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Festplatte aufteilen: wie groß sollte die erste Partition für WIN XP sein?





Frage

Hallo, Nachdem ich in der Stichwortsuche keine Antwort gefunden habe, stelle ich halt die Frage ins Forum: früher hatte ich mal den Fehler gemacht, die erste Partition fürs Betriebssystem und die Arbeitsprogramme beim Aufteilen mit Partition Magic etwas zu klein anzusetzen. Das hatte dann z.B. zur folge, dass irgendwann der Platz für die temp-Dateien beim CD-Brennen nicht mehr ausreichte und Ähnliches.... Jetzt will ich eine 60 GB Festplatte in 2 Partitionen aufteilen, wieder per Partitition Magic, und habe jetzt XP und viele verschiedene Arbeitsprogramme und die festgelegte Größe des virtuellen Arbeitsspeichers, die ich auf der ersten Partition haben will. Jetzt besteht die Frage, wieviel Platz am besten ZUSÄTZLICH zu der Summe des Platzbedarfs der obengenannten Punkte für die 1. Partition vergeben werden sollte, damit noch genügend Platz für Neues da ist, und damit der Rechner LANGFRISTIG sauber läuft. Dank für Tips im Voraus, maikel

Antwort 1 von sasch

wenn du die auslagerungsdatei (pagefile.sys) auf der gleichen part. lässt, und die wiederherstellung aktiviert lässt, sollten es schon 5-10 gb extra sein. ansonsten reichen 1-2 gb.

Antwort 2 von Road-Runner

Hallo Maikel,

Du kannst doch mit Partition Magic die Grösse der Partitionen ändern. Warum also neu aufsetzen?

Zu Deiner Frage betr. die Grösse der Partition C:

Genaue Angaben wirst Du wohl hier nicht bekommen; Das hängt unter anderen auch davon ab, welche Programme Du später noch installieren willst / musst, und da wir alle keine Hellseher sind.....

Um aber konkrete Zahlen zu nennen: Meine C ist 30GB gross, für Windows und alle Programme inkl. Auslagerungsdatei usw. Belegt sind momentan 13 GB.

Gruss

Road-Runner

Antwort 3 von sasch

achja, grössere arbeitsprogramme sollten bei meinem vorschlag in einen ordner programme auf d: installiert werden, sodass du im prinzip nur das betriebssystem und kleinigkeiten wie winzip auf c: hast.

Antwort 4 von Pumuckel

Ich würde das Betriebsystem von den Programmen trennen. Das ist vorteilhafter wenn man zwecks Backup Images der Partitionen zieht.

Wenn man das System sauber trennt, reichen für XP mit 1.5 Gigs Pagefile locker 7 GByte.

Wenn Du die Programme auf die selbe Partition installierst, ist der Speicherbedarf kaum abschätzbar, weil es stark von den Programmen abhängt, wieviel Platz Du grundsätzlich und wieviel Du als Reserve brauchst.

Antwort 5 von Pumuckel

mmmpf - irgendwie tippe ich zu langsam...

Antwort 6 von Road-Runner

@ sasch

Warum eine Extra-Partition für Programme? Wenn Du XP mal neu installieren musst (willst), ist auch eine Neuinstallation der Programme notwendig (wg. Registryeinträgen, die nach Neuinstallation von XP weg sind).

Dann schon lieber eine Extra-Partition für die Eigenen Dateien.

Gruss

Road-Runner

Antwort 7 von sutadur n.a.

Ich würde heute eine Trennung zwischen Betriebssystem und Programmen nicht mehr vornehmen. Der vermeintliche Vorteil, der in Antwort 4 angesprochen wird, kann vielfach nicht ausgespielt werden. Wenn das Betriebsystem neu aufzusetzen ist (durch Installation oder Image) müssen die meisten Programme ohnehin neu installiert werden.

Wie schon in Antwort 2 geschrieben hängt der Platzbedarf im Wesentlichen davon ab, wieviele oder welche Programme du benutzt. Ich z.B. habe für Betriebssystem und Programme nur rund fünf GB reserviert und das reicht aus. Dabei habe ich natürlich nur Programme installiert, die ich auch benötige ...

Antwort 8 von sasch

man kann die registry sichern. im falle eines crashs des betriebssystems bleiben die installierten programme erhalten. am sichersten fährt man allerdings, wenn man sich ein image der systempartition (ohne programme) auf einer partition ablegt und im falle eines crashs wieder einspielt. alle auf d: installierten programme bleiben erhalten. diese , schon oft beschriebene, vorgehensweise spart viel zeit und arbeit.

Antwort 9 von Road-Runner

@ sasch

Das funzt aber nur, solange nach Erstellung des Images keine neuen Programme hinzugekommen sind, sonst fehlen die betreffenden Registryeinträge.

Im Übrigen sind Images nicht nur sinnvoll für die Partition mit dem BS, sondern auch für alle anderen Daten (Eigene Dateien, Updates, Antivirusdefinitionen usw.).

Wenn Du Deine Images auf CD/DVD brennst, kommt das auf Dauer gesehen teurer als wenn Du einmal eine zweite Festplatte kaufst und alle Daten darauf sicherst.

Ich habe auf meiner Festplatte 5 Partitionen, und sichere meine Programme und Daten mit True Image auf einer zweiten Festplatte.

Falls dann mal die erste Platte kaputt geht, baue ich eine neue ein und spiele den gesamten Inhalt zurück.

Gruss

Road-Runner

Antwort 10 von sutadur n.a.

Natürlich bleiben die Programm erhalten, werden aber, wenn eine Neuinstallation erforderich sein sollte, vielfach nicht mehr lauffähig sein. Weitaus sinnvoller ist es da schon, OS und Programm auf einer Partition zu installieren und dann ein Image davon anzulegen. Da spart man sich auf jeden Fall den Im- und Export der Registry und damit verbundene Fehlerquellen.

Antwort 11 von sasch

wenn man ein aktuelles image der systempartition einspielt, braucht man die programme, die auf einer anderen partition liegen nicht neu zu installieren.

Antwort 12 von maikel100

wow!

danke an alle, die bisher geschrieben haben!

da ich selber nicht ganz ahnungslos bin, aber mir genau DIE Erfahrungsberichte gewünscht hatte, die durch eure Einträge zustande kamen, bin ich euch echt dankbar. Insbesondere über die Vor-und Nachteile der Trennung von Programmen und dem Betriebssystem hatte ich selber schon nachgedacht, aber eben keine eigene Erfahrungen, ausser dass auf einem "kleinen" Rechner mit nur 500 MHz AMD-Athlon-Prozessor das Teil insgesamt definitiv schneller war, wenn die Programme beim Betriebssystem waren. aber bei einem 3 GHz-Pentium 4-Prozessor spielt das vielleicht ja keine Rolle mehr...?

Also nochmal DANKE!, auch an die, die vielleicht noch schreiben!

maikel

Antwort 13 von Road-Runner

@ sasch

...ausser deine gesamte Festplatte raucht ab, dann ist es einfacher, BS und Programme aus dem Image auf einen neue zu überspielen, anstatt dann alle Programme neu installieren zu müssen.

Wenn Du Deine Images auf CD schreibst, ist der geringere Bedarf an CDs natürlich ein Argument für Deine Methode.

Wenn aber eine zweite Platte zur Verfügung steht, ist es besser, alles zu sichern (wobei dann deie Frage ob eine oder zwei oder noch mehr Partitionen sich eigentlich nicht mehr stellt).

Beim Rechner meiner Söhne ist mal die erste Festplatte abgeraucht, seitdem hat der Rechner auch eine zweite für Images. Einmal alles neu installieren und updaten hat mir gereicht.

Gruss

Road-Runner

Antwort 14 von TruckingGrizzly

Euere Diskussion ist ja nett, aber...

..wenn ein System neu aufgesetzt werden muß, dann ist doch irgendetwas im argen.
Ein Backup vom frischen OS incl. Basics leuchtet ein.
Aber warum soll ich die Programme auf ne 2. Partition legen, nur um sie dann doch zu sichern und den fehlerhaften Zustand wiederherzustellen?

...wahrscheinlich ist maikel100 mehr geholfen, wenn mehrere Bereitwillige ihre Partitionsgrößen und Beweggründe nennen.


Ich habe die pagefile.sys und hiberfil.sys auf c: (versteckt)

Win XP und Programme auf D:

Die Speicherpfade in den Programmen selbst ändere ich direkt nach der Installation (zB von D:\Programme\OpenOffice.org1.1.1\user nach E:\Programme\OpenOffice.org1.1.1\user und spiegele E: regelmäßig. Eigene Dateien und IE-OE Ordner sind auch auf E:

Der Vorteil ist, daß ich keine bösen Überraschungen erleben kann.
Meine 30 GB auf der ersten HDD:
c: 2,1 GB - d: 5 GB - e: 17,2 GB - f: 4,3
Backups auf der 2.HDD

Gruß
TG

Antwort 15 von TruckingGrizzly

OK, war etwas abgelenkt beim schreiben :-)

Gerne maikel

Gruß
TG

Antwort 16 von teuchi

ich würd auch OS und Arbeitsprogramme nicht trennen
hier ist meine unterteilung der platten
c: MAIN 100GB ... Windows und alle Programme
d: MP3 70GB ... halt Musik
e: Spiele 15GB ... alle Spiele
f: Safe 5GB ... Files die ich bei ner neuinstallation sonst aus dem Netz laden müsste wie Codec's, Winamp, XP-Updates...
von Backups halte ich nicht viel weil sich eh laufend was ändert
bei einer neuinstalation kopiere ich meine Links, Eigenen Dateien und das Adressbuch nach F: und formatiere C:

deine 60er würd ich in C:50GB und D:RestGB aufteilen
wenn du viele daten hast wie musik oder gar filme brauchst natürlich ne riesen partition wo XP und die ganzen Programme nicht drauf sind also C:20GB und D:restGB

Antwort 17 von juppi

hi um es an einem beispiel zu erklären ich hab 80gb festplatte
C ist bei mir 10 GB groß belegt sind 6
den rest hab ich auf 3 weitere aufgeteilt( 30, 25 und 15)

Antwort 18 von maikel100

jau, bin noch am Ball...

jetzt muss ich erst mal weg, aber der thread ist echt interessant, weil es ja wirklich ein komplexes Thema ist, nach dem Motto:
"wenn der eine Faktor a ist, ist Lösung x besser, wenn der eine Faktor b ist, ist Lösung y besser...." undsoweiter undsoweiter....

Ich habe zwar eine externe FP, will aber trotzdem aufteilen, denn die externe FP dient eigentlich nur als Transportmittel zu fremden Rechnern, die nicht im Neztwerk sind, und hängt nie dauernd an dem einen oder dem anderen Rechner.

Insbesondere die Themen "Programme zum Betriebssystem - oder nicht" und "Datensicherung" verfolge ich gespannt.

wie gesagt: echt interessant, danke an Alle.