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CPU fan drosseln





Frage

Hallo, ein Freund von mir hat mich gebeten seinen PC etwas leiser zu machen. Konkret geht es um den CPU-Lüfter der etwas zu laut ist. Es ist ein Pentium mit 2,6Ghz. Im BIOS wird ca 42-44Grad C für die CPU-Temp. angezeigt nach ca 1Std. Da müßte ich den Lüfter ja etwas drosseln können, meiner Meinung könnte die CPU Temp. um 10Grad ohne weiteres steigen. Ich bin Elektroniker, in diesem Bereich habe ich keine Erfahrung. Kann man den Lüfter auch softwaremäßig drosseln? Gibt es ein Programm das die CPU Temp. überwacht und Alarm schlägt bei Übertemp. Für Win 2000. bitte um Tips Danke viele Grüße Hans

Antwort 1 von Lutz1965

Hallo Hans

meine Meinung...schau Dich lieber nach einem leisen Lüfter um....

Aber wenn es unbedingt sein muß...
www.almico.com/speedfan.php

noch mehr Tolls aus diesem Bereich...
www.benchmarkhq.ru/english.html

Gruss

Lutz


Antwort 2 von repiv

Hallo,

gib mal bei google speedfan oder fanspeed ein. Dann bekommst Du Links zu Tools.

Antwort 3 von HansRo

Hallo,
der Lüfter ist schon eher von der leiseren Sorte, aber doch noch etwas zu laut. Meine wichtigste Frage wäre eigentlich wie weit kann ich gefahrlos drosseln? Welche Temp. soll oder darf der Kühlkörper haben? Um wieviel höher ist die CPU Temp?
lauter solche Fragen habe ich

danke für eure Tips

Hans

Antwort 4 von nighty

hi alle :)

hab es folgendermassen gemacht :)

2 luefter cpu/graka ueberdimensioniert gekauft(alle beide)diese hatten gleich bei kauf einen drehzahlregulierer dabei,habe unter dauerbetrieb unter aussentemperatur von ca.25 grad mit einem beiliegenden tool des boardherstellers was die aktuelle temp der luefter(bzw.on board tempabnahme) anzeigt,die drehzahl bei cpu 70% bzw. bei graka 40% leistung der luefter drosseln koennen.somit alles schoen leise ist :))

drehzahlregulierer gibt es vielleicht bei groesseren elektronikgeschaeften

tools zum auslesen von temperaturen dessen was das board unterstuetzt gibt es soweit ich weiss auch als freeware,vielleicht heise.de :))

welche temperatur welcher proz hoechstens haben darf,gute frage :)

gruss nighty


Antwort 5 von gnolf

Auch diese Möglichkeit gibts und hat sich bei mir bestens bewährt:

Es gibt einen Lüfter-Adapter, mit dem man einen leistungsstärkeren und LEISEREN 80-mm-Lüfter statt des 60-mm-Lüfters auf der CPU anbringen kann. Bei geringerer Drehzahl wird die gleiche oder bessere Leistung erzielt.

Google mal nach "Lüfter Adapter" auf deutschen Seiten.



Antwort 6 von HansRo

Hallo alle,
größere Investitionen sind nicht drin, das sind ja gute Tips, aber kostet alles.
Meiner Meinung müßte ja ein drosseln möglich sein.

Ich habe in der Zwischenzeit den Lüfter mal probeweise mit einer Z-Diode auf ca 8V das sind von 3200U/m auf ca 2200 U/min gedrosselt und die Temp. beobachtet.
Im BIOS wird die CPU-TEmp angezeigt, steigt nach einer Stunde auf 49Grad, das müßte doch gehen,oder? Das eigenartige ist wenn ich dann Windows (Win2000) starte und lasse ihn nochmals eine 1/2 Std laufen sinkt die Temparatur wieder, auf nicht ganz 30Grad. Wie ist das zu erklären?
Weiß da jemand Bescheid?

Gruß Hans

Antwort 7 von gnolf

Also, was ihr da vorhabt ist schon eine gewagte Sache. Man sollte immer bestrebt sein, die CPU-Temperatur zu senken, statt zu erhöhen.

Die Temperaturen die das Bios jetzt anzeigt sind wahrscheinlich auch die bei offenem PC-Gehäuse. Was ist, wenn der PC längere Zeit (nicht nur 1 Std.) unter Vollast läuft?

Ich sehe nur drei Möglichkeiten: eine Software, die den Lüfter CPU-Lastabhängig regelt, einen (Hardware-)Sensor, der die Regelung übernimmt oder eben einen grossen Lüfter, der mit geringerer Drehzahl die gleiche Leistung bringt.
Alle drei Möglichkeiten sind auf jeden Fall billiger, als eine neue CPU.

SpeedFan kostet garnichts.
80mm-Lüfter + Adapter kostet ca. 15 - 20 €
... und eine neue CPU ca. das 10-fache.

Selbst wenn die CPU das noch mitmacht auf Dauer, wird es unter Vollast zu vermehrten Abstürzen kommen...nu-ja

Antwort 8 von HansRo

Hallo gnolf,
du machst mich unsicher, denkst du daß die CPU die 50 Grad nicht aushält? Da wird ja bei Halbleitern zum Teil mit weit höheren temparaturen gearbeitet.
Da muß ich doch eine andere Lösung wählen, am besten gefällt mir die mit einem größeren Lüfter.

Danke allen für die beiträge

Hans

Antwort 9 von thomas ohne cookie

@Hans:

Zitat:
Im BIOS wird die CPU-TEmp angezeigt, steigt nach einer Stunde auf 49Grad


der pc war also an und du hast ihn eine stunde im bios gelassen?
Das wäre dann wohl ne Art von Ultra-Leerlauf.

Teste mal die temp bei Volllast. Z. B. mit Prime95 oder einem Bench wie 3dMark.

Wichtig wäre es erstmal, dass du ein Tool hast, mit dem du die Temp auch in Windows auslesen kannst. Das Bios ist nur bedingt aussagekräftig. Wie eingangs erwähnt wird dort nur die Temp im Leerlauf angezeigt.

Gut, dein Vorgehen war richtig. Erstmal checken, ob die Temp nicht arg nach oben geht. Jetzt musst du nur noch die Alltagstauglichkeit testen.

Ein Tool mit dem du in Windows die Temp auslesen könntest, ist motherboard monitor 5.
Musst du testen ob das mit dem Board deines Kumpels funktioniert.
Mit dem "MBM 5 Config Wizard" kannst du das Mainboard auswählen, falls es aufgeführt ist.
Bei meinem Board ging das Problemlos.
Angezeigt werden dann CPU-Temp und System-Temp, jeweils ausgelesen durch Dioden auf dem Mainboard.

Was für ein Lüfter ist denn momentan drauf?

Teste einfach mal und meld dich dann. Wenn die Temp zu hoch ist solltest du allderings abbrechen und dir ne andere Möglichkeit überlegen. Entweder mit dem Systemtakt runter, oder doch nen anderen Lüfter bzw. Kühler. Das kommt dich/deinen Kumpel dann - wie gnolf sagte - billiger als eine neue cpu

Gruß

Thomas

Antwort 10 von Claas

10° Erhöhung der Temperatur verkürzen die Lebensdauer einer CPU in etwa um 50%.

Antwort 11 von Mellops

Zitat:
10° Erhöhung der Temperatur verkürzen die Lebensdauer einer CPU in etwa um 50%.

Nein, wenn weder Spannung noch der Takt erhöht werden und die CPU mit der Temperatur stabil läuft, verkürzt sich die Lebendauer nicht.

Antwort 12 von rg

ist wirklich der CPU-Lüfter die Lärmquelle?

Evt. ist der Lüfter der Grafikkarte viel lauter...

Antwort 13 von HansRo

Hallo alle

Thomas
du sagst im BIOS ist das ein Ultraleerlauf, wie erklärst du daß unter Windows die Temp sinkt, allerdings auch fast im Leerlauf ( Win2000),wenn ich unter Win etwas rumspiele steigt die Temp aber nicht so hoch wie unter BIOS. Immer gemessen mit neu starten, BIOS aufrufen, und ablesen.
Ideal wäre ein Programm das Alarm schlägt wenn die CPU Temp zu hoch ist. Die heiße Frage dabei ist, was ist zu hoch??
Es durfte der Orginallüfter drauf sein, steht INTEL drauf.

rg
Der Grafikkartenlüfter ist leise, es ist eindeutig der CPU Lüfter der lauteste, auch ein wenig der Netzteillüfter.

Gruß Hans


Antwort 14 von Gonozal

Dass die Temperatur unter W2k wieder sinkt liegt am guten Energiemanagement des BS. Daher kannst du dies nicht als Maßstab nehmen. Unter W2k im Leerlauf wird der Prozz meist nicht so warm wie im BIOS (-Leerlauf). Lass HotCPU mal für wenigstens eine Stunde laufen. Programme die die CPU richtig fordern setzen Stromsparmechanismen außer Kraft und du kannst am ehesten sehen wie warm die CPU wird. 50° sind für eine 2,6GHz Intel-CPU aber noch aktzeptabel.

Gruß Gonozal

Antwort 15 von MacGyver031

Hallo,
Es kommt auf das System an ob der CPU mit volllast oder leerlauf arbeitet, im BIOS. Der BIOS ist die Software die für Powermanagement verantwortlich ist und der CPU schaltet erst in den PM wenn der BIOS beendet ist. Also ist es logo dass der CPU auf 49° geht (ist aber auch nicht Volllast!).

Die heutigen CPUs sind garantiert TOT bei 99°C.

Da du Elektroniker bist, solltest du wissen dass Thermik Gitterschwingungen sind und durch zu hohe Schwingungen zu Elektronnestreuung kommt. Also desto höher die Thermik um so grösser der Widerstand und umso anfälliger ist das System für Korruption der Information.

In der Regel sollte die CPU-Temperatur nicht höher sein als 40°-50°!

Es gibt die Möglichkeit mit Peltier Elementen zu arbeiten. Ich werde das demnächst testen. Es ist nicht billig, aber kann bei richtiger Dimensionierung der Kühlkörper sogar ohne Lüfter auskommen!

Es gibt unter linux das Programm LM-Sensors und ACPI-Thermalzone. Ich denke es gibt sicher unter Windows so etwas damit man die Temperatur überwachen und bei zu hoher den PC ausschalten tun ;-).

Bei Billigmainboards sind Fan-Throtteling nicht implementiert.

SyM

Antwort 16 von HansRo

Hallo

Thomas
habe jetzt den MBM istalliert, gefällt mir das Programm, gibt auch Alarm wenns zu heiß wird. Eine Frage dazu, was bedeuten diese beiden Adressen $2E und $4E die während der Installation erwähnt werden, ich habe das nicht begriffen. Sind die wichtig?


Ich stelle die CPU Temp auf 50Grad, dh den Alarm und los gehts, ich denke da kann nichts passieren.

Gruß an alle

Hans

Antwort 17 von qwert

ich glaube ja eigentlich das 50°C noch in ordnung sind, aber man sollte ihn trotzdem möglichst kühl halten.
ich habe mit dem programm CpuIdle Extreme sehr gute erfahrungen gemacht. ohne dieses programm wird mein xp2600+ ca 48°C warm. mit dem programm nur noch 37°C! es optimiert irgendwie den leerlauf prozess...also unter last bringt das dann wahrscheinlich nichts mehr.

Antwort 18 von qwert

ich hab noch eine frage zum lüfter geschwindigkeit drosseln:
man kann ja die adapterstecker von gehäuselüftern so umstöpseln, dass sie auf 12V, 5V oder 7V laufen. das funktioniert auch wunderbar, und ist relativ einfach. dazu muss dann auch nicht immer ein programm im hintergrund laufen, dass evtl irgendwas falsch machen könnte.
das problem dabei ist nur, dass die geschwindigkeit nicht mehr ausgelesen werden kann, weil ja nicht mehr der mainboard anschluss benutzt wird. kann man den lüfter irgendwie auf 5V drehen lassen und trotzdem die geschwindigkeit auslesen?

Antwort 19 von HansRo

hallo gwert,

ich habe fürs erste einfach eine Z-Diode in Serie geschalten von 12V auf 8V. Auf 5V würde ich einen 12V Lüfter nicht heruntersetzen, da läuft ernicht mehr sicher an.

Gruß Hans

Antwort 20 von qwert

meiner läuft auf 5V noch an, aber 8 ist auch ok
was ist eine z-diode? und wo bekommt man so etwas?

Antwort 21 von HansRo

Hallo gwert,

Eine Zener-Diode (Z-Diode) ist ein elektronischer Bauteil der die Spannung begrenzt. Dh wenn du in die + Leitung in Serie eine, zB 4,7V (ist ein Normwert) Z-Diode schaltest fallen an ihr ca 4,7V ab, dh sie "frißt" 4,7V und am Ventilator hast du dann um diese Spannung weniger, also ca 7V. Bekommst du in jedem Elektronikladen, ist in der Große eines Widerstandes, falls du sowas kennst.

Gruß Hans

Antwort 22 von qwert

und zwischen welches kabel schaltet man das? schwarz oder rot? gelb ist doch für das tacho signal oder?

Antwort 23 von HansRo

bei mir ist der 12V gelb, aber das ist nicht einheitlich, das mußt du messen.
Wenn dir das ein rätsel ist dann ist es besser du läßt die bastelei bleiben, sonst schickst du deine cpu in die hölle.

gruß hans

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