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Headcrash: Datenrettung einer TrueCrypt Partition





Frage

Servus, ich brauch mal wieder Euren Rat. Gestern ist mir meine Festplatte (IBM ICL, ja ich weiß...) abgeschmiert. Sie wird zwar noch vom Bios erkannt, doch wenn ich unter Windows auf die Daten zugreifen will geschieht nix mehr und man hört nur noch unschöne Geräusche. Hört sich wie ein Kratzen an. Jedenfalls spekuliere ich mit dem Gedanken, Profis da ran zu lassen, in der Hoffnung die Daten noch retten zu können. Doch je nach Schwere der Datenrettung, wirds auch ganz schnell, ganz teuer... Hinzu kommt, dass sich auf der Platte eine ca. 60GB große Partition befindet, die ich mich TrueCrypt verschlüsselt habe. Hat von Euch vielleicht Jemand Erfahrung mit Datenrettung? Mich würd interessieren, ob in meinem Fall eine solche Aktion überhaupt Sinn macht. Ok, letztendlich muss ich wissen wieviel mir diese Daten wert sind, aber ist es technisch gesehen überhaupt möglich eine ganze verschlüsselte Partition zu recovern? So, erstmal vielen Dank /sam p.s. ach ja, und wenn jemand ne günstige Datenrettungsfirma kennt, wäre ich auch sehr dankbar.

Antwort 1 von Dachdecker

Also wenn Du deine daten retten willst und kein kleines vermögen los werden willst, dann musst Du mal

HIER
schauen.

MfG
Günter

Antwort 2 von Rodi

Hi.
Ob es Sinn mach musst Du so Leid es mir tut schon selbst entscheiden. Wir wissen ja nicht wie wichtig Deine Daten sind. ;)
Was die Verschlüsselung anbelangt kann ich nur sagen "kommt darauf an". Wir setzen so etwas auch ein, jedoch wenn die Platte so wie bei Dir Hardware Seitig defekt ist, kommen wir auch an keine Daten mehr ran. Das ist ja letztlich der der Sinn der Verschlüsselung. Unbefugten Zugriff ohne die Software mit Passwort zu unterbinden.
Ist nur das BS beschädigt und kommt nicht mehr hoch können wir mit einem speziellen Verfahren bei der von uns verwendeten Lösung die Platte wieder entschlüsseln. Getestet habe ich das aber noch nicht persönlich. Das haben mir die zuständigen Kollegen so geschildert. :))
Darum sind wir auch ganz besonders aufgefordert regelmässige Backups anzulegen.
Gruss @all,
Dirk

Antwort 3 von S4M

Hallo,

erstmal vielen Dank für eure Antworten.

Auf der Webseite von datenphoenix.de gibts es die
Software Data Recovery Angel V2.1:

Die Erste-Hilfe-Lösung der Wahl für defekte Datenspeichermedien aller Art. Data Recovery Angel v.2.1 zieht die Daten im Lowlevel-Verfahren von Ihrer beschädigten Festplatte und überprüft diese auf beschädigte Sektoren. Diese Anwendung erkennt alle Fehler und repariert diese wo möglich automatisch.

Stimmt das so überhaupt? Soll man auch bei mechanischen
Schäden einer Festplatte ein Rettungsversuch mittels Software
unternehmen?!?!?

/sam

Antwort 4 von Das_Urmel

Zitat:
Diese Anwendung erkennt alle Fehler


Das klingt schonmal sehr toll.
Ist aber trivial, da ein fehlerhafter Sektor eben nur nach xmaligem Lesen nochwas hergibt, oder auch nicht mehr.
Aussagegehalt:= Null

Es läuft so ab:
Eine HD wird dupliziert, gecloned - mit den defekten Sektoren - die allerdings nur Bruchstücke an Daten beinhalten können. Auf dem Clone werden dann analytische Funktionen zur Wiederherstellung unternommen. Sektorreste bisher manuell auf Muster - evtl.
per SW-Unterstützung untersucht - nur Fragmente mitten in einer beliebigen Datei ist genauso wie aus einem zerrissenem Blatt einen Fleck von 2x2cm zu reparieren - also im Bereich der Spekulation was da wohl gestanden haben könnte.
Zitat:
und repariert diese wo möglich automatisch.

Das wäre sozusagen die Killerapllikation, die es nicht gibt.

man beachte die Einschränkung
Zitat:
wo möglich


Da Sektoren nicht per CRC gegen Lesefehler geschützt sind, gibt es keine Möglichkeit, diese Daten mittels eines Schemas zu verifizieren. Anders bei Dateiformaten, die bestimmten Regeln folgen - nur fehlt mitten drin was, ist das auch futsch - nur Fragmente und die lassen sich nur mit enormen Aufwand wenn überhaupt "recovern".

Dann gibt es den Bereich von TrueCrypt, den Container.
Ist dieser möglichst vollständig zu lesen, dann kann auf einer guten HD dieser Bereich mit deinem Schlüssel möglicherweise gelesen werden - kommt auf den Schaden an.
Ich würde die von dir zitierte Aussage in den Bereich
vollmundiger Marketing-Aussagen einordnen.
Nehme davon Abstand und halte dich wenn - an ein Unternehmen wie Kroll Ontrack.
Just my 2 cents.
mfg
Michael

Antwort 5 von Das_Urmel

Ergänzung:
die MFT beinhaltet CRC-Daten - die kann zum recovern herangezogen werden - wie chkdsk das ja auch macht ;)
Ansonsten - trübe.
bb
Michael

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