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Boot-CD für USB-Stick





Frage

Moin! Ich habe vor, mir demnächst auf einem USB-Stick Linux einzurichten, um es dann auf mehreren PCs zu verwenden. Darunter ist allerdings auch ein 10 Jahre alter PC, der normal natürlich nicht dazu in der Lage ist, über USB zu booten. Deshalb wüsste ich gerne, ob es irgendwie möglich ist, mit Hilfe einer Boot-CD vom USB-Stick zu booten. Also ein Bootmanager auf einer CD, von dem aus ich den USB-Stick zum Booten auswählen kann. Es sollte allerdings nicht zu schwierig zu verwenden sein - per Google habe ich bereits einen "Smart Boot Manager" gefunden, der ungefähr das sein könnte, was ich suche; allerdings konnte ich mit den Installationsanleitungen nichts anfangen... Danke im Vorraus!

Antwort 1 von --Samba63

Nimm die CD-Variante, alles andere ist dann Blödsinn.

Evtl. BIOS-Update.

Antwort 2 von Bregenz

Warum möchtest du über USB booten, eicht nicht der Zugriff auf den Stick über eine Live-CD - je nach Software über Linux- oder Windows-Live?

Antwort 3 von BigTC

Okay, hier mal ein paar Dinge, die gegen die Live-CD sprechen:
- Ich möchte, dass alle Änderungen in der Konfiguration, nachinstallierte Programme etc gespeichert werden, was bei einer Live-CD natürlich nicht funktioniert.
- Wenn ich eine Live-CD verwende, ist natürlich das CD-/DVD-Laufwerk belegt, ich kann also in Linux keine anderen CDs/DVDs verwenden...
- Mit Ubuntu habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass man bei der normalen Live-CD keinen Zugriff auf die Festplatten etc hat... Und ich habe vor, Ubuntu oder Xubuntu zu verwenden...

... usw, gibt ja eigentlich genug Gründe, die für ein installiertes Linux und gegen eine Live-CD sprechen... ^^

Antwort 4 von Samba63

Zitat:
was bei einer Live-CD natürlich nicht funktioniert.


Siehst Du, und das ist nämlich falsch! Natürlich geht das.

Zitat:
normalen Live-CD keinen Zugriff auf die Festplatten etc hat


Doch, hat man. Man muss nur den Schreibzugriff aktivieren.

Antwort 5 von BigTC

Zitat:
Zitat:
was bei einer Live-CD natürlich nicht funktioniert.

Siehst Du, und das ist nämlich falsch! Natürlich geht das.

Und wie? Und wo wird das gespeichert?

Außerdem bleibt dann ja immer noch dieses Problem:
Zitat:
Wenn ich eine Live-CD verwende, ist natürlich das CD-/DVD-Laufwerk belegt, ich kann also in Linux keine anderen CDs/DVDs verwenden...

Und einer der PCs - der 10 Jahre alte - hat inzwischen auch schon so seine Probleme mit CDs - und das Booten eines ganzen Betriebssystems bringt ihn nicht selten zum Absturz... Mit einer solchen Boot-CD, wie ich suche, müsste dieser PC nur kurz den Boot-Manager von der CD laden, und den Rest dann vom USB-Stick...

Antwort 6 von Jaja

es wäre möglich - und bei einem 10 jahre alten rechner evtl. angebracht - den bootloader grub oder syslinux auf diskette zu packen und von dort aus den kernel auf dem usb-stick zu laden.

es könnte aber recht wahrscheinlich dazu kommen, das der usb stick auch hier nicht ansprechbar ist - dann würde es nur helfen, auch den kernel mit den passenden treibern für den usb controller auf die diskette zu packen und dann den stick (anhand seiner UUID) als / einzubinden..

das wird schon ein wenig gefrickel, doch so sollte das auf jeden fall klappen.

Antwort 7 von Samba63

Antwort 8 von BigTC

²Jaja: Vielen Dank, das werde ich bei Gelegenheit mal versuchen! :-)

²Samba: Und das lässt sich einfach so von Knoppix auf (X)Ubuntu übertragen...?

Antwort 9 von hrhr

hier mal aus meinem nähkästchen:

USB boot ist spielerrei ... folgendes spricht GEGEN USB boot:

1. die meisten USB medien sind schlichtweg zu langsam (ausser du nimmst ne USB HDD) - die meisten usb sticks sind soo langsam, dass das bios schon längst drüber gehoben hat und andere bootquellen testet, bevor das USB gerät überhaupt mal gecheckt hat "hoppla ich bin bootfähig", ich habe inzwichen 8 sticks versucht, einzig der Corseair FlashVoyagerGT ist bootfähig da er schnell genug ist - das starten (bei mir BartPE (live windows) dauert trotzdem wesendlich länger als per CD/DVD.

2. nicht jedes bios unterstützt usb boot für jedes gerät, mein notebook machts vom stick, hdd und cdrom (alles usb) mein standrechner allerdings nur von manchen sticks.

3. es gibt mindestens 2 verschiedene methoden von usb zu booten, beim einen funktioniert nur die eine oder die andere, was wohl drauf rausläuft das wenn man zuverlässig für alle geräte ein USB haben will, beide methoden einrichten muss ...


abschliessend würd ich sagen, nimm die CD version und gib im zweifel 50 euro für ein usb DVD laufwerk aus oder installier gleich linux, live OS sind für mich ehr was für datenrettung - einzig andres anwendungs gebiet (mMn) sind noch surfe stationen an denen verschiedene user sitzen, da ist der vorteil von Live CD dann: Unzerstörbar - sprich der user kann tun was er will, nach einem neustart ist der ausgangszustand wieder der gleiche.

aber das ist nur meine meinung, drum

lg und viel erfolg
hrhr

Antwort 10 von BigTC

Zitat:
die meisten usb sticks sind soo langsam, dass das bios schon längst drüber gehoben hat und andere bootquellen testet, bevor das USB gerät überhaupt mal gecheckt hat "hoppla ich bin bootfähig"

2. nicht jedes bios unterstützt usb boot für jedes gerät, mein notebook machts vom stick, hdd und cdrom (alles usb) mein standrechner allerdings nur von manchen sticks.

Das ist mir klar, dass man oft nicht über das BIOS von USB booten kann - deshalb möchte ich ja den Umweg über eine Boot-CD gehen...

Zitat:
1. die meisten USB medien sind schlichtweg zu langsam (ausser du nimmst ne USB HDD) - (...) - das starten (bei mir BartPE (live windows) dauert trotzdem wesendlich länger als per CD/DVD.

Das ist zwar natürlich ein Argument, aber bei dem, was ich schon mitmachen durfte, kann es ja nur noch besser werden... ;P Der alte PC macht da ja immer wieder gerne Probleme, und wenn er mal wieder ganz fies drauf ist, funktioniert es nach 10 Neustarten immer noch nicht... Oder Linux startet und spuckt dann nur mit Fehlern um sich oder sonstwas...
Früher oder später würde ich vielleicht auch auf eine HDD umsteigen, aber derzeit habe ich eben gerade einen leeren USB-Stick da und würde das eben gerne mal ausprobieren. Außerdem eignet sich so ein Stick natürlich besser zum Rumtragen und so, während ich schon mal eine HDD versehentlich geschrottet habe, "nur" weil sie einen Meter runtergefallen ist - das würde bei so etwas wie einem USB-Stick nicht so leicht passieren...

Zitat:
nimm die CD version

Da ist eben das Problem, dass der alte PC mit dem Booten von CD große Probleme hat... und dass ich das Linux genauso wie ein installiertes verwenden möchte, und mir ist noch nicht so ganz klar, wie das mit einer Live-CD gehen soll...

Zitat:
installier gleich linux

Will ich ja - auf dem USB-Stick. :P Auf einer internen Platte hat es für mich deshalb keinen Sinn, weil ich das Linux ja möglichst auf jedem PC mit den selben Programmen verwenden können möchte. Außerdem gehören zwei der drei PCs gar nicht mir selbst und ich darf deshalb nicht einfach Linux drauf installieren; und auf dem alten PC habe ich schon 5 Mal versucht, diverse Linux' zu installieren - ein einziges Mal hat es geklappt, aber auch da war die Installation nur fehlerhaft (ich hab z.B. keinen Zugriff auf FAT, was mit gerade an diesem PC aber sehr wichtig gewesen wäre...)

Antwort 11 von Jaja

das ist sicher nur deine meinung, denn

1. an der uni würd ich sterben, wenn ich immer die windows kisten nehmen müsste *brech*. nicht ein passwort traue ich mich dort einzugeben.
die inf fakultät ist da besser organisiert und bietet auch linux an. ;)

2. mein 4GiB Patriot Xporter XT (32MB/s lesend, 24MB/s schreibend) schlägt sicher einige USB HDD's in sachen geschwindigkeit.. man muß halt schaun was man kauft, wenn man so was vorhat.

Antwort 12 von --Samba63--

Zitat:
ein einziges Mal hat es geklappt, aber auch da war die Installation nur fehlerhaft (ich hab z.B. keinen Zugriff auf FAT


??? Ist doch ein Kinderspiel.
Dauert 10 Sek., dann hast Du Zugriff.
Das System kann und muss Dir nicht gleich alles abnehmen. Ist ist ein SICHERHEITSMERKMAL, dass Du nicht gleich Zugriff hast. Pass die fstab an und fertig ist die Kiste.

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