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DSL viel zu langsam?





Frage

Für ein nationales Wissensmagazin suche ich Leute aus dem Raum Rhein-Main (Frankfurt, Wiesbaden, Mainz), die Probleme mit ihrem DSL haben. Neueste Studien haben ergeben, dass viele DSL-Kunden wesentlich weniger Geschwindigkeit haben als sie bezahlen (z.b. DSL 16.000). Mit einem Computer-Experten soll deshalb vor Ort ein Test gemacht werden, wieviel von der gebuchten Geschwindigkeit auch tatsächlich ankommt. Wer die beschriebenen Mängel bei seinem DSL-Anschluß vermutet und aus dem beschriebenen Raum kommt, schickt bitte eine mail an: Planetopia.research@newpic.de MfG D.Schneider

Antwort 1 von DAYWORKERXXL

Hallo, wende Dich an diversen Zeitungsverlagen, die haben die Test auch schon ausgewertet bzw. veröffentlicht. Lieber wäre es mir, dass die Anbieter eine entsprechende Stellungsnahme dazu geben würden und ihr Kleingedrucktes etwas grösser schreiben, besonders das was für Übertragungsgeschwindigkeiten garantiert werden und nicht was maximal möglich ist, damit der Kunde besser auswählen bzw. das Recht hat bei Nichterfüllung oder fehlender Nachbesserung problemlos die Kosten mindern oder den Vertrag kündigen kann. dayworkerxxl

Antwort 2 von Jul_an

Ich versteh nicht, warum immer noch Leute hier sowas auf die Beine stellen wollen und dem Thema "DSL-Geschwindigkeit" nachgehen.

Es steht bei jedem Anbieter, bei dem man einen DSL-Anschluss bekommt imm der Zusatz bis zu xxxxx kbit/s!
Ist doch klar, dass es dann nicht immer die gemietete Leistung in voller Form gibt, denn man hat ja nur bis zu xxxxx kbit/s gemietet!

Naja werdet Glücklich mit euren Abfragen ... mir ist die Sachlage durchaus bewusst ... hoffentlich euch auch irgendwann.

Gruß

Antwort 3 von Löwenhert14

Danke für den Tip mit den Zeitungsverlagen, dort haben wir auch schon einen Partner für die Zusammenarbeit. Leider hat sich daraus noch kein Kontakt für eine "Testperson" in der genannten Region Frankfurt gefunden.
Ansonsten ist es natürlich richtig, dass in den AGB in kleinster Schriftgröße genannt wird, dass nicht die volle Geschwindigkeit garantiert wird. Aber auch dass diese Klausel und ihre tatsächliche DSL-Geschwindigkeit vielen Anbietern nicht bekannt sind, ist für uns ein Thema: Wenn ich mich dauerhaft bei DSL 16.000 am untersten Limit bewege, kann es für mich irgendwann sinvoller sein, auf einen günstigeren Tarif mit geringerer Geschwindigkeit zu wechseln. Nur: Dessen muss ich mir eventuell durch einen Test erst bewusst werden.
Gruß

Antwort 4 von susisorglos

Hallo einmal,

ist euch eigentlich bewußt, daß ihr versucht den Sündenbock beim Provider zu suchen? Ich glaube, der wäre als Letzter daran interessiert, daß seine Kunden seine Produkte nicht in vollem Umfang nutzen können.
Fakt ist, daß für entsprechende DSL Projekte verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Da kann man sich nicht einfach bei einer Testperson hinsetzen und diese jenige Leitung messen. Dann kommt ungünstigerweise hinzu, daß diese Testperson X in der Bandbreitenklasse 1 wohnt, innerhalb seiner Wohnung eine extravagante Inhouseverkablung als Produkt seiner "stolzen fachlichen Qualität" sein Eigen nennt und seine Mietwohnung aus den Nachkriegsjahren stammt, dessen marode Leitungseinspeisung stückweise ausgebessert wurde.
Wenn in den Verträgen stehen würde 16000kbit/s garantieren wir ihnen zu hundert Prozent, dann würden in ganz Deutschland Totalverwüstungen auf den Straßen und Wegen herrschen, weil ein komplett neues Telefonnetz verlegt werden muß mit besten Leitungseigenschaften, wenns geht auch noch Glasfaser. WER SOLL DAS BEZAHLEN?
Leute vergeßt doch bitteschön nicht, daß die Physik auch noch ein Wörtchen mitzureden hat. Ich glaube der Herr Ohm würde sich im Grabe herumdrehen, wenn seine Forschungen nichts mehr wert sind.
Also im Klartext: Im Verhältnis stehen Leitungslänge, Querschnitt und Leitungsbeschaffenheit, daraus ergibt sich die Dämpfung in dB, sprich Signalrauschabstand. Entscheidend ist auch die Netzauslastung in Ballungsgebieten. Viele Kunden, geringe Signalpegel.
Bitte fangt doch auch bei eurer Ursachenforschung erst einmal bei den Leitungseigentümern oder besser gesagt, denen die dieses Leitungsnetz einmal unter die Erde gebracht haben, an. Dann wäre auch interessant, sich die Switchtechnik in den Hauptverteilern einmal zu betrachten. Hier werden immer noch veraltete Technologien verwendet. Solange diese Faktoren nicht grundlegend überholt worden sind müssen wir damit leben, daß nur ein prozentualer Geschwindigkeitswert auf einer Leitung nutzbar ist. Große Schwierigkeiten gibt es nicht nur in Frankfurt und Umgebung. Auch Berlin und Hamburg sind stark davon betroffen. Gerade hier herrschen teilweise katastrophale Zustände auf den maroden Nachkriegsleitungen.

In diesem Sinne ein Gruß von

susisorglos

Antwort 5 von Löwenherz14

@susisorglos
Das ist ja alles richtig, ändert auch nichts an der Fragestellung: "Mein DSL ist zu langsam, was ist los?" Ein Experte kann, ein Test wird dazu aber unausweichlich sein, auch die von Ihnen genannten Gründe für eine langsame Verbindung herausfinden und erklären, ob man etwas ändern kann.
Der Provider kommt aber dann ins Spiel, wenn man feststellt, dass der auf dem Papier schnelle, aber in der Realität zu 95% langsame DSL-Tarif für den Kunden zu teuer und nutzlos ist. Dadurch ist man dann beim Thema "Verbraucherschutz".

Antwort 6 von xmax

Zitat:
Wenn in den Verträgen stehen würde 16000kbit/s garantieren wir ihnen zu hundert Prozent,...
- hi @susisorglos, eben es steht nicht, da die genau wissen, dass man das nicht garantieren kann.
stattdessen verstecken sie die "kleinigkeit" in noch einer kleineren, die nur drei buchstaben hat: "bis" und pochen darauf (mit rechtlichen mitteln), wenn es doch nicht möglich ist und der kunde meckert.
wenn die schon sowas (die werbetrommel schlagen) machen, dann sollte wenigstens ein erkennbarer hinweis (wie es beispielsweise mal bei t-com war, 6000 tarife und kleingedruckt "nur bis 3048kbit/s möglich") vorhanden sein.
interessanterweise konnte man einen test (verfügbarkeitstest) durchführen, der sagte einem "sie können, bla bla... sich freuen", für viele war das ausschlaggebend, also es wurde bestellt.
nur meistens die freunde war kurz, wenn der papierkram angekommen ist.
willst du sehen wie stark die drei buchstaben sind, dann schau mal bei den ( 1&1 Surf & Phone) nach, vor allen den verfügbarkeitstest durchführen.


Zitat:
Leute vergeßt doch bitteschön nicht, daß die Physik auch noch ein Wörtchen mitzureden hat.
- und so weiter, emm ja, gut geschrieben.
aber das hat leider nichts damit (thread thema) zu tun.

mfg

Antwort 7 von Julian

Zitat:
Zitat:
Leute vergeßt doch bitteschön nicht, daß die Physik auch noch ein Wörtchen mitzureden hat.
- und so weiter, emm ja, gut geschrieben.
aber das hat leider nichts damit (thread thema) zu tun.


Hat es eben schon, denn auch wenn z.B. die Leitung für einen 6000er DSL nicht ganz ausreicht, aber dennoch höher ist als eine 2000er Leitung, dann wird eben der 6000er angeboten und verkauft auf dieser Leitung. Und dann ist es eben so, dass der Kunde sich über eine langsame Leitung beschwert, obwohl es einfach anhand der Leitungsdämpfung nicht schneller geht!

Und noch ein Zusatz: Die Telekom hat Anfang diesen Jahres die Leitungsdämpfung um 5db geändert, wodurch sich der Kreis DSL-Verfügbarkeit deutlich vergrößert hat. ;)

Gruß

Antwort 8 von susisorglos

Hallo noch mal,

folgendes Fallbeispiel möchte ich einmal beschreiben:

Kunde A ruft Provider B an und fragt nach DSL Anschluß. B führt einen sogenannten Verfügbarkeitscheck durch (HVT Check). Das heißt nichts anderes, als daß B eine Liste aufruft mit allen HVT`s in Deutschland und er überprüft, ob er in dem HVT in der Nähe des Anschlusses von Kunde A eine Kollokationsfläche gemietet hat. Denn bis Dato gehören die HVT`s halt der T-Com und die Provider können sich nur einmieten um eigene Switch Racks aufzubauen. Für B ist es nun wichtig in welcher Bandbreitenklasse sich der Kunde A befindet, also wie weit er vom HVT entfernt wohnt, hiernach kann er dem Kunden nur einen Richtwert vermitteln und nicht die tatsächliche Geschwindigkeit auf der Leitung, da noch keine Leitung zum Kunden aufgeschalten ist. Erst am Tag der Aufschaltung kann Provider B erstmalig den genauen SNR von Kunde A sehen. Aber zu diesem Zeitpunkt ist der Vetrag schon längst unterschrieben und aktiv.

Diesen Ablauf kann man nicht umgehen. Man kann also vorher niemals eine Leitung messen wenn sie noch bei einem anderen Provider aufgeschalten ist. Die Leitung ist erst zu sehen wenn ein Modem dranhängt und dieses eine Syncronisierung aufgebaut hat.

Man kann über dieses Thema fachsimpeln wie man will. Technik bleibt Technik und sie gibt den Ton an.

susisorglos

Antwort 9 von Julian

@susi: Leider auch nicht ganz richtig, denn die T-Com kann jede Leitung genau messen und tut dies auch.
Nur leider der Großteil der anderen Anbieter tuen dies nicht (weil sie es ja meistens auch nicht können), wodurch, wie du schon sagtest, die Leitung bei Vertragsabschluss nicht mit der realen Geschwindigkeit der Leitung übereinstimmen muss.

Gruß

Antwort 10 von Gummikuh

Hallo susisorglos,
ich glaube Julian geht es nicht um das letzte Bit,
sondern eher um gravierende Unterschiede.
Und da sollte sich wirklich was ändern.

Du kaufst ein neues Auto das beworben wird mit:
Gescheindikeit max (bis?) 190km/h
Aber die meisten verkauften Modelle schaffen gerade mal
95 - 133 km/h (also 30 - 50% weniger)
Das ist ein Unterschied der nicht zu tolerieren ist!
Oder du kauftst einen Rechner mit 2Ghz
der bringt aber nur 1-1,3 Ghz...????

Ne, dafür möchte ich dann auch nicht soviel bezahlen.

Gruss
Micha

Antwort 11 von susisorglos

Ich finde eure Argumente gut. Wo aber kann man den Mittelweg finden, damit ein zufriedener Kunde am Ende herauskommt???

Vielleicht tauchen dann in naher Zukunft doch Werbeplakate auf wo draufsteht " Wir rechnen Sie leitungsnah ab, zahlen Sie nur das, was Ihre Leitung hergibt." Tolle Idee, würd ich sofort mitmachen!!!!

LG susisorglos

Antwort 12 von Julian

Das wäre schonmal eine sehr gute Idee, nur wird sich da vermutlich kein Anbieter drauf einlassen. Denn das würde wieder viel an Umsatzverlust für die Firmen bedeuten, womit fast keine der Firmen mehr Überleben könnte, das bereits jetzt viele am untersten Rad ihrer Preisschraube drehen. :(

Gruß

Antwort 13 von halfstone

Hi,

da ich hier eine ähnliche Frage stelle will ich meine Argumentation auch noch zum Besten geben.

Also ich hatte einen normalen 3 MBit DSL Zugang mit monatlicher Kündigungsfrist und bin nur durch die Zusage von 16 000 DSL bei 1und1 in einen Vertrag gelockt worden, der eine minimale Laufzeit von 2 Jahren hat (da steht leider nicht "bis zu 2 Jahren).
Mit diesem neuen Vertrag und der neuen 16 000 DSL+ Lösung habe ich jetzt genau NULL Vorteile da die Leitung immer nur noch 3 MBit hergibt.

Jetzt komme ich aus dem Vertrag nicht raus um zu VDSL von der Telekom zu wechseln, was wie die meisten verstehen können für mich sehr wichtig ist, dass ich ordentlich Bandbreite habe.

Also, ich kann mir vorstellen, dass es für die Provider nicht leicht ist das vorauszusagen, aber dann sollte man sich auch so kulant zeigen wenn man nur ca. 20 % der angekündigten Leistung bringen kann, dem Kunden den Wechsel zu einem anderen Provider zu erlauben.

Für mich ist das Bauernfängerei, und die Verbraucherzentralen sehen das ähnlich.

Das Beispiel von Gummikuh macht es deutlicher, auch die Provider können sich nicht alles an Werbeversprechen leisten.

Und wenn man durch eine Umfrage zeigen kann, dass es eher die Ausnahme als die Regel ist, dass 16 MBit erreicht werden dann kann man da sicher auch etwas unternehmen.

Gruß Fabian

P.S.: Man kann sich natürlich auch wie ein Lämmchen auf den Rücken legen und alles über sich ergehen lassen ;-)

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