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rechte spam-mails -> offiziell anzeigen?





Frage

hi, ich bekomme seit einigen tagen regelmäßig spam-mails mit rechten schlagwörtern als betreff. meist steht nicht viel drin, nur ein link zu irgendeiner seite... genauer angeguckt habe ich mir das bisher nicht. ich ärgere mich total über diese e-mails und möchte sie am liebsten irgendwo anzeigen. weiß jemand, an wen ich mich da wenden kann? gruß, elena

Antwort 1 von Das_Urmel

wenn du weißt woher die kommen, sicher doch.

Antwort 2 von Claas

Wenn der, der den Wurm geschrieben hat, der diese Mails verbreitet, dann wird der sicher von der Staatsanwaltschaft angeklagt.
Am besten kann man selbst erstmal seinen Virenscanner akutalisieren. Dann kann der Virus sich wenigstens nicht auf dem eigenen Rechner installieren und sowas verschicken...

Antwort 3 von frindly

hallo!
diese mails wurden von einem trojaner verfasst. das bedeutet, die mails sind mit einem gefälschten absender versehen und werden unwissend verschickt. wenn dein pc den trojaner hat, würde er unter deinem namen diese mails massenhaft verschicken.
die anzeige würde also den falschen treffen.
dieser trojaner infiziert den pc ohne wissen des besitzers und verschickt diese spam mails an alle, von denen er adressen auf dem pc findet.
vergleiche auch:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/59562

Antwort 4 von Das_Urmel

Falsch
der Trojaner muss angeklickt werden, damit er sich ausbreitet.
Somit hat der benutzer seine sorgfaltspflicht verletzt.
Da er damit auch noch Systeme kompromitiert und Traffic/Kosten verursacht, kann er belangt werden.
Mache die sendende IP dingfest, dann gehts weiter. :)

Antwort 5 von e-lena

ach so... mein pc kann sich eigentlich noch nicht infiziert haben, die mails werden von meinem provider direkt abgefangen. ich kann also erstmal gar nicht tun? erledigt sich das bald von alleine?

Antwort 6 von frindly

hi urmel,
also was du schreibst ist nicht ganz korrekt. es gibt beim bsi einen leitfaden zum thema spam. und auch die rechtliche lage wird beleuchtet. ich glaube nicht, das man einem "normalen" nutzer auferlegen kann viele technische vorkehrungen gegen vieren und trojaner zu treffen. eine firma ist dazu verpflichtet. aber privatanwender haften nur, wenn sie grob-fahrlässig handeln. und ich glaube das anklicken oder das automatische ausführen gehört nicht dazu. auch kann man es nicht zur pflicht machen alle updates einzuspielen. die aussage "der nutzer hatte die updates nicht eingespielt, er ist schuld" wird kein gericht akzeptieren. wie soll auch ein modem-nutzer die ganzen mb´s an updates die von microsoft auf uns herunterprasseln immer installieren können?

Antwort 7 von Das_Urmel

Grob fahrläßig ist in den heutigen zeiten, keinen aktuellen Virenscanner zu haben.
Schädigts du damit andere (OK der Nachweiß ist etwas haarig) must du dafür einstehen.

HUK hat in der Privathaftpflicht sogar Haftung für Schäden durch Virenversand und ähnliches eingebaut und bietet das an.

Du siehst, das allwissende BSI ist nicht so ganz auf dem laufenden.

Als Autofahrer wirst du auch gewürdigt, wußte ich nicht - hilft da auch nicht.

Antwort 8 von frindly

hi urmel,
nun. ich habe keinen virenscanner. es ist auch grob-fahrlässig mit administratorrechten zu arbeiten. und doch machen es fast alle. mit dem auto der vergleich hinkt. ein "normaler" autofahrer kümmert sich auch nciht um die technik. er hält die gesetzlichen vorgaben wie tüv ein und das reicht. wenn eine lampe am auto angeht fährt er in die werkstatt.
kann man einem modem nutzer zumuten, immer die aktuellsten antivirus dateien zu haben? oder dem aldi käufer um die ecke, das er sein outlook so einstellt, das es sicher ist? er ist froh, wenn er mails verschicken und empfangen kann.
microsoft müsste dann als erster verklagt werden (stickwort: produkthaftung) weil massive lücken in der sicherheit offen stehen bleiben.
beispiel: jeder anwender arbeitet als administrator. windows richtet standartnutzer als admin ein, weil sonst einige programme fehler verursachen. das ist grob fahrlässig in meinen augen. die autoindustrie kann auch nicht die schlösser weglassen, weil es umständlich mit dem aufschliessen und anlassen ist. es dürfte doch kein problem sein, die programme seit verfügbarkeit der multi-user systeme (winnt4 1996) an ein mehrbenutzersystem anzupassen, so das man nicht als admin arbeiten muss.

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