Supportnet / Forum / Windows2000
Gesamt-Problem.
Frage
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte Sie hier um Hilfe bei einem Problem und habe mich dazu bemüht alle irgendwie relevant sein könnenden Daten zu sammeln. Stehe aber für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Mein System:
- AMD 1GHz Athlon
- K7S5A Motherboard, mit Sound und LAN
- Arbeitsspeicher 512 MB
- Grafikkarte mit 64 MB
- Win2000 Pro (bzw. auf einer anderen Festplatte, die ich auch einbauen könnte, Win98 second edition)
- CD-Brenner
- 3 ½ Zoll-Diskettenlaufwerk
- 5 ¼ Zoll-Diskettenlaufwerk
- HP 660C-Drucker
Fehlerbeschreibung:
Eines vorweg: selbst mit den neuesten Anti-Virus-Programmen war kein Virus zu finden.
Es fing damit an, dass unter Windows, die Programme an denen man gerade arbeitete in den Hintergrund geschaltet wurden, so dass man das entsprechende Fenster erst wieder anklicken musste, um weiter arbeiten zu können.
Diesem wollte ich durch eine Neuinstallation von Win2000 begegnen, was aber keinen Erfolg brachte.
Da ansonsten das System lief, beschloss ich „damit zu leben“; bis dann Windows beim Booten nicht mehr weiter kam als das Desktop aufzubauen – danach war der Monitor „eingefroren“ und der PC reagierte weder auf Strg+Alt+Entf noch auf den Reset-Knopf.
Nach mehreren Bootversuchen bekam ich die Meldung, dass das Bios nun von anderen als den vorigen Einstellungen ausgeht, worauf ich Win2000 wieder starten konnte. Weil der PC aber im Vergleich zu vorher viel langsamer lief, installierte ich wiederum zunächst Windows neu – dabei stellte ich fest, dass die Leuchtdioden der Diskettenlaufwerke ständig leuchteten und diese Geräte als „nicht betriebsbereit“ angezeigt wurden.
Als ich den PC nochmals startete sah ich, dass das Bios von einem 500MHz-CPU ausging und änderte die entsprechenden Einstellungen im Bios („CPU-Speed“) wieder in die Werte, die der PC beim Kauf hatte (nämlich „133/133MHz“). Nun gab das Bios den CPU wieder mit 1GHz an, aber Windows stürzte wieder spätestens nach Erstellung des Desktops ab.
Also änderte ich wieder die Werte unter „CPU-Speed“ um zu sehen, wie sich das System verhielt. Dabei ließen sich drei Werte einstellen: „100/100MHz“, „100/133MHz“ und „133/133MHz“ sich einstellen. Bei der Einstellung „100/100MHz“ lief der PC unter der Angabe, dass der CPU mit 750 MHz läuft, während er bei den anderen Einstellungen (als 1GHz-CPU) spätestens beim Erstellen des Desktops abstürzte. Da ich mich eigentlich derzeit nicht um derlei kümmern kann, ließ ich den PC also mit der funktionierenden Einstellung laufen.
Bei den Diskettenlaufwerken, die im Bios an der entsprechenden Stelle (unter der Rubrik „Standard CMOS Setup“) eingetragen sind, änderte sich allerdings nichts, sie waren weiterhin „nicht betriebsbereit“ und die LED leuchtete.
Später wollte ich aber auf dem mit dem entsprechenden Treiber versehenen Drucker etwas ausdrucken und stellte dabei fest, dass bei diesem nun eine ähnliche Fehlermeldung kam.
Sobald man den Druckauftrag gibt, fängt die Betriebs-LED des Drucker an zu blinken, dass er „busy“ ist, aber nichts geschieht. Irgendwann kommt dann ab und zu eine Fehlermeldung auf den Monitor, dass beim Drucken ein Fehler vorkam. Dies aber ohne dass der Fehler näher bezeichnet wird oder dass „Details“ anzuklicken sind (es erscheinen nur die Schaltflächen „Abbrechen“ und „Wiederholen“).
Nun fragte ich mich, ob das Problem vom Bios her kommt und lud aus dem Internet das Diagnose-Programm „AMIDiagWin021202b“ herunter. Bei der Installation kam keine Fehlermeldung, aber auch kein Bericht. Beim Anklicken des Icons wurde folgendes angezeigt: „This beta version of AMIDiag for Windows has expired.“
Ich hatte mich auch über Bios-Updates informiert, aber dabei wird ja ein Diskettenlaufwerk benötigt, das bei nicht funktioniert.
Weiter lud ich nun den „AMI Winsfi14“-WinFlasher herunter, der aber beim Aufrufen des Programms dies anzeigte: „Bios not supported“ Allerdings wurden folgende Daten unter System Information ausgegeben:
OS: Windows NT/2K/XP
BIOS Version: 070010
BIOS ID: K7S5A
BIOS SIZE: 256K
Im Bios selbst steht, in der oberen Zeile „Amibios Simple Setup Utility Version 1.21.05“.
Woran könnte es nun liegen?
Wie bekomme ich das System wieder zum korrekten Lauf?
Mit freundlichen Grüßen,
Jürgen Gärtner.
Lion_JWG@yahoo.de
PS: Bitte die Antworten an meine E-Mail-Adresse richten, da ich diese eher checke.
Antwort 1 von GerryG
1. Das BIOS erneuern ist schon mal nicht so falsch.
Nur würde ich nicht ein Windows Utility dazu verwenden. Einfach Boot Diskette und von dort das BIOS in einfachen Schritten updaten.
2. Die jeweiligen Installationen von Win2k waren diese nur "Drüber" installiert oder wurde das Betriebssystem komplett gelöscht ?
2a. Sollte nur "Drüber" installiert worden sein kann eine "echte" Abhilfe nicht gewährleistet sein
2b. Bei einer "echten" Neuinstallation auf eine leere Platte (denitiv ohne BS) kann von einem Hatdwareproblem eher ausgegangen werden --> am besten dann VOR dem Plattmachen des Rechners ein Systemtesttool wie SiSoft Sandra oder Norton Utilities drüber laufen lassen.
3. Eine Möglichkeit des Testens auf SW oder HW Probleme wäre noch die Möglichkeit im BIOS die Option "PnP OS" abzuschalten. Dann sollte zumindest von der Sw Seite kein Z mehr möglich sein. Dann in jedem Fall im Systemmanager nach HW Konflikten schauen.
Falls das alles nicht hilft weiß ich leider auch aktuell keinen Rat mehr.
Noch Fragen? Einfach Bescheid geben ;-))
Ciao
Gerry
Nur würde ich nicht ein Windows Utility dazu verwenden. Einfach Boot Diskette und von dort das BIOS in einfachen Schritten updaten.
2. Die jeweiligen Installationen von Win2k waren diese nur "Drüber" installiert oder wurde das Betriebssystem komplett gelöscht ?
2a. Sollte nur "Drüber" installiert worden sein kann eine "echte" Abhilfe nicht gewährleistet sein
2b. Bei einer "echten" Neuinstallation auf eine leere Platte (denitiv ohne BS) kann von einem Hatdwareproblem eher ausgegangen werden --> am besten dann VOR dem Plattmachen des Rechners ein Systemtesttool wie SiSoft Sandra oder Norton Utilities drüber laufen lassen.
3. Eine Möglichkeit des Testens auf SW oder HW Probleme wäre noch die Möglichkeit im BIOS die Option "PnP OS" abzuschalten. Dann sollte zumindest von der Sw Seite kein Z mehr möglich sein. Dann in jedem Fall im Systemmanager nach HW Konflikten schauen.
Falls das alles nicht hilft weiß ich leider auch aktuell keinen Rat mehr.
Noch Fragen? Einfach Bescheid geben ;-))
Ciao
Gerry
Antwort 2 von cmkatz
ähm... Gerry:
kleiner Hinweis: ne Bootdiskette hilft ihm nicht viel, da sein Diskettenlaufwerk nicht funzt!
Ich nehme aber an, daß durch die Installiererei und Abstürze das Floppy-Drive den Bach hinunter gegangen ist...
kleiner Hinweis: ne Bootdiskette hilft ihm nicht viel, da sein Diskettenlaufwerk nicht funzt!
Ich nehme aber an, daß durch die Installiererei und Abstürze das Floppy-Drive den Bach hinunter gegangen ist...
Antwort 3 von GerryG
@ cmkatz
ähem..... du hast recht :-))
Es könnte natürlich auch sein daß das BIOS für dieses Malheur zuständig ist.
Vielleicht funktioniert ja noch das CD-ROM (Brenner) und darüber läßt sich ja auch unter DOS booten und dann ein neues BIOS einspielen !?
Mal sehen was für eine Antwort kommt ;-))
Ciao
Gerry
ähem..... du hast recht :-))
Es könnte natürlich auch sein daß das BIOS für dieses Malheur zuständig ist.
Vielleicht funktioniert ja noch das CD-ROM (Brenner) und darüber läßt sich ja auch unter DOS booten und dann ein neues BIOS einspielen !?
Mal sehen was für eine Antwort kommt ;-))
Ciao
Gerry
Antwort 4 von berti666
welche spezifikation hat der ram?wenns mit 100mhz lief unterstützt er nur diesen modus und würde die abstürze und den biosreset erklären.
wenn es den die hw sein sollte.
bs natürlich nur auf formatierte partition spielen!
wenn es den die hw sein sollte.
bs natürlich nur auf formatierte partition spielen!
Antwort 5 von 14071
Hi Jürgen,
also wenn die LED´s von Floppy´s dauernd leuchten, ist dies normalerweise ein sicherer Zeichen, daß das IDE-Kabel falsch angeschlossen wurde. Also mal die Verbindungen nachsehen. Wegen der anderen Probleme würde ich dir empfehlen Sandra runterzuladen. Damit kannst du feststellen welche Hardware sich im Rechner befindet, also ob es sich wirklich um einen 1GHz-Prozessor handelt.
Darüberhinaus empfiehlt sich dringend ein check der Ram-Bausteine. Denn hier liegt sehr oft der eigentliche Fehler. Falls du mehrere Bausteine eingebaut hast, kannst du auch versuchen sie einzeln laufen zu lassen und die Ergebnisse zu beobachten.
good luck
Jürgen
also wenn die LED´s von Floppy´s dauernd leuchten, ist dies normalerweise ein sicherer Zeichen, daß das IDE-Kabel falsch angeschlossen wurde. Also mal die Verbindungen nachsehen. Wegen der anderen Probleme würde ich dir empfehlen Sandra runterzuladen. Damit kannst du feststellen welche Hardware sich im Rechner befindet, also ob es sich wirklich um einen 1GHz-Prozessor handelt.
Darüberhinaus empfiehlt sich dringend ein check der Ram-Bausteine. Denn hier liegt sehr oft der eigentliche Fehler. Falls du mehrere Bausteine eingebaut hast, kannst du auch versuchen sie einzeln laufen zu lassen und die Ergebnisse zu beobachten.
good luck
Jürgen

