr beliebt:"wenn wir jetzt nicht verheiratet währen wüsste ich schon was ich mache, ich halt es nicht mehr aus mit dir".
dann dauert es meist so 1 oder 2 stunden, bis ich sie irgendwie erreiche und mit ihr reden kann. gestern hat sich rausgestellt, das sie mehrere faktoren (ausser mir) belasten. das ihre eltern nicht bei der geburt dabei sein können, die beziehung zu meiner mutter, einige freundschaften laufen nicht mehr so wie sie sollen ....
nun möchte ich wissen, ob dieses verhalten noch normal ist, ich es unter schwangerschaft abhaken kann, oder die fehler auch bei mir liegen.
nimmt es noch zu (sind noch 5 wochen bis zur geburt) oder wird es nach der geburt noch schlimmer?
freu mich auf antworten!
Antwort 1 von Griemokhan
Antwort 2 von junger Papa
Hi erstmal und schonmal "mein Beileid" ;-)
ich bin auch erst seit 4 Monaten Vater und bin durch eine "ähnliche Hölle" ;-) gegangen auch wenn es sicherlich nicht so schlimm war wie es in deinem Fall ist.
Frauen sind während der Schwangerschaft wirklich seltsam. Das ist sicherlich auch OK so denn schließlich macht der Körper ja jede Menge hormoneller Veränderungen durch. (Denk mal an deine Pubertät ;-)...
Irgendwo ist es auch schon veständlich das Frauen "schwieriger" werden... Wie würdest du es finden wenn du immer dicker würdest und es dir immer schwerer fällt dich zu bewegen. Du nachts nur noch auf dem Rücken schlafen kannst und das auch mittlerweile sehr weh tut... Es in deinem Bauch ständig rumpelt und rappelt... Du darauf achten musst was du isst (wegen der Milch die ja demnächst produziert wird) und und und und und...
Sylvester um Mitternacht waren wir im Krankenhaus, Heilig Abend waren wir im KH aber glaub mir - es hat sich alles gelohnt.. :-) Meine Kleine ist supergummigut :-)... Ganz am Anfang schreien sie nur oder wollen schlafen und als Mann kann man nicht viel damit anfangen aber so nach 3 Monaten, wenn sie anfangen dich zu erkennen und sich dann einen ablachen.... Ist schon toll....
Ich habe auch immer De-Eskalation betrieben in der Schwangerschaft - so gut es halt ging - denn auch ein Mann hat nur Nerven :-)
Ich habe ihr damals lustige Bilder auf den Bauch gemalt... und manchmal abends auf der Couch Musik gehört mit ihr und den Bauch gestreichelt...
Ein Stillkissen gekauft (was ihren Rücken sehr entlastet abends im Bett) und immer viel zugehört.
Zuhören ist glaub ich mit das Wichtigste überhaupt in dieser Zeit - und auch wenn mir das ganze Gerede (Fauen reden eh schon gern viel) oft "auf den Sack" ging --> einfach weiterzuhören und immer das Gefühl geben Sie ernst zu nehmen (Im Idealfall tust du natürlich nicht nur so) - Unsere Kleine war zB 1,5 Monate zu früh dran - wurde meiner Frau direkt nach der Geburt weggenommen (Sie konnte sie nicht mal sehen) und wurde sofort in eine Kinderklinik gebracht da sie (wegen des Kaiserschnitts) noch Wasser in der Lunge hatte...
in der Kinderklinik habe ich dann viele kleine Babys gesehen denen es gar nicht gut ging und manche wogen nur 600 gr. Deren Eltern waren Tag und Nacht dort und haben bei dem Überlebenskampf so gut es ging geholfen...
DORT sieht man was für ein Riesenglück es ist ein gesundes Menschlein auf die Welt gebracht zu haben..
Das alles macht vieles wieder gut was in der Schwa ngerschaft nicht imer glatt lief...
Aber das geht alles vorbei irgendwann und dann braucht der kleine Mensch euch BEIDE und eure Liebe... Seht zu das ihr das irgendwie hinbekommt - es lohnt sich wirklich...
Meine Kleine hat sich mittlerweile zu einer kleinen Grinsekatze entwickelt und lacht gern und viel - sie hört gern Musik von Mike Oldfield und andere verträumte Musik - am liebsten mag sie es wenn ich für sie singe...
Nach der Schwangerschaft war meine Frau wie ausgewechselt und ich kann mittlerweile behaupten das uns diese Zeit - auch wenn sie sehr schwer war - uns zusammengeführt hat - auf eine Art und Weise wie ich es mir während der Schwangerschaft nicht hätte vorgestellen können...
Oft wollte ich wegrennen - wie auch deine Frau - aber mein Verantwortungsgefühl hat mich davon angehalten - und es war gut so...
Versucht euch vor Augen zu halten das euer Baby das Schönste sein wird was in in diesem Leben "fabriziert" habt und das es Liebe braucht - Euer beider Liebe....
ich bin auch erst seit 4 Monaten Vater und bin durch eine "ähnliche Hölle" ;-) gegangen auch wenn es sicherlich nicht so schlimm war wie es in deinem Fall ist.
Frauen sind während der Schwangerschaft wirklich seltsam. Das ist sicherlich auch OK so denn schließlich macht der Körper ja jede Menge hormoneller Veränderungen durch. (Denk mal an deine Pubertät ;-)...
Irgendwo ist es auch schon veständlich das Frauen "schwieriger" werden... Wie würdest du es finden wenn du immer dicker würdest und es dir immer schwerer fällt dich zu bewegen. Du nachts nur noch auf dem Rücken schlafen kannst und das auch mittlerweile sehr weh tut... Es in deinem Bauch ständig rumpelt und rappelt... Du darauf achten musst was du isst (wegen der Milch die ja demnächst produziert wird) und und und und und...
Sylvester um Mitternacht waren wir im Krankenhaus, Heilig Abend waren wir im KH aber glaub mir - es hat sich alles gelohnt.. :-) Meine Kleine ist supergummigut :-)... Ganz am Anfang schreien sie nur oder wollen schlafen und als Mann kann man nicht viel damit anfangen aber so nach 3 Monaten, wenn sie anfangen dich zu erkennen und sich dann einen ablachen.... Ist schon toll....
Ich habe auch immer De-Eskalation betrieben in der Schwangerschaft - so gut es halt ging - denn auch ein Mann hat nur Nerven :-)
Ich habe ihr damals lustige Bilder auf den Bauch gemalt... und manchmal abends auf der Couch Musik gehört mit ihr und den Bauch gestreichelt...
Ein Stillkissen gekauft (was ihren Rücken sehr entlastet abends im Bett) und immer viel zugehört.
Zuhören ist glaub ich mit das Wichtigste überhaupt in dieser Zeit - und auch wenn mir das ganze Gerede (Fauen reden eh schon gern viel) oft "auf den Sack" ging --> einfach weiterzuhören und immer das Gefühl geben Sie ernst zu nehmen (Im Idealfall tust du natürlich nicht nur so) - Unsere Kleine war zB 1,5 Monate zu früh dran - wurde meiner Frau direkt nach der Geburt weggenommen (Sie konnte sie nicht mal sehen) und wurde sofort in eine Kinderklinik gebracht da sie (wegen des Kaiserschnitts) noch Wasser in der Lunge hatte...
in der Kinderklinik habe ich dann viele kleine Babys gesehen denen es gar nicht gut ging und manche wogen nur 600 gr. Deren Eltern waren Tag und Nacht dort und haben bei dem Überlebenskampf so gut es ging geholfen...
DORT sieht man was für ein Riesenglück es ist ein gesundes Menschlein auf die Welt gebracht zu haben..
Das alles macht vieles wieder gut was in der Schwa ngerschaft nicht imer glatt lief...
Aber das geht alles vorbei irgendwann und dann braucht der kleine Mensch euch BEIDE und eure Liebe... Seht zu das ihr das irgendwie hinbekommt - es lohnt sich wirklich...
Meine Kleine hat sich mittlerweile zu einer kleinen Grinsekatze entwickelt und lacht gern und viel - sie hört gern Musik von Mike Oldfield und andere verträumte Musik - am liebsten mag sie es wenn ich für sie singe...
Nach der Schwangerschaft war meine Frau wie ausgewechselt und ich kann mittlerweile behaupten das uns diese Zeit - auch wenn sie sehr schwer war - uns zusammengeführt hat - auf eine Art und Weise wie ich es mir während der Schwangerschaft nicht hätte vorgestellen können...
Oft wollte ich wegrennen - wie auch deine Frau - aber mein Verantwortungsgefühl hat mich davon angehalten - und es war gut so...
Versucht euch vor Augen zu halten das euer Baby das Schönste sein wird was in in diesem Leben "fabriziert" habt und das es Liebe braucht - Euer beider Liebe....
Antwort 3 von Errator
Oh Man(n) da wird einem richtig warm ums Herz bei der Geschichte. Gibt´s die nicht schon fertig sodass man sich den ganzen Schwangerschaftsstress sparen kann... Also direkt zu dem Problem kann ich leider (oder vielleicht doch zum Glück ;)) mit meinen 23 Jahren nicht viel sagen. Ich weiss nur damals als meine Schwester gebohren wurde, (da war ich 8 Jahre) hätten sich meine Eltern fast getrennt. Aber mein Vater und meine Mutter haben sich dann doch nochmal zusammengerauft. Ich denke es ist schon eine grosse Belastung durch die hormonelle Umstellung, dass kann man sich als Mann bestimmt nichtmal ansatzweise vorstellen. Also ich möchte für kein Geld der Welt tauschen. Allen Müttern und diese die es werden zolle ich einen gehörigen Respekt. *verbeug*
Ich glaube aber die Geburt ist noch so ein letztes Überbleibsel rudimentärer Ursprünge. Die war schon vor 1000 Jahren so.... nur gabs da noch keine Rückenmarkpunktion oder irgendwelche Schmerzmittel...
Ich glaube aber die Geburt ist noch so ein letztes Überbleibsel rudimentärer Ursprünge. Die war schon vor 1000 Jahren so.... nur gabs da noch keine Rückenmarkpunktion oder irgendwelche Schmerzmittel...
Antwort 4 von roko
Hi,
also bei mir, dat war och son Ding:
denn als ich geboren wurde, war ich noch sehr jung. Meine Eltern waren gerade nicht zu
Hause. Sie waren auf dem Feld Kartoffeln holen. Es war zwar nicht unser Feld, aber wir
holten dort immer unsere Kartoffeln. Mein Vater ist ein Alteingesessener, zur Zeit sitzt er
gerade auch wieder wegen seines Glaubens. Er hat geglaubt seine Miete nicht bezahlen
zu müssen. Ich war nicht alle Kinder die wir hatten. Wir waren zu Hause zwanzig
Geschwister und zwar zehn Jungen, neun Mädchen und ein Blindgänger. Wir schliefen
alle in einem Zimmer - mit Gasmaske. Das Handtuch stand gleich hinter der Tür. Da wir
nur ein Bett hatten, war es mit dem Schlafen sehr schwierig. Das erste Kind wurde ins
Bett gelegt und, wenn es eingeschlafen war, wieder herausgenommen und an die Wand
gestellt. Dann kam das nächste an die Reihe. Nur mit dem Wecken war es schwierig. Ich
bin einmal 14 Tage stehensgeblieben, was niemand auffiel. Wir waren eine sehr
musikalische Familie. Meine Mutter nähte auf einer Singer-Maschine, mein Vater war
Pianoträger bei Musik-Meier Einer meiner Brüder war Sänger, er sank immer tiefer. Jetzt
brummt er schon zwei Jahre. Ein anderer Bruder bläst auf dem letzten Loch. Am
musikalischsten war meine kleine Schwester die ging schon bei der Geburt flöten. Wir
waren eine sehr intelligente Familie. Mein Bruder ist auf der Universität in Heidelberg. Er
steht dort in Spiritus, weil er zwei Köpfe hat. Ein Bruder ist Verwandlungskünstler. Der
geht mit einem alten Mantel ins Cafe und kommt mit einem neuen wieder heraus. Ein
anderer wiederum ist Klempner. Was er am Tag klemmt, wird am Abend wieder verlötet.
Ein anderer ist im Stadtbad tätig. Er steht dort als Brause, weil er einen Wasserkopf hat.
Wir hießen alle Emil, bis auf Fritz, der heißt Hans. Meine Schwestern waren alle furchtbar
dünn. Die eine musste immer zweimal ins Zimmer kommen, damit man sie sah. Eine hat
jetzt Zwillinge bekommen. Sie sehen sich sehr ähnlich, besonders der andere. Als ich
sechs Jahre alt war, kam ich zur Schule. Ich war immer der Liebling meiner Lehrer.
Verschiedene Klassen durfte ich sogar zweimal besuchen, während die anderen in eine
neue mussten. Einmal wurde ich in der Biologiestunde gefragt: "Welchen Beruf hatte
Goethes Faust?" Ich sagte "Damenschneider." Warum, fragte er weiter. Ja, sprach ich:
"Als er in Gretchens Zimmer ging, rief er: Hier möchte ich säumen!" Ein andermal in der
Zeichenstunde: "Wenn ihr beim Metzger 30 DM, beim Bäcker 10 DM und beim Kaufmann
15 DM Schulden habt, wie- viel habt ihr dann zusammen?" "Das weiß ich nicht, dann
ziehen wir meistens um." Brachten wir schlechte Zeugnisse nach Hause, bekamen wir
mit dem Aus- klopfer - brachten wir gute Zeugnisse mit, gab es einen Groschen für die
Sparbüchse. War die voll, wurde ein neuer Ausklopfer gekauft. Dann kam einmal der
Oberschulrat zur Visite. Da ich am intelligentesten aussah, fragte er mich, ob ich ein
Sprichwort wüsste. Ich sagte ihm: "Ein Narr kann mehr fragen, als zehn Weise antworten
können." Er lief gleich rot an und schmierte mir eine. Bestand aber darauf, dass ich noch
ein Sprichwort sagen sollte. "Gewalt geht vor Recht" sagte ich dann. Da kam gerade der
Schulleiter herein und wollte auch ein Sprichwort von mir hören. Ich sagte: "Ein Unglück
kommt selten allein." Da warfen sie mich zur Schule hinaus. Anschließend kam ich zu
einem Schmied in die Lehre. Er gab mir einen Hammer und sagte: Wenn ich nicke,
schlage zu. Er nickte nur einmal. Dann wurde ich Vertreter. Mein Chef war sehr neugierig
und fragte mich auch nach meinem früheren Beruf. Ich sagte nur: "Ich habe den
Ölsardinen die Augen zugedrückt, bevor sie in die Büchse kamen. Ihm viel auf, dass ich
eine sehr langsame Aussprache habe und er fragte mich, ob ich überhaupt etwas
schnell machen könne. "Ja", sagte ich, "ich werde schnell müde." Er stellte mich dann
doch ein. Ich hatte die Städte Hamburg, Bonn, Köln, Dresden, Leipzig und Berlin zu
besuchen, und das alles in 8 Tagen. Als ich zum Bahnhof kam, traf ich meinen alten
Freund Karl. "Mensch Emil, wollen wir nicht zusammen fahren?" "Nee, Karl," erwiderte
ich, "ich bin schon zusammengefahren, als ich dich sah." "Übrigens Emil, du hast
deinen Hut verkehrt herum auf!" "Wieso das," fragte ich, "Du kannst doch nicht wissen
in welche Richtung ich gehe." Die Bundesbahn ist doch eine herrliche Einrichtung,
dachte ich. Grund zu diesem Lob gab mir der Herr gegenüber. Er fuhr von Bonn nach
Hamburg und ich von Hamburg nach Bonn. Nur mit dem Unterschied, ich saß so herum
und er saß so herum. Unterwegs zählte er Schafe. Einmal kam ich ihm zuvor und sagte:
"62 Stück." "Wie konnten Sie denn das so schnell herausbekommen?" "Ja," sagte ich,
"ich habe die Beine gezählt und dann durch vier geteilt." Als ich von meiner Reise
zurück kam, kam mir der Chef mit offenen Armen ent- gegen. "Wunderbar," sagte er, "sie
sind der erste, der das in so kurzer Zeit geschafft hat. Wo sind die Abschlüsse?" "Was
für Abschlüsse," fragte ich. "Ich bin froh, dass ich die Anschlüsse erreicht habe." Dann
kam ich zu einem Fotografen in die Lehre. Aber ich konnte mich nicht richtig entwickeln.
Einmal kam eine Frau mit vier Kindern und bat mich, ich sollte ihre Familie vergrößern.
Ich sagte ihr, sie solle zu dem gehen, der es angefangen hat. Dann kam ich zu einem
Metzger in die Lehre. Aber als ich sah, was der in die Wurst reintat, hab ich ihm gesagt:
"Sie, wenn das rauskommt, was da reinkommt, dann kommen sie nimmermehr raus." Ich
kam dann zum Theater. Ich habe im "Wildschütz" die wilde Sau gespielt. In einem
anderen Theaterstück hatte ich auf die Bühne zu kommen und zu sagen: "Sie kommen
noch nicht." Als ich in der Ritterrüstung auf der Bühne stand, entdeckte ich vor mir einen
kleinen Kasten, aus dem eine Frau herausguckte und mir zuflüsterte: "Sie kommen noch
nicht." Da habe ich nur gesagt: "Na, dann eben nicht!" und bin wieder gegangen. Das
Publikum schrie und tobte und stürmte die Kassen nach der Vorstellung. Man warf auch
mit Blumen nach mir, aber da hingen noch die Töpfe dran. Der Direktor sagte, ich sei
unbezahlbar und ein vollwertiger Ersatz für Gustav Gründgens: Ich hätte an seiner Stelle
sterben sollen. Ich habe dann auch kein Geld bekommen. Dafür gab er mir die Hand -
mitten ins Gesicht. Wenn man nichts kann und nichts weiß, bleibt einem nur noch ein
Ausweg: man wird Polizist. Mein Wachhabender zeigte mir mein Revier und sagte: "Bis
zu diesem roten Punkt dahinten müssen sie gehen!" Ich zog dann los, nach 15 Tagen
war ich zurück. Es war das Schlusslicht eines Fernlasters, der nach Hamburg fuhr. Da
schickte man mich ins Irrenhaus. Und jetzt bin ich hier bei Euch im Forum !!!
also bei mir, dat war och son Ding:
denn als ich geboren wurde, war ich noch sehr jung. Meine Eltern waren gerade nicht zu
Hause. Sie waren auf dem Feld Kartoffeln holen. Es war zwar nicht unser Feld, aber wir
holten dort immer unsere Kartoffeln. Mein Vater ist ein Alteingesessener, zur Zeit sitzt er
gerade auch wieder wegen seines Glaubens. Er hat geglaubt seine Miete nicht bezahlen
zu müssen. Ich war nicht alle Kinder die wir hatten. Wir waren zu Hause zwanzig
Geschwister und zwar zehn Jungen, neun Mädchen und ein Blindgänger. Wir schliefen
alle in einem Zimmer - mit Gasmaske. Das Handtuch stand gleich hinter der Tür. Da wir
nur ein Bett hatten, war es mit dem Schlafen sehr schwierig. Das erste Kind wurde ins
Bett gelegt und, wenn es eingeschlafen war, wieder herausgenommen und an die Wand
gestellt. Dann kam das nächste an die Reihe. Nur mit dem Wecken war es schwierig. Ich
bin einmal 14 Tage stehensgeblieben, was niemand auffiel. Wir waren eine sehr
musikalische Familie. Meine Mutter nähte auf einer Singer-Maschine, mein Vater war
Pianoträger bei Musik-Meier Einer meiner Brüder war Sänger, er sank immer tiefer. Jetzt
brummt er schon zwei Jahre. Ein anderer Bruder bläst auf dem letzten Loch. Am
musikalischsten war meine kleine Schwester die ging schon bei der Geburt flöten. Wir
waren eine sehr intelligente Familie. Mein Bruder ist auf der Universität in Heidelberg. Er
steht dort in Spiritus, weil er zwei Köpfe hat. Ein Bruder ist Verwandlungskünstler. Der
geht mit einem alten Mantel ins Cafe und kommt mit einem neuen wieder heraus. Ein
anderer wiederum ist Klempner. Was er am Tag klemmt, wird am Abend wieder verlötet.
Ein anderer ist im Stadtbad tätig. Er steht dort als Brause, weil er einen Wasserkopf hat.
Wir hießen alle Emil, bis auf Fritz, der heißt Hans. Meine Schwestern waren alle furchtbar
dünn. Die eine musste immer zweimal ins Zimmer kommen, damit man sie sah. Eine hat
jetzt Zwillinge bekommen. Sie sehen sich sehr ähnlich, besonders der andere. Als ich
sechs Jahre alt war, kam ich zur Schule. Ich war immer der Liebling meiner Lehrer.
Verschiedene Klassen durfte ich sogar zweimal besuchen, während die anderen in eine
neue mussten. Einmal wurde ich in der Biologiestunde gefragt: "Welchen Beruf hatte
Goethes Faust?" Ich sagte "Damenschneider." Warum, fragte er weiter. Ja, sprach ich:
"Als er in Gretchens Zimmer ging, rief er: Hier möchte ich säumen!" Ein andermal in der
Zeichenstunde: "Wenn ihr beim Metzger 30 DM, beim Bäcker 10 DM und beim Kaufmann
15 DM Schulden habt, wie- viel habt ihr dann zusammen?" "Das weiß ich nicht, dann
ziehen wir meistens um." Brachten wir schlechte Zeugnisse nach Hause, bekamen wir
mit dem Aus- klopfer - brachten wir gute Zeugnisse mit, gab es einen Groschen für die
Sparbüchse. War die voll, wurde ein neuer Ausklopfer gekauft. Dann kam einmal der
Oberschulrat zur Visite. Da ich am intelligentesten aussah, fragte er mich, ob ich ein
Sprichwort wüsste. Ich sagte ihm: "Ein Narr kann mehr fragen, als zehn Weise antworten
können." Er lief gleich rot an und schmierte mir eine. Bestand aber darauf, dass ich noch
ein Sprichwort sagen sollte. "Gewalt geht vor Recht" sagte ich dann. Da kam gerade der
Schulleiter herein und wollte auch ein Sprichwort von mir hören. Ich sagte: "Ein Unglück
kommt selten allein." Da warfen sie mich zur Schule hinaus. Anschließend kam ich zu
einem Schmied in die Lehre. Er gab mir einen Hammer und sagte: Wenn ich nicke,
schlage zu. Er nickte nur einmal. Dann wurde ich Vertreter. Mein Chef war sehr neugierig
und fragte mich auch nach meinem früheren Beruf. Ich sagte nur: "Ich habe den
Ölsardinen die Augen zugedrückt, bevor sie in die Büchse kamen. Ihm viel auf, dass ich
eine sehr langsame Aussprache habe und er fragte mich, ob ich überhaupt etwas
schnell machen könne. "Ja", sagte ich, "ich werde schnell müde." Er stellte mich dann
doch ein. Ich hatte die Städte Hamburg, Bonn, Köln, Dresden, Leipzig und Berlin zu
besuchen, und das alles in 8 Tagen. Als ich zum Bahnhof kam, traf ich meinen alten
Freund Karl. "Mensch Emil, wollen wir nicht zusammen fahren?" "Nee, Karl," erwiderte
ich, "ich bin schon zusammengefahren, als ich dich sah." "Übrigens Emil, du hast
deinen Hut verkehrt herum auf!" "Wieso das," fragte ich, "Du kannst doch nicht wissen
in welche Richtung ich gehe." Die Bundesbahn ist doch eine herrliche Einrichtung,
dachte ich. Grund zu diesem Lob gab mir der Herr gegenüber. Er fuhr von Bonn nach
Hamburg und ich von Hamburg nach Bonn. Nur mit dem Unterschied, ich saß so herum
und er saß so herum. Unterwegs zählte er Schafe. Einmal kam ich ihm zuvor und sagte:
"62 Stück." "Wie konnten Sie denn das so schnell herausbekommen?" "Ja," sagte ich,
"ich habe die Beine gezählt und dann durch vier geteilt." Als ich von meiner Reise
zurück kam, kam mir der Chef mit offenen Armen ent- gegen. "Wunderbar," sagte er, "sie
sind der erste, der das in so kurzer Zeit geschafft hat. Wo sind die Abschlüsse?" "Was
für Abschlüsse," fragte ich. "Ich bin froh, dass ich die Anschlüsse erreicht habe." Dann
kam ich zu einem Fotografen in die Lehre. Aber ich konnte mich nicht richtig entwickeln.
Einmal kam eine Frau mit vier Kindern und bat mich, ich sollte ihre Familie vergrößern.
Ich sagte ihr, sie solle zu dem gehen, der es angefangen hat. Dann kam ich zu einem
Metzger in die Lehre. Aber als ich sah, was der in die Wurst reintat, hab ich ihm gesagt:
"Sie, wenn das rauskommt, was da reinkommt, dann kommen sie nimmermehr raus." Ich
kam dann zum Theater. Ich habe im "Wildschütz" die wilde Sau gespielt. In einem
anderen Theaterstück hatte ich auf die Bühne zu kommen und zu sagen: "Sie kommen
noch nicht." Als ich in der Ritterrüstung auf der Bühne stand, entdeckte ich vor mir einen
kleinen Kasten, aus dem eine Frau herausguckte und mir zuflüsterte: "Sie kommen noch
nicht." Da habe ich nur gesagt: "Na, dann eben nicht!" und bin wieder gegangen. Das
Publikum schrie und tobte und stürmte die Kassen nach der Vorstellung. Man warf auch
mit Blumen nach mir, aber da hingen noch die Töpfe dran. Der Direktor sagte, ich sei
unbezahlbar und ein vollwertiger Ersatz für Gustav Gründgens: Ich hätte an seiner Stelle
sterben sollen. Ich habe dann auch kein Geld bekommen. Dafür gab er mir die Hand -
mitten ins Gesicht. Wenn man nichts kann und nichts weiß, bleibt einem nur noch ein
Ausweg: man wird Polizist. Mein Wachhabender zeigte mir mein Revier und sagte: "Bis
zu diesem roten Punkt dahinten müssen sie gehen!" Ich zog dann los, nach 15 Tagen
war ich zurück. Es war das Schlusslicht eines Fernlasters, der nach Hamburg fuhr. Da
schickte man mich ins Irrenhaus. Und jetzt bin ich hier bei Euch im Forum !!!
Antwort 5 von luna
hallo...
also ich bin die frau von "junger Papa" und ich kann dir nur raten nicht durchzudrehen und auf die frau einzugehen.
weißt du, wir frauen wissen ganz genau das wir viele viele male in der schwangerschaft ungerecht sind, aber wir können in den momenten gar nicht anders - auch wenn wir es vielleicht gerne wollten-
aber glaub mir, wir lieben euch wirklich...trotz dickem bauch.
in diesen monaten brauchen wir noch mehr komplimente und zuneigung- eben weil wir uns äußerlich und innerlich so sehr verändern mit dem kleinen menschlein unterm herzen.
aber ich kann meinem mann nur beipflichten.
ES LOHNT SICH !!!!
Ich liebe meine tochter so sehr das es schon manchmal fast wehtut. und er tut es auch.
wünsche dir die nötige kraft und energie für alles.
und noch eins: lass deine frau auf keinen fall bei der geburt alleine. die brauch das so sehr das du bei ihr bist....ohne meinen mann wäre ich fast durchgedreht....
also ich bin die frau von "junger Papa" und ich kann dir nur raten nicht durchzudrehen und auf die frau einzugehen.
weißt du, wir frauen wissen ganz genau das wir viele viele male in der schwangerschaft ungerecht sind, aber wir können in den momenten gar nicht anders - auch wenn wir es vielleicht gerne wollten-
aber glaub mir, wir lieben euch wirklich...trotz dickem bauch.
in diesen monaten brauchen wir noch mehr komplimente und zuneigung- eben weil wir uns äußerlich und innerlich so sehr verändern mit dem kleinen menschlein unterm herzen.
aber ich kann meinem mann nur beipflichten.
ES LOHNT SICH !!!!
Ich liebe meine tochter so sehr das es schon manchmal fast wehtut. und er tut es auch.
wünsche dir die nötige kraft und energie für alles.
und noch eins: lass deine frau auf keinen fall bei der geburt alleine. die brauch das so sehr das du bei ihr bist....ohne meinen mann wäre ich fast durchgedreht....
Antwort 6 von frindly
hallo luna und juger papa!
vielen dank für die tipps. habe auch schon mit einem freund telefoniert. auch bei ihm gab es stress, nicht wie bei mir, aber war auch schwierig. später sieht man das ganze vieleicht mit abstand. aber im moment ist das doch alles recht problematisch. meine frau sieht im moment glaube ich auch nicht ein, das es viel mit hormonen zu tun hat. für sie zählt nur: der mann ist schuld, und muss sich ändern. jaja frauen brauchen mehr aufmerkstamkeit in der zeit. aber wenn ich von der arbeit komme muss ich vieleicht auch mal abschalten so 10 minuten um den kopf frei zu bekommen. das versteht meine frau aber nicht. ich muss sofort "für sie da sein". mal 10 minuten schlecht drauf sein ist für mich nicht drin.
vieleicht mögt ihr mir ja mal ne mail schreiben, zwecks erfahrungsaustausch ....
gruss
frindly
vielen dank für die tipps. habe auch schon mit einem freund telefoniert. auch bei ihm gab es stress, nicht wie bei mir, aber war auch schwierig. später sieht man das ganze vieleicht mit abstand. aber im moment ist das doch alles recht problematisch. meine frau sieht im moment glaube ich auch nicht ein, das es viel mit hormonen zu tun hat. für sie zählt nur: der mann ist schuld, und muss sich ändern. jaja frauen brauchen mehr aufmerkstamkeit in der zeit. aber wenn ich von der arbeit komme muss ich vieleicht auch mal abschalten so 10 minuten um den kopf frei zu bekommen. das versteht meine frau aber nicht. ich muss sofort "für sie da sein". mal 10 minuten schlecht drauf sein ist für mich nicht drin.
vieleicht mögt ihr mir ja mal ne mail schreiben, zwecks erfahrungsaustausch ....
gruss
frindly
Antwort 7 von Kalle
@Frindly
Wie heißt es so schön die Frau das unbekannte Wesen. Was Du im Moment durchmachst, ist ganz normal. Nicht nur eine hormonelle Umstellung deiner Frau spielt eine Rolle, sondern auch seelisch verändert sich sie. Dies wird auch noch einige Zeit so sein. Sind die Kinder erst mal auf der Welt, wirst Du schnell merken, dass Du erstmal in den Hintergrund rückst. Erst mal die Kinder, dann lange Zeit nix und dann kommst Du. Das legt sich aber mit der Zeit. Bis dann die Wechseljahre deiner Frau beginnen. Dann geht das ganze Spiel von vorne los. Ich persönlich kann das gut nachvollziehen. Bin nach 35 Berufsjahren Kunde bei der BA. Habe mich auch seelisch verändert (sagt meine Frau). Hormonell vielleicht auch, Bauch wird immer dicker, Unzufriedenheit und und und, alles Dinge die man verarbeiten muss. Jeder Mensch ob Frau oder Mann wird wohl auf irgendeine Art seine körperliche oder seelisch Veränderung zeigen.
In diesem Sinne "alles wird gut".
Gruß Kalle
Wie heißt es so schön die Frau das unbekannte Wesen. Was Du im Moment durchmachst, ist ganz normal. Nicht nur eine hormonelle Umstellung deiner Frau spielt eine Rolle, sondern auch seelisch verändert sich sie. Dies wird auch noch einige Zeit so sein. Sind die Kinder erst mal auf der Welt, wirst Du schnell merken, dass Du erstmal in den Hintergrund rückst. Erst mal die Kinder, dann lange Zeit nix und dann kommst Du. Das legt sich aber mit der Zeit. Bis dann die Wechseljahre deiner Frau beginnen. Dann geht das ganze Spiel von vorne los. Ich persönlich kann das gut nachvollziehen. Bin nach 35 Berufsjahren Kunde bei der BA. Habe mich auch seelisch verändert (sagt meine Frau). Hormonell vielleicht auch, Bauch wird immer dicker, Unzufriedenheit und und und, alles Dinge die man verarbeiten muss. Jeder Mensch ob Frau oder Mann wird wohl auf irgendeine Art seine körperliche oder seelisch Veränderung zeigen.
In diesem Sinne "alles wird gut".
Gruß Kalle
Antwort 8 von luna
hör mal,nimm sie in den arm,sag ihr das du sie liebst und versuch ihr deine situation zu erklären und sag ihr ganz klar das du überfordert bist und nicht mehr weißt wie du mit ihr umgehen sollst.aber das du immer da bist für sie, du aber auch nur ein mensch bist....
vielleicht bei musik und dem was sie im moment am liebsten ißt??????oder mit ner rose???bei sowas läßt sich besser reden-nicht streiten!!!!!!
vielleicht bei musik und dem was sie im moment am liebsten ißt??????oder mit ner rose???bei sowas läßt sich besser reden-nicht streiten!!!!!!
Antwort 9 von auch ein Vater
Hallo,
ich weiß, dass Dir das jetzt nicht richtig helfen wird aber das mit dem 10 min Abschalten ... wenn das Kind erst da ist, dann kannste Dir das abschminken.
Ich hab zwei Jungs, 6 Monate und 2,5 Jahre, der Tag beginnt zwischen 6 und 7 Uhr, wenn der "Große" aufwacht und erst mal seine "Milli" haben will (auch Samstags, Sonn- und Feiertags und im Urlaub!), dann fahr ich zur Arbeit und bin zwischen 5 und 7 wieder zuhause, dann bin ich zwar müde und geschafft aber dann gehts erst richtig los. Spielen, Buch lesen, Wickeln usw. usw. Um 8 geht der "Große" ins Bett, bis dahin habe ich noch kein normales Wort mit meiner Frau geredet weil die Kinder erstmal ihren Anspruch haben. Dann gibt es Momente in denen mir meine Frau aufzählt was ich noch alles erledigen muß und ich mich frage ... "Wann?".
Nicht dass ich völlig falsch verstanden werde, die Kinder sind was ganz tolles, und es ist absolut schön, dass sie da sind nur soll man nicht denken, dass das alles ganz einfach ist. Wer rumläuft und Dir erzählt, dass er ein Kind oder zwei hat und alles sei kein Problem, alles sei super, der lügt Dich an.
ich weiß, dass Dir das jetzt nicht richtig helfen wird aber das mit dem 10 min Abschalten ... wenn das Kind erst da ist, dann kannste Dir das abschminken.
Ich hab zwei Jungs, 6 Monate und 2,5 Jahre, der Tag beginnt zwischen 6 und 7 Uhr, wenn der "Große" aufwacht und erst mal seine "Milli" haben will (auch Samstags, Sonn- und Feiertags und im Urlaub!), dann fahr ich zur Arbeit und bin zwischen 5 und 7 wieder zuhause, dann bin ich zwar müde und geschafft aber dann gehts erst richtig los. Spielen, Buch lesen, Wickeln usw. usw. Um 8 geht der "Große" ins Bett, bis dahin habe ich noch kein normales Wort mit meiner Frau geredet weil die Kinder erstmal ihren Anspruch haben. Dann gibt es Momente in denen mir meine Frau aufzählt was ich noch alles erledigen muß und ich mich frage ... "Wann?".
Nicht dass ich völlig falsch verstanden werde, die Kinder sind was ganz tolles, und es ist absolut schön, dass sie da sind nur soll man nicht denken, dass das alles ganz einfach ist. Wer rumläuft und Dir erzählt, dass er ein Kind oder zwei hat und alles sei kein Problem, alles sei super, der lügt Dich an.
Antwort 10 von luna
hallo "auch ein vater"
na du scheinst ja ziemlich gefrustet zu sein.
ich glaube durchaus das es familien gibt die nicht lügen wenn sie sagen das alles wunderbar ist.
was ist denn los bei euch?? kann es sein das das problem mehr zwischen dir und deiner frau liegt und die kinder damit vielleicht primär gar nix zu tun haben????
na du scheinst ja ziemlich gefrustet zu sein.
ich glaube durchaus das es familien gibt die nicht lügen wenn sie sagen das alles wunderbar ist.
was ist denn los bei euch?? kann es sein das das problem mehr zwischen dir und deiner frau liegt und die kinder damit vielleicht primär gar nix zu tun haben????
Antwort 11 von wento
@frindly: deine emailadresse stimmt?
@luna: Hallo und noch "glückwunsch". was du da in antwort 8 geschrieben hast: erste sahne. da stimme ich dir voll zu.
das gilt aber nicht für antwort 10! deine situation, so wie sie "junger papa" angedeutet hat, ist wohl kaum mit der von "auch ein vater" zu vergleichen. allein schon 1 kind - 2 kinder ist ein grooooßer unterschied.
der größte unterschied dürfte aber die sache mit "6 wochen zu früh" und "kinderklinik" und so sein. nach den ängsten und sorgen die ihr sicher durchgemacht habt, ist jeder schrei willkommen! zeigt er euch doch immer wieder, dass das kind noch da ist und lebt und alles gut geworden ist. das ist nicht zu vergleichen mit dem "störenden(?)" gequengel (das doch in wirklichkeit auch ihn nur einen kleinen moment lang stört).
also ich gebe eher "auch ein vater" recht: familien mit (2) kleinen kindern und ohne jegliche probleme sind die ausnahme, die absolute ausnahme. wenn es sie denn überhaupt gibt. in meinem bekanntenkreis zumindest nicht.
sprechen wir uns in 2,5 jahren mal wieder?
davon abgesehen schreibt "noch ein vater" aber auch: "....die Kinder sind was ganz tolles, und es ist absolut schön, ...."
solltet ihr eine familie sein die WIRKLICH OHNE JEDES PROBLEM ist, wünsch ich euch, dass es immer so bleibt. (auch wenn das mal wieder ein wunsch ist der nicht in erfüllung gehen wird.)
gruß wento!
@luna: Hallo und noch "glückwunsch". was du da in antwort 8 geschrieben hast: erste sahne. da stimme ich dir voll zu.
das gilt aber nicht für antwort 10! deine situation, so wie sie "junger papa" angedeutet hat, ist wohl kaum mit der von "auch ein vater" zu vergleichen. allein schon 1 kind - 2 kinder ist ein grooooßer unterschied.
der größte unterschied dürfte aber die sache mit "6 wochen zu früh" und "kinderklinik" und so sein. nach den ängsten und sorgen die ihr sicher durchgemacht habt, ist jeder schrei willkommen! zeigt er euch doch immer wieder, dass das kind noch da ist und lebt und alles gut geworden ist. das ist nicht zu vergleichen mit dem "störenden(?)" gequengel (das doch in wirklichkeit auch ihn nur einen kleinen moment lang stört).
also ich gebe eher "auch ein vater" recht: familien mit (2) kleinen kindern und ohne jegliche probleme sind die ausnahme, die absolute ausnahme. wenn es sie denn überhaupt gibt. in meinem bekanntenkreis zumindest nicht.
sprechen wir uns in 2,5 jahren mal wieder?
davon abgesehen schreibt "noch ein vater" aber auch: "....die Kinder sind was ganz tolles, und es ist absolut schön, ...."
solltet ihr eine familie sein die WIRKLICH OHNE JEDES PROBLEM ist, wünsch ich euch, dass es immer so bleibt. (auch wenn das mal wieder ein wunsch ist der nicht in erfüllung gehen wird.)
gruß wento!
Antwort 12 von BettyBoo
LOL da muß ich doch auch nochmal... ;o)
Hallo Frindly,
Frauen sind in der Schwangerschaft in der Tat unberechenbar... Mir wurde gesagt, ich wäre nie so zickig gewesen. Und ich hatte eine wirklich tolle Schwangerschaft! Der "Medizinball" wuchs in´s Unendliche LOL Außerdem fließen leicht Tränchen... Nicht, das es den Frauen wirklich bewußt ist, es hängt einfach mit den Hormonen zusammen. Der Körper einer Frau macht eine Riesenumstellung durch. Aber das wurde hier bereits wirklich treffend erklärt.
Allerdings muß ich (ein Kind!) auch Antwort 9 zustimmen. Es ist für eine "Zweierbeziehung" nicht immer leicht wenn ein "Dritter" dazu kommt. Wer Dir jemand was anderes erzählt, lügt er schlicht und ergreifend! Die Fakten über Trennungen sprechen für sich. Die Anfangszeit ist sicher sehr schwierig, ich z.B. hatte mit dem Schlafentzug ein Riesenproblem. Wenn Dir dann den ganzen Tag so ein kleiner Mann (wie in meinem Falle) an der Rockschürze hängt, und abends kaum das er endlich (!) schläft, der Mann an der derselben, kann es schon zu Zurückweisung und Unzufriedenheit kommen. Ich hatte auch noch so ein aufgewecktes kleines Kerlchen, der schlief grundsätzlich nur, wenn die Hebamme vorbeischaute. Träumte davon endlich mal Zeit für mich alleine zu haben, z.B. mal ohne Störung einfach in der Wanne zu liegen... *lach*
Aber ich kann Dich auch beruhigen. Wenn das Kind älter wird, pendelt sich alles ein. Mein Sohn ist heute 10, und er ist das "Wunderbarste", was ich in einem Leben geschenkt bekam...
Fazit: Bloß nicht den Mut verlieren, löppt sich allens torecht *zwinker*
Liebe Grüße und alles Gute
BettyBoo
Hallo Frindly,
Frauen sind in der Schwangerschaft in der Tat unberechenbar... Mir wurde gesagt, ich wäre nie so zickig gewesen. Und ich hatte eine wirklich tolle Schwangerschaft! Der "Medizinball" wuchs in´s Unendliche LOL Außerdem fließen leicht Tränchen... Nicht, das es den Frauen wirklich bewußt ist, es hängt einfach mit den Hormonen zusammen. Der Körper einer Frau macht eine Riesenumstellung durch. Aber das wurde hier bereits wirklich treffend erklärt.
Allerdings muß ich (ein Kind!) auch Antwort 9 zustimmen. Es ist für eine "Zweierbeziehung" nicht immer leicht wenn ein "Dritter" dazu kommt. Wer Dir jemand was anderes erzählt, lügt er schlicht und ergreifend! Die Fakten über Trennungen sprechen für sich. Die Anfangszeit ist sicher sehr schwierig, ich z.B. hatte mit dem Schlafentzug ein Riesenproblem. Wenn Dir dann den ganzen Tag so ein kleiner Mann (wie in meinem Falle) an der Rockschürze hängt, und abends kaum das er endlich (!) schläft, der Mann an der derselben, kann es schon zu Zurückweisung und Unzufriedenheit kommen. Ich hatte auch noch so ein aufgewecktes kleines Kerlchen, der schlief grundsätzlich nur, wenn die Hebamme vorbeischaute. Träumte davon endlich mal Zeit für mich alleine zu haben, z.B. mal ohne Störung einfach in der Wanne zu liegen... *lach*
Aber ich kann Dich auch beruhigen. Wenn das Kind älter wird, pendelt sich alles ein. Mein Sohn ist heute 10, und er ist das "Wunderbarste", was ich in einem Leben geschenkt bekam...
Fazit: Bloß nicht den Mut verlieren, löppt sich allens torecht *zwinker*
Liebe Grüße und alles Gute
BettyBoo
Antwort 13 von Zemmel
Hi !
Als meine Frau mit unserem Sohn schwanger war, war sie furchtbar!!
Als unser Sohn geboren wurde, war der die ersten 3 Monate auch furchtbar...
Jetzt geht´s langsam.
Scheint wohl alles normal zu sein.
Und was das Thema De-Eskalation anbelangt : Vergiss es!!
Egal was Du sagst - es ist falsch. Wenn Du aber gar nichts sagst, ist das auch falsch ("Mit Dir kann man gar nicht mehr reden!")
Also: tief Luft holen - da mußt Du durch.
Aber wenn das Würmchen erstmal da ist, wirst Du wissen, daß sich der Streß gelohnt hat.
Hat Dich schon mal ein 3 Monate alter Säugling aus tiefster Seele (zahnlos) angelacht???
Na wenn einem da nicht warm und wärmstens ums Herz wird...
Schönen Gruß an alle geplagten Eltern und die, die es gerade werden.
Klaus
Als meine Frau mit unserem Sohn schwanger war, war sie furchtbar!!
Als unser Sohn geboren wurde, war der die ersten 3 Monate auch furchtbar...
Jetzt geht´s langsam.
Scheint wohl alles normal zu sein.
Und was das Thema De-Eskalation anbelangt : Vergiss es!!
Egal was Du sagst - es ist falsch. Wenn Du aber gar nichts sagst, ist das auch falsch ("Mit Dir kann man gar nicht mehr reden!")
Also: tief Luft holen - da mußt Du durch.
Aber wenn das Würmchen erstmal da ist, wirst Du wissen, daß sich der Streß gelohnt hat.
Hat Dich schon mal ein 3 Monate alter Säugling aus tiefster Seele (zahnlos) angelacht???
Na wenn einem da nicht warm und wärmstens ums Herz wird...
Schönen Gruß an alle geplagten Eltern und die, die es gerade werden.
Klaus
Antwort 14 von frindly
hi, ja die email stimmt!
ich freue mich auch schon total auf unseren kleinen mann. viele haben mir gesagt, das es schwer wird. mal sehen, wie sich die nächsten tage und wochen so entwickeln, bis zur geburt. ein freund meinte, die frauen sind vor der geburt schwieriger. wenn man hinterher nur 5 rad am wagen ist, ist es auch blöd, aber nicht so schlimm wie der streit. ich persönlich kann gut damit leben, wenn ich nicht die erste geige spiele bei meiner frau. auch für mich wird unser sohn dann sicher interessant sein, vieleicht interessanter als meine frau? (nein, ich glaub das kann man nicht vergleichen!!!)
ich freue mich auch schon total auf unseren kleinen mann. viele haben mir gesagt, das es schwer wird. mal sehen, wie sich die nächsten tage und wochen so entwickeln, bis zur geburt. ein freund meinte, die frauen sind vor der geburt schwieriger. wenn man hinterher nur 5 rad am wagen ist, ist es auch blöd, aber nicht so schlimm wie der streit. ich persönlich kann gut damit leben, wenn ich nicht die erste geige spiele bei meiner frau. auch für mich wird unser sohn dann sicher interessant sein, vieleicht interessanter als meine frau? (nein, ich glaub das kann man nicht vergleichen!!!)
Antwort 15 von wento
@frindly: hatte nur gefragt weil meine 1. mali zurückgekommen war.
bist du sicher das es ein "mann" wird? bei uns hat man damals selbst beim ultraschall 4 stunden vor dem kaiserschnitt noch zum nächsten jungen gratuliert.
der "mann" hat beim letzten urlaub allen (zumindest vielen) türkischen männer den kopf verdreht weil blond und gerade im richtigen alter!
viel spass noch und ein gesundes kind, [dem noch viele gesunde kinder folgen mögen ;-)]
wünscht wento!
bist du sicher das es ein "mann" wird? bei uns hat man damals selbst beim ultraschall 4 stunden vor dem kaiserschnitt noch zum nächsten jungen gratuliert.
der "mann" hat beim letzten urlaub allen (zumindest vielen) türkischen männer den kopf verdreht weil blond und gerade im richtigen alter!
viel spass noch und ein gesundes kind, [dem noch viele gesunde kinder folgen mögen ;-)]
wünscht wento!
Antwort 16 von Nhuya
Also zu den 10 Minuten entspannenung am Tag kann ich nur sagen, dass ich das auch kenne, aber sie auch nicht bekomme. Tipp: Die Partnerin einfach mal wegschicken. Natürlich nicht so plump ^^ Schenk ihr einen Gutschein für den Kosmetiksalon o.ä. und den termin auf Abends legen. Sie freut sich und kann es sich mal gut gehen lassen und Du hast deine 10 Minuten Pause :)

