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Open Puff – Daten verschlüsseln und verstecken wie ein Profi von der NSA

[imgr=open-puff-datei-verstecken.jpg]open-puff-datei-verstecken-80.jpg?nocache=1371631189689[/imgr]Verschlüsselungsprogramme gibt es viele, nur Open Puff ist ganz besonders. Was sich anhört wie ein Öffnungsschild ist in Wirklichkeit ein Programm das Dateien verschlüsselt und gekonnt versteckt. Die Methoden von Open Puffkennt man sonst nur aus Hollywood oder der NSA. 

Verschlüsseln und Verstecken

Als erstes muss man den Verschlüsselungsalgorithmus mit 256-Bit erwähnen, welcher das Knacken in kurzer Zeit so gut wie unmöglich macht. Ganz besonders ist hier aber das verstecken der Dateien. Mit Hilfe des Programmes wählt man eine Quelldatei aus, also die Datei, welche verschlüsselt und versteckt werden soll (Punkt 2).

Vorher kann man noch bis zu drei verschiedene Kennwörter festlegen (Punkt 1). Im selben Bereich wird dann auch noch angezeigt ob die Passwörter wirklich verschieden und auch sicher sind.

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In Schritt drei (Punkt 3) wählt man nun die Träger-Dateien aus. Das heißt, die Zieldatei wird in verschiedene andere Dateien aufgeteilt. Diese Dateien sind dann beispielsweise ganz normale Bilder. So kann eine Quelldatei in 10 verschiedene, bereits vorhandene, Bilder aufgeteilt werden.

Der eventuelle Spion könnte zwar in den Bilder-Ordner gehen, nur da sieht er eben alle Bilder auf dem Rechner. Er weiß also nicht, welche, in diesem Fall 10, Bilder die Trägerdateien sind. Selbst wenn er es wüsste, sind diese dann auch noch mit 256-Bit verschlüsselt.

Zum Schluss muss noch der Grad ausgesucht werden (Punkt 4), wie weit die Trägerdateien verändert werden dürfen.

Hinweis

Alle Trägerdateien zusammen, müssen mindestens so groß sein wie die Zieldatei. Ob man dies erreicht hat, wird bei Schritt drei, im unteren Bereich angezeigt. Hierbei gelten aber nicht die Ursprungsdateien für die Träger, sondern wie groß die Träger nach der Bearbeitung mit Open Puff sind. Wie oben aber schon erwähnt, kann man den Grad der Änderung in Schritt 4 festlegen.

Fazit

Nutzt man das erste Mal das Programm Open Puff, so kann es ziemlich verwirrend sein. Beim zweiten Mal geht aber alles schon viel einfacher und man wird seinen Spaß mit dem Programm haben. Zugegeben, vor NSA und Co. ist nichts sicher. Aber das Supportnet lehnt sich wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn wir behaupten, dass 99% der Hacker so Ihre versteckten Dateien nicht finden werden.

Von |2018-07-25T13:38:03+00:00Juni 19th, 2013|Kategorien: Security/Viren|3 Kommentare

Über den Autor:

3 Comments

  1. Mousetrappy 20. Juni 2013 um 7:38 Uhr

    1. Verschlüsselungsalgo und Verschlüsselungsstärke sind 2 völlig verschiedene Dinge.

    2. 256 Bit *was*? Bananen? Äpfel?

  2. expproc 30. Juni 2015 um 21:38 Uhr

    Hab ich glaub ich ca. 2003/7 mal auf Chip gesehn bzw einem anderen Magazin.

  3. sutadur 5. Juli 2015 um 14:34 Uhr

    Auch das wird sich nicht durchsetzen, wie im Grunde alle anderen
    Tools und Methoden auch, weil es einfach zu kompliziert ist in der
    Nutzung.

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