Supportnet Computer
Planet of Tech

Supportnet / Forum / Plauderecke

funmobil gesucht





Frage

hallo! ich suche ein günstiges auto, welches auch beim langsamfahren spass macht. normale, moderne autos muss man ja schon im grenzbereich bewegen, um überhaupt ein erlebnis zu kreieren. ansonsten sind die ja total langweilig. als wehrdienstleistender durfte ich mal 200 meter einen iltis fahren (in die garage). das war cool. die kiste fühlte sich überhaupt nicht nach auto an. eher wie ein traktor. leider sind iltisse aber relativ teuer. was für vorschläge habt ihr? sollten aber schon auch halbwegs alltagstauglich sein! bin mal gespannt .. berndt

Antwort 1 von Lutz1965

Funauto...

2CV (Ente)
Fiat 500
Fiat Panda
VW Bus
Ford capri

Antwort 2 von Mikoop

Antwort 3 von wolf32

Hi berndt,

dieses Angebot wäre auch nicht schlecht:

Klick mich!!!!!

Gruß

wolf32

Antwort 4 von grub

Cobra oder Super Seven gibt's im Bausatz schon ab 7200 Euro.

Antwort 5 von Opa53

Hallo Berndt,

diese Kiste fühlt sich überhaupt nicht nach Auto an und ist auch tatsächlich nur halbwegs alltagstauglich. Deinem Fahrspaß steht also nichts mehr im Weg.

Gruß vom
Opa

Antwort 6 von berndt

hallo leute!

danke für eure beiträge! sind ein paar gute ideen dabei:

@lutz
der 2 cv ist eine überlegung wert. bietet sicher ein ganz besonderes fahrgefühl. die anderen sind mir aber doch zu konventionell.
@mikoop
der iltis ist ein pkw. nachfolger des kübels.
der unimog wäre natürlich ein sehr geiles auto. leider sehe ich aber gewisse parkplatzprobleme. zudem ist der unimog aber auch gebraucht alles andere als günstig.
@wolf32
der schützenpanzer ist der absolute megakracher! ich habe ein neues traumauto! hätte nie gedacht, dass man als privater so ein gerät auf öffentlichen strassen fahren darf. über die alltagstauglichkeit müssen wir nicht viel diskutieren. aber das ding ist definitiv, für später mal, als zweitwagen vorgemerkt. :-)
@grub
cobra oder super seven sind sehr, sehr schöne autos, aber passen nicht zu meinem fahrstil. sind doch eher sportgeräte.
@opa53
der trabant ist auch eine überlegung wert. kommt mit auf die liste.

nochmal danke bis hierhin. bin für weitere vorschläge offen!

berndt

Antwort 7 von Zemmel

Hi !

Ich möchte den Vorschlag mit dem Trabant unterstützen.
Bin vor Jahren mal leihweise Trabant gefahren.
Sehr abenteuerlich.
Den gibt´s - wegen Fahrspaß und so - übrigens auch als Cabrio (entweder aus alten NVA-Beständen oder umgebaut)

Gruß

Klaus

Antwort 8 von Opa53

Hallo Berndt,

als Zweitwagen würde ich dir aber den SPW 60 PA empfehlen, der ist wesentlich geräumiger. Und er hat gegenüber dem 40er den Vorteil der doppelten Motorisierung und der 4 Achsen. Geht mal ein Motor kaputt und/oder rauchen dir bis zu 4 Reifen ab, kannst du immer noch weiterfahren.

Links neben dem Fahrersitz befinden sich vier Ventile, über welche du während der Fahrt Achsenweise Luft aus den Reifen ablassen kannst, oder ihnen welche zuführen. Das ist für die Überwindung von Sümpfen gedacht, um mit einem Ablassen der Luft das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen. (Und bei kleineren Löchern in den Reifen kann man ebenfalls auf das Druckluftsystem zurückgreifen.) Falls man sich doch mal im Sumpf festgefahren hat, ist übrigens eine im Fahrzeugbug befindliche Seilwinde mit 50 m Stahltrosse recht praktisch.

Tankvolumen 2 x 150 Ltr. + 5 x 20 Ltr. in Kanistern, musst also theoretisch erst nach 400 km wieder auftanken. Oder du fährst nur mit einem Motor, dann erreichst du zwar die möglichen 100 km/h nicht mehr, kommst aber weiter.

Wenn mal ein Anlasser kaputt ist, ist das im Sommer an sich kein Problem. Man fährt halt nur mit einem Motor los. Im Winter würde es der eine Motor ohne die notwendige Betriebstemperatur jedoch nicht schaffen, die 10 Tonnen voranzutreiben und dabei auch noch den zweiten Motor anzuschleppen. Da kommt dann die zuschaltbare Schiffschraube zum Einsatz. Die ist natürlich mit beiden Motoren verbunden und wenn man sie im Stand zuschaltet, wird dann über die Verbindung Welle-Schraube-Welle der zweite Motor angeschleppt.

Mit der Schiffschraube bist du auch für den Fall gut gerüstet, dass es mit dem Abtauen der Polkappen immer schneller vorangeht. Dann werden dir immer noch die gewohnten Ausflüge nach Holland möglich sein, wenn die anderen nur noch zu Hause hocken bleiben können. Da macht sich doch diese Investition ratzfatz bezahlt und die serienmäßige Nachsichtausrüstung könnte dir bei der Rückfahrt auch gute Dienste leisten. Sehen aber nicht gesehen werden.

Kochen und Braten kann der Beifahrer übrigens auch unterwegs. Der Motorraum kann vom Innenraum her geöffnet werden und die Krümmer werden heißer als jede Herdplatte. Etwas störend ist dabei jedoch eine Stange zwischen den zwei Vergasern.

Verbiegt man die, dann läuft ein Motor wesentlich schneller als der andere und muss dann die ganze Arbeit alleine verrichten. Man braucht mangels Drehzahlmesser beim Zurückbiegen dieser Stange ein geschultes Gehör, um die Motoren wieder auf die gleiche Drehzahl zu bekommen. Aber Übung macht den Meister und beim alle 100 km fälligen Nachfüllen von 5 Ltr. Motorenöl verbiegt man diese Stange oft genug.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die 'Klimaanlage'. Je nachdem, welchen Lüfterradsatz man vor die Kühler montiert, wird das Fahrzeug beheizt oder belüftet. (Außenluft durch den Motorraum in den Innenraum, oder Außenluft durch den Innenraum in dem Motorraum.) Da das Umrüsten etwas aufwändig ist, hat man wenigstens die Frontscheiben herausnehmbar gestaltet. Beinahe schon Cabrio-Feeling, wenn im Winter die Füße puddelwarm sind und gleichzeitig die Nase fast abfriert.

Dieses Feeling können auch noch weitere Fahrzeuginsassen haben. Über Fahrer- und Beifahrersitz befinden sich zwei Luken, in denen man bequem sitzen kann, ohne dass der Fahrer oder Beifahrer belästigt werden. Dann gibt es noch die Einstiegluke im hinteren Bereich des Fahrzeuges und die 'MG'-Luke in der Mitte. Diese Luken fassen nochmals bequem jeweils zwei Leute. Womit wir jetzt bereits bei 8 Leuten sind, welche auch ohne weiteres im Inneren Platz finden. (Wegen der großen MG-Luke habe ich auf den 60 PA verwiesen, der ansonsten baugleiche 60 PB hat dort einen drehbaren MG-Turm und privat stört der eigentlich nur.)

Auf langen, langweiligen Strecken kann sich auch mal der Fahrer in seine Luke setzen. Bei entsprechenden körperlichen Voraussetzungen kann man auch von dort aus mit den Füßen das Lenkrad bedienen und eine Verlängerung des Handgashebels ist schnell gebastelt. Nur zum Schalten muss man ab und zu mal abtauchen.

Auch die Elektrik wurde von hellen Köpfen entwickelt. 'Abgeblendet' wird nicht etwa über eine Bilux-Birne. Mit dem Abblendschalter wird lediglich ein Stück Draht mit einem bestimmten Widerstandwert zwischengeschaltet. Leute mit Nachtsichtschwäche kürzen den einfach und schon ist das 'Abblendlicht' etwas heller. Allerdings sollte man diesen Widerstand nicht ganz entfernen, man muss ja bei einer Verkehrskontrolle ein wahrnehmbares 'Abblenden' demonstrieren können.

Auch die 'Sicherungen' bestehen nur aus verschieden starken Drähten welche zwischen zwei Kontakte geklemmt sind. Praktischerweise hängt auf der einen Seite immer ein Röllchen mit Reservedraht. Haut es die 'Sicherung' mal durch, wird einfach etwas von der Rolle abgespult und neu eingeklemmt. Und wenn mal alles verbraucht sein sollte, kleine Münzen tun es auch.

Ich hoffe ich konnte dir etwas Appetit auf den '60 PA' als Zweitwagen machen.

Gruß vom
Opa

Antwort 9 von Zemmel

Hi !

@Opa:
Genial. Sowas will ich auch :-)

Gruß

Klaus

Antwort 10 von Opa53

Hi Klaus,

da hättest du dich melden sollen, als die Bundeswehr die alten NVA-Bestände verscherbelt hat. Heute sieht man die Dinger nur noch in den Fernsehberichten aus dem Nahen und nicht ganz so nahen Osten. Wie die da wohl hingekommen sind?

Gruß vom
Opa

Antwort 11 von berndt

cooler bericht, opa. :-) macht richtig laune. da wird ja selbst die fahrt zu aldi zum erlebnis. ok, das ist eigentlich nicht mein metier. unter der woche hat ja dann sowieso die frau den zweitwagen zum einkaufen. ;-)
aber am wochenende kann man dann schöne ausflüge machen. und genug platz für den picknickkorb ist ja sicher auch.
allerdings fällt der 60er wohl unters sonntagsfahrverbot für lkws über 7,5 tonnen. von fahrerlaubnissen will ich jetzt mal gar nicht reden.
der 40er hat halt doch auch seine vorteile. :-)

berndt