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Durchsuchen, wenn Pfad einer Verküpfung fehlerhaft ist verhindern.
Frage
Ich habe eine Programm das ich über ein Netzlaufwerk starte. Wenn diese Netzlaufwerk nicht da ist, z.B. wegen Netzwerkproblemen durchsucht Windows automatisch meine Rechner nach dieser Prpgramm/Startdatei(lokal ist es auch installiert).
Das lokale Programm darf nicht gestartet werden, da dies über eine andere konfiguration verfüght als das vom Netzlaufwerk.
Ich das dies nicht abstellen das Windows meinen PC immer durchsucht.hat einer von euch eine Idee wie man das abschalten kann?
Antwort 1 von Luke_Filewalker
Das automatische durchsuchen hat mich bisher noch nie wirklich beschäftigt, daher dafür auch keine Lösung parat. Jedoch kannst Du das Problem recht simpel lösen.Mir sind da aber noch Dinge unklar, wieso startest Du das Programm überhaupt wenn das Netzlaufwerk grad nicht verfügbar ist? Oder wird das über die Autostartgruppe automatisch gestartet?
Antwort 2 von Klauspeter
Weil nicht immer das Netzlaufwerk getrennt ist nur manchmal.Ich schau nicht erst nach ob das Laufwerk verbunden ist.Ich klicke auf das Icon und dann kommt das Fenster "Fehlende Verknüpfung..."
Es wird nicht über Autostart gestartet.
Welche Lösung schwebt dire denn vor.
Es wird nicht über Autostart gestartet.
Welche Lösung schwebt dire denn vor.
Antwort 3 von Luke_Filewalker
Der simpelste Weg lässt sich mit Bordmitteln lösen. Statt dem Tool startest Du stattdessen einen Batch der überprüft ob die Datei verfügbar ist. Da ich nicht weiss wie Dein Programm heisst und in welchem Pfad es liegt, nehme ich Beispiele. Programm soll heissen totalcmd.exe, Netzlaufwerk ist X: und Pfad ist Programme.
1. Du legst eine Datei an Namens test.bat z.B.
2. Inhalt des Batches wäre dann:
3. Dann legst Du Dir eine Verknüpung auf diese Datei an und stellst dort in den Eigenschaften unter Verknüpfung/Ausführen den Wert auf Minimiert.
Wenn Du jetzt diese aufrufst, wird geprüft ob das eigentliche Programm überhaupt verfügbar ist. Wenn ja wird es gestartet, wenn nein passiert gar nichts.
1. Du legst eine Datei an Namens test.bat z.B.
2. Inhalt des Batches wäre dann:
@if exist "x:\programme\totalcmd.exe" "x:\programme\totalcmd.exe"3. Dann legst Du Dir eine Verknüpung auf diese Datei an und stellst dort in den Eigenschaften unter Verknüpfung/Ausführen den Wert auf Minimiert.
Wenn Du jetzt diese aufrufst, wird geprüft ob das eigentliche Programm überhaupt verfügbar ist. Wenn ja wird es gestartet, wenn nein passiert gar nichts.
Antwort 4 von Klauspeter
Danke, das ist schonmal ne gute Idee.
Gibt es denn noch eine Möglichkeit diese automatische Suche via Registry oder einer Einstellung zu verhindern?
Wir haben das Problem nicht nur an meinem Rechnern sonder an ca. 60 Stück.
Gibt es denn noch eine Möglichkeit diese automatische Suche via Registry oder einer Einstellung zu verhindern?
Wir haben das Problem nicht nur an meinem Rechnern sonder an ca. 60 Stück.
Antwort 5 von Luke_Filewalker
Ist wirklich eine gute Frage, ich entwickle selbst Windows Software und kenne interne Windowsabläufe recht gut, aber zu diesem Punkt fällt mir wirklich nichts ein, wo man das abfangen/abstellen könnte.
Zum einen wäre das auch nicht wirklich sinnvoll, denn in diesem Fall kommt die automatische Suche einer Fehlermeldung gleich und eig. möchte man über Fehler ja informiert werden. Na gut, nicht gerade über alle, sonst würden wir den ganzen Tag nichts anderes tun als Fehlermeldungen weg zu klicken. ;)
Zum anderen würde ich mir als Admin eines solchen Netzwerkes Gedanken machen, wenn so etwas öfter vorkommt und mir überlegen wie ich das verhindere. Denn eig. sollte man die Ursache beheben und nicht das Symptom unterdrücken.
Aber so bleibt wohl im Moment nur die lokale Überprüfung via batch ob Laufwerk vorhanden oder nicht. Alternativ zum Batch könnte man auch ein Minitool schreiben, dass als Kommandozeilenparameter den Pfad des Programmes bekommt und im Prinzip das gleiche wie der Batch macht.
Zum einen wäre das auch nicht wirklich sinnvoll, denn in diesem Fall kommt die automatische Suche einer Fehlermeldung gleich und eig. möchte man über Fehler ja informiert werden. Na gut, nicht gerade über alle, sonst würden wir den ganzen Tag nichts anderes tun als Fehlermeldungen weg zu klicken. ;)
Zum anderen würde ich mir als Admin eines solchen Netzwerkes Gedanken machen, wenn so etwas öfter vorkommt und mir überlegen wie ich das verhindere. Denn eig. sollte man die Ursache beheben und nicht das Symptom unterdrücken.
Aber so bleibt wohl im Moment nur die lokale Überprüfung via batch ob Laufwerk vorhanden oder nicht. Alternativ zum Batch könnte man auch ein Minitool schreiben, dass als Kommandozeilenparameter den Pfad des Programmes bekommt und im Prinzip das gleiche wie der Batch macht.
Antwort 6 von Das_Urmel
Zitat:
aber zu diesem Punkt fällt mir wirklich nichts ein, wo man das abfangen/abstellen könnte.
aber zu diesem Punkt fällt mir wirklich nichts ein, wo man das abfangen/abstellen könnte.
Nun, kennst Windows eben nicht gut genug, oder entwickelst du Dienste mit elevated privileges?
Zitat:
Alternativ zum Batch könnte man auch ein Minitool schreiben,
Alternativ zum Batch könnte man auch ein Minitool schreiben,
Ochnö, bitte nicht Basteln und Pflaster drauf ;)
Warum nicht so - Recommended Way of Proofed Concept:
Findest du in den Gruppenrichtlinien
{da sollte man das in einer Dom ja auch machen ;) }
Benutzerkonfiguration
-Administrative Vorlagen
--Startmenü und Taskleiste
" Beim Auflösen von Shell-Verknüpfungen nicht die Methode auf Suchbasis verwenden."
{lokales suchen}
Reg->NoResolveSearch
"Beim Auflösen von Shell-Verknüpfungen nicht die Methode auf Tracking-Basis verwenden"
{globales suchen auf NTFS-Laufwerken}
Reg->NoResolveTrack
Das wars dann, bitte schön x-)
*smile*
Michael
Antwort 7 von Pausenfueller
Antwort 8 von Das_Urmel
@Pausenfüller, sowas macht man mittels Richtlinien, nicht per Turnschuh und Reg - wegen konsistenz.
^^
Michael
^^
Michael
Antwort 9 von Klauspeter
Vielen Dank!
Bin der Admin der erst die Ursache beheben sollte.
Nur so kann ich jetzt den Usern die registry änderungen unterschieben(AD) und mich dann dem eigentlichen Problem/Ursache an sich widmen.
Mach das schon mit system ;)
Bin der Admin der erst die Ursache beheben sollte.
Nur so kann ich jetzt den Usern die registry änderungen unterschieben(AD) und mich dann dem eigentlichen Problem/Ursache an sich widmen.
Mach das schon mit system ;)
Antwort 10 von Pausenfueller
@Urmel,
es ist danach gefragt worden und ich habe einfach darauf geantwortet.
Gruß
Pausenfüller
es ist danach gefragt worden und ich habe einfach darauf geantwortet.
Gruß
Pausenfüller
Antwort 11 von Das_Urmel
Zitat:
Bin der Admin der erst die Ursache beheben sollte.
Bin der Admin der erst die Ursache beheben sollte.
Dann mache es doch via GPO, wie in der Antwort gezeigt.
Dann notierst du das in der Doku und schon ist die IT ein Stück weiter in Richtung Revisionssicherheit gelangt,
weil die GPO ist nachvollziehbar.
Dein Chef wirds dir evtl. danken, kommt es aus irgendwelchen Gründen mal dazu.
Anhang
Da du offensichtlich die Reg->xxx nicht zuordnen konntest
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer
DWord - 0 deaktiviert, 1- aktiviert
Kannst natürlich ein eigenes ADM basteln, oder wie auch immer - direkt in der DefDom würd ichs auch nicht machen - siehe Revisionssicherheit und ist tatooed.
@Pausenfüller
sorry - sicher hat er gefragt, nur bei 60 Rechnern ist eine Domain dahinter, ganz sicher.
Dann macht man das eben nicht via Reg, das ist für winzige Workgroups und Standalone PCs gedacht, nicht aber zur Verwaltung einer Domain - das ist hoffentlich so angekommen?
Bei einigen Hundert Gruppenrichtlinien kann man schonmal suchen, klar - nur man muss auch wissen wo was gemacht wird, dann findet man es wesentlich schneller.
mfg
Michael

