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Datenträger: Dynamisch vs. Basis





Frage

Hallo, ich habe eine Festplatte, die als Basisdatenträger mit drei Partitionen (1 primär, 1 erweiterte mit zwei logischen Laufwerken) eingerichtet ist. Jetzt habe ich eine zweite Festplatte dazugekauft und wüßte gerne, was der Unterschied (bzw. Vor- und Nachteile) zwischen einem dynamischen und einem Basis-Datenträger ist. Ich habe jetzt zwar einiges gelesen, aber schlauer bin ich noch nicht. Hat das für einen durchschnittlichen Benutzer überhaupt eine Bedeutung oder gibt es da auch praktische Unterschiede? Danke im voraus, Angela

Antwort 1 von vadder

hast du nen schluckauf ???
oder warum postest du 2x ?

vadder

Antwort 2 von angela79at

Sorry, ich hab´s nach dem Abschicken nicht gesehen, daß es gepostet ist und gedacht, daß die Seite irgendwie falsch geladen war und ich deshalb nicht schicken konnte.

Angela

Antwort 3 von halfstone

Hi angela,

der Unterschied ist erst mal dass dynamische Datenträger neuer sind und daher von aktuellen Festplattentools (Image-, Datenrettungs- oder PartitionsProgrammen) noch nicht richtig behandelt werden können.

Dynamische Datenträger können unter WindowsXP Pro z.B. als SoftwareRAID benutzt werden oder mehrere Platten können als eine einzige zusammengefasst werden oder man kann wie bei Linux schon lange möglich, ähnlich dem mount Befehl, als Ordner "eingeklinkt" werden.

Da man sich aber mit den dynamischen Datenträgern den enormen Nachteil der fehlenden Unterstützung von Festplattentools einhandelt und man die neuen Features eigentlich nicht wirklich braucht würde ich die zweite Platte einfach als Basisdatenträger einrichten.

Ach ja, andere Betriebssysteme können mit dynamischen Datenträgern auch nicht umgehen.

Gruß Fabian

Antwort 4 von Friedel

Ganz so neu, wie Fabia schreibt, sind die dynamischen Datenträger nicht. Ich habe sie seit April 2000 unter Windows 2000 benutzt und benutze sie seit einiger Zeit nicht mehr (Einer meiner PCs hat sie noch, weil man nicht ohne Probleme von dynamischen zu "normalen" Datenträgern wechseln kann. Es gibt einige Festplattentools, die damit umgehen können, ich weiß aber nicht wie gut sie sind. Jedenfalls sind sie teuer. Die kostenlosen Tools können es alle nicht (soweit ich weiß). Dynamische Datenträger "braucht" man als Normaluser sicher nicht. Siebieten ein paar Vorteile, die aber die meisten User gar nicht brauchen. Die Nachteile machen sich jedenfalls für alle User bemerkbar. Natürlich ist die Festlegung der Priorität dabei subjektiv. Imho ist der ganz größe Nachteil die bedeutend schlechtere Sicherheit. Wenn so ein Datenträger defekt ist, ist der Datenverlust meist 100%-ig iund die Daten nur schwer (und damit teuer) zu retten. Auch die Wartung ist bei solchen Syszemen u.U. schwieriger. Wer mit sehr großen Dateien, die nicht sehr wichtig sind, arbeitet (Kopien von DVDs u.ä.), hat sowas früher gebraucht. Man konnte ein logisches Laufwerk mit z.B. 25 GB anlegen, das auf 3 Festplatten mit je 10 GB liegt. Damals war eine Festplatte mit 10 GB eine große Festplatte. Heute gelten 60 Gb als kleine Platte. Und ich kann mir nicht vorstellen wozu man (als normaler User) Partitionen braucht, die größer als 60 Gb sind. Ich würde dir raten dieses Feature von Win2000 und WinXP nicht zu benutzen, wenn du es nicht aus irgendwelchen Gründen unbedingt brauchst. Die Vorteile der dynamischen Festplatten kann man durch die neuen großen, billigen und schnellen Festplatten vernachlässigen. Dass dynamische Festplatten nur mit NTFS5 machbar sind, sei hier nur nebenbei erwähnt, denn das ist nur dann ein nachteil, wenn man sonst nicht NTFS5 verwenden würde.

Antwort 5 von angela79at

Danke für die Antworten. Ich habe die Festplatte jetzt als Basisdatenträger eingerichtet und es funktioniert wunderbar.

Liebe Grüße,
Angela