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Systemkopie auf zweiter Festplatte funktioniert nicht einwandfrei





Frage

Hallo, ich habe eine Kopie von C: auf Laufwerk G: auf einer zweiten Festplatte gemacht: Auf G: befinden sich alle Dateien von C: – von hiberfil.sys und pagefile.sys einmal abgesehen. Jetzt habe ich die erste Platte C: (auf der auch noch Partition D: ist) aus dem System entfernt und dann gebootet. Das kopierte Windows startet zwar, was mich schon an einen Erfolg glauben ließ, hängt dann aber leider doch recht bald: Und zwar bei der Benutzeranmeldung; anstatt dieser erscheint nur der Windows-Schriftzug und auch nach langem Warten von einigen Minuten tat sich nichts weiter. Ich wollte nun fragen, ob dieser Plan (also für den Fall des Versagens der ersten Festplatte immer diese zweite – welche übrigens nicht dasselbe Modell ist – als 1:1-Ersatz parat zu haben) überhaupt durchführbar ist und woran es ggf. liegen könnte, daß es bis jetzt noch nicht zum wirklichen Windows-Start kommt. Würde mich sehr über Hinweise dazu freuen! Gruß, ültje ----------------------------------------------- Kaum steh´ ich hier und singe kommen sie von nah und fern, sie fangen an zu helfen, die Supportnetler ham´ dich gern! ...

Antwort 1 von Juergen54

Hallo,

Hast du das Image mit einem Programm erstellt ( Welches?)

Antwort 2 von Juergen54

Antwort 3 von ueltje

Hallo Jürgen,

ich habe AllSync verwendet.

Allerdings weiß ich nicht, ob man das auch als Image bezeichnen kann, weil keine Abbild- oder eben Imagedatei erstellt wurde. Auf der zweiten Festplatte besteht (bloß) eine Verzeichnisstruktur, die mit der auf der ersten Platte vollkommen identisch ist.

Ich wollte das in dieser Weise haben, damit, falls Platte 1 kaputt gehen sollte, ich einfach Platte 2 mit der Kopie ins System einbauen kann, dasselbe boote und dann nahtlos weiterarbeiten kann.

Das würde in dieser Weise ja – so denke ich zumindest – mit einem Image nicht funktionieren.

Jetzt bin ich vom eigentlchen Problem etwas abgeschweift. Dieses ist also wie gesagt, daß wenn ich testweise Platte 1 aus dem System entferne und Platte 2 mit der Kopie einbaue, die dann ja C: automatisch zugewiesen bekommen sollte, Windows nicht starten kann. Es kommt das zwar das WIndows Logo und der hin- und hergehende blaue Balken, aber die Benutzerauswahl bzw. das Desktop lädt er nicht mehr.

Antwort 4 von Seymour

Hallo,

Ich denke deine "neue" Startpartition ist noch als Laufwerk G: registriert, und wird auch beim Aufstarten auch so gemountet.
Ich hatte vor einiger Zeit das gleiche versucht, und hatte auch den gleichen Fehler beim Starten.
Du könntest versuchen, mit Bart PE und dem Registrierungseditor die System Strukturdatei zu laden, und im Schlüssel ´MountedDevices´ die Wertnamen für die C: und G: Partition zu tauschen b.z.w. G: in C: umzubenennen. Allerdings muss dabei die neue Startpartion von Bart PE als C: erkannt werden.
Wenn du noch Fragen dazu hast, frag zurück!

Grüße Seymour

Antwort 5 von ueltje

Hallo Seymour,

Ich habe einen Test gemacht, indem ich die Windows CD eingelegt habe, von ihr bootete und mir dann die möglichen Installationspartitionen anzeigen lassen. Bei dieser zweiten Festplatte, die zuvor G: (und auch noch die Partition H:) beherbergte, werden beim Auswahlmenu diese Partitionen als C: und D: angezeigt. Allerdings weiß ich nicht wieviel das aussagt, denn mein "Plattenwindows" hat ja damit wirklich recht wenig zu tun. Und so ist das vielleicht nicht die geeignete Methode herauszufinden, ob die Partitionen der Platte 2 auch bzw. trotz Wegfall der ersten Platte als G: und H: eingebunden werden...

Daher werde ich jetzt mal nach Bart PE Ausschau halten...allerdings habe ich davon heute zum ersten Mal gehört, könnte daher in der Tat weitere Hilfe diesbezüglich gebrauchen...

P.S. Hat es bei dir dann eigentlich geklappt? Könntest du also deine Platte 1 entfernen (ich ziehe zum Test immer das Stromkabel ab, das IDE Kabel lasse ich dran) und dann dank identischer Platte 2 nach (deren EInbau und) kurzem Reboot einfach mit dieser weitermachen?

Danke erneut, ültje

Antwort 6 von Seymour

Ja, es hat geklappt. Allerdings kenne ich die Software AllSync nicht. Ich habe für die Kopie NTBackup verwendet, also auch kein Imaging Programm. Aber deine Partition bootet ja bis zur Anmeldung, ein gutes Zeichen wie ich finde.
War eigentlich nur ein Test. Ich wollte ausprobieren ob man nur mit Bordmitteln auf eine neue Platte umziehen kann. Am Ende habe ich dann doch die Bart PE CD gebraucht :-)
Du könntest übrigens auch diese hellblaue Microsoft Sicherheits-Check-CD benutzen, die letztes Jahr machen PC-Zeitschriften beilag.

Bart PE Builder

Es gibt auch eine "deutsche Version" ich glaube von der PC-Welt, allerdings habe ich den Link im Augenblick nicht zur Hand. Das Problem beim PE Builder ist, das er mit manchen XP-OEM Versionen nicht funktioniert.

Zitat:
das IDE Kabel lasse ich dran

Beschreibe bitte mal genau wie du die beiden Platten angeschlossen hast. Also welcher IDE Kanal, Master, Slave usw.


Gruß Seymour

Antwort 7 von ueltje

Was mich verwundert ist, wie es dir gelungen ist, mit NTbackup eine Kopie der Festplatte zu erzeugen, auf die direkt zugegriffen werden kann.
NTbackup sichert bei mir alles in eine .bkf Datei. (zumindest habe ich es nicht dazu gebracht, die Ordnerstruktur von C: auf G: direkt wiederzugeben.)

Deshalb habe ich AllSync verwendet. Der zweite Grund ist, daß ich damit auch die inkrementellen Veränderungen, die sich im Laufe der Zeit an C: ergeben werden, auch in G: wiedergeben kann ohne jedesmal C: vollständig zu kopieren. Allsync ersetzt dann in G: die ggf. überholten Dateien und löscht dort auch solche, die ggf. in C: mittlerweile nicht mehr vorhanden sind.

Ich habe eine Bart PE CD erstellt und gestartet. Dann den Befehl "Ausführen" gewählt. Dort wird Platte 2 als C: und D: gemountet (wie schon bei dem Test mit der Win-Setup-CD) Also sollte das doch eigentlich in Ordnung sein.
Normalerweise sieht mein System so aus: Platte 1 als Master am prim.IDE und das CD und DVD Laufwerk am sec.ICE.
Für die Kopie habe ich dann Platte 2 dazugenommen und zwar an dem RAID-IDE, der noch auf dem Mainboard ist.
Um es danach zu testen, habe ich wie gesagt immer einfach den Stromstecker von Platte 1 abgezogen, so daß also am prim.IDE kein Laufwerk mehr war.

Würdest Du beschreiben, wie Du bei deinem Versuch genau vorgegangen bist?

Gruß, ültje

Antwort 8 von Seymour

Hallo ültje,

Zitat:
Dort wird Platte 2 als C: und D: gemountet

Das hört sich schon mal sehr gut an.
Zitat:
inkrementellen Veränderungen, die sich im Laufe der Zeit an C: ergeben werden, auch in G: wiedergeben kann ohne jedes Mal C: vollständig zu kopieren.

Das scheint auch eine gute Lösung zu sein, die Aktualisierung des zweiten Systems wäre sonst nur sehr umständlich zu handhaben. Die Sache hat jedoch einen Haken, der von mir erwähnte Reg-Schlüssel darf nicht verändert werden, sonst bootet das System wahrscheinlich nicht mehr!

Ich habe mit NtBackup nicht die ganze Festplatte kopiert, sondern nur die drei Installationsverzeichnisse :-)
Der ganze Vorgang ist etwas zu kompliziert, um ihn hier im Detail zu beschreiben. Und wird in deinem Fall auch nicht benötigt.

Deshalb hier die Vorgehensweise mit Bart PE.

Zunächst würde ich die Datei SYSTEM im Verzeichis G:\Windows\System32\Config deiner neuen Startpartition sichern.

Trenne die erste Platte von der Spannungsversorgung, und boote dann mit Bart PE
Starte über Ausführen den Registry-Editor (Regedit.exe)
Klicke den Hauptschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE an.
Wähle im Menü Datei - Struktur laden.
Surfe in das oben beschriebene Verzeichnis. Das müsste jetzt ´C:\Windows\System32\Config´ sein.
Lade die Datei SYSTEM
Du musst jetzt einen Namen für die Struktur eingeben.
z.B. ´System2´
Öffne jetzt diesen neuen Unterschüssel im Hauptschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE.
Wähle den Unterschlüssel ´MountedDevices´
Auf der rechten Seite tauchen nun unten die die Laufwerksbezeichnungen auf.
Du musst nun die Namen \DosDevices\G: u. \DosDevices\C: durch umbenennen der Namen tauschen, es dürfen dabei keine doppelten Namen entstehen. Also \DosDevices\G: erst in \DosDevices\CG: umbenennen.
Klicke nun auf den Schlüssel ´System2´ und wähle im Menü Datei - Struktur entfernen.
Das war´s . Deine Partition sollte jetzt (hoffentlich) booten, wenn die andere Platte entfernt ist.

Ich würde vorschlagen, das du dir das ganze zunächst auf deiner aktiven Installation ansiehst, bevor du es mit Bart PE versuchst.

Wie ist das eigentlich mit den Zugriffsrechten, werden die mitkopiert?. Oder verwendest du etwa FAT32?

Grüße Seymour

Antwort 9 von ueltje

Zuerst nochmal vielen Dank für deine große Hilfe: Nach dem Umbenennen der Schlüssel bleibt das System auf Platte 2 nicht mehr vor der Anmeldung hängen, sondern funktioniert wirklich einwandfrei.

Kurios, das muß ich sagen, finde ich ja, daß man durch den Befehl "Struktur entfernen" diese eben nicht nur entfernt, sondern mitsamt der erfolgten Änderungen zugleich speichert. Aus diesem Grund habe ich mich beim reinen Durchlesen deiner Anleitung durchaus zuerst gewundert, welche bzw. ob ich damit wirklich eine Veränderung hervorrufen werde. Erst die Praxis hat´s dann ans Licht gebracht...

Zum Glück ist letztlich nur so eine kleine Änderung erforderlich, um die Kopie zum Laufen zu bringen. Ich könnte jetzt also meinen Plan umsetzen: von Zeit zu Zeit die Kopie auf Platte 2 ins System einzubauen und zu aktualisieren.

Ich hatte noch nach der PC-Welt Version von BART PE gesucht, und auch gefunden:http://www.pcwelt.de/know-how/software/111798/index.html

Allsync kann auch die Sicherheitseinstellungen der Dateien und Ordner mitübertragen, man kann das Häkchen aber natürlich auch weglassen.

Du hast mir zwar schon viel geholfen, aber ist es okay, wenn ich trotzdem noch Weiteres frage?

Und zwar schriebst du, daß du nur die drei Installationsverzeichnisse kopiert hast. Welche genau meinst du denn damit? Windows, Programme und Dokumente und Einstellungen oder die wichtigsten auf der Win-Setup CD, also I386, cmpnents und support?

Und, bitte entschuldige daß ich das nochmal frage, aber ist es wirklich möglich mit NT-Backup beispielsweise C:\WIndows\System32\config nach G:\WIndowsy\System32\config zu kopieren?
(Ich schaffe es immer nur, das in irgendein Name.bkf-File zu kopieren...)

Gruß, ültje

Antwort 10 von Seymour

Hallo ültje,

Zitat:
Windows, Programme und Dokumente und Einstellungen

Ja genau, diese Verzeichnisse hatte ich gemeint.
Zitat:
Ist es wirklich möglich mit NT-Backup beispielsweise C:\WIndows\System32\config nach G:\WIndowsy\System32\config zu kopieren?

Nicht direkt, und auch nur mit einem Trick.
Ich erzeuge natürlich auch die .bkf Dateien, aber ich erzeuge sie mit einer geklonten Installation, die sich neben meiner "Haupt"-Installation auf der gleichen Partition befindet. Ich kann, mit Hilfe der ebenfalls installierten Wiederherstellungskonsole, zwischen diesen beiden Installationen per Batch-Script hin und herschalten. ;-)

Theoretisch könnte man diese Kopien auch mit Bart PE durchführen, es gibt ein NTBackup Plugin. ich habe das jedoch noch nicht ausprobiert.

Wenn noch etwas unklar ist, dann frag noch mal zurück.

Grüße Seymour

Antwort 11 von ueltje

Hallo Seymour,

also mich würde noch interessieren, warum du dich für eine geklonte Installation auf derselben Partition entschieden hast? (Meine Kopie soll extra auf einer anderen Platte sein, damit ich im Falle eines Defekts der ersten auf die andere zurückgreifen kann...)
Da sich logische Laufwerke in einer primären Partition doch nicht erstellen lassen, müßtest du dann ja innerhalb der besagten Partition zweimal dieselbe Ordnerstruktur zu haben? Also alle Ordner- und Dateibezeichnungen würden doppelt vorkommen...das Windows das mitmacht !?
Wie bzw. womit funktioniert eigentlich das klonen? (Klonst du mit NTBackup oder verwendest du es erst, nachdem geklont wurde?)
Und mußt du bei deiner Vorgehensweise jedesmal eine vollständige Kopie machen, oder ist eine Beschränkung auf die Veränderungen möglich?

Es könnte ja sein, daß du dich schon mit den Werten, die zu den DosDevices gehören, beschäftigt hast. Wollte deshalb noch fragen, ob du mir diesbezüglich einen Tip geben kannst, oder eine Webseite nennen, wo deren Bedeutung erklärt wird.

MIr ist gerade noch etwas in den Sinn gekommen. Wenn man bspw. mit Acronis ein Image von Platte 1 auf Platte 2 erstellt hat und – weil Platte 1 kaputtging – nun auf Platte 2, die fortan Standardplatte sein wird, wieder herstellt, besteht ja genau dasselbe Problem der nicht stimmigen Werte bei den DosDevices. Muß man dann auch ein Hilfsmittel wie Bart PE benutzen, oder regelt True Image das irgendwie?
(Ich kann mich noch nicht dazu entschließen, auch das auszuprobieren. Habe in den letzten Tagen soviel verändert, daß ich langsam befürchte, den Überblick zu verlieren...)

Vielen, vielen Dank nochmal!

P.S.
Bitte nimm mir die zahlreichen Fragen nicht übel. Hoffentlich, nehme ich deine Zeit nicht allzuviel in Anspruch!

Antwort 12 von Seymour

Hallo ültje,

Zitat:
geklonte Installation auf derselben Partition

Ich verwende dieses Verfahren schon viele Jahre (seit WIN95). Für den Fall eines Festplattenversagens gibt es ja Imaging-Tools. :-)
Zitat:
das Windows das mitmacht
Schau dir das mal an -> http://forum.pcwelt.de/know-how/tipps_tricks/betriebssysteme/window...
Zitat:
Wie bzw. womit funktioniert eigentlich das klonen?
Obiger Link oder ->Windows klonen und lauffähig bekommen

Ich verwende NTBackup um eine Installation in Form von .bkf Dateien auf DVD oder Festplatte zu speichern bzw davon wiederherzustellen. Zur Aktualisierung muss jeweils eine neue Kopie angelegt werden.

Acronis rät in der Anleitung davon ab Laufwerksbuchstaben einer Systempartition zu ändern. In deinen besonderen Fall könnte es funktionieren, da hilft nur ausprobieren.


Gruß Seymour

Antwort 13 von ueltje

Danke und Gruß,

ültje

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