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Einsteiger sucht einsteiger Linux Version





Frage

Hallo, Ich möchte gerne auf einen PII233MMX eine Linux Version aufspielen. Der Rechner soll 24 Stunden am Internet hängen, um mit meinen Freunden Urlaubsfilme zu tauschen. Und ab und zu sollen mal die erworbenen Urlaubsfilme auf meinen Hauptrechner mit Win XP Pro per Netzwerk rübergezogen werden. Der Rechner soll hinter einem netgear router hängen. Welche Version soll ich denn dann nehmen? Ich habe gehört das die Mandrake ganz gut ist!? Ist das eigentlich ne Freeware quasie open source? Verzeiht diese Anfängerfragen aber ich habe von Linux wirklich gar keine Ahnung. Was könnt ihr mir also empfehlen? Über Antworten würde ich mich freuen. MfG Ollek3fufftsch

Antwort 1 von Soundi

Moin,

1. glaub ich das mit den Urlaubsfilmen nicht so ganz. Hab noch nie gehört, dass eine Privat-Person in Linux einsteigen will und einen Linux-Server aufsetzen will, um Urlaubsfilme zu tauschen? Aber egal.

2. Linux bzw. der Kernel ist OpenSource. Du machst Dich im Allgemeinen also nicht strafbar, wenn Du Dir Linux brennst/kopierst. Ausnahmen gibt es aber immer, wenn z.B. kostenpflichtige Software mit im Spiel ist (wenn eine Linux-Distribution also mit einem gewerblichen Programm ausgeliefert wird, z.B. einer speziellen Serversoftware [ChiliASP, etc.], darf das nicht einfach so kopiert werden, die meisten aber schon).

3. "Ich habe gehört, dass Mandrake ganz gut ist" ähm...also für Deinen Fall empfehle ich Dir eine alte (!) SuSE-Linux-Distribution, welche Du mit Webmin (webmin.com) administrierst. Linux läuft zwar auf jedem nur erdenklichen Rechner, muss aber dennoch angepasst werden und für einen EInsteiger ist es fast unmöglich, eine aktuelle Linux-Variante auf soeiner Kiste wie Deiner zu installieren. Einfach gleich eine ältere Version nehmen ist um längen einfacher.

4. www.linuxiso.org - da gibt es einen Großteil aller Linux-Distris zum Download (legal) als ISO-Image.

Soundi

Antwort 2 von Soundi

PS. wie gesagt, ist mir Dein Vorhaben etwas rätselhaft. Einerseits willst Du in Linux einsteigen, möchtest dann aber gleich einen 24h-Betrieb machen mit Internet-Anbindung.

Vielleicht wäre es da einfacher, Windows98 draufzuspielen und einen Freeware-FTP-Server und eine Ordnerfreigabe einzurichten.

Oder Du nimmst ein kleines Linux, das nicht all zu viel EInarbeitung benötigt wie www.fli4l.de .

Antwort 3 von Samba

Installier Dir Mandrake und verzichte auf KDE oder Gnome bei der Paketauswahl. Wähle dort Icewm. Wichtig ist, dass Du möglichst viel RAM-Speicher einbaust, denn die größte Bremse ist unter Linux zu gering dimensioniertes RAM, nicht eine ältere CPU. Mit 512 MB RAM und einer ordentlichen Grafikkarte rennt Dein 233-er bei Anwendung eines einfachen Windowmanagers unter X relativ flott.

Antwort 4 von Samba

Stellungnahme zu Antwort 2:
Mich wundert eher Deine Aussage, denn die Einrichtung eines Netzwerk und des Internetzugangs ist unter Mandrake ein Kinderspiel und kein Windows98 liefert eine derartige Fülle von Programmen mit, die sein Vorhaben unterstützen. Im Übrigen kann kein Windows95,98 oder ME mit einem Linux-System mithalten.

Olle, lass Dich nicht verwirren, Du bist schon auf dem richtigen Wege.

Antwort 5 von Ollek3fufftsch

@Soundi
Antwort 1 Punkt1: Tja was soll ich sagen Überraschungen gibt es immer wieder! ;-)

Ist es war das Linux prinzipiel ein Ram fresser ist?
Welche Version von mandrake ist für mein den PII empehlenswert mit meinen Anforderungen?

MfG
Ollek3fufftsch




Antwort 6 von Samba

Kein RAM-Fresser. Linux geht nur mit den Ressourcen ganz anders um. Es wird viel im flüchtigen Speicher gearbeitet, was die Performance steigert, verstehst Du?

Nimm ruhig die aktuelle 10.0. Die unterstützt jede Pentium-CPU.

Antwort 7 von Samba

Antwort 8 von Soundi

@Samba
Er hat einen Router, d.h. er braucht nur Netzwerksupport und den bietet 98 von Haus aus ohne irgendwelche Zusatzpakete.
Ich kann ja verstehen, dass Du versuchst, die Linux-Gemeinde zu vergrößern. Aber ständig zu sagen, dass Linux in jeder Hinsicht für jede Anwendung das Non-Plus-Ultra ist, ist schlicht und einfach falsch. Auch wenn Du vielleicht länger damit arbeitest, behaupte ich von mir einfach mal, auch einige Schwächen von Linux kennengelernt zu haben (und ich bin einer der wenigen die das auch zugeben...).

@Ollek3fufftsch
Auf 233 Mhz bekommst Du kein aktuelles Mandrake zum laufen. Das wirst Du merken, wenn der Startbildschirm irgendwo hängen geblieben ist.
Linux ist kein RAM-Fresser, sondern kann den RAM sensationell verwalten. Es sollte aber nicht zu knapp bemessen sein.
Meine Empfehlung mit 99% Funktionsgarantie:

-SuSE 6.1 bis SuSE 7.1
-Fli4L (FTP-Server, etc. gibt es für den)

Soviel von mir.

Antwort 9 von Ollek3fufftsch

@soundi
Ersteinmal danke für deine/eure Antworten,
aber das soll kein FTP server werden, der Datenaustausch findet über eine weit verbreitete Software statt (ich befürche nur, das wenn ich hier den namen der ware schreibe, das ich keine Antworten mehr bekomme)
Aber ich glaube ihr könnt euch denken was ich meine.
Soundi welches Betriebssystem würdest du jetzt unter dem neuen Gesichtspunkt nehmen, das es kein FTP werden soll?

immernoch suse 6.1 7.1?

MfG
Ollek3fufftsch

Antwort 10 von Soundi

Das hängt davon ab, ob es die Software die Du meinst für Linux gibt.
Es ist logisch, dass die neueren Versionen von "Linux" auch alle älteren Prozessoren unterstützen. Aber nur weil der Kernel eine Pentium-Unterstützung hat, ist das keine Funktionsgarantie, da die Pakete für höhere hardware optimiert/kompiliert wurden.

Für einen Einsteiger ist es alles andere als einfach, jedes einzelne Paket auseinander zu nehmen und auf ein langsames System zu tunen. Und da Du ja nicht an dem Server arbeitest mit Maus, etc. ist es egal, ob du eine alte oder neue Version nimmst. Alt dürfte um einiges stabiler laufen wenn Du mich fragst.

Ich persönlich arbeite mit Mandrake, aber bei 233 würde ich nach wie vor bei meinem Vorschlag bleiben.

Ist aber nur meine Meinung...

Antwort 11 von Rodi

Hi.
Ich würde auch zu Fli4L raten. Ich habe selber einen kleinen Fli4l Router eingerichtet (kann auch als normaler Netzwerk PC genutzt werden).
Als Sharing Server würde ich da zu SSH raten. Vorteil: Wenn der Zugriff aus dem Internet erfolgt, dann ist Dein Passwort wenigstens verschlüsselt. (OPT_SSH2)
Als Software auf den Windows Rechnern kannst Du WinSCP verwenden. Damit kann man ganz bequem vom Fli4l "Server" die Daten per SCP hoch- und runterladen.
Auch die Konfiguration ist nicht allzu schwer. Es gibt eine recht umfangreiche Doku, die beim Download von Fli4l gleich mitkommt.
Gruss @all,
Dirk


Antwort 12 von Samba

Wirkliche Schwächen können nur Fachleute beurteilen, nicht User, die an irgendeinem Punkt nicht weiterkommen. Dieser Fehler ist weit verbreitet, liegt aber an dem Umstand, dass Linux so umfangreich und mächtig ist.

Linux-Zusammenstellungen liefern einem Anwender mit dem Wunsch einer Netzwerk- und Internetanbindung alles mit, was das Herz begehrt. Eine Diskussion darüber oder gar eine Überlegung, ob Win98 die evtl. bessere Wahl wäre, verläuft im Sande, wenn man sich mit der Materie auskennt. Ich habe ehrlich gesagt keinen Nerv, Dinge zu vergleichen, die nicht zu vergleichen sind. Natürlich muss man sich in Linux einarbeiten. Aber nochmals: Linux ist jedem Win98-System überlegen, von daher lohnt sich die Mühe auf jeden Fall.

Zu veralteten Linux-Distributionen:
Deren Einsatz bringt keinen wirklichen Vorteil. Darüber wurde in diesem Forum bereits diskutiert! Man denke allein schon an sicherheitskritische Aspekte. Und welcher Anwender arbeitet schon gerne mit längt überholten, altertümlichen und möglw. ausrangierten Programmen

Antwort 13 von Samba

Noch ein Hinweis für den ursprünglichen Fragesteller:
Bitte während der Mandrake-Installation bei der Paketauswahl wie gesagt kein Gnome oder KDE auswählen, sondern den Punkt "Alternativen". Wenn Du möchtest, kannst Du in die Details gehen und dort alle Pakete, die mit icewm zu tun haben (Themes etc.) von Hand auswählen.

Kurz vor dem Ende der Installationsroutine erscheint die Frage, ob es ermöglicht werden soll, dass ein Anwender sich automatisch anmeldet. Dort wählst Du Deinen Useraccount aus und den Window-Manager Icewm, wie besprochen.
(BTW: Diese Methode beherbergt ein Sicherheitsrisiko, ist aber für Neueinsteiger zunächst eine gute Wahl).

Antwort 14 von Soundi

@Samba
Es geht um den Nutzeffekt. Mit einer Abkürzung kann man das selbe Ziel erreichen wie mit Deinem Umweg.
Ein gut optimiertes und altes Linux kann um einiges stabiler und sicherer sein, als ein neues Linux, das radikal bis an die Grenzen runter abgespeckt wurde.

Zum Thema Sicherheit:
Er sitzt hinter einem Router und ich nehme an, dass er nur die benötigten Ports durchroutet. Der Server sitzt hinter einer Hardware-Firewall. Er hat von Deinem Vorschlag mit Mandrake10 viel Arbeit und keinen Vorteil.

Ein Linux-Profi kann garantiert alles, aber ob es das bringt, darum machst Du Dir keine Gedanken.

Er will nur Dateien tauschen, er will keinen Router (iptables), er will keinen Proxy (squid), er will keine Freigaben (samba), er will SEIN EINES PROGRAMM zum laufen kriegen.
Mit mandrake10 sitzt er in einem Jahr noch am Abspecken und anpassen.

Er sollte eine Linux nehmen, dass es zu der Zeit gab, als seine Hardware noch relativ aktuell war. Und der Kernel hat nicht sonderlich was mit Sicherheit zutun. Das neuste SSH und was auch immer lässt sich auch auf alten Distris insten.

Antwort 15 von Ollek3fufftsch

Ich nehme an das man sich die 7.1 kaufen muss?!

Wäre denn ne ältere vers. von mandrake für meinen rechner und meinen Vorhaben zu empfehlen? z.b. die 8.0?

MfG
Ollek3fufftsch


Antwort 16 von Soundi

SuSE ist komplett legal brennbar. Kaufen musst Du Dir von denen nichts. Du musst nur jemanden kennen, der sie hat (vielleicht mal an einer Uni in Deiner Nähe nachfragen).

Bei Mandrake hab ich keine Ahnung mit den älteren Versionen. Bin erst ab 8.0 eingestiegen.

Bei Deiner Hardware hast Du ja sicher keine Firewire-/USB(2)-/Anschlüsse und was es aktuell sonst noch gibt. Also kannst Du ruhig eine Version nehmen, die das noch nicht unterstützt.

Wichtig ist nur die Unterstützung für die CPU und ein vernünftiges Software-Paket mit allem was man für einen Server braucht. Das meiste bekommst Du aber ohnehin legal im Netz.

Aber mehr kann ich Dir dazu nicht sagen.

Antwort 17 von Ollek3fufftsch

Ist denn die Madrake 8.0 nichts für den PII?
und wenn ja wo bekomme ich die vers her?

MfG
Ollek3fufftsch


Antwort 18 von Samba

Warum werden hier Ratschläge nicht befolgt?
Nochmal: Besorg Dir eine aktuelle Distribution, weitere Infos Link in Antwort 7. Es macht keinen Sinn, hier weiter zu debattieren. Nimm den Ratschlag eines erfahrenen Anwenders an.

Antwort 19 von Ollek3fufftsch

Ja welchen Ratschlag soll ich denn annehmen?
Erfahren schein sie hier ja alle zu sein, aber eben nicht einer Meinung!
Von daher stehe ich genauso dumm da wie vorher!

MfG
Ollek3fufftsch

Antwort 20 von Samba

Vorschlag:
Installier Dir erstmal ganz in Ruhe Mandrake, dann geht's Schritt für Schritt weiter.

fli4l ist sicherlich auch eine gute Idee (habe Posting 11 erst jetzt gesehen). Mandrake bietet die gleiche Funktionalität, falls gewünscht. Ist dabei aber einsteigerfreundlicher.

Antwort 21 von Stefanowski

Dann bin ich jetzt mal der dritte oder vierte der dir FLI4L ans Herz legt: FLI4L. Schneller und ressourcenschonenender geht's nimmer.... Hier musst du dich nicht mit KDEs oder Soundunterstützung rumplagen, das bietet einfach alles was du für deine Zwecke brauchst und du sparst viel Zeit und Plattenplatz (und Downloadvolumen, aber wenn dann eh bald gigabyteweise Mallorcavideos über deinen Anschluss rauschen kommt es darauf nun auch nicht wirklich an...).

Also: Vergiss Mandrake und Suse etc. mit ihren Komplettpaketen inc. Office und Grafik etc, du willst keinen Arbeits-PC sondern einen Server!

Gruß Stefanowski

Antwort 22 von Samba

Gut, hier steht aber noch die Tatsache im Raume, dass er Null Ahnung von Linux hat. Ich habe beide Aspekte betrachtet.

Antwort 23 von Stefanowski

Zu Fli4l gibts Tutorials, FAQs, HOWTOs, Support, Forum, was will man denn mehr? Wieso soll ich mich mit Kompatibilität der Grafikkarte unter Suse 9.1 auseinandersetzen wenn ich nur die Konsole nutze? Ich denke man sollte nur so viel Zeugs installieren wie man braucht.

Antwort 24 von Samba

Mag sein, konzentriere Dich aber bitte auf die ursprüngliche Fragestelltung.
Er sucht eine Distribution. Für mich ist fli4l keine, im eigentlichen Sinne.
Zudem ist fli4l definitiv nur etwas für fortgeschrittene Anwender. Jede weitere Diskussion ist einfach albern.

Antwort 25 von Ollek3fufftsch

Mal ne farge aus interesse ist dieses fli4l ein komplettes Betriebssystem?

MfG
Ollek3fufftsch

Antwort 26 von Soundi

Jepp, ist ein komplettes Linux, es passt sogar auf eine Diskette. Ich schlage aber eine Festplatten-Installation vor für Deine Anwendungen.

Antwort 27 von linux

hier steht was FLI4L ist.

Ein Linux- Router der von einer Diskette gestartet wird.