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Gefragt in Textverarbeitung von
Hallo.

Wir haben im Geschäft ein zentrales Warenwirtschaftsprogramm über das alles läuft. Lieferscheine und Rechnungen werden beispielsweise über einen Befehl in diesem Warenwirtschaftsprogramm erstellt. Es wird dann ein Wordfile generiert, mit vorgefertigten Feldern, die dementsprechend ausgefüllt werden.

Die Rechnungsabteilung hat jetzt geschlossen Office 2007 drauf. Die neuen PCs von den Chefs Office 2019. Das hat den Effekt, dass jemand ein 2007 Dokument erstellt, das vom Chef mit 2019 kontrolliert wird. Der sieht dann, dass Formatierungen falsch sind, Zeilenumbrüche nicht stimmen etc. und korrigiert es, speichert es erneut ab und dann macht es wieder jemand mit 2007 auf, der wiederum feststellt, dass bei Ihm die Formatierung nicht stimmt .... ach das könnten wir den ganzen Tag so weiter machen ...

OK, wie bekommen wir das weg?

Office 2019 downgraden auf 2007?

Kompatibilitätsmodus Office 2019 (geht das, wenn ich etwas über ein Drittprogramm öffne)?

Aaaaalles auf 2019 upgraden (das würde teuer, es sind ne Menge PCs...)

Hätte jemand ne einfache Lösung für das Problem bereit?

Vielen Dank schon mal.

Grüße

TTooOOTT

mit Ma

3 Antworten

0 Punkte
Beantwortet von computerschrat Profi (24.2k Punkte)
Hallo,

ich fürchte, hier liegt nicht ein Problem der Inkompatibilität zwischen Word-Versionen vor. Offenbar kann doch jeder das vom anderen gespeicherte Dokument öffnen und bearbeiten, also sind die Dokumente mit den verschiedenen Word-Versionen kompatibel. Es scheinen eher die Vorstellungen von Mitarbeitern und Chefs nicht miteinander kompatibel zu sein.

Wenn aber die Formatierung an den verschiedenen PCs unterschiedlich aussieht, liegt es möglicherweise an unterschiedlichen Einstellungen der PCs. Hier würde sich lohnen, die Einstellungen der PCs aufeinander abzugleichen.

Alternativ kann man über eine Arbeitsanweisung klären, dass nur einer die Formatierung vorgeben darf. Da wird dann aber wahrscheinlich das größere Problem liegen, denn ich nehme an, die Rechnungsabteilung ist letztlich für die Ausgabe des Dokuments und damit auch für die Formatierung zuständig. Demnach müsste den Chefs verboten werden, die Dokumente zu verändern. Ob das klappt?

Gruß computerschrat
+1 Punkt
Beantwortet von steffen2 Experte (4.6k Punkte)
den Chefs nur eine PDF zur Ansicht geben.

Ändern dürfen die den Inhalt des Dokumentes sowieso nicht. Denn wenn Fehler drin sind, muss jemand im Warenwirtschaftssystem das Original ändern. Sonst stimmt die Datenbank nicht mehr.

Gruß Steffen2
0 Punkte
Beantwortet von flupo Profi (15.1k Punkte)

Word war früher berüchtigt dafür, dass schon ein anderer Drucker ausreicht, um ein Dokument anders aussehen zu lassen. Ich würde das Problem wahrscheinlich zweigleisig angehen: 

  • Gucken, ob sich am Warenwirtschaftssystem noch Optimierungen machen lassen, die die Unterschiede bei der Darstellung minimieren. Eventuell hilft es auch, eine gemeinsame Normal.dotx zu erstellen, die dann auf allen Rechnern verwendet wird.
  • Information der Chefs verbunden mit der Weisung, keine Korrekturen an Formatierungen mehr vorzunehmen. Die Umstellung auf PDF wäre wahrscheinlich besser, bedeutet aber auch einen höheren Arbeitsaufwand.

 Gruß Flupo

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