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Crash Maxtor - Externe Festplatte





Frage

hab mir vor 5 Monaten eine externe 160-GB-Maxtor Firewire-Festplatte gekauft, um DV-Files vom Camcorder zu capturen. Als ich jetzt zum ersten Mal längere Files geschrieben habe, fängt die Platte an, laut zu klackern und wird unter XP und DOS nicht mehr erkannt. Kühlen und Rütteln (hab ich als Tipp gekriegt) hat nichts gebracht - sobald die Platte Strom hat klackert sie sehr laut vor sich hin. Kann ich die Platte irgendwie aus dem externen Gehäuse (hat keine Schrauben) ausbauen, um sie als IDE-Platte in den Tower wieder einzubauen, damit sie vom BIOS erkannt wird, bzw. ich Rettungstools drüber laufen lassen kann? Wie siehts da mit den Anschlüssen für Stromkabel und IDE-Kabel bzw. Jumper-Möglichkeiten aus? Falls das nichts bringt: wie kann ich alle Daten endgültig löschen? Möchte nicht gerne meine sensiblen Daten (u.a. Image von C:/) zu Maxtor schicken!

Antwort 1 von Lutz1965 oc

Hallo

das Ding ist 5 Monate alt...und Du hast noch Garantie daruf....

Also mit umbauen und soweiter, würde ich nix weiter machen..denn es könnte dann sein...Eigenverschulden, kein Garantiefall mehr.

Also überlege es Dir gut, was Du machst.

Gruss

Lutz

Antwort 2 von ich sach mal

das ist ein eindeutiger Garantiefall... lass die (Bastel-)Finger von dem Ding und zurück damit zum Händler....

Antwort 3 von Jean2

Danke Lutz für deinen Hinweis,
ich scheue mich ja auch das Gehäuse aufzubrechen, weil ich nicht weiß, was mich innen erwartet, d.h. ist das überhaupt ein sinnvoller Versuch?
Aber wenn nicht? Wie siehts mit dem Löschen der Daten aus? Magnet?


Gruß Jean


Antwort 4 von GerryG

Sind die Daten auf der Platte egal?
(Ein Magnet in starker form könnte da schon helfen....)

Wenn ja dann würde ich die Platte einfach umtauschen, innerhalb sechs Monaten hast du ja die Möglichkeit.
Es ist sehr unwahrscheinlich das deine Platte so wie sie ist wieder hergestellt wird. Also sind auch duie Daten darauf verschwunden, selbst wenn die Platte wieder in Stand gesetzt werden sollte(?).

Ciao
Gerry

Antwort 5 von Hotel Tango

Hi alle...
Mensch 5 monate ist kein Alter für ne hoch-moderne
Festplatte, einige meiner Festplatten
sind 2 jahre oder älter ..im dauer Einsatz (non-stop).
Wenn ein Platten-Fehler da war, mit
Partition-Magic hab ich es immer wieder zum laufen
bekommen.
Eine 160giga Platte in einem Stück ist schon
ein Stress für die Lese/Schreib-Köpfe.
Ich unter-teil große Platten immer in a´40giga große Partitionen.
Dann arbeiten auch die Lese/Schreibköpfe ruhiger.

Hast schon mit Partition-Magic versucht,
alles neu anlegen....



Antwort 6 von Jean1

Hallo GerryG,
ich hab sogar 3 Jahre Garantie auf die Platte!

Am liebsten würd ich natürlich die Daten retten. Deshalb wollt ich sie ja intern einbauen und sehen, was noch zu retten ist. Professionelle Datenretter scheiden aus, weil viel zu teuer.
Wenn ich mich aber zum Einschicken entschließen sollte, muß ich sicher gehen, dass die Daten nicht gelesen werden können: Passwörter, Konteninformation, Steuererklärungen u.s.w.: das ist mir zu heiß!

Gruß Jean

Antwort 7 von Jean1

Hallo Hotel Tango!,

die Platte war genau in 4 Partitionen geteilt!
Mit "Partition-Magic" komme ich über die Firewire-Schnittstelle an die Platte heran?

Gruß Jean



Antwort 8 von Hotel Tango

weiß nicht, nur ein Tipp am Rande!

Ich hatte mal ne Harddisk, da ist die Platte
genau auf nen 0 Punkt stehen geblieben und
der Platten-Motor konnte sich aus der Misslichen-Lage nicht befreien.

Ein Festplatten-Techniker, gab mir den Rat..
1) Festplatte ausbauen und waagrecht mit
beiden Händen halten, ein paar mal ne
ruckartige Rechtsdrehung und hoffen dass sie
anläuft.

Mensch hab ich gelacht, so ein Schmäh...
Aber es hat funktioniert, das Teil ist wieder
angelaufen.
Hab die Platte später mal verschenkt, aber die
funktioniert heute noch!


Antwort 9 von GerryG

Hm, klingt nicht gerade aufbauend was du alles auf der Platte hast....

Die "Garantie" die ich meinte bezog sichauf das reine Umtauschrecht innerhalb von sechs Monaten. Danach hast du in deinen drei Jahren nur die Möglichkeit eine "Standard" Garantei abzuwickeln die jeder Hersteller ander abwickelt.

Das einbauen im PC wird dir auch nicht viel mehr bringen, zumindest ist das meine Vermutung und Erfahrung. Ich hatte mal eine Zeitlang IBM Platten die nach wenigen Wochen oder Monaten kaputt gingen. Da war mit Rettung der Daten auch nichts mehr, was umso ärgerlicher war als eine der Platten eben als Sicherung dienen sollte und ich dann gar nichts mehr hatte......

Ob der Magnet allein ausreicht? Ich weiß es nicht und mit einer funktionierenden Platte ausprobieren ist wohl auch nicht das gelbe vom Ei.
Ich habe meine Platten damals zum tauschen zu IBM geschickt und kurze Zeit darauf eine neue wiederbekommen. That's all!
Ob die Firmen ein Interesse haben das sie defekte Platten zum laufen bringen, ich weiß nicht. Der Aufwand ist bestimmt auch enorm, Reinraum etc..

Ciao
Gerry

Antwort 10 von Hotel Tango

@GerryG, ich weiß das gehört nicht zur Sache,
ich kenne nähmlich jemanden der Festplatten
repariert und wartet.
Ob das wahr ist, was der zu mir gesagt hat,
weiß ich nicht.

Was hat er gesagt zu mir...?
Folgendes...
Neue Festplatten sollten zuerst eingefahren
werden.
1) Neue Platte einbauen und non-stop 5 Tage lang
Spur zu Spur, die Platte prüfen lassen.
Entweder mit Norton Disk-Doktor oder ein anderes
Tool.
Danach neu Partionieren und einrichten usw.

Man sollte so selten wie möglich de-fragmentieren,
um die Lese/Schreibkopf-Mechanik zu schonen.
Denn das de-fragmentieren erzeugt Kratzer auf
der Platte (durch das schnelle hin und her).

Ich sach mal so, schon lachhaft was da erzählt
wird, aber er ist Festplatten-Techniker und
ein BISCHEN glaube ich ihm schon.

Meine brand-neuen Festplatten fahre ich 1 Woche
lang ein, dann Partitioniere ich erst und
de-fragmentieren tu ich (natürlich) so selten
wie möglich.

Also ich schone schon meine Platten und als
Dank, laufen diese Platten error-frei.
Ich hätte auch keine Zeit, dauernd Schreib-Fehler
aus zu bügeln.
Also ich brauch sehr sichere Festplatten, die
einige Jahre laufen.



Antwort 11 von Jean2

@Gerry G

prinzipiell könnte man die externe Platte also einbauen? die Anschlüsse passen? Ich würd ja selber nachgucken, aber wenn ich das Gehäuse aufbreche, ist die Garantie futsch!


Jean

Antwort 12 von ich lach mich weg

dieser thread ist mal wieder was für meine Kollegen... man was für "Tipps". Mit den meisten machst du dir deine Garantie UND Gewährleistung kaputt...
Hotel Tangos Beitrag erhält nen Ehrenplatz bei jedem Festplattenhersteller in den "HowTo's"
*lach mich darüber immer noch weg*

Antwort 13 von Hotel Tango

@ich lach mich weg.. muß das sein?

Hier wird eine Platten-Leiche wieder belebt..
Man kann doch herum experimentieren, er kann sich
eh die Tipps aussuchen (was er tun will).

Er hat ja noch Garantie !!
Also das Gehäuse nicht aufbrechen, sondern
zurück zu Händler, wenn alles versagt !!!

Antwort 14 von 0tt0

@Hotel Tango: entweder bist ein klasse Komiker, oder unglaublich naiv...

Antwort 15 von Hotel Tango

@Otto, lach nur du auch, ist eh gut so.
Ich mag keine unglücklichen Menschen.

Ich sach nur eins Otto, wenn du wissen würdest
was ich schon alles getan habe, um (ich sach mal so) sensible Daten zu retten (die es nirgens wo mehr gibt) ..Mensch, ja ja - oft denke ich zurück.
Aber es ist mir DOCH gelungen !!!
----
Heute zu Tag, passiert mir das nicht mehr !!!
(Aus Fehlern, lernt man eben)

Ich brauch auch keinen Online-Support mehr,
Wenn mein Windows hinüber ist, geh ich Kaffee drinken und spiel neben bei, das GHOST-IMAGE zurück (auch kein Problem).
Trojaner, Würmer such ich nicht mal mehr,
auch da, monatlich das Ghost-Image rüber und
ruhe ist in der Kiste.

Was will ich mehr...?




Antwort 16 von oldieliebhaber

hi,ich hab meine FP auch noch nie defragmentiert(maxtor,10gig,bj1999)klappt bis heute,nur die ladezeiten............. :-)

desweiteren stören mich die geräusche auch nich,is halt n diesel:-)

ein sich wechlachender oldieliebhaber

Antwort 17 von Jean2

Nur keine Aufregung Jungs.
Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die rege Unterstützung.
Wenn ich nur noch auf Frage 11
"prinzipiell könnte man die externe Platte also einbauen? die Anschlüsse passen?"
ein Antwort bekäme - wäre ich schon zufrieden.
Die Entscheidung muss ich eh selber treffen.


Gruß an Alle

Antwort 18 von ich sach mal

ja, denn im Gehäuse steckt eine normale IDE-Festplatte

Antwort 19 von Hotel Tango

@oldie...
de-fragmentieren ist ein weiter Begriff.
Die Hauptplatte de-fragmentieren ist ok, aber
ne Datenplatte (oder Backup-platte) die große zip-archive oder .film Material beinhaltet, das muß
jeder selber wissen, ob die Platte gepeinigt
werden soll oder nicht.
Denn eins steht schon mal fest.
Je weniger die Lese/Schreib-Köpfe auf der
Harddisk hin und her rotieren, umso länger
hält die Platte bzw. die Datenträger-Schicht
wird mehr oder weniger beansprucht (zerkratzt)

Und bitte sagt nicht, Datenträger haben 0 Kratzer (die kaputt gehen), denn ich hab schon so viele defekte Platten geöffnet und ich habe die un-zählbaren
Kratzer selber gesehen, verteilt auf die gesamte
Platte !!

Auch eins steht fest, wer die Platten-Zugriffe
reduziert (mit Cache usw) der hat auch lange Freude mit der Harddisk !!!

Antwort 20 von bobobo

 
  • [list=A]
  • Zitat:


  • Antwort 21 von Karlo2

    Ich hatte mit einer externen Maxtorplatte ein ähnliches Problem: Klackern, Rattern, kein Zugriff über USB mehr möglich.
    Habe die Platte aus dem Gehäuse ausgebaut, in PC eingebaut, die Daten mit Hilfe von Partition Magic/Easy Recover und einigen anderen Programmen wiederhergestellt, gesichert, eine neue Platte (keine Maxtor mehr, denn das war schon die 2. Maxtor, die mir Probleme machte) gekauft und die Maxtor entsorgt.

    Antwort 22 von sebsey

    Ich hab eine 200 GB Platte... wie sollte ich die partitionsmässig aufteilen? mit welchem tool macht man das? usb oder firewire?

    Ich möchte kostenlos eine Frage an die Mitglieder stellen:


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