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Supportnet hilft: Sicher mit Geld im Internet umgehen

[imgr=01-Supportnet-hilft-Sicher-mit-Geld-im-Internet-umgehen-Logo-80.jpg]01-Supportnet-hilft-Sicher-mit-Geld-im-Internet-umgehen-Logo-80.jpg?nocache=1322482069556[/imgr]Je mehr wir uns im Internet bewegen, desto öfter kommen wir dort in Situationen, wo wir auch Geld ausgeben möchten. Sei es, eine Reise zu buchen oder bei einem Online-Versandhaus einzukaufen. Sei es, bei Gutscheindeals-Dealsmitzumachen oder auch Geld zu spenden. Einfach die Kreditkarte zücken? Oder wie kann man sonst noch im Internet bezahlen, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen?

Einführung

Typische Methoden, im Internet zu bezahlen, sind PayPal, das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) und Kreditkarten.   Manche Anbieter geben auch die Möglichkeit, per Nachnahme oder auf Rechnung zu bezahlen. Alle diese Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile und es sind auch im Internet einige Sicherheitsmaßnahmen zu beachten.

Kreditkarten-Zahlung im Internet weit verbreitet

02-Supportnet-hilft-Sicher-mit-Geld-im-Internet-umgehen-Kreditkarte-80.jpg?nocache=1322482159163Bezahlen per Kreditkarte ist das wohl am weitesten verbreiteste System im Internet. Einfach Name, Nummer und Gültigkeitsdauer der Kreditkarte eingeben – schon war es das mit dem Bezahlen. Immer häufiger wird auch der dreistellige Sicherheitscode von der Kreditkartenrückseite abgefragt. Aber gerade weil die Methode so einfach ist, birgt sie auch Risiken. Denn wer an die genannten Daten von Ihnen herankommt, kann eben genauso einfach im Internet einkaufen und an andere Adresse liefern lassen, während Ihre Kreditkarte belastet wird.

Also passen Sie zur Sicherheit darauf auf, dass der Bezahlvorgang für die Kreditkarte über eine SSL-Verschlüsselung abgewickelt wird. Üblicherweise erkennen Sie das daran, dass in der Adresszeile des Browsers bei der betreffenden Internetseite https:// erscheint. Warnt der Browser, dass das Zertifikat nicht gültig oder abgelaufen ist, sollten Sie auf keinen Fall Ihre Daten eingeben und den Bezahlvorgang sofort abbrechen. Gleiches gilt auch, wenn die Kreditkartendaten über eine einfache, nicht gesicherte http-Verbindung abgefragt werden.

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Prepaid-Kreditkarte als Alternative

Um Sicherheit zu maximieren, empfehlen Experten, eine Prepaid-Kreditkarte für das Bezahlen im Internet zu nutzen. Auf diese Kreditkarte überweisen Sie dann immer nur ungefähr so viel Geld, wie Sie gerade benötigen. Vorteil: Falls doch was mit den Daten schief läuft, ist der Verlust eingrenzbar.

PayPal – weltweit akzeptiert und bequem

04-Supportnet-hilft-Sicher-mit-Geld-im-Internet-umgehen-PayPal-40.png?nocache=1322482230434Fast so beliebt und weit verbreitet wie das Bezahlen mit Kreditkarte ist auch PayPal. Hierbei handelt es sich um einen E-Payment-Anbieter, der mit 103 Millionen Kunden in 190 Ländern weltweit vertreten ist. Bei PayPal verbinden Sie etwa das ELV oder die Kreditkarte mit dem PayPal-Account. Das hat den Sicherheitsvorteil, dass Sie nicht bei jedem Online-Händler Ihre sensiblen Daten eingeben müssen, sondern einfach über Ihren PayPal-Account bezahlen.

PayPal garantiert, bei etwaigen Problemen auf der Kundenseite zu stehen und Ihre sensiblen Daten geschützt zu verwahren und zur Sicherheit nie an Dritte weiterzugeben. Tatsächlich ist PayPal in diesem Bereich bislang noch nie durch Pannen oder Skandale aufgefallen. Beschwerden zu dubiosen Kontensperren von PayPal sind allerdings im Internet leicht zu finden und anscheinend funktioniert auch der PayPal-Käuferschutz nicht immer so gut wie beworben. Schließlich hat PayPal seinen Europasitz in Luxemburg – geht ein Streit vor Gericht, kann das erhebliche Konsequenzen haben.

Tipps zum Gebrauch von Paypal

Falls Sie ein PayPal-Konto haben oder eröffnen wollen, sollten Sie unbedingt darauf achten, ein starkes Passwortzu verwenden. Und Sie sollten dann zu Ihrere eigenen Sicherheit von Zeit zu Zeit Ihr PayPal-Konto checken, damit merkwürdige Kontobewegungen Ihnen nicht engehen können. Denn anders als beim Girokonto und dem damit verbundenen ELV bekommen Sie bei PayPal normalerweise keinen Kontoauszüge zugeschickt.

ELV – Einzugsermächtigung im Internet

Gerade bei deutschen Internet-Anbietern ist relativ oft die Teilnahme am Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV) möglich. Das ELV-System ist auch als Einzugsermächtigung bekannt. Sie geben bei dem Händler Ihre Kontoverbindung ein und ermächtigen den Verkäufer, einen bestimmten Betrag von ihrem Konto einzuziehen. Bei Abonnements oder Ratenzahlung ist es zudem möglich, dem ELV gleich für einen längeren oder unbegrenzten Zeitraum zuzustimmen.

ELV-Vorteil: Einfache Rückbuchung

Einzugsermächtigungen/ELV haben einen großen Sicherheitsvorteil:  Bis zu sechs Wochen nach Einzug können Sie widersprechen und erhalten dann im Normalfall schnell und unkompliziert Ihr Geld zurück. Gerade, wenn man dem Händler noch nicht so recht kennt oder an seiner Kulanz zweifelt, ist das ELV also, falls angeboten, sehr zu empfehlen.

Sicherheitsrelevante Probleme entstehen beim ELV hauptsächlich durch Betrugsversuche. So können unseriöse Anbieter etwa versuchen, durch das ELV einen höheren als vereinbarten Betrag einzuziehen oder Ihr Konto wird mit mehr Raten als ursprünglich angegeben belastet. Behalten Sie also Ihre Kontoauszüge im Auge und denken Sie an das Widerrufsrecht. Auch beim ELV gilt, dass seriöse Händler Ihre Bankdaten zu Ihrer Sicherheit stets über eine SSL-Verschlüsselung abfragen.

Auf Rechnung oder per Nachnahme bezahlen

05-Supportnet-hilft-Sicher-mit-Geld-im-Internet-umgehen-Rechnung-Muster-200.gif?nocache=1322484647968Zum Schluss zwei Möglichkeiten, die altmodischen Charme jenseits der Internet-Sicherheitsfragen ausstrahlen: Per Nachnahme oder auf Rechnung bezahlen. So bezahlen Sie entweder beim Erhalt der Ware beim Postboten oder nach Erhalt per Überweisung, meist mit einer Zahlungsfrist von 14 Tagen. Der Kauf auf Rechnung ist im Grunde die sicherste Methode, um zu bezahlen. Alle Risiken liegen beim Händler, der Käufer kann die Ware in Ruhe prüfen und muss dann erst bezahlen.

Etwas anders ist die Situation, wenn Sie per Nachnahme bezahlen. Hier geben Sie ihr Geld meist schon aus der Hand, bevor Sie die Ware geprüft haben. Also gerade bei beschädigter Verpackung oder empfindlichen Gütern lieber erst die Ware anschauen, bevor Sie bezahlen – auch wenn der Post- oder Paketbote ungeduldig wird. Notfalls auch darauf bestehen, nur unter Vorbehalt zu bezahlen und dies auf dem Frachtschein quittieren lassen.

Fazit

Gerade beim Bezahlen im Internet haben die Anbieter viel dazu gelernt und nehmen die Sicherheitsbedürfnisse der Kunden mittlerweile sehr ernst. Hinter komfortablen Bezahlungsvorgängen steht deshalb komplexe Technologie. Ihre Aufgaben bestehen darin, immer aus SSL-Verschlüsselung zu achten, nur bei als seriös geltenden Händlern einzukaufen und die Bezahlmethode für sich selbst zu finden, die Komfort und Sicherheit für Ihre Bedürfnisse am besten kombiniert. Achten Sie auf Ihre Kreditkarten-Daten und checken Sie bei PayPal und dem ELV regelmäßig die Kontobewegungen. Eine Übersicht von Stiftung Warentest/Finanztest finden Sie als PDF übrigens hier.

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Von |2018-07-25T14:01:12+00:00November 28th, 2011|Kategorien: Security/Viren|0 Kommentare

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