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Kritische CPU-Temparatur





Frage

Hallo, ich habe eine CPU Intel P4 2,4 GHz und einen Hardwaremonitor installiert. Bei welcher Temparatur sollte er bei dieser CPU Alarm schlagen? Gruß waldy

Antwort 1 von Netzwerkpsycho1

Wenn Du einen P4 hast - dann brauchst Du keinen Alarm.
Das Teil kann nicht kaputt gehen weil der sich selbst runtertaktet wenn er zu warm wird.
Falls Du aber genau das verhindern willst, stelle den Alarm auf 55°C, denn ab da kann ein P4 anfangen runterzuregeln.

MfG:NWP1

Antwort 2 von Waldy

Danke für den Tip.

Gruß
waldy

Antwort 3 von semi

Kann es sein, dass ein Sensor falsche Werte liefert?
Was mich etwas wundert, ist, dass Wonbond1 bei einem meiner Rechner mit AMD XP 2400+ immer (egal was läuft) 64°C liefert. Chipsatz bei 35°C (VIA KM266), HD bei 32°C (Maxtor 80GB/8MB Buffer).

Kann das sein? Ab welcher Temperatur sollte man bei dem oben genannten Prozessor anfangen zu beten?
Das Board ist Asrock K7VM2 (Micro-ATX)

Den Rechner habe ich vor paar Tagen zusammengebaut und mache jetzt einen 96Stunden Test, bevor ich ihn an jemanden weitergebe. Bisher läuft alles OK, aber ich traue dem Wert irgendwie nicht, weil er sich nie ändert. Auch nicht bei 100% CPU Auslastung über mehrere Stunden (Seti als Belastungstest)
Die Were werden von "Motherboard Monitor V. 5.3.0.0" angezeigt.

Gruß,
Michael

Antwort 4 von Ratlos

Was soll eigentlich die ganze Action mit der Temperatur?
Mein kleiner 1000er Athlon läuft schon seit einer ewigkeit laut Anzeige bei 65 Grad und ich hatte noch nie irgendwelche ausfälle.
Ich versteh das nicht.
Stellt doch eure PCs einfach in den Kühlschrank.


Antwort 5 von Ratlos

Nachtrag:
Ich halte das ganze eh für reine Panikmache.
Die Lüfterhersteller haben sich mittlererweile eine goldene Nase an den AMD CPUs verdient.


Antwort 6 von dadadi

das ist doch nur ein "rumgeprolle" und wichtigmacherei:
"meiner ist kühler als deiner".

Laut AMD macht es nix aus, wenn das Teil auch mal auf 70° kommt und die Leute fangen an zu heulen wenn mal über 50° angezeigt werden.

Schuld sind da die Angeber, die bei jeder Frage eines Newbie nach der Temperatur SOFORT ihre "dollen Werte" posten müssen wie:
" ich hab 40° unter Volllast "
oder auch schon gelesen
" bin sogar schon auf 50° gekommen, keine Probleme gehabt"

Da muss ich glatt rumlolen.
*lllooooooooool*

Antwort 7 von Picko

Hi.

Schaue doch einfach ins Bios nach wegen deiner Temp. !
Wenn net kann ich da nur SpeedFan 4.07 empfehlen !
cu

Antwort 8 von AnPapaSeiBua

Zum Runtertakten des P4:

Macht der P4 leider nicht standardgemäß (warum auch immer...), muss erst vom Bios aktiviert werden. Wird nur nicht von jedem Board gemacht (z. B. Asus P4S533...). Kann man leicht nachprüfen mit nem Tool der c't. Kann man unter www.heise.de runterladen. Heisst "ctp4".

MfG
Jürgen

Antwort 9 von Luke_Filewalker

@alle

Obwohl der Thread ja eigentlich von einem Intel handelt, hier mal was zu einige Fragen bez. Athlons:

Mein vorheriges System war mit Athlon T-bird 1333 ausgestattet, war im idlemode bei 45 und unter Vollast bei 65-68. Lief aber trotzdem stabil. Wenn die restliche kühlung stimmt, darf der Athlon auch mal 70 heiß werden. Daß das aber trotzdem nicht ideal ist, kann sich jeder vorstellen. Um noch Reserven zu haben, sollte er auch unter Voll-Last nicht über 60 hinaus gehen.

@semi
Zitat:
Was mich etwas wundert, ist, dass Wonbond1 bei einem meiner Rechner mit AMD XP 2400+ immer (egal was läuft) 64°C liefert. Chipsatz bei 35°C (VIA KM266), HD bei 32°C (Maxtor 80GB/8MB Buffer).


Hmm...ich habe den gleichen Proz wie Du. Allerdings liegt er bei mir im idlemode bei 42 und unter Voll-Last bei 47. Ich setzte allerdings auch einen ziemlich teueren Kühler ein: SLK800 mit Papstlüfter. Nicht billig aber wie man an den Werten sieht, sehr gute Leistung. Und obwohl ich außer 2 Gehäuseläufter sonst keine weiteren Air-Flow Optimierungen vorgenommen habe.

M.f.G. Luke Filewalker
Signatur und Textformatierungen wurden mit SNTool V1.0.68 erstellt

Antwort 10 von semi

Ich habe mal testweise Sisoft Sandra installiert. Da werden die Werte wieder umgekehrt angezeigt. CPU 34°C und Chipsatz 64°C (mit einem Warnhinweis)
Motherboard Monitor zeigt es umgekehrt an.

Was ist jetzt korrekt?

Winbond1=Mainboard-Sensor; 64°
Winbond2=CPU-Sensor; 34°
Oder umgekehrt?

Die CPU hat einen Titan TTC-D5T drauf, Gehäselüfter gibt es nicht.

Es ist mir wichtig zu erfahren, ob alles korrekt läuft, da ich den Rechner in paar Tagen an jemanden weitergebe.
Ich möchte sicherstellen, dass sich der Rechner nicht nach einer Woche verabschiedet.

Gruß,
Michael

Antwort 11 von Luke_Filewalker

Lass ihn mal 2-3 Stunden unter Vollast laufen. Es eignet sich dazu ganz gut 3DMark2001. Stell das Demo auf Looping. Nach dem Test schau gleich mal auf die Temp. Wenn die dann noch unter 70 liegt, ok. Aber wie gesagt, ist für Dauerstreß eigentlich zuviel, da er davon nicht unbedingt kaputt geht, aber instabil werden kann.

Was die umgekehrten Werte betrifft, hat MBM recht. Es gibt teilweise mit verschiedenen Programmen Probleme mit den einzelnen Sensoren. Jeder Sensor hat eine eigene Hardware-ID und in Deinem Fall frägt sisoft sandra einfach die falsche Sensor-ID ab. Das ist alles. Verlassen kannst Du Dich auf das was Dir das Bios anzeigt und wenn MBM richtig eingerichtet ist, auch MBM.

Antwort 12 von semi

Alles klar, danke.
Im BIOS steht bei CPU 59°, MB bei ca. 34°

Ich bin nur deswegen unsicher gewesen, weil die Werte immer gleich bleiben.
Auch nach ca. 48 Stunden "SetiStash".
Auch wenn der Rechner mehrere Stunden aus ist, steht nach dem Einschalten bei CPU-Temperatur 59°.
Ich hätte nach dem Einschalten eher einen Wert erwartet, der etwas höher als die Raumtemperatur ist (nicht aber die Raumtemperatur in Sydney :-)).

In jedem Fall habe ich den Testbericht auf der folgenden Seite gelesen Siehe testsystem 2 und mich gewundert, warum die CPU bei mir um mindestens 18° wärmer ist, obwohl ich den gleichen Lüfter einsetze.

Ansonsten läuft alles einwandfrei. Ich denke ich kann die Kiste mit ruhigem Gewissen an meinen Bruder weitergeben.

Gruß,
Michael

Antwort 13 von Netzwerkpsycho1

Die Diodenschutzschaltung hat jeder P4 drin - sogar die letzten P3´s haben sie.
Nimm doch mal im laufenden Betrieb den Kühler vom P4 - das Ding stellt sich automatisch runter, bzw. ab.
Zu sehen auch in den Anti-AMD Video von Tomshardware.

Dort kamen stinknormale Mainboards zum Einsatz, deswegen qualmte ja auch der Athlon ab, weil die dort absolut nichts an den Schutzschaltungen aktiviert hatten.
MfG:NWP1

Antwort 14 von semi

Ein genialer Einfall. :-)
Zitat:
...Nimm doch mal im laufenden Betrieb den Kühler vom P4...


Antwort 15 von Luke_Filewalker

@semi

Zitat:
Ansonsten läuft alles einwandfrei. Ich denke ich kann die Kiste mit ruhigem Gewissen an meinen Bruder weitergeben.


Das denke ich auch! 64 Grad ist noch kein Grund für Panik. Wie das aber dann im Sommer aussieht... Evtl. dann doch in einen guten Kühler investieren.

Antwort 16 von AnPapaSeiBua

@Netzwerkpsycho
Die Schutzschaltung zum Abschalten hat jeder P4, ist auch immer aktiviert.
Das Throtteling muss aber immer erst aktiviert werden. Ich weiß, dass mein Board das nicht macht. Hab zum Testen jetzt nicht grad den Kühler runtergenommen, aber mal den Lüfter ausgeschaltet. Dann hab ich ein Programm laufen lassen, dass mir ca. die Taktfrequenz anzeigt. Und siehe da: Nach normalen Booten läufte die CPU-Temp über 70 Grad ungedrosselt weiter. Nach Aktivieren des Throttelin per ctp4 hat sich das ding auf 65°C eingependelt und auf ca. 700 MHz runtergetaktet.

MfG
Jürgen

Antwort 17 von __0d3n__0lg3r

64°C ist für einen P4 völlig im grünen Bereich. Ein Kumpel von mit hat einen 2,66 P4 der laüft im Sommer auf 80°C laut Bios. Der Rechner ist noch kein einziges Mal abgestürzt. Gescheige denn langsamer geworden..... die P4 sind in Sachen Temp. wesentlich "robuster" als ihren AMD-Konkurenten. Ein AMD Prozessor ist mit 64°C für meinen Geschmack einfach zu heiss. Der Sommer kommt erst noch ;-)

Mfg }{0d3n}{0lg3r
"Wer lebt ohne zu fragen, lebt nicht wirklich. (Plato)"

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