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in Windows98 von robquest Einsteiger_in (25 Punkte)

Hallo,
ich möchte meine USB-Festplatte unter Windows 98 SE gebrauchen und habe das Maximus Decim NUSB installiert. Nach der Installation kann ich alle USB-Sticks benutzen. Die Installation der Festplatte war auch erfolgreich, aber beim Öffnen des Disks bekomme ich die Mitteilung:   "Auf G:\ kann nicht zugegriffen werden. Ein an das System angeschlossenes Gerät funktioniert nicht."; dann auch "Auf H:\ kann nicht zugegriffen werden. Ein an das System angeschlossenes Gerät funktioniert nicht."
    "G:\" und "H:\" sind die Buchstaben der Partitionen. Die Festplatte hat eine große Kapazität: 2,72 TB (USB 3.0), und die Partitionen sind 1,50 TB und 1,21 TB groß. Das Dateisystem ist FAT32. Auch die Installation der >> Enable 48Bit LBA << hat das Problem nicht gelöst. Haben Sie einen Tipp für mich?

5 Antworten

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von computerschrat Profi (34.2k Punkte)
Hallo robquest,

Win98 hatte nach meiner Erinnerung die Grenze bei 2TB. Da könnte schon das Problem liegen. Das BIOS hat möglicherweise auch eine Grenze, die zu niedrig liegt.

Außerdem braucht das Laufwerk wahrscheinlich ein externes Netzteil  bzw. ein aktives USB Hub mit Netzteil.

Gruß computerschrat
0 Punkte
von win98professor Experte (1.4k Punkte)
Hallo robquest,

ohne Updates unterstützt Windows 98 maximal 128 GB. Bei größeren Partitionen werden vorhandene Daten nach dem Erreichen dieser Grenze einfach erneut überschrieben und gehen dadurch verloren. Ein lauffähiger 48-Bit LBA Zugriff für größere Laufwerke kann über das inoffizielle deutsche Service Pack (Creopard.de) nachgerüstet werden. Nach der Installation werden Laufwerke bis zu 2TB und FAT32 Partitionen bis maximal 999 GB unterstützt. Aber wie bereits computerschrat geschrieben hat, gibt es auf alten Mainboards auch noch eine BIOS - Beschränkung. Western Digital hatte damals (2010) bei einigen SATA Festplatten die Jumpereinstellung PHY hinzugefügt, mit der eine BIOS kompatible Größenbeschränkung von 1,5 TB, als auch eine sinnvolle Begrenzung der Geschwindigkeit erreicht werden konnte. Damit kamen dann die meisten Mainboards gut zurecht.

Gruß Micha
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von strauss Experte (4.0k Punkte)
Hi

Du kannst die Platte natürlich auch direkt an der FritzBox (oder auch Speedport) betreiben und so dann direkt übers Netzwerk darauf zugreifen.

Die entsprechenden Anleitungen findet man beim Hersteller vom Router.

Somit umgehst du die Dateigrößenbeschränkungen von Win98 und kannst von jeden Gerät im Lan (TV.Handy;Tablet etc) auf den Inhalt der Platte jederzeit zugreifen.

Mfg Micha
0 Punkte
von strauss Experte (4.0k Punkte)
Kleiner Nachtrag:

Mit der entsprechenden Formatierung der Festplatte lassen sich dann auch größere Dateien auf der Festplatte ablegen (bei Fat32 ist bei 2 GB pro Datei Schluß)

Die Fritzbox unterstützt auch NTFS und exFAT

Mit dem Programm "USB Fernanschluß" der FritzBox verhält sich dann die Festplatte so, als wäre sie direkt am PC angeschlossen.

Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob das Programm auch für Win98 geeignet ist

Mfg Micha
0 Punkte
von tacoomik Mitglied (401 Punkte)
Bearbeitet von tacoomik
Es liegt hier zwar schon etwas länger, doch weil ich in der letzten zeit einige erfahrungen mit USB-sticks an einer W98-maschine mache, die eigentlich auch das initiale problem hier betreffen würden, noch meine ketchup-mayonaise ;) dazu.

Ich kriege nach dem einstecken auch immer wieder die genannte fehlermeldung und beim blick in den explorer stelle ich fest, dass dort der stick gar nicht vorhanden ist. In meinem fall hilft folgendes: Da ich auch einen USB-scanner habe, schalte ich diesen nur zu diesem zweck ein, inkl. das entsprechende programm, wie wenn ich scannen wollte. Dann erscheint immer auch der stick im verzeichnis und alles läuft weiter ganz normal, den scanner kann ich wieder ausschalten (am rande: das systemprogramm Stimon muss dabei laufen, das habe ich immer aus - man braucht es nur zum scannen, sonst produziert es bloss eine immer grösser werdende .log-datei). Normalerweise braucht es dann für weitere sticks während der ganzen PC-session nicht mehr wiederholt werden.

Und zum - durch das inoffizielle Service Pack eigentlich gelösten - von win98professor erwähnten problem mit max. 128 GB: Ich verwende ggw. 2 sticks 256 GB, einen SanDiskUltra und einen Philips Snow. Bei beiden braucht der erste schreibversuch nach dem einstecken mehrere minuten, bis er anläuft, zt. ist während dieser zeit der ganze PC blockiert; erst danach läuft alles normal, lesen kann man freilich sofort. Bei kleineren sticks gibt es diese wartezeit nicht, ich gehe also davon aus, dass es irgendein überbleibsel des 128-problems ist. (Übrigens, SanDisk haben sich bei mir als ziemlich schrott erwiesen: Als erstes fällt auf, sie blinken nicht, man hat keine klar sichtbare anzeige, ob sie überhaupt was machen. Zweitens haben sie ein thermisches problem - ich habe damals 2 gekauft, bei einem wurde der stecker immer ganz heiss und der ist auch relativ bald ganz "abgeraucht". Und der zweite wird ebenfalls deutlich wärmer, als alle übrigen sticks, die ich habe, der schneeweisse 256 inkl. Dann habe ich den abgerauchten unter  recht grosser kraftanwendung im schraubstock geöffnet und festgestellt, dass die gesamte elektronik nur in dem winzigen blauen plastikstück im stecker untergebracht ist - also kein wunder, dass das so schlecht gekühlt wird, vom evtl. möglichen herstellungsprozesbedingten oder gar design-problem mal abzusehen. Mit den Schneewichteln aus dem hause "Karl Marx" - er war ein onkel 2. grades der gebrüder Gerard und Anton Philips, der begründer der marke :D)) - in verschiedenen grössen mache ich nur gute erfahrungen.)

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